• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

iOS 9.1 lässt sich per Website übernehmen und manipulieren

  • Ersteller Ersteller Mitglied 128076
  • Erstellt am Erstellt am

Mitglied 128076

Gast
Im September 2015 hat die Cyber-Security-Firma Zerodium ein Preisgeld von einer Million Dollar für eine Möglichkeit, iOS 9.1 durch einen Jailbreak zu knacken, ausgeschrieben. Angeblich soll dies nun möglich und das Preisgeld bereits eingefordert worden sein.

Auf Twitter meldete Zerodium, dass die Ausschreibung beendet sei und es ein Gewinner-Team gibt. Demnach soll eine Möglichkeit entdeckt worden sein, die iOS-Version 9.1 und auch die 9.2-Beta-Version durch eine Sicherheitslücke per Website zu übernehmen und zu manipulieren.


Der bisher bekannte Jailbreak für iOS 9 wurde mit dem Update auf iOS 9.1 geschlossen. Dieser war nur durch einen USB-Anschluss des jeweiligen iOS-Gerätes möglich. Der neue Jailbreak hingegen soll per Remote über einen simplen Website-Besuch durchführbar sein. Das Knacken via Website war zuletzt bereits unter iOS-Version 4 einmal möglich gewesen.

Einem Bericht von Golem.de zufolge wird die Sicherheitslücke nicht für die Allgemeinheit veröffentlicht, sondern anscheinend an den meistbietenden verkauft. Dem Käufer soll es dann selbst überlassen sein, die Informationen gegebenenfalls an Apple weiter zu leiten. Unter anderem sollen sich unter den Interessenten nach eigenen Angaben von Zerodium Großunternehmen aus den Bereichen Rüstung, Technik und Finanzwesen befinden. Auch der amerikanische Regierungsapparat dürfte ein großes Interesse haben, denn in den vergangenen Wochen wurde Apple durch die amerikanische Regierung kritisiert, keinen Backdoor-Zugang für Ermittlungen zu gewähren. Dies sei, nach Aussage von Apple, durch die zu gute Verschlüsselung des Betriebssystems selbst für Apple nicht möglich gewesen. Durch den Jailbreak eines Gerätes von verdächtigen Personen würden sich natürlich gänzlich andere Überwachungsmöglichkeiten ergeben.

via Golem.de

zurück zum Magazin...
 
Sehe ich das richtig, dass Zerodium das Wissen für eine Mio. Dollar kauft und dann an den Meistbietenden weiter verkauft?
 
Klingt alles sehr merkwürdig…
Wenn die wirklich so einen Jailbreak hätten, würden die das doch nicht in der Presse verlautbaren.
 
Im Titel fehlt ein “angeblich”.
 
Hm, hört sich ja in Bezug auf Sicherheit nicht so gut an.
 
Im Titel fehlt ein “angeblich”.

Theoretisch schon. Aber wenn es sich wirklich um eine Ente handeln sollte, kann man - glaube ich - ein "angeblich" im Titel eher verschmerzen als den Hohn, dem Zerodium dann zum Opfer fällt, oder? :)
 
Wer bezahlt dafür Geld, um dann mit dem nächsten iOS-Update wieder ausgesperrt zu werden?
 
Theoretisch schon. Aber wenn es sich wirklich um eine Ente handeln sollte, kann man - glaube ich - ein "angeblich" im Titel eher verschmerzen als den Hohn, dem Zerodium dann zum Opfer fällt, oder? :)

Nein, das ergibt für mich keinen Sinn. Es ist eine unbelegte Behauptung die im Titel als Tatsache dargestellt wird. Ich finde das absolut unnötiges Clickbait und unprofessionell. Was soll das?
 
Es wurde nach einer Ausschreibung mit Entlohnung über eine Million Dollar eine Möglichkeit eines Jailbreak per Website entdeckt und der Auftraggeber will das nun an den meistbietenden verkaufen. Mit "Clickbait" hat das nichts zu tun.
 
Es wurde nach einer Ausschreibung mit Entlohnung über eine Million Dollar eine Möglichkeit eines Jailbreak per Website entdeckt und der Auftraggeber will das nun an den meistbietenden verkaufen. Mit "Clickbait" hat das nichts zu tun.

Das wurde es eben nicht, es wird vom Auftraggeber werbewirksam behauptet das dem so sei. Ich habe dabei mehrere Zweifel, erstens kostet ein dermassen guter Jailbreak (untethered, ohne z.B. das der User ein Profil installiert, lediglich durch surf by) wohl deutlich mehr im dark net als das ausgeschriebene Kleingeld und zweitens profitiert der angebliche Auftraggeber erheblich von der derzeitigen gratis Presse. Deswegen gehört da sicherlich ein "angeblich" hin in die Überschrift.

Im weiterführenden Text, der ja so 1:1 von den englischsprachigen Quellen übernommen wurde, wird dann ja auch korrekt relativiert. Die Überschrift ist halt "apfelbild" style ...:rolleyes:
 
das zeigt mal wieder ein Paradoxon auf: die Exekutive der USA dürfte sehr großes Interesse an dieser Sicherheitslücke haben - gleichzeitig muss sie den Verkauf unterbinden und die Plattform wegen Beihilfe zu kriminellen Aktionen (Cybersecurity Act), Geldwäsche usw anklagen.

Wie die das lösen möchte ich sehen.
 
Das wurde es eben nicht, es wird vom Auftraggeber werbewirksam behauptet

Dass ist aber auch eine Behauptung? Woher willst Du wissen, dass eben keine Möglichkeit entdeckt wurde, iOS 9.1 und 9.2b zu knacken? :)

Im Titel fehlt ein “angeblich”.
Im weiterführenden Text, der ja so 1:1 von den englischsprachigen Quellen übernommen wurde, wird dann ja auch korrekt relativiert. Die Überschrift ist halt "apfelbild" style ...:rolleyes:

Naja Apfelbild-Style finde ich nun etwas hart :)
Aber ich gebe Dir (und KALLT) insofern recht, dass im Artikel doch relativiert wird, was in der Überschrift nicht der Fall ist. - Überredet, habe es geändert. :)
 
Solang was noch von menschlicher Hand entwickelt wird, gibt es immer einen Weg diese Lücke auszuhebeln.
 
Irre unethisch, ein Unternehmen, das Sicherheitslücken verkauft. Wer da Kunde ist, kann man sich ja vorstellen...

Aber schon beachtlich, ein Userland-Exploit – so etwas gab es in der Jailbreakszene schon seit iOS 5 nicht mehr. Wenn ich mir angucke, wie problematisch der letzte Pangu-Jailbreak war, dann ist das schon eine reife Leistung der Finder.
 
Alle Jailbreaks der letzten Jahre waren Userland-Jailbreaks. Das müsstest Du als passionierter Jailbreaker schon wissen [emoji57]

userland = softwarebasiert, kann also von Apple gepatcht werden. Das Gegenteil wäre ein Bootrom-Exploit, der von Apple nur durch den Austausch des Chips behoben werden kann. Und das hat es schon seit dem iPhone 4 nicht mehr gegeben.

Beachtlich wäre an diesem Jailbreak nur die Tatsache, dass man nix starten sondern nur eine bestimmte Website besuchen muss.
 
Es wäre mir neu, dass Userland synonym für "softwarebasiert" stünde. Geht es da nicht eher um nicht-privilegierte Nicht-Kernelbereiche?
 
Würde ich lachen wenn der Jailbreak nur über Chrome funktioniert....:cool: