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Magazin Gratis-Angebot von Spotify soll stark eingeschränkt werden

Spotify zahlt über 70% seiner Einnahmen direkt an die Musikindustrie als Tantiemen. Wenn man bedenkt dass Spotify hier alles übernimmt was den Vertrieb angeht, dann ist das ein sehr hoher Wert.
Nein, das ist kein besonders hoher Wert sondern das ist branchenüblicher Standard.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn die das Free-Modell Streichen haben die gute Einnahmen die sie Fair verteilen können.
Mt dem Free-Modell haben Sie viele Kunden gelockt, und dann wird irgendwann abkassiert...

Kapitalismus halt.
Macht Apple mit 3 Monaten Kostenlos Werbung auch so.
Nur Zahlt Apple das den Künstlern aus eigener Tasche selbst.
Bei SpotifyFree... Naja.. Lassen wir's....
 
@saw

Es gibt unendlich viele Quellen (Google einfach mal nach - Du wirst fündig), die ganz klar sagen, das Spotify nur zu einem marginal kleinen Teil seine Umsätze aus Werbung generiert. Hier wurden im Thread auch schon treffende Links geliefert. Vielleicht mal lesen... Das was an Geld reinkommt ist zu einem weit überwiegenden Teil durch die 20 Millionen zahlenden Kunden. Und das sind wenigstens Kunden.
 
Fand ich auch super dass Apple das gleich von Anfang an so gehandhabt hat.... ;)


Ja. Total freiwillig.

Genau DAS ist der Grund warum die Künstler sich wehren.
Allen voran (bei Apple) Taylor Swift.
"Taylor wer?" hat jemand ausm Forum geschrieben.
Ich dachte: Steven Taylor kenne ich -geile Rock mugge.
Mit dem Namen konnte ich nix anfang.
Als ich dann mal geschaut habe: Aha, die nervige Radio LaLa Tante...

egal. Sie hatte recht. Apple wollte seine Dienst "Apple Music" bewerben.
Die Kosten für die Werbung sollten aber die Künstler - mit entgangenen Tantiemen bezahlen.
Apple wollte sich die Werbekosten hier sparen.
Taylor Swift war die erste/lauteste/bekannteste, die sich dagegen gestellt hat.
Dafür wurde sie, auch hier im Forum, als Geldgeil beschimpft.

Die Musiker/Labels müssen aber offenbar die Streaming Dienste, auch Apple, massiv unter druck setzen, damit sie gerecht entlohnt werden.
Und wenn die Leute das tun, wird ihnen von ihren eigenen Musik-Fan's Geldgeilheit vorgeworfen.
Man lese einfach mal diesen Thread von anfang bis ende durch.


DAS ist doch eine verdrehte Logik hier !!!
Sorry!!
Wie blind kann man sein?

Erst als Apple 3 Monate garnix zahlen wollte, musste die Radio-Röre Nr.1 aufstehen. Und DANN erst (sie hat halt offensichtlich echt viele Fans) hat sich was geändert.
Was glaubt ihr was Spotify oder Deezer oder sonst so eine Streaming AG macht, wenn "The Brew" (das sind die Briten von der Insel) sagt: ey, ihr zahlt zu wenig.
Da kommt vermutlich nicht mal eine Antwort von der Streaming Mafia.
("Stremaing Mafia": um den schwarzen(raffgier)-Peter mal andersrum auszuspielen...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Spotify zahlt über 70% seiner Einnahmen direkt an die Musikindustrie als Tantiemen. Wenn man bedenkt dass Spotify hier alles übernimmt was den Vertrieb angeht, dann ist das ein sehr hoher Wert. Dass Spotify sich an den Künstlern bereichern würde und sie ausnutzt, ist da nicht mal im Ansatz richtig.

Spotify betreibt ein Kundenfreundliches Modell, das bestreitet keiner. Der Erfolg zeigt, dass sie damit auch nicht schlecht fahren. Die Ausschüttungen durch Spotify hat meines Wissens iTunes schon lange überholt. Wenn davon dann nichts beim Künstler ankommt, ist weder das Problem von Spotify noch das Problem des Kunden.

