Du fragst ernsthaft, warum ein über 50 Jahre alter (bzw. was Klinkenstecker an sich angeht fast 140 Jahre alter) Standard technisch überholt sein sollte? Hast du dir schonmal Dimensionen von Stecker und Anschluss im Vergleich zu USB-C/Lightning angeschaut? Ganz zu schweigen von der eingeschränkten Funktionalität, u. a. was die Möglichkeit für Bedienelemente angeht, mangelnder Stromversorgung von Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung, etc.(...) und warum soll die Klinke technisch überholt sein (...)
Bei mir passiert beim Drehen auch nichts, aber warum soll man am Klinkenanschluss drehen? Drehst du auch am Lightningport @FuAn und warum soll die Klinke technisch überholt sein, weil es jetzt BT gibt?
Vielleicht liegt ein Stecker mit 2 Buchsen bei. Dann kannst laden und Musik hören.Ist der Akku mal leer, war es das mit Nutzung und gleichzeitigen aufladen. Hier hat wieder en hirnloser etwas geplant. Ich sehe schon defekte Buchsen ohne Ende.
Du fragst ernsthaft, warum ein über 50 Jahre alter (bzw. was Klinkenstecker an sich angeht fast 140 Jahre alter) Standard technisch überholt sein sollte?
Hast du dir schon mal angeschaut welche Dimensionen so ein Adapter haben müßte? Ganz zu schweigen von der Hebelwirkung, die der am lightning port hätte? Und welche Dimensionen der Elektroschrott hat, wenn alle ihre funktionierenden Klinkenstecker Kopfhörer wegwerfen weil jetzt lightning "in" sein soll, ein probrietärer apple Standard, den sonst keiner unterstützt? Nur weil Klinke alt ist, ist es nicht die schlechtere Lösung. Vor allem ist es eine universelle Lösung. Ich mag mir nicht vorstellen, das jetzt jeder Hersteller die bewährte Klinke durch eine Eigenentwicklung ersetzt und die geschätzte Universalität verloren geht. Und Bluetooth ist, auch in 4.0 und 5.0 auch mit etlichen Nachteilen behaftet. Mindestens mal die Idee einen standard earpod mit Adapter beizulegen erscheint doch da eher abstrus, ich glaube das schon mal gar nicht. Und das apple wirklich auf lightning setzt und keine Klinkenbuchse verbaut sehe ich nach wie vor als sehr fraglich.Du fragst ernsthaft, warum ein über 50 Jahre alter (bzw. was Klinkenstecker an sich angeht fast 140 Jahre alter) Standard technisch überholt sein sollte? Hast du dir schonmal Dimensionen von Stecker und Anschluss im Vergleich zu USB-C/Lightning angeschaut? Ganz zu schweigen von der eingeschränkten Funktionalität, u. a. was die Möglichkeit für Bedienelemente angeht, mangelnder Stromversorgung von Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung, etc.
Habe ich das denn mit irgendeinem Wort gut geheißen?Und welche Dimensionen der Elektroschrott hat, wenn alle ihre funktionierenden Klinkenstecker Kopfhörer wegwerfen weil jetzt lightning "in" sein soll, ein probrietärer apple Standard, den sonst keiner unterstützt?
Aber:Doch, in einigen Bereichen schon.Nur weil Klinke alt ist, ist es nicht die schlechtere Lösung.
Natürlich hat das auch etwas mit dem Alter zu tun - oder möchtest du behaupten, dass es in den vergangenen Jahrzehnten keinen technischen Fortschritt in diesem Bereich gegeben hätte? Und ja, sollte es notwendig sein, den Schuko-Stecker abzulösen, wird auch das passieren. Aber für gewöhnlich ist so ein Anschluss an einer Wand angebracht, wo das Argument "braucht viel Platz" halt nicht so zieht wie bei einem mobilen Endgerät, wo jeder Quadratmillimeter wertvoll ist.Du gehst bei sowas ernsthaft nach Alter? Wo ist denn dann die Ablösung für den total veralteten Schuko-Stecker? Der ist auch bald 90 Jahre alt. Und sogar noch größer als Klinke.
Gefällt mir auch.Der beste Universalsteckertyp ist nach wie vor der in der CH gebräuchliche. Kommt auch der IEC-Norm am nächsten, wird im Gegensatz zu letzterer aber auch eingesetzt.
Zur Klinke: dieser Anschluss ist mitnichten überholt. Im Gegensatz zur digitalen Welt, wo eine Norm alle zehn Jahre wieder ausgetauscht wird, bleibt die Sache in der analogen eben beständig. Natürlich hat die Klinke erhebliche Nachteile, die nicht unerwähnt bleiben dürfen: keine echte Normierung des Durchmessers, nicht immer ein zuverlässiger Halt in der Buchse, limitierte Anzahl Adern. Aber Vorteile gibt's eben auch: kein Vorauseilen des Signalleiters (wie bei den wirklich dämlichen Cinch-Anschlüssen), genügend kompakte Bauform. Und das Wichtigste: der Typ funktioniert seit Jahrzehnten absolut einwandfrei. Hier etwas Neues einzuführen würde nur unnötigen Elektroschrott bedeuten. Warum eine Schnittstelle abschaffen, die seit eh und je keine Probleme verursacht? Gegenbeispiel Lightning: der Anschluss ist keine zehn Jahre auf dem Markt, proprietär und bereits heute veraltet. Es würde viel mehr Sinn ergeben, portable Geräte à la Smartphones von nun an mit dem USB-C-Stecker auszurüsten. Wird aber vorerst sicher nicht geschehen.
Wenn nun tatsächlich die Klinke wegfällt und man Audiosignale nur noch über Lightning bekommen kann, dann heisst es in spätestens zehn Jahren "Ende der Fahnenstange", falls mal etwas defekt ist oder wieder ein neuer Anschluss auf den Markt kommt.
Ach, herrje, hatte ja völlig vergessen: in zehn Jahren gibt's wohl kein einziges iPhone mehr aus der heutigen oder nächsten Generation, welches noch eingesetzt wird.
In der Analogwelt hingegen interessiert es nicht die Bohne, wie alt ein Gerät ist. Meine Anlage stammt aus dem Zeitraum 1977 bis 1989 und ist mit Geräten ab den 40ern bis zu allermodernster Digitalware von 2016 (und wohl auch darüber hinaus) kompatibel. Nein, wie gesagt, der einzige Grund, die Klinke wegfallen zu lassen, ist Marketing und Gewinnmaximierung. Ansonsten gibt's kein Argument.
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