iPhone-Privatsphäre: Apple-Plakatkampagne jetzt auch in Berlin & Hamburg

Martin Wendel

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iPhone-Privatsphäre: Apple-Plakatkampagne jetzt auch in Berlin & Hamburg



Nach Plakaten in den USA und Kanada startet Apple seine Privatsphäre-Kampagne jetzt auch in Deutschland. Unsere Kollegen von Macerkopf haben erste Plakate in Berlin und Hamburg gesichtet. Schon wie in Amerika sind die Slogans der Plakate auf die jeweilige Stadt abgestimmt. Zu sehen ist außerdem die Rückseite eines iPhone XS und die Tagline "Privatsphäre. Das ist iPhone."

Auf dem Plakat in Berlin in der Karl-Liebknecht-Straße heißt es etwa "Willkommen im sicheren Sektor.". Am Hamburger Hafen ist "Das Tor zur Welt. Nicht zu deinen Informationen." zu lesen. Und auf das Plakat im Schanzenviertel druckt Apple den Slogan "Verrät so wenig über Hamburger wie Hamburger."

In den USA tauchten ähnliche Plakate u. a. in Las Vegas ("What happens on your iPhone, stays on your iPhone") auf.





Via Macerkopf
 

Reemo

Jakob Fischer
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Mal gelungene Werbung. ISt halt leider ein Zweischneidiges Schwert aber sicherlich für viele Leute wichtig.
 

bitundbyte

Stechapfel
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"Personalisierte" Werbung.
Oder besser ausgedrückt: Auf die Location bezogene Werbung.
GENIAL gut
 

echo.park

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Mich würde interessieren welche Agentur dafür verantwortlich ist.
 

leton53

Martini
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... das Werbebanner flattert im Wind und der Verfassungsschutz stellt die Fahnenstange.
 

NorbertM

Lohrer Rambour
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Wohl doch nicht so privat und nicht wirklich viel besser als Amazon und Google?
Ist doch lange bekannt, das sie das zu Analysezwecken verwenden, wie soll man so ein System auch sonst praxisbezogen verbessern?
In dem Artikel steht aber auch, dass das anonymisiert gespeichert wird und das ist bei Amazon/Google offensichtlich nicht der Fall.
 
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MichaNbg

Biesterfelder Renette
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Ist doch lange bekannt, das sie das zu Analysezwecken verwenden, wie soll man so ein System auch sonst praxisbezogen verbessern?
In dem Artikel steht aber auch, dass das anonymisiert gespeichert wird und das ist bei Amazon/Google offensichtlich nicht der Fall.
The whistleblower said: “There have been countless instances of recordings featuring private discussions between doctors and patients, business deals, seemingly criminal dealings, sexual encounters and so on. These recordings are accompanied by user data showing location, contact details, and app data.”
There’s not much vetting of who works there, and the amount of data that we’re free to look through seems quite broad.
It wouldn’t be difficult to identify the person that you’re listening to, especially with accidental triggers – addresses, names and so on.

“Apple is subcontracting out, there’s a high turnover. It’s not like people are being encouraged to have consideration for people’s privacy, or even consider it. If there were someone with nefarious intentions, it wouldn’t be hard to identify [people on the recordings].”
Apple poliert hier seine Darstellung etwas arg und Apple Fans machen sich etwas vor, wenn sie denken, Siri wäre da viel besser als Alexa oder Google.


Nicht mehr und nicht weniger.
 
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NorbertM

Lohrer Rambour
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und Apple Fans machen sich etwas vor, wenn sie denken...
Und du bist gefangen zwischen Verschwörungstheorien und selektiver Wahrnehmung. Das halte ich für keinen Deut besser.

Apple hat gar keinen Grund, aus solchen Daten personengebundene Rückschlüsse zu ziehen, bei Amazon und Google ist das Teil des Geschäftsmodells.
 
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MichaNbg

Biesterfelder Renette
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„Verschwörungstheorien“ :kiss:

Glaub du solltest den Artikel nochmal lesen, worum es eigentlich geht. Dann reden wir weiter ;)
 
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Mure77

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Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Allerdings überlese ich mittlerweile die ganzen Meinungen die immer wieder das Böse heraufbeschwören. Ich denke auch dass wir die Geräte nicht nur haben damit wir Teddy Taste spielen können, das hat auch andere Gründe.

Wenn man konsequent ist holt man sich ein billiges Aufladhandy mit herausnehmbaren Akku und schmeißt auch sonst alles zu Hause raus was eine Überwachung möglich macht.

Immer wieder zu betonen welche Gefahren es gibt, geben soll und dennoch keine Konsequenzen ziehen ist nicht authentisch. Entweder oder.
 
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echo.park

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Wenn Apple mir sagt, dass die Daten anonymisiert werden und nicht auf einen einzelnen User zurückzuführen sind, dann glaube ich das. Erzählen mir das gleiche Amazon oder Google, dann glaube ich das nicht. Aber ich denke die erzählen sowas erst gar nicht, weil sie es nicht tun.

Warum ich dem einen glaube und den anderen nicht? Weil sämtliche Berichte in den letzten Jahren das quasi belegen. Dass bei Apple alles sauber abläuft und so wie versprochen. Bei den anderen nicht.
 
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MichaNbg

Biesterfelder Renette
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Ich glaube, hier sollte wirklich der Artikel noch mal gelesen werden, worum es eigentlich geht. Das scheint nicht passiert zu sein. Da gibt es keine „Verschwörung“ und auch keine Behauptung, Apple würde was monetarisieren. Da gibt es auch keine Mitte und kein „entweder oder“.

Aber die Reaktionen ... wenn so was über Amazon und Google publiziert wird herrscht Empörung. Bei Apple wird’s erstmal angezweifelt, dem Poster wird eine Verschwörungstheorie angedichtet und alles ist wie immer ganz anders.