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Mac Pro: Prozessor kann ausgetauscht werden

Hendrik Ruoff

Graue Französische Renette
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siehe ein Beitrag weiter oben Thema Speichererweiterung :D sograr mein Uralt MacPro 1.1 hat 8TB <.< und als Fileverwalter läuft der noch 1A
 

leton53

Angelner Borsdorfer
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@Schomo, also a bisserl mehr als der Basic Mini darf's schon sein, ich recorde ein bisschen Musik mit Logic und knipse auf CS6 rum... das sollte schon etwas flott von der Hand gehen.
Nun bin ich auf den neuen (etwas überzeitigen) Mini gespannt, wird wohl noch eine Weile dauern.
So nebenbei: natürlich wirft die Produkte-Politik von Tim Cook auch bei mir Fragen auf; das zweiPhone S + C(???), die vielen iPad- und MBP-Varianten. Das alles sieht nach Markt überfluten aus und wird dem Label über kurz oder lang nicht gut bekommen.
Tim Cook ist halt nicht Steven Jobs... und das macht sich unangenehm bemerkbar! :eek:
 

Mausebaer

Carola
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Also ich kann ja manche Argumente verstehen, aber vielleicht ist das eben das neue "PRO". Man sollte sich dem Fortschritt nicht verwehren, das bietet durch die externe Erweiterbarkeit ja enorme Vorteile, Projekte werden auf dem externen RAID abgelegt und wenn es sein muss eben mit genommen. Man muss den Mac nicht aufschrauben um neue Festplatten einzubauen, sie werden einfach eingesteckt, da extern.

Also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das doch noch zu einem Erfolg für Apple wird, denn das macht diese Firma doch aus. Innovative Ideen, wie sie noch niemand genutzt hat, wo sich am Anfang jeder fragt, was wieso und wofür?
Just my 2 cents.
 

leton53

Angelner Borsdorfer
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Mal ehrlich, Thunderbolt 2 scheint doch genau darauf abzuzielen, den ganzen Bedarf an Gimmicks einfach extern dran zu schalten, so kopflos werden die Jungs in Cupertino jetzt auch nicht sein (siehe Kritik weiter oben).
36-fach Daisy-chain lässt doch eine grosse Peripherie-Option vermuten; so kann sich's jeder nach Bedarf selber bestücken und Apple ist den Druck, einen Superrechner für alle, elegant los.
Oder sagen wir so: in nicht langer Zeit wird Thunderbolt neben USB 3 Standard sein und die Anbieter werden entsprechend nachziehen, in der Musik-Branche tut sich da einiges.
Oder mach' ich da wieder einen Denkfehler?
 

Hendrik Ruoff

Graue Französische Renette
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Zeit wird Thunderbolt neben USB 3 Standard sein
das dachte alle bei FireWire auch (haha) Und wie gesagt ich will keine zig externe Geräte betreiben nur um damit das gleiche zu bewirken wie mit dem "alten MacPro"
 

leton53

Angelner Borsdorfer
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@hendrik, FireWire lässt sich aber nicht mit TB vergleichen. Vielleicht ist die Architektur in Sachen Erweiterungen zum alten Pro eingeschränkt, aber ich warte jetzt mal auf konkrete, sprich etwas längerfristige Erfahrungen.
Schlimm genug, dass Apple sich so lange Zeit nahm, den neuen Pro zu lancieren... noch schlimmer, wenn er gleich mit schweren Kinderkrankheiten in die Welt gesetzt worden ist!
 

Regiboge7

Erdapfel
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Ich liebe die Mac pro`s.
Habe immer einen mein eigen nennen dürfen und der neue ist sicherlich kein typischer Pro.
Bin sehr gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte.
Seit ich mein ersten Gamer pc gebaut habe weiss ich die Vorzüge und Nachteile des pros zu schätzen: Ein Kompromissloses Abeitstier!
 

ActiveMan

Strauwalds neue Goldparmäne
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Vielleicht sollte man einfach mal so das erste Jahr abwarten. Hier wird schon wieder der Untergang des Pro-Segments prophezeit, aber wer weiß, vielleicht kommt dieser Zylinder ja genau aus den hier genannten Contra-Gründen gut an. Wer weiß schon. Die externe Erweiterbarkeit bringt tatsächlich enorme Vorteile. Beim iPhone hätte das auch niemand erwartet. Als Apple das Floppy Drive wegließ, hätte niemand gedacht, dass man auch auf anderem Wege klarkommt. Ich denke, dass auch die Pro-User damit zurecht kommen.
 

macdiver

Zuccalmaglios Renette
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Pro in diesem Kontext ohne Raid im Basissystem für das Basissystem (!) ist schlicht ein no-go.

Ohne diesen Anchor ist jegliche potentielle Erweiterbarkeit nur Makulatur.
Mangels Fundament.

Single point of failure in der Basisfunktionalität (OS, Config-Storage). Epic Fail.
Not "insanely great" -> Great insanity.
Gespart. Am falschen Ende. Beim 2ten PCIe-SSD Slot.

Manche Policies bzw. "Best/Good Practices" oder Vorschriften verbieten ein solches System schlicht und einfach in bestimmten Bereichen und sprechen gar von grober Fahrlässigkeit beim Einsatz in manchem professionellen Umfeld. Wobei professionelles Umfeld bei Weitem nicht "nur" Kreative umfasst.

Anwaltskanzleien, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer... Bisher auf MacPro rechtskonform und haftungstechnisch abbildbar und vielmals allein in meinem Umfeld auch leidenschaftlich und gut abgebildet.

