• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Höchster Rückgang in sechs Jahren: Schweizer Uhrenexporte brechen ein

Du scheinst meine Aussage nicht zu kapieren. Oder wie darf ich das verstehen?
Das tut mit leid...

Braucht es nicht. Ich kapiere Deine Aussage (was man aus dem Einzeiler so herauslesen konnte...) schon, teile sie nur nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wundern würde es mich nicht wenn die Apple Watch ihren Anteil an dem Umsatzrückgang hätte, denn letztlich konkurrieren die "richtigen Uhren" mit der Apple Watch um den Platz am Handgelenk. Und wenn mir eine smartwatch eben einen bestimmten Mehrwert bietet gegenüber einer herkömmlichen Uhr, dann bleibt die herkömmliche Uhr eben zu Hause....
Ich mein, auch wenn ich vielleicht Sportwagen viel schicker fände, wenn ich Platz für vier Kinder bräuchte würde ich wohl trotzdem den Minivan kaufen...
Auch wenn es vielleicht heute noch nicht so ist, hat die Apple Watch und smartwatches im allgemeinen, eben durchaus das Potenzial genau das zu erreichen!
 
Der Wert des Sportwagens ist auch deshalb so hoch, weil jeder der einen Minivan kauft gern so einen hätte. Wenn jetzt aber fliegende Teppiche schick werden, dann bricht auch der Absatz des Sportwagen zusammen, weil die jenigen die es sich leisten können lieber Teppiche kaufen.
 
  • Like
Reaktionen: SonnenscheinFS
Wenn ich mich umschaue wer Apple-Wecker trägt und auch wie viele nicht mehr, so habe ich keine Sorge um die eidgenössischen Meister der Zeitmessung.
 
@hosja
Du meinst also es gibt nur reiche Leute die keine Kinder haben und nur Sportwagen die den Wert einer Eigentumswohnung haben?
 
Wenn ich mich umschaue wer Apple-Wecker trägt und auch wie viele nicht mehr, so habe ich keine Sorge um die eidgenössischen Meister der Zeitmessung.
Die Uhren die du damit vermutlich im Sinn hast, wird das wohl auch nicht betreffen.
Uhren mit einem Wert um die 300-800€ dagegen, die letztlich auch nur etwas höherwertige Konsumartikel sind, könnten aber schon dabei unter die Räder kommen.
 
Uhren um die 500 € fallen tausendfach in Asien vom Band, selbst wenn sie hochtrabende Namen tragen.
Diese sind sicher keine Konkurrenz für richtige Schweizer Uhren.
 
@Farafan
Ja, das wollte ich damit zum Ausdruck bringen, in der Preisklasse wird aber das Geld verdient, nur von Luxusuhren über 10.000€ könnte wohl kaum ein Hersteller überleben, zumindest nicht wenn es eine größere Firma ist.
Irgendwelche Handwerksmanufakturen mit einer Handvoll Mitarbeitern die echte Meisterwerke herstellen und nur an Handverlesene Kunden verkaufen, wird dieses Thema wohl nicht berühren!
 
Ach was.

Der Markt nach Meisterstücken aus Schweizer Hand wird nie gesättigt sein.
Es gibt ausreichend Uhrenliebhaber, Sammler und Neureiche die hier zugreifen werden.
Wer eine Uhr im oberen Preissegment haben möchte wird dann sicher nicht auf ein Produkt aus Asien oder den Apple-Wecker zurückgreifen.

Das Thema Uhr ist bei sehr vielen Menschen unglaublich emotional besetzt, mehr noch als ein Auto denke ich. Nächstes Jahr wird sich das alles wieder normalisieren.

Schuld an dieses Zahlen ist ausschließlich der permanente Reporting- und Analysewahn von Kaufleuten. Ich glaube die Edelschmieden von hochwertigen Uhren lassen solche Zahlen völlig kalt.

Besser kann man es nicht schreiben.
 
M. E. hat die AW wenig mit diesem Phänomen zu tun. Eher schon mit dem Umstand, dass die CH Uhren in den letzten Jahren Preissteigerungen zw. 50-100% erfahren haben, ohne die Produkte entsprechend zu verbessern. Die meisten dieser sog. Edelmarken schalen doch nur ETA-Werke ein und verkauften dies in den letzten Jahren zu überhöhten Preisen an reiche Russen, Chinesen, Araber etc. Tja, und wenn dann krisenbedingt diese neureiche Kundschaft wegbricht, gehen halt die Umsätze zurück. Insgesamt erinnert mich diese Geschäftspraxis an die der Musikindustrie vor 20 Jahren und der Autoindustrie heute. Man denkt halt nur noch in Quartalen.
 
Witzig, dass man als Titelbild für den Artikel eine Billiguhr Marke Festina nimmt. UVP: 99,-

Was leider völlig unbeachtet bleibt, sind beispielsweise die massiven Preissteigerungen von ETA über die letzten Jahre. Plus die Wechselkurs Kapriolen des Franken, was die Exporte gegenüber Dollar u. Euro-Raum nochmals teurer macht.

Eine Apple-Watch ist für eine mechanische Uhr keine Konkurrenz.
 
  • Like
Reaktionen: Zug96 und Haddock
Wenn ich mich umschaue wer Apple-Wecker trägt und auch wie viele nicht mehr, so habe ich keine Sorge um die eidgenössischen Meister der Zeitmessung.
Jetzt wo du es sagst... So sehr ich auch versuche mich zu erinnern - ich habe seit Verkaufsstart noch niemanden eine Apple Watch tragen sehen. Weder bei meinen Kumpels, auf der Straße, auf Arbeit, in Banken, Geschäften, der Bahn, im Ausland, am Flughafen und selbst bei uns im Apple Store nicht.
Wenn bis Jahresende angeblich 10 mio Stück verkauft werden sollen, frag ich mich, wo die alle geblieben sind.
 
Und das in der Schweiz? Pfui!
Jo ich fragte ihn auch was er da für ein Spielzeug hat? Er ist begeistert davon. Es ist aber nicht die einzige Uhr die er besitzt. Hat mich beruhigt. Vor allem heute hatte es mich beruhigt. Eine seiner Rechnungen flog bei mir ein :cool:
 
Es gibt verschiedene Gründe für diese Entwicklung. Ungeachtet dessen, dass die Apple Watch und andere Smartwatches im Revier von Swatch, Festina & Co. wildern, spielt der Umrechnungskurs des Franken eine grosse Rolle für diese Entwicklung.

Dennoch sehe ich die schweizer Uhrenindustrie in grossen Problemen. Es fehlen Innovationen. Auf den letzten Messen in Genf und Basel wurden allesamt Remakes von historischen Modelle präsentiert. Anstatt sich Neues auf die Fahnen zu schreiben, werden Modelle der 60er und 70er neu aufgelegt. Natürlich mit neuen Werken, neuer Technik und unter Verwendung neuer Fertigungsverfahren.

Aber genau das ist das grundsätzliche Problem von Uhren Made in Switzerland: Es fehlt die Innovation.

... nebenbei hat man die Preise auch immer ordentlich angepasst. Das kommt selbstverständlich auch nicht gut beim Kunden an.
 
Na, da bin ich aber dieses Jahr gegen den Trend mit einem Schweizer Uhrenmodell glücklich geworden. Die Firma Wenger stellt nicht nur funktionelle Taschenmesser, sondern auch sehr gut verarbeitete Armbanduhren her. Das Beste, die müssen auch nicht jeden Abend ans Ladegerät.[emoji6]
 
  • Like
Reaktionen: klaus968