Mac Mini (startet nicht mehr)

Gestalter

Golden Delicious
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Hallo Leute,

ich habe noch einen MacMini rumstehen, der nicht mehr startet
(Fragezeichen blinkt).

Kann man die Festplatte ausbauen und die Daten retten?

Liebe Grüße
Der Gestalter
 

u0679

Prinz Albrecht von Preußen
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Was für ein MacMini ist es denn? Bis zum Baujahr 2012 kann man selber die Platte tauschen bzw, ausbauen. Danach wird’s schwierig,
 

Gestalter

Golden Delicious
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Ich glaube, der ist von 2013.

Ich will ihn auch nicht selber 'aufmachen', das würde ich schon machen lassen.

Mir geht es auch nicht in erster Linie darum, ihn wieder zum Laufen zu bringen –
ich möchte zunächst meine Daten retten!
 

Gestalter

Golden Delicious
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Ein Backup gibt es leider nicht :(

Aber Dein Vorschlag klingt schon 'preisintensiv' :)

Dennoch danke!

Werde mal schauen, was ich machen kann …
 

Gestalter

Golden Delicious
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Eine Frage noch:
Wenn nur das blinkende Fragezeichen zu sehen ist nach dem Start,
heißt es dann, dass die Platte per se defekt ist?
 

Gestalter

Golden Delicious
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Vielen Dank!
Werde ich mir gleich mal reinziehen …
 

iMactouch

Roter Eiserapfel
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Hast Du einen zweiten Mac mit Firewire?
Dann könntest Du den Mac mini mit dem über ein Firewire Kabel verbinden und im Firewire-Target Mode (Taste T beim Booten drücken, siehe hier: https://support.apple.com/de-de/HT1661) starten. Dann kannst Du vom anderen Rechner auf die Platte zugreifen und das ganze ohne die Platte auszubauen.
 
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Wuchtbrumme

Roter Herbstkalvill
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@iMactouch Vorschlag mit dem „Target Disk Modus“ ist das am wenigstens invasivste und auch für Einsteiger geeignet. Übrigens geht das auch mit dem Thunderbolt-auf-Firewire-Adapter von Apple oder gar Thunderbolt alleine, sodass hier die Möglichkeit des Ausleihens von Macs in der Bekanntschaft besteht und die restlichen Kosten sind überschaubar sowie nicht vergeblich, da man die Sachen ja weiter nutzen kann (Thunderbolt-auf-Firewire-Adapter plus Firewire-Kabel bzw. Thunderbolt-Kabel - kostet unter 100 Euro).

Ein Fragezeichen beim Systemstart heisst nicht zwangsläufig, dass die Festplatte defekt ist. Es ist dafür ein notwendiges, aber nicht hinreichendes Indiz. In den Fällen, wo das Fragezeichen eben „nur“ bedeutet, dass eben das System nicht gestartet werden konnte (also nicht wegen eines Festplattenschadens, sondern weil ein Update z.B. nicht den Eintrag im PRAM aktualisiert hat), reicht meist das Booten aus der Recovery-Partition und Neusetzen des Bootlaufwerks.

Andererseits ist jedes Anschalten für die Rettung der Daten kritisch, wenn tatsächlich ein Schaden vorliegt. Auf jeden Fall ist kein Backup zu haben scheisse und mindestens grob fahrlässig. Handelt es sich um wirtschaftlich relevante Daten, dann einen Profi beauftragen und jegliche Aktion unterlassen.
 
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Golden Delicious
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Hast Du einen zweiten Mac mit Firewire?
Dann könntest Du den Mac mini mit dem über ein Firewire Kabel verbinden und im Firewire-Target Mode (Taste T beim Booten drücken, siehe hier: https://support.apple.com/de-de/HT1661) starten. Dann kannst Du vom anderen Rechner auf die Platte zugreifen und das ganze ohne die Platte auszubauen.
Blöde Frage (ich habe von Technik 0 Ahnung):
Hat mein iMac 27" Firewire?
 

Macbeatnik

Golden Noble
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Keine Ahnung, da die Aussage iMac 27“ nichtssagend ist.
Aber alle iMac 27“ von Late 2009 bis Mid 2011 haben FireWire, alle neueren haben Thunderbolt.
 
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Golden Delicious
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@iMactouch Vorschlag mit dem „Target Disk Modus“ ist das am wenigstens invasivste und auch für Einsteiger geeignet. Übrigens geht das auch mit dem Thunderbolt-auf-Firewire-Adapter von Apple oder gar Thunderbolt alleine, sodass hier die Möglichkeit des Ausleihens von Macs in der Bekanntschaft besteht und die restlichen Kosten sind überschaubar sowie nicht vergeblich, da man die Sachen ja weiter nutzen kann (Thunderbolt-auf-Firewire-Adapter plus Firewire-Kabel bzw. Thunderbolt-Kabel - kostet unter 100 Euro).

Ein Fragezeichen beim Systemstart heisst nicht zwangsläufig, dass die Festplatte defekt ist. Es ist dafür ein notwendiges, aber nicht hinreichendes Indiz. In den Fällen, wo das Fragezeichen eben „nur“ bedeutet, dass eben das System nicht gestartet werden konnte (also nicht wegen eines Festplattenschadens, sondern weil ein Update z.B. nicht den Eintrag im PRAM aktualisiert hat), reicht meist das Booten aus der Recovery-Partition und Neusetzen des Bootlaufwerks.

Andererseits ist jedes Anschalten für die Rettung der Daten kritisch, wenn tatsächlich ein Schaden vorliegt. Auf jeden Fall ist kein Backup zu haben scheisse und mindestens grob fahrlässig. Handelt es sich um wirtschaftlich relevante Daten, dann einen Profi beauftragen und jegliche Aktion unterlassen.
Hallo Wuchtbrumme,

vielen Dank für Deine ausführliche Anwort!

Ich werde mal meinen PC-Spezi dranlassen.

Die Daten sind nicht lebenswichtig, aber irgendwie auch doch.
Habe schon einiges nachgebaut.

LG
Gestalter