Es ist das Label, der Manager mit seinem Gehalt, der Tontechniker der viel Geld verlangt, der Regisseur für das Musikvideo, der Hersteller der Tontechnik und und und die alle vor dem Künstler bezahlt werden. Was dann übrig bleibt, das bekommt der Künstler.
Das ist aber das Problem der Industrie. Es ist die Musikindustrie die die Künstler ausbeuten und nicht Spotify und erst recht nicht der Kunde.

Und ja, wenn eine Industrie völlig über dem Agiert was von den Einnahmen gerechtfertigt ist, dann geht sie kaputt. Da ist dann nicht der Kunde Schuld sondern einzig und alleine die Musikindustrie. So wie es die Schuld von Apfeltalk wäre wenn sie einen Apparat aufbauen würden, der durch die Einnahmen nicht gedeckt werden kann. Dann könnte Apfeltalk natürlich auch sagen dass der geizige Kunde die Schuld trägt. Wahr wird es dadurch aber nicht.

Und ja, das schwächste Glied in solch einer Industrie merkt es zuerst wenn die Industrie den Bach runter geht. Das sind halt gerade die kleinen und unbekannteren Künstler.

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Warum nur sucht ihr die Schuld bei Kunden?
Denkt ihr ernsthaft, dass wen der Premiumnutzer 20 Euro im Monat bezahlt und es kein Free-Modell mehr gibt, kommt auch nur ein Cent mehr beim Musiker an?
 
Denkt ihr ernsthaft, dass wen der Premiumnutzer 20 Euro im Monat bezahlt und es kein Free-Modell mehr gibt, kommt auch nur ein Cent mehr beim Musiker an?

Nicht denken!
Nicht raten!
Nicht spekulieren!
Nachlesen!

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Wie schon so oft gesagt wurde: 70 % ist Branchenstandard.
Es geht hier nicht um die70%.
Sondern um 70% von wie viel!


Warum nur sucht ihr die Schuld bei Kunden?


Daran ist der Kunde sehr wohl schuld.
Denn, wie bereits geschrieben, sind nicht die Hörer Kunde.
Der ist Werbe empfänger. Kunde von SpotifyFree ist das Unternehmen das Werbung schaltet. Und wenn die nicht genug für die Werbung bezahlen, kann Spotify die Künstler nicht entlohnen. Und dann platzt das Unternehmensmodell.
Wie es jetzt wohl auch geschieht.
Und so verschwindet es vom Markt.

Der Hörer (nicht Kunde) hat da keine Schuld...
Er ist der Leidtragende. Er kann nicht mehr ohne zu bezahlen Spotify nutzen.

Er hat dann halt die Wahl: entweder ich wechsle in das 10EUR pro Monat Modell,
oder ich habe halt kein Spotify mehr...
Bleibt nur Apple Music. Das ist aber nach 3 Monaten dann halt auch Kostenpflichtig
 
25 Prozent der monatlich aktiven Spotify-Nutzer sind für 90 Prozent des Unternehmensumsatzes veranwtortlich - das sollte eigentlich alles über die Nachhaltigkeit des werbefinanzierten Gratis-Streamings sagen.
 
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25 Prozent der monatlich aktiven Spotify-Nutzer sind für 90 Prozent des Unternehmensumsatzes veranwtortlich - das sollte eigentlich alles über die Nachhaltigkeit des werbefinanzierten Gratis-Streamings sagen.

Genau! Danke!
Wenn die jetzt das Free Modell zu machen, dann wird das Unternehmen Spotify finanziell besser, oder schlechter dasstehen?
3 mal dürft ihr Raten!

Ich denke man kann davon ausgehen, dass Spotify nichts tut, was ihr Geschäftsmodell gefährdet.
 
Genau! Danke!
Wenn die jetzt das Free Modell zu machen, dann wird das Unternehmen Spotify finanziell besser, oder schlechter dasstehen?
3 mal dürft ihr Raten!.

Ich muss da gar nicht raten. Wenn nur 10% der bisherigen Free-Kunden nicht beleidigt und eingeschnappt sind und bereit sind die 10 Euro im Monat zu bezahlen... Dann wird Spotify besser da stehen als bisher. Und wenn dann langfristig noch mehr zahlende Kunden kommen, dann vielleicht sogar mal Gewinne machen.

