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iPhone verliert gegen japanische Smartphones

Dieses Thema im Forum "Gerüchteküche" wurde erstellt von kamui, 18.07.08.

  1. kamui

    kamui Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    In diesem Blog findest sich ein äußerst interessanter Vergleich zwischen dem iPhone und aktuellen japanischen Smartphones:
    Asiajin: Face Off: iPhone 3G and Japanese cellphones
    Das iPhone kommt dabei nicht sehr gut weg...

    Wie ich schon mal geschrieben hatte, ist der Handy-Markt in Japan etwas anders struktuiert:
    hier #37 und hier #48

    Und hier ein Beispiel (von einem Apple Fanboy :cool:) welche Möglichkeiten japanische Handies schon sei Jahren bieten:
    PS: zur Klarstellung, ich bin begeisteter Apple-User und will ich hier auch kein iPhone Bashing betreiben. Wir kennen alle dessen Qualitäten und derzeit schein so gut wie kein *westliches* Handy gegen das iPhone anzukommen. Aber ein Blick nach Asien zeigt, dass dass dies vor allem daran liegt, dass westliche Handies und Provider einfach nicht mal im Ansatz die in Asien (vor allem Japan und Südkorea) erhältlichen Features bieten.
     
    #1 kamui, 18.07.08
    Zuletzt bearbeitet: 18.07.08
    Fa.bian gefällt das.
  2. Walli

    Walli Blutapfel

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    Ist ja schon immer so gewesen, aber das liegt auch einfach daran, dass die Japaner neue Techniken viel schneller in ihren Alltag übernehmen (können). Bei uns kostet alles, was über telefonieren und SMS hinaus geht ein Vermögen und so ist es kein Wunder, dass sich manche Sachen einfach nicht durchsetzen konnten. Mit dem mobilen Surfen wird es erst langsam besser, aber selbst das ist meiner Meinung nach noch viel zu teuer wenn man die Qualität der Verbindungen teilweise betrachtet.
     
  3. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Das N95 hat auch einen Barcode-Reader. Allerdings ist der Nutzen davon gleich Null weil hier die Dinge einfach nicht so schnell beim User ankommen. Die Asiaten übernehmen solche Technik-Gimmicks ganz schnell in ihren Alltag, auch die Älteren (scheint eher ein Mentalitätsding zu sein), hier sind viele ja schon froh wenn sie hinter das T9 gestiegen sind...
     
  4. yoshi007

    yoshi007 Manks Küchenapfel

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    Ich haett mir trotzdem ein iPhone gekauft, wenn ich dort wohnen wuerde...:p
     
  5. axenon

    axenon Freiherr von Berlepsch

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    Ich glaube, dass ist uns allen klar! ;):p

    Aber zum Thema: für mich zählt nich der ganze Schnick-Schnack... in ein paar Jahren oder auch schon Monaten sind solche Gimmicks, die diese Handys gerade so besonders machen wieder Schnee von gestern und werden nicht mehr genutzt. Und Apple ist ja so schlau, diese Sachen gleich von Anfang an weg zu lassen, die nach ner Zeit sowieso überflüssig wären :)
     
  6. fabischm

    fabischm Zabergäurenette

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    ich habe auch einen Barcode-reader im Handy! was nützt mir das!
    Aber dass das iPhone gegen viele Handys verlieren wird, was Gadgets angeht ist doch schon länger bekannt......das ist aber auch nicht wichtig bei einem Kultphone!
     
  7. kamui

    kamui Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    Damit bist Du allerdings im Irrtum. Wer täglich mehrmals Tokyos Hauptverkehrsmittel, die U-Bahn, benutzt, wird das kontaktlose bezahlen mit dem Handy nicht als Gimmick, sondern eher als absolut unverzichtbar ansehen. Ich habe über ein Jahr die U-Bahn in Tokyo mit regulären Karten benutzt, die andauernd nachgeladen werden mussten, in der falschen Tasche waren etc. und ich hätte mir sofort ein solches ein Handy gekauft (die es allerdings Ende der 90er Jahre noch nicht gab, dafür gab es schon damals schon Internet fürs Handy, siehe I-mode).

