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MacBook Air oder Pro (M5)

Matze88

Granny Smith
Registriert
18.03.13
Beiträge
17
Hallo Leute,

Ich wäre euch ebenfalls für Rat zu meiner geplanten Anschaffung eines MacBooks (Air oder Pro) mit der M5 Prozessor Variante. Hierzu möchte ich meine Fragen und Gedankengänge mit euch teilen.

Ich bin bzgl Apple nicht ganz unbedarft. Ich nutze schon lange ein älteres iPad und bin vor ein paar Monaten von Android auf iPhone 17 pro umgestiegen. Ich nutze gelegentlich einen alten aber noch gut funktionierenden Windows Desktop PC für übliche Alltagsanwendungen, gelegentlich auch Bildbearbeitung mittels Photoshop und Lightroom (hab ne Sony Alpha 7). Für Zocken habe ich beruflich und privat keine Zeit mehr bzw wenig Interesse. Zusätzlich habe ich aus studiumszeiten ein Huawei Notebook, dessen Akku kaum noch nennenswerte Kapazität hat. Wenn man mal die Kiste braucht, ist der Akku leer. Will ich Abends noch schnell was erledigen (beruflich oder privat), würde ich das manchmal schon gerne auf der Couch machen und dafür nicht im Büro erstmal die alte Kiste hochfahren müssen aufgrund meiner Apple Geräte ( s oben) würde ich gerne auf ein MacBook umsteigen. Das MacBook soll das Notwbook ersetzen aber auch langfristig den Desktop Rechner. Den behalte ich, sollte ich doch mal Windows brauchen. Aufgrund der jetzigen Preise ärgere ich mich, dass ich nicht früher gehandelt habe, aber damit muss ich jetzt leben. Ich liebäugle mit einer Version 1TB, 24GB RAM (sinnvoll, oder 16 GB ausreichend). Ich hab mir vor dem Hintergrund einen neuen Curved Bildschirm zugelegt (kein high end gerät) falls ich doch mal länger etwas tun muss oder einen größeren Monitor brauche.
Aus dem Bauch heraus könnte das Air für meine Bedürfnisse reichen. Dass die Mühle auf meinem Schoß heiß wird (ist das wirklich so) würde mich schon nerven, ging mir beim Huawei auch nachkurzer Nutzung auf den Keks.
Mir geht es hauptsächlich um das täglich Geschäft. Abseits der Bildbearbeitung (Hobby) mache ich theoretisch nichts rechenintensives. Andererseits will ich mich nicht ärgern, am falschen Ende gespart zu haben (zB Bildschirm), das Ziel ist es, das MacBook möglichst lange nutzen zu können (für den Preis). Ich brauche es nicht sofort, hat also Zeit (die Preise werden ja aber zunächst nicht besser?). Farbe Schwarz, Air 15 Zoll, Pro 14 Zoll mit Nanotextur (sinnvoll?) muss es die 2026er Version sein oder kann ich sinnvoll (?) Geld sparen, wenn ich die 2025er Version wähle?

Hättet ihr ein paar gute Tipps, an denen ich meine Entscheidung orientieren kann? - och wäre definitiv dankbar, auch wenn es der x-te Thread bzgl des Themas mutmaßlich ist.

Danke
Grüße
 
Bei deinem Nutzungsprofil würde ich eher zum Air tendieren. Für Alltag, Lightroom und gelegentlich Photoshop sollte es locker reichen. 24 GB RAM würde ich nehmen, wenn du es wirklich viele Jahre nutzen möchtest, 16 GB dürften für normale Nutzung aber ausreichen.
Wenn dich ein warmes Gehäuse auf dem Schoß stört, würde ich das Air vorher einmal ausprobieren. Beim Speicher finde ich 1 TB sinnvoll, wenn es deinen Desktop langfristig ersetzen soll.
Beim 2025er Modell würde ich einfach den Preisunterschied anschauen. Wenn es deutlich günstiger ist und deine Anforderungen erfüllt, muss es nicht unbedingt das neueste Modell sein.
 
