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Literatur: LaTeX - Basissystem, Layout, Formelsatz

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von .holger, 08.10.09.

  1. .holger

    .holger Geflammter Kardinal

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    9.117
    [preview]An den deutschen Unis und Hochschulen beginnen in Kürze die neuen Semester. Auch lange Haus-, Studien-, Diplom-, Master-, und ähnliche Arbeiten müssen wieder in einer Vielzahl geschrieben werden. Viele Studenten setzen hierbei auf das altbekannte Word von Microsoft. Doch je länger der Text wird, desto schlechter ist eine Textverarbeitung dafür. Lange, untergliederte Texte, die optisch konsequent bleiben wollen werden mit Satzprogrammen optimal umgesetzt. LaTeX erfreut sich hierbei als System großer Beliebtheit. Apfeltalk stellt Euch hier ein Buch vor, das den Umgang mit LaTeX erklärt und den Einstieg erleichtert.[/preview]

    Warum eigentlich LaTeX?
    Die Frage stellen sich viele, die sich überlegen mit welchem System sie ihre Arbeiten schreiben. Viele greifen zu Word, Pages oder anderen Programmen. Inzwischen kann man mit diesen Textverarbeitungen auch ganz akzeptable Texte verfassen. Layoutstandards lassen sich festlegen und wieder verwenden. Doch optimal ist das immer noch nicht gelöst, spätestens wenn man mit mehreren Personen und verschiedenen Programmversionen an einem Text arbeitet kommt es zu Kompatibilitätsproblemen - auch Microsofts Word ist trotz seines Platzhirschdaseins nicht davor geschützt.
    LaTeX macht dem ganzen ein Ende. Seit vielen Jahren hat sich das System aus TeX weiterentwickelt und versucht dessen Ansatz dem Benutzer leichter zu machen. Man kann LaTeX und TeX als eine Art 'Programmierung von Büchern' berschreiben. Während der Benutzer sich um seine Texte kümmert erstellt LaTeX das Layout an Hand von Befehlen im Text.

    [​IMG]

    Das Buch 'LaTeX - Basissystem, Layout, Formelsatz' von 'Klaus Braune', 'Joachim Lammarsch' und 'Marion Lammarsch' ist zwar nicht das dickste Buch, das man sich zu LaTeX besorgen kann, es deckt aber alle Themen ab, die Anfänger benötigen, um ihre Werke so zu fertigen, wie sie es sich vorstellen. Neben einer Einleitung rund um TeX, LaTeX und die DANTE (einer TeX Anwerdervereinigung) geht es in Kapitel 2 mit der Einführung und den ersten Dokumenten einfach los. Am Ende des zweiten Kapitels sind alle Grundlagen geschaffen um ein LaTeX Dokument inkl. Inhaltsverzeichnissen und Formeln zu erstellen. Die weiteren Kapitel behandeln die Verfeinerung des Dokuments mit angepassten Layout und der Beschreibung einzelner Umgebungen und Paketen um Probleme zu lösen, an die man bei der Dokumentenerstellung stoßen kann.

    Neben dem gut geschriebenen Fließtext ist das Buch gleichzeitig ein Nachschlagewerk. Index und Befehlsindex am Ende des Buchs machen dies möglich. Die Benutzung ist aber leider etwas gewöhnungsbedürftig. Während der Befehlsindex noch komplett alphabetisch sortiert ist, ist der Index leider noch einmal untergliedert, so finden sich unter dem Eintrag 'Bibliografie' Untereinträge wie 'Felder', 'Stile' und 'Typen', die jeweils wieder unterteilt sind. Zwar sind diese durch Einrückungen und equidistante Schrift abgesetzt, beim schnellen Nachschlagen schadet dies jedoch trotzdem der Übersichtlichkeit.

    [​IMG]

    Trotz dieses kleinen Mankos ist das Buch als Teil 1 von insg. 3 Büchern, für LaTeX Einsteiger empfehlenswert. Band 2 der Autoren befasst sich mit weiteren Erweiterungen rund um Fonts, Layout und Markup, Band 3 kümmert sich um Werkzeuge, Grafik und www, also das was über normale LaTeX Anwendungen hinausgeht.

    Unter der ISBN 3-540-00718-0 ist das Buch für 49,95 Euro im Springerverlag erschienen und im gutsortierten Buchhandel verfügbar.
     

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  2. awk

    awk Clairgeau

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    Wow, eine Beitrag zu LaTeX. Na dann darf man ja weiterhin auf ein entsprechendes Subforum im Office Bereich hoffen.
     