    Auch die Barcode-Geschichte ist wirklich genial. Alle Eventkalender und Anzeigen in Zeitschriften, auf Webseiten etc. haben diesen Barcode und man scannt diesen mit der Kamera und hat schon die Anschrift und andere Daten in seinem Handy.
    Und eine 5 oder 8 Megapixel Kamera ist nun wirklich kein Gimmik....

    Hinzu kommt, dass in Japan das Smartphone viel wichtiger als der PC ist, weil man 'eh nur zum Schlafen zu hause ist. Dass heißt, dass Smartphone muss einfach mehr können als bei uns - und es gibt auch wesentlich mehr Service-Angebot von den Providern. Die meisten dieser Angebote sind im Westen vollkommen unbekannt.
     
  8. axenon

    axenon Freiherr von Berlepsch

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    Gut, das sehe ich ja vollkommen ein, aber wir sind nunmal nicht in Japan. Viele Sachen wäre hier einfach überflüssig. Denn nur wenn das "Umfeld", so nenne ich es jetzt mal, mit High-Tech vollgepackt ist, kann man dort einen Nutzen mit seinem Smart-Phone draus ziehen. Hier wären sicher einige Dinge sinnlos, weil sie schlichtweg noch keinen Nutzen bringen. Was bringt mir ein Barcode-Scanner, wenn es keine Barcodes zu scannen gibt? Das wird warscheinlich in Zukunft alles noch kommen, aber bis jetzt sehe ich davon noch nichts...

    Und auch das Beispiel mit der Kamera... naja... Schnappschüsse kann man auch mit einer 2 Megapixel-Kamera machen und ich denke, für nichts anderes ist eine solche Handykamera gemacht... zumindest in meinen Augen. Möchte ich anspruchsvolle Fotos, nehme ich meine Spiegelreflex.
     
    #8 axenon, 18.07.08
    Zuletzt bearbeitet: 19.07.08
  9. kamui

    kamui Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    In der Tat, Eplus hatte versucht I-mode in Europa einzuführen und ist damit gescheitert. Unsere Kommunikationsgewohnheiten als auch das technische Umfeld scheinen ein wenig anders als in Japan zu sein. Japan und Korea sind in Bezug darauf einfach weiter entwickelt.

    Das ist natürlich ein Henne-Ei Problem. Ohne Barcodes kein Bedarf für entsprechende Handys, ohne Handys sind Barcodes sinnlos.
    Der Erfolg des iPhones ist vielleicht ein Resultat dieses Problems: die westlichen User sind in den letzten Jahren sowohl von den Providern als auch von den Herstellern mit rückständigen Angeboten abgespeist worden.
    Erst mit dem iPhone erlernen wir neue Gebrauchsweisen, z. B. immer Online zu sein und z. B. vor Ort nach Straßen, Öffnungszeiten etc. zu schauen.

    Das das iPhone in *diesem* Aspekt Substandard ist, ist allgemein bekannt. Aber als echter Applefan gibt man sich halt manchmal auch mit weniger zufrieden.
    ;)
     
  10. axenon

    axenon Freiherr von Berlepsch

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    Und schon haben wir einen gemeinsamen Nenner gefunden *g* :-D;)
     