Ich wäre euch ebenfalls für Rat zu meiner geplanten Anschaffung eines MacBooks (Air oder Pro) mit der M5 Prozessor Variante. Hierzu möchte ich meine Fragen und Gedankengänge mit euch teilen.

Ich bin bzgl Apple nicht ganz unbedarft. Ich nutze schon lange ein älteres iPad und bin vor ein paar Monaten von Android auf iPhone 17 pro umgestiegen. Ich nutze gelegentlich einen alten aber noch gut funktionierenden Windows Desktop PC für übliche Alltagsanwendungen, gelegentlich auch Bildbearbeitung mittels Photoshop und Lightroom (hab ne Sony Alpha 7). Für Zocken habe ich beruflich und privat keine Zeit mehr bzw wenig Interesse. Zusätzlich habe ich aus studiumszeiten ein Huawei Notebook, dessen Akku kaum noch nennenswerte Kapazität hat. Wenn man mal die Kiste braucht, ist der Akku leer. Will ich Abends noch schnell was erledigen (beruflich oder privat), würde ich das manchmal schon gerne auf der Couch machen und dafür nicht im Büro erstmal die alte Kiste hochfahren müssen aufgrund meiner Apple Geräte ( s oben) würde ich gerne auf ein MacBook umsteigen. Das MacBook soll das Notwbook ersetzen aber auch langfristig den Desktop Rechner. Den behalte ich, sollte ich doch mal Windows brauchen. Aufgrund der jetzigen Preise ärgere ich mich, dass ich nicht früher gehandelt habe, aber damit muss ich jetzt leben. Ich liebäugle mit einer Version 1TB, 24GB RAM (sinnvoll, oder 16 GB ausreichend). Ich hab mir vor dem Hintergrund einen neuen Curved Bildschirm zugelegt (kein high end gerät) falls ich doch mal länger etwas tun muss oder einen größeren Monitor brauche.
Aus dem Bauch heraus könnte das Air für meine Bedürfnisse reichen. Dass die Mühle auf meinem Schoß heiß wird (ist das wirklich so) würde mich schon nerven, ging mir beim Huawei auch nachkurzer Nutzung auf den Keks.
Mir geht es hauptsächlich um das täglich Geschäft. Abseits der Bildbearbeitung (Hobby) mache ich theoretisch nichts rechenintensives. Andererseits will ich mich nicht ärgern, am falschen Ende gespart zu haben (zB Bildschirm), das Ziel ist es, das MacBook möglichst lange nutzen zu können (für den Preis). Ich brauche es nicht sofort, hat also Zeit (die Preise werden ja aber zunächst nicht besser?). Farbe Schwarz, Air 15 Zoll, Pro 14 Zoll mit Nanotextur (sinnvoll?) muss es die 2026er Version sein oder kann ich sinnvoll (?) Geld sparen, wenn ich die 2025er Version wähle?

Hättet ihr ein paar gute Tipps, an denen ich meine Entscheidung orientieren kann? - och wäre definitiv dankbar, auch wenn es der x-te Thread bzgl des Themas mutmaßlich ist.
Kurzfassung: vor ein paar Monaten stand ich vor einer etwas ähnlichen Frage (aber ohne Systemumstieg). Ich habe mich dann letztlich für die Budgetvariante MBA in der Standardausstattung entschieden, weil jede Option zur Aufrüstung ja kostet und aber eigentlich notwendig ist, wenn man einen anderen Computer (bei mir ist es ein Desktop-Mac, bei Dir ein Windows-PC) mit ausreichend Leistung hat. Ja, das MBP hat mehr Features und das bessere Display sowie mehr Anschlüsse - dafür ist das MBA 1k Euro günstiger und wenn du die Features nicht brauchst, dann vermisst du sie auch nicht.

Abgesehen davon, dass der Schoß oder die Bettdecke ergonomisch nicht der richtige Platz für ein Notebook ist, hat es schon auf den Oberschenkeln gelagert und ist dabei nicht nennenswert heiß geworden. Ich sehe da keine Gefahr. Übrigens habe ich sowieso immer den Stromsparmodus an, weil das Ding ist viel zu schnell und reicht für Surfen/0815 allemal.

