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macOS Server - Funktionsumfang wird reduziert

Jan Gruber

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macOS Server - Funktionsumfang wird reduziert
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In einem einfachen Support-Dokument kündigt Apple massive Änderungen bei macOS Server an. In Zukunft wird sich die Software auf die Verwaltung von Apple Geräten konzentrieren, viele Dienste werden damit eingestellt. Eine Tendenz in diese Richtung zeichnete sich bereits mit Xcode 9 und macOS High Sierra ab, die neuen Änderungen werden aber deutlich massiver.



macOS Server ist weiter auf der Talfahrt. Während Apple für diese Anwendungen früher noch eigene Hardware und ein eigenes Betriebssystem anbot, ist der Dienst mittlerweile "nur noch" als App verfügbar.
macOS Server - Dienste werden eingestellt


Viele Dienste werden mit dem nächsten Update als überholt markiert und dann letztlich mit der nächsten Version völlig entfernt. Apple nennt Alternativen für die Dienste.

Der Schritt erfolgt sehr überraschend, offenbar überzeugen Apple die Verkaufszahlen nicht.

Hier die Liste der gestrichenen Dienste und der genannten Alternativen:

Calendar

Contacts

DHCP

DNS

Mail

Messages

NetInstall

VPN

Websites

Wiki

[appbox appstore id883878097]
 
schade, läuft gut und stabil seit Jahren und war unter einem Dach auch simpel zu warten...
 
Von irgendwo müssen die Ressourcen für Animojis, TV-Serien und ähnliche Innovationen ja abgezogen werden...
 
Nicht nur schade sondern traurig und peinlich.

Also am besten gleich den Apple Server durch Linux ersetzen, da hat man alles dabei. Wieder ein Stück Kuchen der Konkurrenz überlassen.
 
Apple hat ja auch keine vernünftige Serverhardware mehr. Im Ernst, damit war zu rechnen; spätestens als die Xserve-Linie eingestellt wurde. Spätestens seit da war der Schritt in Richtung Linux (RHEL/CentOS und Co.) wohl unabdingbar.
 
jaja, Ihr tut so, als sei das kein Beinbruch. Aber es ist ja weder mit der Auswahl eines neuen Servers getan, noch hört es beim Client auf - was ist denn, wenn die "normkonformen" vCard- und iCal-Server eben doch nicht so normkonform sind, wie "Apple das gerne möchte"? Wer supportet den Netzwerkbetrieb oder muss man sich da nicht fragen, wenn die Firma schon an allen anderen Ecken und Enden nur noch Smileys zeichnen möchte, dass mit dem Anstecken an ein Netzwerk (Hint: es gibt bei den Macbook "PRO" nicht einmal mehr eine Netzwerksteckdose für wired cables) mir der Stinkefinger-Smiley gezeigt wird?
 
@Wuchtbrumme: lies nochmals. Niemand hier tut so, als sei das kein Beinbruch. Falls sich mein Post so verständlich macht: ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass nun auch diese Entwicklung keinen mehr erstaunen dürfte, gemessen an der Art und Weise, wie Apple die Pro-Anwender seit Jahren schon behandelt.
 
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Der Vorwurf richtet sich vielleicht an Apple selbst? Dann wäre er mehr als gerechtfertigt.
 
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Als Calendar und Contacts-Server kann ich Davical empfehlen. Das läuft bei mir seit einem Jahr einwandfrei auf Ubuntu 16.04 LTS und einem intel NUC. Vorher hatte ich das mit Owncloud/Nextcloud realisiert, aber es war zu umständlich, die CalDAV/CardDAV-Funktion nach jedem Update wieder zum Laufen zu bringen.

OSX Server hätte ich gerne auch ausprobiert, aber ich hatte nie Mac-Hardware dafür über und ich befürchtete, mir meinen MacBook Pro mit sowas zu zerschießen. Nun lohnt es wohl nicht mehr.

Zu Davical gibt es eine gute Erklärung bei Ubuntuusers. Den von Apple empfohlenen "Calendar and Contacts Server" gibt es leider nicht als Ubuntu-Paket; er schien mir auch sehr komplex.
 
