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Gruppenberatung: Neue Strategie für Apples Retail Stores

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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Apples Retail Stores sind eigentlich für zwei Sachen bekannt: unkonventionelle Kundenbetreuung und Massen von potenziellen Kunden. Beide Tatsachen will die Führungsetage nun offensichtlich auf einen Nenner bringen. Wie 9to5Mac unter Berufung auf Apple-interne Quellen berichtet, sollen Store-Mitarbeiter zukünftig angeblich produktorientiert arbeiten. Das heißt, dass Angestellte, die für einen bestimmten Bereich zuständig sind, einen Tisch betreuen, an dem Kunden mit gleichen Produkten beraten werden. Bislang setzt Apple auf eine 1:1-Beratung, bei der ein Kunde nach dem anderen beraten wird.[PRBREAK][/PRBREAK]

Das könnte in der Praxis insbesondere dazu führen, dass ein Angestellter sich gleichzeitig mit mehreren (potenziellen) Kunden auseinandersetzen muss. Einige Angestellte befürchten, dass diese Strategie den "persönlichen Touch" in den Retail Stores zerstören könnte, berichtet 9to5Mac weiter. Außerdem soll angeblich eine neue Gruppe von Store-Mitarbeitern geschaffen werden: die sogenannten "Dibs". Diese sollen Kunden, die Probleme mit Produkten oder Dienstleistungen von Drittherstellern haben mit geringerem Zeitaufwand betreuen. Es wäre also denkbar, dass Kunden lediglich auf die Support-Website des entsprechenden Herstellers verwiesen werden. Auch wenn die Wartezeiten in den Apple-Läden tatsächlich oft genug die Geduld der Wartenden strapazieren, ist es nur schwer vorstellbar, das diese neue Strategie irgendwelche Vorteile für die Kunden mit sich bringt.

“I feel like it’s slowly turning us into Best Buy. Every time I go to Best Buy, there is one guy barely able to handle and help 5 people all wanting different things. [Group selling] is taking away what used to make Apple special.”

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Via AppleInsider
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das wäre schon angebracht, denn ich fand es etwas lustig, das ich der netten Mitarbeiterin zeigen musste wie man die Umlaute auf die Tastatur holt und das es überhaupt möglich ist. :-D
 
Warum denn nicht? Ich stell mir das dann aber eher als Produktschau vor. Z.b. alle halbe Stunde oder so eine Vorführung von irgendeinem Produkt. Anschließend können noch offene fragen geklärt werden. So etwas ähnlich gibt es doch z.B. bei Kaffeemaschinen in großen Kaufhäusern, oder? Auf jeden Fall besser als wenn man eine halbe Stunde warten muss um vielleicht 2-3 Fragen zu stellen.
 
Das wird nur etwas bringen, wenn die Mitarbeiter nach einer gewissen Frist ihr Themengebiet verändern, also beispielsweise erst für das iPhone beraten und anschließend für den iMac etc. pp.

Ansonsten kommt irgendwann die Scheuklappe und man kennt sich nur noch mit einem Produkt aus. Und in der Apple-Welt ist es ja meistens so, dass die Kunden mehrere Produkte von Apple und damit auch Fragen zu anderen Komponenten haben.

Insofern wird es eher für den Kunden frustrierend sein, wenn er in einer Gruppe einem Mitarbeiter zum Thema A zuhören und Fragen stellen kann, für das Produkt B aber auf den Kollegen verwiesen wird.