Ich weiß nicht, ob Du 1TB intern brauchst, aber die Faustregel ist, dass man gerade bei Storage zum Glück extern anpflanschen kann. Eine 1TB NVMe-TLC-SSD mit TB4-Gehäuse sollte so um die 240 Euro kosten. Das sind bei Apple schon zwei Update-Schritte beim MBA (beim MBP ist das die Grundausstattung) - Du landest also eh bei knapp 2000 Euronen. Für einen vollständigen, mobilen Mac halte ich 1TB integriert auch für absolut sinnvoll und empfehle das auch schon seit fast einem Jahrzehnt. Es ist aber andererseits so, dass das Basissystem ja nicht sehr groß ist und wenn man bewusst nichts mit Clouds synchronisiert, dann halte ich das billigste MBA (was ja auch schon 512GB hat) für ausreichend und die 240 Euro für eine externe SSD für sinnvoller.

Nicht hinzufügen kann man RAM. Da muss man eine Entscheidung treffen. 16GB wird reichen. Wenn Du aber absehen kannst, dass Du mit lokalen LLM arbeiten möchtest, dann besser 24 oder sogar 32GB.

Ein Curved Display halte ich für vorschnell gekauft, aber das musst Du entscheiden. Ich würde wegen Retina auf jeden Fall ein 4k-Display hernehmen und wegen Fotografie auch auf gerade Linien achten, was ein Curved Display systemimmanent nicht liefern kann. Außerdem optimiert Apple für seine eigenen Displays und da herrscht 5k und 6k vor. 4k geht gerade noch, aber Curved Displays haben ja oft Wide-Auflösungen, quasi 5k2k, Seitenverhältnis 21:9, was eben gerade kein Retina WQHD erlaubt und zudem nicht >200dpi. Außerdem sind die vorprogrammierten Auflösungen in den Systemeinstellungen oft problematisch (weil nicht gepflegt oder fallen raus), womit man sich immer ärgert. Kurzum, ich empfehle flat, 16:9 und 4k oder besser.

Vergiss in Deiner Betrachtung bitte nicht, dass Du auch noch ein Backup-Medium haben solltest. Ich schlage da die 2,5fache Größe Deines Systemlaufwerks in 3,5" extern mit eigenem Netzteil vor, weil 2,5"-Laufwerke alle in CMR-Bauweise kommen.

Ich würde Dir in der Tat raten, eine Preissuchmaschine wie geizhals.de zu benutzen, aber da auf seriöse Anbieter zu achten. Gerade die Lagerzustände ("ab Lager lieferbar") verbunden mit fantastischen Preisen verleiten gerade in der jetzigen Zeit wo die Geräte auch Mangelware sind dazu, bei irgendwelchen eBay-Shops oder ominösen unbekannten Popupstores zu kaufen. Ich würde also die bekannten großen bevorzugen (Alternate, Computer-Universe, Mindfactory, Notebooksbilliger, Jacob, Cyberport, ...). Gegenüber Apple spart man da auf jeden Fall was. Die Farben haben unterschiedliche Straßenpreise. Ich würde auf jeden Fall Silber bevorzugen (Schmutz- und Kratzerempfindlichkeit, bei meiner Preissuche mit dem deutlich günstigeren Straßenpreis ggü. schwarz)

Übrigens weiß ich auch nicht, ob es unbedingt 15" sein müssen, wenn Du eh vorhast, ein großes externes Display zu verwenden. Dazu kommt, Du magst evtl. etwas auf der Couch machen (ergonomisch: bäh!). Da ist ein großes Display integriert noch einmal ein Abtörner oder wie willst Du das halten?

Lange Rede, kurzer Sinn: Solange Du nicht vorhast, komplett das System zu wechseln und die Rahmenbedingungen so sind wie Du schreibst, kommst du mit MBA 13" in Basisausstattung, einer externen SSD sowie einem Backupmedium für einen Bruchteil des von Dir angedachten 2k-Budgets aus. Das bereits gekaufte Display würde ich kritisch hinterfragen und austauschen.