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Ich habe eine Maus an mein MacBook Air geklebt: ESR MagMouse ausprobiert

Apfeltalk Redaktion

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Geschrieben von: Michael Reimann
ESR MagMouse

Ja, mein MacBook Air mit M4 hat natürlich ein Trackpad eingebaut, wie alle MacBooks. Doch manchmal muss es dann eben eine „echte“ Maus sein. Zumindest für mich. Da habe ich mal die MagMouse von ESR ausprobiert. Mit interessanten Ergebnissen.

Auspacken​


Der kleine Karton enthält neben der Maus noch die magnetische Halterung, die wiederum mit einer adhäsiven Fläche an glatten Oberflächen befestigt werden kann. So eben auch am „Deckel“ meines MacBook Air. Außerdem sind noch ein paar kleine Tücher drin, mit denen ich die gewünschte Oberfläche von Schmutz und Fettresten befreien kann. Auf dem Schutzpapier des Halters ist auch ein Vorschlag aufgedruckt, wie die Halterung anzubringen ist. Nämlich eher am unteren Ende der Bildschirmrückseite.

Testen​


Die Maus wird über ein fest verbautes USB-Kabel geladen. Dieses ist an der Unterseite eingeklemmt und kann bei Bedarf herausgeklappt werden. Wir verbinden die Maus entweder über Bluetooth oder eine 2,4 GHz-Verbindung. Für diesen Zweck steckt an der Unterseite der Maus noch ein USB-A 2,4 GHz-Stick. Die Koppelung ist wirklich denkbar einfach. Die Maus wird vom Mac sofort erkannt. Die kleinen Zapfen auf der Haltefläche werden magnetisch herausgezogen, wenn die Maus aufliegt und sorgen dadurch für einen sicheren Sitz des Gerätes auf der Fläche. Eine Koppelung mit einem anderen Gerät oder eine erneute Koppelung kann man durch Drücken der kleinen Taste auf der Unterseite erreichen.

Die Haltefläche hält adhesiv und kann mit leichter Kraft rückstandslos vom MacBook Air abgezogen werden. Sie haftet an vielen glatten Oberflächen.

ESR MagMouse


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Angenehmer Klick​


Als sehr angenehm habe ich die Tasten empfunden. Diese erzeugen einen spürbaren, aber kaum hörbaren Klick. Das Rad in der Mitte kann zum Scrollen, aber auch durch Druck nach links und rechts zur Navigation verwendet werden. Unter macOS haben die zusätzlichen Tasten, auch die an der Seite, allerdings zunächst keine Funktion. Mit Tools wie Karabiner Elements lässt sich das aber leicht ändern. Zum Beispiel für die Browser-Navigation. Die kleine graue Taste unterhalb des Mausrades dient zur Geschwindigkeitsanpassung. Es gibt fünf verschiedene Geschwindigkeiten.

Etwas drolliges Aussehen​


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Ja, ich gebe zu, dass eine Maus, die auf der Rückseite meines MacBook Airs klebt, etwas komisch aussieht. Ich sehe hier zunächst mal den praktischen Aspekt. Allerdings darf man auch nicht außer Acht lassen, dass es damit schwieriger wird, den Mac in eine Tasche zu packen. Der Vorteil, die Maus immer dabei zu haben, überwiegt aus meiner Sicht. Wenn sie dann doch stört, kann man sie leicht entfernen. Natürlich muss man sie nicht an ein MacBook „kleben“ auch andere Stellen sind denkbar.

Fazit​


Die ESR MagMouse ist ein praktisches Accessoire für Mac und iPad. Dass man sie an das Gerät „kleben“ kann, ist eine nette Funktion. Es handelt sich nicht um echten Kleber, sondern um eine adhäsive Fläche. Bei einem MacBook verhindert die MagMouse unter Umständen den Transport in einer Tasche, aber auf jeden Fall kann man die Maus nicht vergessen. Ihr eingebautes Ladekabel auf der Unterseite ist praktisch, weil man sonst immer an ein Ladekabel denken muss. Allerdings orientiert sie sich an der Magic Mouse. Sobald sie geladen wird, kann man die Maus nicht benutzen. Laut Hersteller reichen 45 Minuten Ladung aus für 160 Stunden Betrieb.

Die ESR MagMouse wurde uns für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Es gibt sie in drei Farben, Weiß, Grau und Schwarz. Zur Zeit läuft eine Kickstarter-Kampagne für die Maus. Diese findet sich hier. Umgerechnet kostet sie dort knapp 23 Euro. Normalerweise kommen diese Produkte über kurz oder lang auch zu Amazon oder in den ESR-Shop.

