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Inkompatible Festplatte - Problem bekannt aber wie verbergen?

tutterchen

Jonagold
Registriert
07.10.10
Beiträge
18
Hi, ich weiß, dass das Thema und diverse Lösungsansätze oft schon diskutiert worden sind, traue mich aber dennoch die Frage etwas anders zu stellen.

Ich besitze einen Imac 2019 mit interner 512er SSD sowie extern angehängter 1 TB T7 von Samsung. Betriebssysteme sind wie folgt installiert:

Interne SSD:
- BigSur
- Windows 10
Externe SSD:
- Mojave

Nun boote ich im Normalfall immer unter Mojave und nutze Big Sur und Windows 10 nur sehr selten (aber ich nutze sie). Aufgrund der Datenträgerstruktur der internen SSD poppt nun bei jedem Boot von Mojave die bekannte Fehlermeldung auf, dass eine "inkompatible Festplatte" vorhanden ist. Das die Ursache das veränderte Dateisystem von BigSur ist mir bewusst und die Tatsache stört mich auch faktisch nicht. Mich stört einzig und allein, dass mich Mojave bei jedem Boot darüber informiert und die Fehlermeldung im Gegensatz zu anderen Meldungen eben nicht automatisch verschwindet sondern ich sie wegdrücken muss. Daher nun meine Frage:

Wie kann ich die Fehlermeldung unterdrücken?
 
Gar nicht, da alle internen Volumes automatisch gemounted werden. BigSur verwendet eine neuere Version von APFS, die zu Mojave noch nicht kompatibel ist, daher kommt es zur Meldung der Inkompatibilität. Die einzige Möglichkeit wäre Mojave intern und BigSur extern zu installieren und das Laufwerk mit BigSur nur dann einzuschalten wenn es benötigt wird. Leider unterstützt das macOS die UNIX-fstab nicht, mit der man das mounten bestimmter Volumes bereits beim Start unterbinden kann.
 
Wie kann ich die Fehlermeldung unterdrücken?

Das ist kein Problem. Wenn UNIX-Kenntnisse vorhanden sind, kannst Du die Datei /etc/fstab so einrichten, dass die betroffenen Volumes für das automatische Aktivieren gesperrt werden (Option "noauto"). Ohne UNIX-Kenntnisse ginge das z.B. mit dem Programm TinkerTool System 6.
 
… Wenn UNIX-Kenntnisse vorhanden sind, kannst Du die Datei /etc/fstab so einrichten, dass die betroffenen Volumes für das automatische Aktivieren gesperrt werden…
Dass man die fstab erstellen und in das macOS einbinden kann ist mir natürlich auch bekannt. Die fstab ist schließlich nichts anderes als eine Textdatei. Aber das Format beim Einrichten derselben erfordert schon sehr profunde UNIX-Kenntnisse. So einfach wie beschrieben ist das also nicht.Die Alternative TinkerTool System kenne ich im Gegensatz zu dir leider nicht. :p
Aber gut zu wissen dass es damit auch geht, weil ich im Prinzip das gleiche Problemchen habe
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte immer gedacht, dass fstab seit 10.7 Lion von Mac OS X/macOS nicht mehr verwendet wird. Ist das eine Falschinfo?

Ja, das stimmt nicht.

Die fstab wird in allen Version von Mac OS X, OS X und macOS verwendet. Der einzige Unterschied zu anderen UNIX-Systemen besteht darin, dass sie zum Betrieb nicht zwingend erforderlich ist. Viele Aufgaben werden ersatzweise vom macOS Disk Arbiter (früher: Disk Auto Mounter) erledigt.