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iPhone SE: Material- und Fertigungskosten sollen 160 US-Dollar betragen

Martin Wendel

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Zwar sind solche Berichte, nicht zuletzt aufgrund von Aussagen von Tim Cook, mit einer gehörigen Portion Skepsis zu betrachten, wir wollen euch den aktuellen Bericht von IHS trotzdem nicht vorenthalten. Die Analysten berechnen, dass die Materialkosten für das iPhone SE für das 16-GB-Modell bei 156,20 US-Dollar liegen – 160 US-Dollar bei Berücksichtigung der Fertigung. Diese Kosten lassen sich jedoch aus mehreren Gründen nicht in Relation zum Verkaufspreis setzen.

Nur ein Teil der Kosten

Erster Grund ist die Zuverlässigkeit solcher Angaben. Tim Cook hat sich vor einiger Zeit zu den Materialkosten-Analysen von iPhones geäußert und gesagt, dass diese nicht annähernd der Realität entsprechen. Selbst wenn die Angaben von IHS korrekt wären, spiegeln sie jedoch nur einen Teil der Kosten wieder. Der Preis eines Produktes setzt sich bekanntlich ja nicht nur aus Material- und Fertigungskosten, sondern noch aus unzähligen weiteren Positionen zusammen.

Forschung und Entwicklung, Marketing, Garantie- und Support-Kosten, Versand und Verpackung, Softwareentwicklung und viele weitere Kosten müssen über die Verkaufspreise eingeholt werden. IHS stellte bei seinem Teardown fest, dass Apple für das iPhone SE viele Komponenten der letzten drei iPhone-Generationen wieder verwerte. Trotz der äußerlichen Ähnlichkeit zum iPhone 5s sei das Gerät aber deutlich überlegen und der einzige große Nachteil zum iPhone 6s sei die Display-Größe.

iphone-se-teardown_ifixit.jpg
Bild von ifixit

64-GB-Modell kostet Apple 11 Dollar mehr

Für das Upgrade vom 16- zum 64-GB-Modell verlangt Apple übrigens 100 US-Dollar, IHS rechnet jedoch mit zusätzlichen Materialkosten von nur 11 Dollar. IHS geht also davon aus, dass Apple im vergleich zum 16-GB-Modell pro verkauftem iPhone SE mit 64 GB Speicherplatz 89 US-Dollar mehr Geld verdient. Apple rechne vermutlich damit, dass viele Kunden zum profitableren 64-GB-Modell greifen werden, so IHS-Analyst Wayne Lam.

Auch wenn die von IHS ermittelten Kosten nicht unbedingt Rückschlüsse erlauben, dürfte Apple an den iPhone-Margen ganz gut verdienen. Das deuteten bereits in der Vergangenheit mehrere Studien an. Trotzdem schlägt das iPhone SE eine neue Richtung ein. Im Vergleich zu den bisherigen iPhone-Modellen ist das iPhone SE überraschend günstig zu haben: 399 US-Dollar (ohne Steuern) kostet es in den USA, für 489 Euro ist es in Europa zu haben.

Geringere Marge?

Damit betragen die von IHS ermittelten Material- und Fertigstellungskosten rund 40 Prozent des US-Verkaufspreises. Beim iPhone 6s Plus sieht das noch ganz anders aus. IHS ermittelte im Herbst Material- und Fertigstellungskosten von 236 US-Dollar – also rund 31,5 Prozent des Verkaufspreises in den USA (749 US-Dollar ohne Steuern). Dieser Vergleich ist jedoch nur zulässig, sofern sich an der Methodik von IHS nichts verändert hat, dazu sind jedoch keine näheren Details bekannt.

Via PCMag

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Schon ja aber müssen ja auch Gewinn machen wobei etwas billiger wäre auch ok [emoji106]
 
ui, 40% statt 31,5% DP1... als Aktionär kann man da nur hoffen, dass nicht zuviele ein SE anstelle eines 6s kaufen.

Diese Kosten lassen sich jedoch aus mehreren Gründen nicht in Relation zum Verkaufspreis setzen.
Doch, macht man auch: variable Herstellkosten / Verkauferlös = Deckungsbeitrag 1.
 