Mit der neuen "Pro-Schiene" performancetechnisch OK, aber leider nicht mehr konform mit der ein oder anderen Regel aus deren Regulierungsumfeld.

Allein der Unterschied zwischen einfacher oder grober Fahrlässigkeit bzw. gar "wissentlich in Kauf" genommenem Ausfall oder Verlust (kann auch in der RTO (recovery time objective) begründet sein, nicht nur die RPO (recovery point objective) zählt) durch ungeeignete Systemauslegung (single point of failure) macht den Unterschied zwischen "kann/will ich einsetzen" und "darf/sollte ich nicht einsetzen" aus.

It's that easy.

Apple setzt nicht mehr auf Pros. Maximal auf Prosumer. Schade eigentlich.

Just my 2ct.

PS: Ich persönlich würde gerne und ad hoc, wie auch mehrere meiner Bekannten in mehrere Pro investieren. Wenn da nicht dieser (system-immanente) Design-Hobatzer wäre. So bleibt es bei einem (tiefen) Seufzer für jeden und der Suche nach Alternativen oder weiternutzen (und aufkaufen von Restbeständen) des alten MacPro. Hässlich. Auch oder gerade technologisch.
 
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Wertungen: Hendrik Ruoff

neo70

Dithmarscher Paradiesapfel
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Was macht eine Workstation aus? Ich denke in erster Linie die Power. Das scheint das Teil zu haben. Erweiterbarkeit? Denke ich eher weniger. Im Normalfall wird wohl der Arbeitsspeicher erweitert, wenn überhaupt. Bei uns in der Firma habe ich noch nie erlebt dass die EDV an unseren Maschinen rumgenschraubt hat. Einen Prozessor mal eben auszutauschen halte ich für einen kompletten Unsinn. Keiner kann sagen, ob die Kiste hinterher noch richtig läuft. Außerdem wird man die Maschine vollständig aufsetzen müssen. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Die Festplattengröße halte ich auch nicht für tragisch. Unsere Maschinen haben schon seit Jahren nur eine Festplatte verbaut. Statt dessen gibt es ja im Netzwerk über die Freigaben Speicher satt. Wer hat schon all seine Daten auf einer Workstation, vollkommener Unsinn. Aus meiner Sicht ist dieser Mac eine ganz klare Workstation, welche ich mir nur niemals leisten möchte. Für mich privat reicht eine iMac vollkommen aus.
 

Jimbo Jones

Niederhelfenschwiler Beeriapfel
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Anwaltskanzleien, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer... Bisher auf MacPro rechtskonform und haftungstechnisch abbildbar und vielmals allein in meinem Umfeld auch leidenschaftlich und gut abgebildet.
Hallo!
Dann möchte ich mich auch gern mal in die Diskussion einklinken! Wieso benötigen Steuerberater, Anwaltskanzleien etc einen MacPro um rechtskonform zu agieren? Nur wegen der einfachen Erweiterung um Festplatten? Weil performance-technisch kann ich mir nicht vorstellen das ein Anwalt einen MacPro auslastet!

mfg
Jimbo
 

Hendrik Ruoff

Graue Französische Renette
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Statt dessen gibt es ja im Netzwerk über die Freigaben Speicher satt.
ja natürlich das wäre dann aber fast Pflicht von Apple den Xserve und das Xraid zurück ins leben zu rufen dann hätte ich nichts dagen
 
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macdiver

Zuccalmaglios Renette
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Ich finde es traurig.

Die Pros waren es, die Apple am (Über-) Leben hielten, als die Consumer mit Apple wenig am Hut hatten.

Da wusste auch Jobs (Sorry - muss diesmal sein), denn der hatte das Spiel mit Consumern 2x mitgemacht.

Consumer machen dich schnell groß, aber mindestens genausoschnell auch wieder ganz klein.

Hypen fressen sich in der Regel spätestens mittelfristig selbst. Zumindest, wenn man den Wettbewerb nicht mehr auf seiner Bugwelle surfen sieht, sondern selbst anfängt "me-too" zu sagen und sich sozusagen selbst das Fell über die Ohren zieht.

Beispiel(e) gefällig: Diddl, Tamagotchi, Furby um einmal einige (zugegeben artfremde und überzeichnete Beispiele) aus dem bewusst "kurzfristigen" Sektor zu nehmen (ohne Pro-Aspekte auch nur andeutungsweise vermuten zu lassen...)
 

macdiver

Zuccalmaglios Renette
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"...einen MacPro um rechtskonform zu agieren"

§43 GmbHG, §130 OWiG, Grundschutz, ITIL,

Es geht nicht um einen MacPro oder irgendeinen anderen Rechner.

Es geht um die Systemauslegung für Kernprozesse eines Unternehmens/einer Unternehmung, die so ausgelegt sein müssen, dass sie "elastisch" auf auf sie einwirkende Einflüsse reagieren (vgl. Business Resilience Strategy).

Nutzungs-Beispiele:
Anwaltskanzlei: DMS: Devonthink... Alle: Als Serverbasis (VMs), geht ab wie ein Zäpfchen.
(Motto: Willst du einen schnellen Windowsserver, musst du ihn auf einem MacPro laufen lassen...) Steuerkanzlei: Lass' mal eine Verprobung über eine mittelgroße Mandantenbuchhaltung laufen. Du wirst Augen machen, was da an Last abgeht. Die anderen Plätze sollten dann aber nicht Pause machen müssen...
 

macdiver

Zuccalmaglios Renette
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Manchmal schon allein das Geräusch ;)

Und manchmal zusätzlich noch (NAS) das mangelnde Prozessing und (Windows-Server) schon wieder das Geräusch...