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[iMac] iMac 5k 2017, Fragen vor dem Kauf

Dieses Thema im Forum "Desktop-Macs" wurde erstellt von thodo, 10.12.17.

  1. thodo

    thodo Erdapfel

    Dabei seit:
    10.12.17
    Beiträge:
    5
    Hallo zusammen,

    dies ist mein erster Beitrag hier. Ich hatte bis vor 4 Jahren einen iMac, der mich zuverlässig mehrere Jahre begleitet hat. Leider bin ich damals auf einen Windows-Rechner umgestiegen (Selbstbau), da ich zwischenzeitlich dachte, ich wolle ins PC-Gaming eintauchen, was sich allerdings nach circa 6 Monaten wieder erledigt hatte. Seitdem nutze ich den Win-Rechner, der alles andere als langsam ist, nur ungern, da ich einfach meinen iMac vermisse. Kurzum: Ich will zurück zu MacOS und bin kurz davor, mir folgenden iMac 5k zu bestellen:
    • 4,2 GHz Quad‑Core Intel Core i7 Prozessor der 7. Generation (Turbo Boost bis zu 4,5 GHz)
    • 8 GB 2400 MHz DDR4
    • 1 TB SSD
    • Radeon Pro 580 mit 8 GB Videospeicher
    • Magic Mouse 2
    • Magic Keyboard mit Ziffernblock – Deutsch
    Meine Hauptanwendung: Bildbearbeitung (Lightroom, Photoshop, Affinity) mit 42-Megapixel-Raw-Dateien, untergeordnet wenig Videobearbeitung (FullHD bis 4k), noch untergeordneter manchmal eine Runde Battlenet (Heroes of the Storm oder Diablo 3).

    Da ich mich jetzt länger nicht mit Macs auseinandergesetzt habe, haben sich allerdings vor dem Kauf noch einige Fragen gestellt, bei den ich sehr über Hilfe dankbar wäre:

    1. RAM: Ich habe jetzt absichtlich nur mit 8gb RAM konfiguriert. Stimmt es, dass ich selbst günstiger nachrüsten kann, auch bei den aktuellsten Modellen? Falls ja, wäre dies der richtige Arbeitsspeicher: http://www.crucial.de/deu/de/imac-(retina-5k,-27-inch,-2017)-imac18,3/CT10559861 ?

    2. Externe Festplatte: Ich schwanke noch sehr zwischen der 512gb SSD oder der 1tb SSD; zukunftssicherer wäre sicherlich die letztere. So oder so würde ich gern einen größeren externen Speicher anschließen. Wäre dies eine gute Wahl mittels Thunderbolt-Anschluss: https://www.apple.com/de/shop/produ...hunderbolt-thunderbolt3&fh=3783%2B47f6%2B309a ?
    Wenn ich auf die externe Platte bspw. RAW-Dateien lagere, die schon älter sind und nicht mehr ständig benutzt werden, ist die Geschwindigkeit ausreichend? Hättet ihr sonst andere Tips, die nicht unendlich teuer sind und vielleicht mehr Geschwindigkeit bringen?

    3. Übertrag der Dateien vom Win-Rechner: Angenommen, ich würde o.g. externe Festplatte kaufen (mit Thunderbolt 3 Anschluss und USB3.1-Anschluss): Ist es möglich, diese an meinen Win-PC mittels USB anzuschließen, alle RAW-Dateien draufzupacken und die Platte dann so über Thunderbolt-Anschluss am iMac zu nutzen oder geht das nicht so einfach?

    Danke für jede Hilfe,
    Thorsten
     
    herz3272 gefällt das.
  2. Martin Wendel

    Martin Wendel stellv. Chefredakteur & Moderator
    AT Administration

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    Beiträge:
    38.421
    Ja, ist bei den 27“-Modellen ohne Probleme möglich.

    Ja, denke schon.

    Wenn du von Windows und Mac aus Schreibzugriff auf die Festplatte haben möchtest, solltest du ExFAT als Partitionsschema wählen. Oder du nimmst bei der Festplatte das native macOS-Dateisystem (HFS+) und kopierst die Daten übers Netzwerk.
     