  11. borny88

    borny88 Gast

    Man kann den japanischen, europäischen oder US-amerikanischen Markt doch überhaupt nicht mit einander vergleichen.
    Hierzulande will man doch eher kleine Geräte zum simsen und telefonieren mehr brauchen die meisten einfach nicht, und das ist auch völlig verständlich, und das nicht weil wird unbedingt dümmer oder konservativer sind was die Technik anbelangt sondern einfach weil die meisten einfach kein Mobile TV oder Internet brauchen, wozu auch, man hat ja zuhause seinen PC mit dem das Surfen sowieso viel besser geht.
    Die Japaner die jeden Tag lange in der Metro sitzten haben da einfach ganz andere Ansprüche als wir. Ein Grossteil ist hier sowieso mit dem Auto unterwegs und da braucht man einfach kein TV unterwegs.
    Ausserdem liegen die Gründe warum das iPhone oder auch die Nokia Handys unbedeutend in Japan sind darin dass die Japaner lieber einheimische Produkte als Produkte aus dem Westen kaufen ( jetzt auf Technikprodukte bezogen) das merkt man ja sehr gut an der XBOX die dort keine Rolle spielt.
    Auch ein weiterer Grund dafür dass sich in Japan Handy GPS viel schneller durchgesetzt hat als hier liegt daran dass dort die wenigsten Strassen genau gekennzeichnet sind. ( habe das mal in einem Bericht gelesen)
    Ich muss sagen dass ich vor ein paar Jahren auch immer neidig auf den japanischen Markt geblickt habe aber mittlerweile seitdem es das iPhone gibt interessieren mich diese riesigen Plastikdinger überhaupt nicht mehr, denn die coole Bedienung, das geile Aussehen und die tollen Musikfunktionen des iPhones sind mir viel wichtiger als irgendwelche TV oder FellCa Geschichten. Man sollte diese japanischen Geräte auch nicht zu hoch puschen denn viele leiden unter akutem Akkumangel, oder sind einfach nur riesig, und da ist selbst ein N95 noch klein dagegen, auch berichten viele dass die Geräte so überladen sind, dass selbst die Japaner die meisten Funktionen nicht kennen.
    Wie dem auch sei, der US Markt ist auch wieder anders, dort flippen ja viele auf Handys mit Qwerty Tastatur, Geräte die hier in Europa eher bei Businessleuten ankommen.
     
  12. eXiNFeRiS

    eXiNFeRiS Akerö

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    eine 8MP Cam in einem Handy...sorry da mußte ich jetzt etwas schmunzeln.
    Wann ist denn Zubehör (Objektive und Blitzgeräte) dafür angekündigt? :-D
    Wenn ich etwas unnötig finde dann sind es Handy-Cams die sich anmaßen wollen in das Segment der Kameras einzusteigen. Eine 1,3er bzw. 2MP Cam ist ja eventuell noch witzig...aber selbst auf eine solche würde ich dankend verzichten wenn es die Option gäbe, was leider nicht der Fall ist in der heutigen Zeit.
     
  13. kamui

    kamui Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    Mmmh, es scheint, dass sich meine Befürchtungen in Bezug auf Japan bestätigt haben. Das iPhone ist in Japan nicht der Renner wie in den USA oder Europa:

    Apple finding it difficult to crack Japanese cell phone market

    By Katie Marsal
    Published: 10:00 AM EST

    Apple's iPhone, a runaway success in the US and parts of Europe, is struggling to see similar success in Japan, where consumers who've long been privy to some of the world's most advance cell phones are passing over the touchscreen handset for cheaper and more familiar offerings.

    After selling about 200,000 units during the first two months, sales of the iPhone 3G have fallen to a third of what they were immediately following launch, according to the Wall Street Journal. Analysts now believe Apple will be hard pressed to sell 500,000 units, a far cry from their 1 million unit predictions earlier in the year.

    Part of the problem is that Apple and its exclusive Japanese carrier Softbank are marketing the handset at high prices and touting features such as 3G internet access. While 3G access is relatively new for US customers, the technology has been a staple on Japanese cell phones for years.

    The 16GB model is priced at approximately $320 for new customers who sign up for a two-year contract, slightly above the $299 asking price from US carrier AT&T. Softbanks existing 19.5 million subscribers aren't offered the same subsidy, however, and must pay $540 for the same model on top of Internet service fees that scale as high as $60 per month.

    Although the carrier has lowered data fees since the launch of the iPhone 3G in July, the vast majority of consumers are still opting for one of the many handsets that are consistently on sale for lower prices, the Journal said.

    Another barrier to adoption is that the iPhone lacks features that are familiar to Japanese consumers, such "emoji," a form of clip art that can be inserted in sentences to spruce up email messages. The iPhone also lacks other capabilities found on most Japanese cell phones such as digital television, satellite navigation service, and chips that let owners use their phones as debit cards or train passes.