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Mir ist das sowas von **** egal, wie hoch die Herstellkosten sind. Habe jetzt schon von 2$ bis 300$ alles gelesen :D

Ich bin total zufrieden mit dem Handy und gut ist
 
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Erster Grund ist die Zuverlässigkeit solcher Angaben. Tim Cook hat sich vor einiger Zeit zu den Materialkosten-Analysen von iPhones geäußert und gesagt, dass diese nicht annähernd der Realität entsprechen. Selbst wenn die Angaben von IHS korrekt wären, spiegeln sie jedoch nur einen Teil der Kosten wieder. Der Preis eines Produktes setzt sich bekanntlich ja nicht nur aus Material- und Fertigungskosten, sondern noch aus unzähligen weiteren Positionen zusammen.

Richtig, die liegen vermutlich nicht mal bei der Hälfte *duckundweg :D

Der Speicheraufpreis war schon immer ein Witz, aber die Kunden nehmen das an, warum dann ändern?
 
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Passt vielleicht nicht ganz zum Artikel, aber ich habe sowieso das Gefühl, dass Apple im "Voraus" das S-Modell konzipiert.

Stelle man sich vor, die Entwicklung eines iPhones koste 100.000.000$
Und es werden 1.000.000 Iphones Pro Jahr abgesetzt, dann macht das eine Umlage von 100$/Iphone.
Jetzt denkt sich Apple, das geht auch noch günstiger und bringt eine abgespeckte Version raus(Iphone 4,5,6).
Dann kann der Lebenszyklus künstlich um 1 Jahr verlängert werden und die Kosten halbieren sich.

Also ich gehe davon aus, dass das Iphone 6S schon ein Jahr früher rausgebracht werden hätte können.
Meine Theorie:) (hab ich bisher noch nichts drüber gelesen)
 
Tatsächlich dürfte man die Entwicklungskosten von außen wohl kaum mal eben berechnen können. Die $ 100 mehr für die Speichererweiterung hingegen scheinen mir relativ einfach nachzurechnen zu sein - das ist schon ein wenig Abzocke...
 
Also ich gehe davon aus, dass das Iphone 6S schon ein Jahr früher rausgebracht werden hätte können.
Meine Theorie:) (hab ich bisher noch nichts drüber gelesen)
Eine sehr wilde Theorie. Der Entwicklungs-Zyklus bei den Smartphones ist so rasant, dass ich mir nicht vorstellen kann, das Apple da quasi doppelt so schnell mit ihrer Entwicklung voranschreiten soll als alle anderen. Und nur weil das Gehäuse meist 2 Generationen lang verwendet wird heißt ja nicht, dass da ein Jahr Stillstand in der Entwicklungs-Abteilung herrscht.
 
Tatsächlich dürfte man die Entwicklungskosten von außen wohl kaum mal eben berechnen können. Die $ 100 mehr für die Speichererweiterung hingegen scheinen mir relativ einfach nachzurechnen zu sein - das ist schon ein wenig Abzocke...
Ich könnte mir vorstellen das es eher so ist das das 16gb Model (aus Apples Sicht) eher etwas zu billig ist und die 64gb Variante etwas zu teuer, so das im Schnitt dann die passende Marge raus kommt.
 
...der einzige große Nachteil zum iPhone 6s sei die Display-Größe.
...was für mich (und ich denke auch für sehr viele Andere) der genau größte Vorteil ist ;)

Ansonsten ist es mir egal was das Teil in der Herstellung kostet. Wer das SE haben möchte ist auch bereit den geforderten Preis zu zahlen. Wer über den Preis noch jammert hat genug Alternativen...
 
*Vorteil zum iPhone 6s.

Der einzige (erwähnenswerte) Nachteil ist eigentlich nur Force Touch.
Die Displaygröße ist weder Vor- noch Nachteil, genau so wenig wie es ein Vor- oder Nachteil ist wenn eine Salatschüssel groß oder klein ist oder ob ein Auto eher groß oder klein ist. Will ich Salat für eine Party machen, brauche ich halt ne große Schüssel, für mich alleine eher nicht, habe ich sechs Kinder ist ein großes Fahrzeug von Vorteil, als Single tut es vielleicht auch ein Zweisitzer... Es kommt halt immer auf den Kontext an!
Zudem ist die äußere Größe nun wirklich das einzige was wirklich jedem potenziellen Käufer bereits vor dem Kauf klar ist