Also am besten gleich den Apple Server durch Linux ersetzen, da hat man alles dabei. Wieder ein Stück Kuchen der Konkurrenz überlassen.
Der Kuchen ist im wahrsten Sinne des Wortes doch praktsich schon vollständig gegessen. Das alte Serverkonzept mit der gekauften Hardware im eigenen Büro/Rechenzentrum ist bald Geschichte. Der Trend geht eindeutig dahin, dass man die notwendingen Dienste direkt aus der Cloud bezieht. Und selbst die Diensteanbieter wiederum beziehen nur noch virtualisierte Ressourcen.
Server sind jetzt schon größtenteils eine standardisierte Wegwerfressource - Und mir ist es herzlich egal, ob die Hardware hinter alledem von Apple, Dell, HP oder sonstwem kommt. Und so sehen das auch die Rechenzentrumsbetreiber. Apple hat da keinen Vorteil gegenüber den anderen Herstellern. Und das Servergeschäft ist preislich knallhart. Das ist nichts für das margenverwöhnte Apple.
 
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Das glaube ich nicht. Insbesondere in Deutschland ist der Mittelstand noch nicht soweit, dass er seine Daten komplett in der Cloud abgibt. Auch fehlt in vielen Gegenden Deutschlands in Industriegebieten eine vernünftige Anbindung ans Netz, damit Cloud Dienste wie Server vernünftig nutzbar sind.
 
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Und es gibt gerne auch mal entsprechenden Vorgaben, die die Nutzung von Cloud Diensten verbieten.
 
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Das glaube ich nicht. Insbesondere in Deutschland ist der Mittelstand noch nicht soweit, dass er seine Daten komplett in der Cloud abgibt.
Gerade der Mittelstand ist Treiber für Cloud-Dienste. Der hat nämlich oft keine riesigen eigenen IT-Bereiche und ist froh, wenn er nicht alles selber machen muss.

Auch fehlt in vielen Gegenden Deutschlands in Industriegebieten eine vernünftige Anbindung ans Netz, damit Cloud Dienste wie Server vernünftig nutzbar sind.
Ich arbeite im Bereich Enterprise-Lösungen und kann Dir sicher sagen, dass bis auf wenige Lagerhäuser und Fabrikhallen praktisch jedes Unternehmen genug Bandbreite für die Nutzung von Clouddiensten zur Verfügung hat. Selbst Videostreaming aus der Cloud ist Gang und Gäbe.
Zumal gerade die großen Mittelständler und Konzerne eh verschiedene Standorte haben, die untereinander verbunden sind. Ob da jetzt in München ein Mitarbeiter auf den Server im Hamburger Standort zugreift oder auf die Cloud in Amsterdam ist komplett unerheblich.

Unternehmenssoftware braucht aber eigentlich kaum Bandbreite für die Kerngeschäftsprozesse. Da werden ja bspw. für die Auftragsentwicklung nur kleinste Datensätze übermittelt. Auch Thin-Clients hängen gemeinhin an Terminal-Servern, die nicht am eigenen Standort stehen.

Und es gibt gerne auch mal entsprechenden Vorgaben, die die Nutzung von Cloud Diensten verbieten.
Ja, die gibt es noch. Mehr und mehr von diesen Unternehmen ändern aber ihre Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid, meine Erfahrungen sind andere. Mein Arbeitgeber z.b. Mittelstand Industrie mit knapp 85 MA, ansässig direkt im Ort hier mit knapp 50000 Einwohnern. Keine vernünftige Anbindung zu bekommen, weder Telekom, noch o2 noch Vodafone.

Das geht auch anderen Firmen hier so. Anbindung an Glasfasertechnik erst in diesem Jahr so langsam aber sicher.
 
Mein Arbeitgeber z.b. Mittelstand Industrie mit knapp 85 MA, ansässig direkt im Ort hier mit knapp 50000 Einwohnern.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

Ich kenne genug Unternehmen, die in ansonsten schlecht versorgten Gegenden trotzdem Glasfaser bis aufs Werksgelände haben.