    thodo gefällt das.
  3. Wuchtbrumme

    Wuchtbrumme Roter Trierer Weinapfel

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    Beiträge:
    9.572
    das ist so ziemlich das performanteste, was es derzeit an Macs gibt
    Adobe-Programme kranken unter Macs im Vergleich zu etwa ähnlich so gut ausgestatteten PCs (aber mit nvidia) etwas an Geschwindigkeit, mit der Ausnahme von Lightroom. Ich würde das jetzt nicht als schlimm einordnen, kenne es aber auch nicht direkt, ich kann nur mit der Performance meines 2015er MBP sehr gut leben.
    bei den 27"-Modellen kannst Du RAM noch selbst nachrüsten, das stimmt. Crucial ist eine sehr gute Wahl.
    sehe ich auch so
    USB3-Festplatten mit UASP bieten oft eine bessere Performance und vor allem viel besseres Preis-/Leistungsverhältnis, außerdem lassen sie sich halbwegs unkompliziert an PCs anschließen. Ich sage immer, Thunderbolt ist zertifiziert und getestet - also, wenn es garantiert keine Probleme geben soll. Allerdings setze ich auch bei USB3.0 keine Billigware ein und muss feststellen, dass auch da die Qualität eigentlich so hoch ist, dass man das problemlos machen kann. Wie gesagt, man sollte auf den UASP-Modus achten, wenn man USB kauft. Der Mac kann das automatisch, nur das Gehäuse muss es auch können.
    die Geschwindigkeit ist halt in etwa so hoch, wie eine elektro-mechanische Festplatte halt so ist. Die krankt halt an den Zugriffszeiten (und bei vielen kleinen JPG ohne UASP-Modus wird man verrückt werden). Aber es geht. Ideen? Externe SSD (SATA-Modell in eigenes USB3.0-Gehäuse einbauen), massiv paralleles NAS (4 Laufwerke und mehr in RAID5 von Qnap oder Synology mit dicker CPU).
    wenn Du damit z.B. die LaCie-Produkte meinst: ja, das geht. Allerdings ist das auch mit Abstand die teuerste Variante. Ich würde einfach nur USB3.0 (aber mit UASP) nehmen, reicht völlig, relativ preiswert und übers Umstecken musst Du Dir keine Gedanken machen. Die Wahl des Dateisystems muss dann natürlich so sein, dass beide Systeme es lesen können, da bietet sich wie von @Martin Wendel gesagt exFAT an.
     
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  4. thodo

    thodo Erdapfel

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    5
    Vielen Dank für eure Hilfe bisher!

    Ich hab gemerkt, dass ich von externen Festplatten ehrlich gesagt kaum Ahnung habe und mich angeregt von deinem Beitrag jetzt mal etwas mehr eingelesen. Da tun sich ja Welten auf... ;) Wenn ich das richtig verstehe, hätte ich mehrere Möglichkeiten für den iMac:
    1. "Interne" Festplatte in ein USB3-Gehäuse mit UASP einbauen, entweder "normale HD" (4TB zusammen für ca. 150 Euro) oder auch als SSD (1TB für ca. 330 Euro).
    2. Wie Nr. 1, aber mehrere Festplatten als z.B. RAID1, so dass gleichzeitig eine Sicherungskopie besteht (Gesamtkosten für effektiv 4TB Speicher ca. 500 Euro).
    3. Externe Lösung von Apple direkt für den Thunderbolt3-Anschluss.
    4. Direkt externe SSD kaufen, Anschluss über USB-C (von Samsung, 1TB 390 Euro).

    Unschlüssig bin ich weiterhin, da wie gesagt letztlich vor allem RAW-Dateien draufliegen werden, die ich direkt in Lightroom oder Photoshop nutzen würde, insofern könnte ich mir vorstellen, dass schneller auch besser ist. Ist es richtig, dass von o.g. Lösungen die externe SSD über USB-C am schnellsten ist? Falls ja, ist diese Schnelligkeit gegenüber die 150 Euro-Lösung (normale HD in USB3-Gehäuse mit UASP) deutlich spürbar? Ist ja auf 4 GB hochgerechnet schon ein deutlicher Preisunterschied.
     
  5. jazz

    jazz Oberösterreichischer Brünerling

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    Beiträge:
    712
    SSD über USB-C ist sehr schnell. MacOS HSierra bootet nur 2-3sec. langsamer als über die interne SSD. Ist halt nicht die preiswerteste Lösung.
     
  6. Wuchtbrumme

    Wuchtbrumme Roter Trierer Weinapfel

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    03.05.10
    Beiträge:
    9.572
    nö, das nimmt sich meiner Meinung nach nicht soviel als dass der Preisunterschied gerechtfertigt wäre. USB3.0, Gehäuse extern mit UASP, Festplatte selbst besorgen, fertig.

    bitte beachten: das ist keine Sicherheitskopie, sondern eine Erhöhung der Verfügbarkeit. Baust Du einen Fehler, löschst eine Datei, infizierst Dich mit einem Virus - wäre alles sofort mit drauf. Schlägt der Blitz ein? Beide Platten tot. Trenne das konzeptuell von einem Backup. Wenn Du es trennst, sprich: habe ein Backup!, gibt es dagegen aber keine Bedenken, mache ich auch so.
     
    dg2rbf und doc_holleday gefällt das.

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