    .holger gefällt das.
  3. seminarius

    seminarius Querina

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    Sicherlich ein interessantes Buch, die 50 Euronen kann man aber evtl. (!) besser anlegen …
    Meinen Einstieg in Latex hab ich mir nur über das Internet erarbeitet. Nach gut einem Monat und der Lektüre einschlägiger Seiten, wie z. B. dem mrunix-Latex-Forenbereich, hab ich mich gegen den Kauf eines Buches entschieden, v. a. weil es im Web zu eigentlich allen Paketen und Problemen die Auftreten Hilfestellungen gibt.
     
  4. tim-maximilian

    tim-maximilian Prinzenapfel

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    Über 40 Seiten habe ich noch kein Dokument geschrieben. Und ich verstehe das Problem auch nicht so ganz, wahrscheinlich auch weil sich meine Textlängen in Grenzen halten & Pages doch sehr gut funktioniert.
     
  5. JazzP

    JazzP Ingrid Marie

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    Also ich habe auch meinen Bachelorpraxisbericht in LATEX (LyX) geschrieben. Mehr als 50 Seiten. War super einfach der Export und mit LyX ist es auch einigermaßen angenehm. Einzig die Kopfzeile war ein wenig kompliziert.
     
  6. fortytwo

    fortytwo Cox Orange

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    Ich fand' Seinerzeit den Kopka total genial. Hab' mit LaTeX meine Examensarbeit und meine Diss geschrieben und hab's nicht bereut!

    Wobei ich mittlerweile doch fast ausschließlich mit den Office-Paketen arbeite, weil der Austausch der "Rohdateien" zu meinen Kollegen fast ausschließlich über MS-Office bzw. OpenOffice läuft. Und da ist mir das hin- und herkonvertieren deutlich zu nervig.
     
  7. karolherbst

    karolherbst Danziger Kant

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    11.05.07
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    Naja, wie würdest du zb so einen Kasten umsetzen ohne ein Rechteck zu verwenden?
    oder mathematische Formeln?
    da reichen Word und Pages nicht für aus, Latex ist da schon viel angenehmer
     
  8. Ionas_Elate

    Ionas_Elate Beauty of Kent

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    Hallo!
    Ich bin grad im 5ten Semester Maschinenbau …
    Noch 2 dann gehts zur Diplomarbeit.
    Ich habe mir schon öfters überlegt, bis dahin noch in Latex einzuarbeiten, doch finde ich leider keine gut zu versehenden Einstiegsseiten im Web.
    Wäre super, wenn ihr mir da ein paar nennen könntet.
    Danke schonmal!
     
  9. Bluetentraum

    Bluetentraum Tokyo Rose

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    latex ist schon eine interessante sache, nur verwundert mich, dass InDesign noch nicht erwähnt worden ist. Es eignet sich ebenso hervorragend für wissenschaftliche Arbeiten und lässt sich meines Erachtens leichter erlernen.
     
  10. bobandrews

    bobandrews Baldwins roter Pepping

    Dabei seit:
    21.10.07
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    Oho. Holger kann TeXen? Sehr cool!
     
  11. royper

    royper Gloster

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    Ich empfehle zum Einarbeiten "The Not So Short Introduction to LaTeX2ε -
    Or LaTeX2ε in 141 minutes" von Tobias Oetiker Hubert Partl, Irene Hyna und Elisabeth Schlegl.
    153 Seiten, alles erklärt, was man mindestens wissen sollte und vieles mehr, sehr verständlich und übersichtliche geschrieben.
    Klar, geht jetzt bei einigen Themen nicht sehr tief in Details rein, aber dazu gibt es ja genügend Seiten im Internet, die sich mittels einschlägiger Suchmaschinen aufspüren lassen.
    Wie gesagt, das kleine PDF, kann ich jedem empfehlen, der LaTeX erlernen möchte.

    Runtergeladen werden kann es (kostenlos) auf der Seite von Tobias Oetiker.
    Hier der Direktlink: http://tobi.oetiker.ch/lshort/lshort.pdf

    EDIT: Eine kurze (macspezifische) Einstiegsseite gibt es hier; ist allerdings eher nur ein Crashkurs, aber zum Einstieg reicht's.
     
    bezierkurve und Ionas_Elate gefällt das.
  12. harden

    harden Roter Eiserapfel

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    Ich benutze für LaTex ein Buch des Regionalen Rechenzentrum Niedersachsen (Die Handbücher gibtes an Uni/FH in ganz Deutschland sowie Österreich und der Schweiz), das nur 3 oder 4 Euro gekostet hat. Das ist inhaltlich relativ breit ausgelegt und wenn das Buch inhaltlich irgendwo nicht tiefer geht, dann sind zumindest Verweise auf die entsprechenden Pakete und Bezugsquellen gegeben. Das hat mir jetzt zwei Semester lang Hausübungen und die Bachelorarbeit erleichtert.
     