    Apple's App Store, one of the iPhones standout features, has also been largely passed over by Japanese users who are both unfamiliar with its advantages and cautious of making purchases online.

    "Japanese users don't know what to do with an iPhone," said Takuro Hiraoka, an analyst for GfK Marketing Services Japan Ltd. "Sales could grow if Apple provides specific examples of how it can be used."

    Apple isn't alone in its struggles. The Journal notes that "more than 10 domestic handset manufacturers compete for a slice of Japan's cellphone market," but even the global leader, Nokia, hasn't found a way to garner a 1 percent share. Sharp, based out of Tokyo, is the market leader with a 25 percent share.
     
  14. Cyrics

    Cyrics Neuer Berner Rosenapfel

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    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass z.B. der südkoreanische Mobilfunkmarkt ganz andere Typen von Handy beherbergt. Erstens scheint erst einmal jeder Koreaner ein Handy zu besitzern und zweitens nutzt er es größtenteils zum Radio hören, Fernsehen gucken oder als GPRS-Empfänger. Das iPhone ist davon noch weit entfernt. Außerdem ist das koreanische System auch ein komplett anderes, welches nicht über tauschbare Sim-Karten funktioniert. Sondern über Identifizierungsnummern fest eingetragen im Handy selbst. Dadurch ergeben sich auch ganz andere Möglichkeit beispielsweise bei der Nutzerregistrierung, Diensteverwaltung etc.

    Weiterhin scheinen die Koreaner ihre Mobiltelefon im monatlichen Rhythmus zu wechseln. manchmal auch nur halbjährlich. Die Update-Phasen des iPhones würden dabei nicht hinter herkommen. Vom Preis schon gar nicht. Die ortsansässigen Konzerne wie LG und Samsung können ihre Produkte zum Schleuderpreis anbieten.

    Eine interessante Erfahrung konnte ich auch noch machen... da in Südkorea viel auf Windows basiert, unter anderem die Verschlüsselung der kabellosen Netzwerke, kann der iPod Touch bestimmte Netzwerke nicht betreten, da mit verschiedenen Zertifikaten etc. gearbeitet wird. Ein Koreaner verschenkte darauf hin seinen iPod Touch 8 GB an seine 13-Jahre alte Schwester als Spielzeug, da er mit diesem nichts mehr anfangen wollte. Er kaufte sich daraufhin ein neues Smartphone von Samsung, welches versucht das iPhone nachzumachen jedoch mit den Standard-Features des koreanischen Marktes.

    PS: und meiner persönlichen Meinung nach: die südkoreanischen Mobilfunktelefone haben wesentlich mehr Funktionen und Möglichkeiten. Durch verschiedene zusätzliche Gadgets kann das Handy erweitert werden. Das iPhone ist dagegen fix und die wenigen Veränderungen sind nur durch Cracken des Phones möglich, was auch nicht im Sinne des Erfinders ist.
     
  15. whoopee

    whoopee Starking

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    Na und warum sind wohl keine Bilder drin? Weil die Japanischen "smartphones" so groß sein werden wie Das Feldtelefon Der Bundeswehr
     
  16. swensa

    swensa Adams Apfel

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    So hat man vor ca 15 Jahren auch über SMS gedacht, mittlerweile ist der Umsatzanteilen bei den Providern so hoch, dass sie pleite gängen, wenn die Handys kein SMS unterstützen würden. Sätze wie :"das setzt sich nie durch" waren damals häufig zu hören. Geleiches gilt für MMS und Internet auf dem Handy.

    Ich glaube nicht, dass man bei Apple zuverlässigere Marktprognosen machen kann, als es damals in o. g. Beispiel der Fall war.
     
  17. uuser

    uuser Schafnase

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    ich denke Apple macht das extra!
    Schließlich wird / soll das nächste iPhone Erneuerungen, Verbesserungen haben... ;)
    Das nächste iPhone soll ja für die Käufer interessant werden...
    Nur mehr Speicher reicht da nicht! ;)
     
  18. MaStyl

    MaStyl Boskop

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    Was meiner Meinung nach aber gern vergesssen wird, wir Deutsche, bzw wir Europäer werden als Zielmarkt für Produkte eine immer kleinere Rolle spielen.
    Schon allein weil wir eine technik-ungünstige Demographie haben, und generell Neuerungen nur langsam akzeptieren. Dazu kommt dass gerade die bevölkerungsreichen Länder immer mehr Nachfrage erzeugen und mit höherem Wohlstand auch entsprechenden Kaufkraft bieten.
    Leider heißt es hier immer: zu teuer, brauch ich nicht...will ich nicht.

    Aber den innovativen Weg den Apple eingeschlagen hat kann man nur loben, immerhin bereiten die iPhone Nutzer den Weg fürs Mobile Internet. Die Sparer der entlocket und am besten das iPhone ohne Internet betreibt, tun aber das Gegenteil.
     
  19. nicknolte

    nicknolte Golden Delicious

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    Klar dass das iPhone nicht überall gut abschneiden kann. Dafür fehlen viele Funktionen die in anderen Handys normal sind und einige Funktionen sind schlicht sehr schlecht umgesetzt. Darüber hinaus fehlt dem iPhone jegliche Businesstauglichkeit.

    - Copy and Paste
    - Calendar Farben nicht identisch zu iCal, Entourage, Qutlook, Lotus Notes
    - keine Aufgaben
    - Notizen keine Syncronisation
    - Darstellung Calendar ungenügend
    - Heute Screen (Was liegt aktuell an)
    - MMS (auch wenn es bei uns teuer ist)
    - Kamera mit Videofunktion (Kann fast jedes Handy)
    - Zuviel nicht Einstellbar (Autokorrektur)
    - Ein und Ausgehende Gespräche nicht sichtbar
    - Akku nicht auswechselbar
    - Nicht als Modem verwendbar
    - Word und Excel nicht bearbeitbar ( auch nicht gegen Kohle)
    - Appstore überladen mit Unnützen Applikationen
    usw.

    + Korrekte E-Mail-Darstellung
    + Safari Webbrowser aller erste Sahne
    + Zukunftweisende Bedienung
    + Tolles Design
    + Mit Jailbreak geht ein wenig mehr
     
  20. kamui

    kamui Becks Apfel (Emstaler Champagner)

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    Die japanischen Handys sind tatsächlich ziemliche Brocken. Als ich Frühjahr mal wieder da war (ich bin so einmal im Jahr in Tokyo) war ich überrascht wie groß die Handys geworden sind (kaufe mir dort immer nur ein einfaches Klapphandy). Aber wie gesagt bieten diese eine ganz andere Funktionsvielfalt.

    So gut wie das iPhone auch ist, es gibt halt genug Gründe weshalb ein Japaner auf keinen Fall einen iPhone kaufen wird. Wer z. B. täglich mit dem Handy die U-Bahn bezahlt, oder wer das iPhone als Kreditkarte benutzt, oder das Handy als regelmäßig als Barcode-Lesegeräte für Adressen benutzt, oder damit während der 1 1/2 stündigen Fahrt mit U-Bahn/Zug (einfache Fahrt) Radio hört, Fernsehen schaut, auf speziellen Readern Mangas liest, ...

    Dies zeigt vor allem wie Rückständig der Handygebrauch in Europa und den USA ist. In Japan und Korea sind die Handys Alltagsgeräte, die in kein komplexes Netz aus Dienstleistungen und Gebrauchsweisen eingebunden sind, die weit über die Telefon- und Internetfunktion hinaus gehen. Und G3 ist dort ein alter Hut, außer bei Prepaidtelefonen werden dort eigentlich keine Handys ohne G3 mehr verkauft. Apple ist da wirklich etwas spät dran.
    Aus diesen Gründen bekommt ja dort auch Nokia kein Bein auf den Boden. Der japanische/koreanische Markt ist für den Weltmarktführer Nokia einfach zu weit entwickelt.
     

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