Im Magazin lesen....
 
„Ich bin kein Baby, Ich bin ein Tumor“.
 

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Reaktionen: LoardMaul
Ich finde die Idee interessant, Dinge, die man immer dabeihaben will, an das MacBook zu kleben.
Spontan fallen mir da Handy und Haustürschlüssel ein.
 
notsure.jpg

Ich versteh's ja, wenn man sich ne externe SSD an den Deckel tackert. Aber das mit der Maus ist wohl das dümmste Zubehör das ich in den letzten Jahren gesehen habe.
 
Hier kann jedenfalls keiner über die Ladesituation der Magic Maus schimpfen. Bedienen kann man sie ja mit dem Kabel auch nicht beim Laden... 😜

Hm... ja... ansonsten... also ans MacBook kleben würde ich mir ne Maus nicht. Vielleicht eher an .. äh.. also.. irgendwie vielleicht ne drollige Idee. Aber schön oder praktikabel finde ich sie jetzt ehrlich gesagt nicht.
 
Die Idee prinzipiell wär ja nice, wie @Carcharoth sagte, für ne SSD,…. Aber als Maus kein optischer Leckerbissen.

Das Integrierte Kabel hingegen ist mal ne andere Idee, und prinzipiell sicher nicht blöd
 
1. Gedanke,ihhhh
2. ah keine echte Wtf
3. das ist wie wenn Schwiegermutter wiedermal die Blumentöpfe vor den TV stellt
 
Ach schau her. Der Fiat Multipla unter den Macbooks :D

Das dachte ich mir auch 😂

Die Idee an sich ist ja nicht schlecht. Aber aussehen tuts wirklich nicht. 😅

Auf dem Foto sieht das abgeknickte Kabel übrigens so aus, als würde es ein Stück aus dem dafür vorgesehenen Kabelkanal rausgucken. Sieht das nur so aus? Falls nicht: Stört das nicht bei der Bedienung?
 
Das dachte ich mir auch 😂

Die Idee an sich ist ja nicht schlecht. Aber aussehen tuts wirklich nicht. 😅

Auf dem Foto sieht das abgeknickte Kabel übrigens so aus, als würde es ein Stück aus dem dafür vorgesehenen Kabelkanal rausgucken. Sieht das nur so aus? Falls nicht: Stört das nicht bei der Bedienung?
Das sieht in der Tat nur so aus. Das Kabel steht nicht hervor.

Ja, die Maus auf dem MacBook Air ist wirklich kein Kunstwerk. Das wollte ich im Grunde damit auch zeigen. Ich habe sie auch schon wieder abgemacht.

Die Maus für sich genommen ist aus meiner Sicht aber absolut ok. Kein Design-Wunder eher funktional. Dafür und für den Preis finde ich sie ok. Das "Ankleben" ist ein - auch aus meiner Sicht - überflüssiges Feature.
 
Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller, das MacBook bekäme endlich einen Touchscreen. In Verbindung mit dem Trackpad bräuchte man dann auch eigentlich keine Maus mehr. Stattdessen könnte man für feinere Aufgaben, wie z.B. zum Zeichnen, einen Apple Pencil nutzen. Aber leider kommt Apple seit Jahren einfach nicht auf diese Idee. Bei Windows finde ich das eine sehr gelungene Lösung.
 
Bei Windows finde ich das eine sehr gelungene Lösung.
Aber nur wenn du das Gerät auch als Pad nutzen kannst. Als reinen Notebook ist ein Touch Display aus meiner Sicht absolut nutzlos. Als ich mein aktuelles Business HP bestellt hab dachte ich: Nimm mit Touch, das ist praktisch.

Effektiv genutzt? Nie
 
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Reaktionen: AndaleR
Effektiv genutzt? Nie

Zum schnellen Scrollen und für einige Fingergesten finde ich Touch auch bei einem Notebook gar nicht übel. Und wie gesagt zum Zeichnen mit einem Stift. Also ein Touchscreen ist da natürlich nur eine Ergänzung zum Trackpad, aber eben manchmal eine sehr nützliche. Eine Maus nehme ich da schon länger nicht mehr mit, wenn ich unterwegs bin.

Anders sieht es aus, wenn ich vor einem externen Monitor sitze. Da ist die Maus für mich erste Wahl. Doch auch da kann ein zusätzlich aufgeklappter Touchscreen hier und da ganz hilfreich sein.