  13. harden

    harden Roter Eiserapfel

    Dabei seit:
    28.03.05
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    1.445
    Ich benutze für LaTex ein Buch des Regionalen Rechenzentrum Niedersachsen (Die Handbücher gibtes an Uni/FH in ganz Deutschland sowie Österreich und der Schweiz), das nur 3 oder 4 Euro gekostet hat. Das ist inhaltlich relativ breit ausgelegt und wenn das Buch inhaltlich irgendwo nicht tiefer geht, dann sind zumindest Verweise auf die entsprechenden Pakete und Bezugsquellen gegeben. Das hat mir jetzt zwei Semester lang Hausübungen und die Bachelorarbeit erleichtert.
     
  14. faxe

    faxe Transparent von Croncels

    Dabei seit:
    13.11.06
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    305
    Ich kann zu LaTex den Chaos Radio Express Podcast (CRE127 TeX und LaTex) empfehlen.
    Persönlich habe ich meine Bakkalaureatsarbeit (Satz- und Sonderzeichen in Kommunikation und Gestaltung) in InDesign CS4 geschrieben. Da ich hier keine Formel oder Ähnliches setzen musste, wollte ich ein System bei dem ich direkt sehe was ich mache.
    Darüber hinaus unterrichte ich InDesign (plus PS, Ai, Acrobat Pro) und da lag es für mich auf der Hand, dass ich mit diesem Programm meine Arbeit schreibe.
     
  15. awk

    awk Clairgeau

    Dabei seit:
    03.07.08
    Beiträge:
    3.687
    Stehe ich auf dem Schlauch? Ist InDesign kein Layoutprogramm? Ich kenne es nicht, darum: inwiefern kann mich das beim wissenschaftlichen Arbeiten unterstützen?
     
  16. Utz Gordon

    Utz Gordon Schöner von Nordhausen

    Dabei seit:
    15.07.07
    Beiträge:
    316
    Ich muss bei meinen Arbeiten den APA-Standart einhalten. Pages macht mir das meistens unnötig kompliziert. Ich überlege ob ich mir Latex anschaue / beibringen lasse.
     
  17. Blixten

    Blixten Adams Apfel

    Dabei seit:
    25.02.06
    Beiträge:
    518
    Wenn es auf englisch OK ist, dann kannst du das Wikibook ueber Latex nutzen. Da steht eigentlich alles drin, was ich bisher brauchte und es hat am Ende auch einen Index, so dass man bei Fragen schnell zu den entsprechenden Kapiteln springen kann.
     
    Ionas_Elate gefällt das.
  18. tobi2k

    tobi2k Süssreinette (Aargauer Herrenapfel)

    Dabei seit:
    26.09.08
    Beiträge:
    410
    Mal ne Frage:

    Welche Vorteile bringt mit LaTex gegenüber Office 2008/Pages?

    Ich werde nächstes Jahr anfangen zu studieren. Würdet ihr mir empfehlen mich in LaTex (für meine Bachlorarbeit) einzuarbeiten?

    Gruß Tobi
     
  19. quarx

    quarx Hadelner Sommerprinz

    Dabei seit:
    17.04.05
    Beiträge:
    8.541
    Vorteile?

    - logische Textauszeichnung
    - maschinenles- und erzeugbarer Quelltext
    - Plattformunabhängigkeit
    - Stabilität
    - Dokumente brauchen wenig Speicherplatz
    - automatische Erzeugung von Inhalts-, Abbildungs-, Tabellen-,... verzeichnissen
    - mächtiger, intuitiv bedienbarer Formelsatz
    - Literaturverwaltung mit Bibtex
    - ästhetisches Druckbild
    - Erweiterbarkeit (auf ctan.org liegen gigabyteweise Zusatzpakete)
    - ...

    Wenn es sich um einen technischen Studiengang handelt, bei dem auch mal Formeln vorkommen, solltest Du eine Einarbeitung in LaTeX ernsthaft erwägen.
     
    Der_Apfel gefällt das.
  20. skuZz

    skuZz Rheinischer Krummstiel

    Dabei seit:
    30.12.07
    Beiträge:
    377
    jupp genau!!
     

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