Im Moment sieht es so aus, das 75% der Spotifynutzer (die Free-Kunden) durch Werbeeinnahmen gerade mal 10% des Umsatzes ausmachen. Das ist ein grasses Missverhältnis, an dem ganz sicher auch Spotify selber kein Interesse hat.
 
Also mal ehrlich, was ihr beiden hier für ein Unfug erzählt ist doch nicht mehr schön.

Was versteht ihr nicht daran, dass auch wenn Spotify mehr Umsatz und ggf mal Gewinn macht beim Musiker kein Cent mehr ankommt? Dann schüttet doch nicht Spotify auf einmal 30% mehr aus! Sie zahlen genau wie vorher den gleichen Betrag, denn der berechnet sich daraus, wie oft ein Lied gehört wurde. Der Preis pro Stream ist ja fix!

Jetzt erklärt mal, wo bei 70% von mehr, mehr auch beim Musiker ankommt. Und bitte stichhaltig.

Von mir aus kann Spotify Free komplett abgeschafft werden! Aber dann kommt halt aus Werbung auch kein zusätzliches Geld rein, wenn Spotify darauf verzichten kann, mir soll es recht sein.
 
Aber 30% plus 70%.... Da kommt die Bude ja nie auf einen grünen Zweig. [emoji15]

Von was werden denn eigentlich 70% berechnet,- bei einer flat? [emoji87]

Ich glaube die Diskussion ist nicht soooo ernst zu nehmen oder? Bisher fand ich es ganz interessant.
 
25 Prozent der monatlich aktiven Spotify-Nutzer sind für 90 Prozent des Unternehmensumsatzes verantwortlich - das sollte eigentlich alles über die Nachhaltigkeit des werbefinanzierten Gratis-Streamings sagen.
Des aktuellen Umsatzes durch Gratisstreamen/Werbung;)
Einfach mal die GuV von Google, Fratzebook und co. der letzten 10 Jahre anschauen.
Mittlerweile würde mir ein Bruchteil der Gewinne reichen die dort mit Gratis-Usern erwirtschaftet werden.

Mal unabhängig davon ob man das Free-Angebot nun gut oder böse findet,
wenn es nur noch Premium-User gibt, heist das zwar das die Lieder der Künstler weniger oft für ganz wenig Geld gestreamt werden können, jedoch auch das erst einmal 10% weniger an die Label/Künstler ausgeschüttet wird.

Das jemand der bisher, aus welchen Gründen auch immer, die Musik mit Werbung ertragen hat um 10€ zu sparen, nun zum Premium-User wird wage ich eher zu bezweifeln.
 
Was versteht ihr nicht daran, dass auch wenn Spotify mehr Umsatz und ggf mal Gewinn macht beim Musiker kein Cent mehr ankommt? Dann schüttet doch nicht Spotify auf einmal 30% mehr aus! Sie zahlen genau wie vorher den gleichen Betrag, denn der berechnet sich daraus, wie oft ein Lied gehört wurde. Der Preis pro Stream ist ja fix!
Ich glaube eher du verstehst das was nicht. ;) Spotify bezahlt (genauso wie Apple Music nach den Probemonaten) keinen fixen Betrag pro Stream, sondern einen Prozentsatz seiner Umsätze - eben rund 70 Prozent.

Mittlerweile würde mir ein Bruchteil der Gewinne reichen die dort mit Gratis-Usern erwirtschaftet werden.
Im Gegensatz zu Spotify haben Facebook und Google halt ein florierendes Anzeigengeschäft.

Mal unabhängig davon ob man das Free-Angebot nun gut oder böse findet,
wenn es nur noch Premium-User gibt, heist das zwar das die Lieder der Künstler weniger oft für ganz wenig Geld gestreamt werden können, jedoch auch das erst einmal 10% weniger an die Label/Künstler ausgeschüttet wird.
Ist halt die Frage: Wenn du anderwertig gut bezahlt wirst, verkaufst du deine Arbeit dann freiwillig gerne zusätzlich auch zu Spottpreisen? Oder ist es dir dann nicht vielleicht doch lieber, diese Kundschaft gar nicht erst zu bedienen?
 
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Also mal ehrlich, was ihr beiden hier für ein Unfug erzählt ist doch nicht mehr schön.

Was versteht ihr nicht daran, dass auch wenn Spotify mehr Umsatz und ggf mal Gewinn macht beim Musiker kein Cent mehr ankommt? Dann schüttet doch nicht Spotify auf einmal 30% mehr aus! Sie zahlen genau wie vorher den gleichen Betrag, denn der berechnet sich daraus, wie oft ein Lied gehört wurde. Der Preis pro Stream ist ja fix!

Jetzt erklärt mal, wo bei 70% von mehr, mehr auch beim Musiker ankommt. Und bitte stichhaltig.

Von mir aus kann Spotify Free komplett abgeschafft werden! Aber dann kommt halt aus Werbung auch kein zusätzliches Geld rein, wenn Spotify darauf verzichten kann, mir soll es recht sein.
Die beiden Modelle werden doch getrennt voneinander behandelt, richtig? Bitte berichtigen, wenn ich da was falsch verstanden habe:)

Das hieße:
70% der Werbeeinnahmen geteilt durch die Anzahl der Streams von Spotify Free insgesamt fließen [pro Stream] an die Labels.
Und:
70% der Premium-Einnahmen geteilt durch die Anzahl der Streams von Spotify Premium insgesamt fließen [pro Stream] an die Labels.

Wenn jetzt die Werbeeinnahmen im Verhältnis (wichtig!) zur Menge der Streams über Spotify Free gering sind, kann sich für die Labels (und damit natürlich auch die Musiker) logischerweise nichts rechnen.

Wenn im Gegenzug die Einnahmen von Premium ganz ordentlich sind und zudem nur durch ein Drittel der Streams insgesamt geteilt werden müssen, errechnet sich für die Labels (plus Künstler) natürlich deutlich mehr.

Wenn nun also das Free-Modell stirbt, wird Folgendes passieren:
Ein Teil geht wieder zum illegal-Download über (sicher nicht Wenige), ein Teil streamt gar nicht mehr (eher wenige) und ein Teil wechselt zu Premium (auch eher wenige).

Die Frage ist also, ob sich dieses Szenario für die Labels und Künstler rechnet. Dass es sich für Spotify (langfristig) rechnet, liegt auf der Hand, sonst gäbe es das Modell Free ja nicht;)

Edit: "pro Stream" in die Formeln gesetzt:)
 
Also mal ehrlich, was ihr beiden hier für ein Unfug erzählt ist doch nicht mehr schön.

Was versteht ihr nicht daran, dass auch wenn Spotify mehr Umsatz und ggf mal Gewinn macht beim Musiker kein Cent mehr ankommt? Dann schüttet doch nicht Spotify auf einmal 30% mehr aus! Sie zahlen genau wie vorher den gleichen Betrag, denn der berechnet sich daraus, wie oft ein Lied gehört wurde. Der Preis pro Stream ist ja fix!

Jetzt erklärt mal, wo bei 70% von mehr, mehr auch beim Musiker ankommt. Und bitte stichhaltig.

Von mir aus kann Spotify Free komplett abgeschafft werden! Aber dann kommt halt aus Werbung auch kein zusätzliches Geld rein, wenn Spotify darauf verzichten kann, mir soll es recht sein.

Ich befürchte Du meinst mich... auch wenn ich Deinen Ausführungen irgendwie nicht folgen kann. Was aber auch nicht schlimm ist :-)

Vor mir aus soll Spotify das weiter so machen. Dann sind sie halt bald weg vom Fenster. So sieht es nun mal aus... und das liegt dann zum Teil auch daran, das mit AM nun ein (großer) Konkurrent mit auf dem Markt ist, der eben da nun ein anderes Modell hat. Und ich bin sehr gespannt, was die Labels und so da machen werden.

Es spricht übrigens auch gar nichts gegen eine "Schnorrermitgliedschaft" also gegen einen Schnupper- oder Freeacount. Aber nicht in dieser Form.

Wenn 75% der Leute der Freeacount reicht, und nur 25% bereit sind für das Mehr zu zahlen, dann stimmt da irgendetwas an den "Anreizen" nicht, das die Leute sich für den Premium-Account entscheiden.

Entweder muss man dann den Premium-Account so attraktiv (wie auch immer) machen, das die Leute wechseln... oder aber den Free-Account so unattraktiv, das, wenn man den Dienst vernünftig nutzen will, sich für den Premium-Account entscheiden muss.

So eine Probemitgliedschaft ist sicher nicht verkehrt. Das macht Apple ja auch mit den 3 Monaten kostenlos. Aber so wie es bei Spotify läuft, so werden es die Labels nicht mehr mit machen, wenn es einen Anbieter wie Apple gibt, bei dem man bezahlen muss.

Das ist nun mal so... das hat auch gar nichts mit verschiedenen Ansichten zu tun. Da muss man sich nur mal den Leitartikel richtig durchlesen ;-)
 
Aber 30% plus 70%.... Da kommt die Bude ja nie auf einen grünen Zweig. [emoji15]

Von was werden denn eigentlich 70% berechnet,- bei einer flat? [emoji87]

Ich glaube die Diskussion ist nicht soooo ernst zu nehmen oder? Bisher fand ich es ganz interessant.

Du solltest mal im web googlen.
Wie spotify was auschüttet.
Es gab hier schonmal einen Thread. Da wurde das ausführlich behandet.

Spotify shüttet bei Free user nur einen Bruchteil dessn aus, was sie bei Premium User ausschütten.
Einfach, weil mehr geld da ist.
 
Die beiden Modelle werden doch getrennt voneinander behandelt, richtig? Bitte berichtigen, wenn ich da was falsch verstanden habe:)

Das hieße:
70% der Werbeeinnahmen geteilt durch die Anzahl der Streams von Spotify Free insgesamt fließen [pro Stream] an die Labels.
Und:
70% der Premium-Einnahmen geteilt durch die Anzahl der Streams von Spotify Premium insgesamt fließen [pro Stream] an die Labels.

Wenn jetzt die Werbeeinnahmen im Verhältnis (wichtig!) zur Menge der Streams über Spotify Free gering sind, kann sich für die Labels (und damit natürlich auch die Musiker) logischerweise nichts rechnen.

SO ist es!!

Wenn im Gegenzug die Einnahmen von Premium ganz ordentlich sind und zudem nur durch ein Drittel der Streams insgesamt geteilt werden müssen, errechnet sich für die Labels (plus Künstler) natürlich deutlich mehr.

Wenn nun also das Free-Modell stirbt, wird Folgendes passieren:
Ein Teil geht wieder zum illegal-Download über (sicher nicht Wenige), ein Teil streamt gar nicht mehr (eher wenige) und ein Teil wechselt zu Premium (auch eher wenige).

Die Frage ist also, ob sich dieses Szenario für die Labels und Künstler rechnet. Dass es sich für Spotify (langfristig) rechnet, liegt auf der Hand, sonst gäbe es das Modell Free ja nicht;)

Edit: "pro Stream" in die Formeln gesetzt:)

Da hast du auch recht.
Deswegen wird es für Spotify auch besser sein.

Für die, die hier nix verstehen:
Lest den Artikel.
Spotify wird den Free Breich einschränken.
Das erfinden wir hier nicht.

Alle meinen zwar dass spotify gut da steht, und das Free Modell mega hüper duper super ist.
Aber warum schafft Spotify das jetzt wohl langfristig ab?

Einfach mal lesen!
Ich bin jetzt auch raus.
Habe genug zu dem Thema geschrieben.

Wer immernoch meint: Spotify wird das Free Modell nicht einschränken,
und alle Musiker sind Geldgeil...

Bitte!
Jedem seine Meinung...
 
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Reaktionen: Kaiusch und iMerkopf
Spotify wird natürlich den Free Bereich einschränken, aber nur weil die Musikindustrie es erzwingen wird.

Was viele hier nicht sehen ist: Spotify hat mit seinem Modell die Leute überhaupt an den Stream gebracht. Hätte es das Free Modell nicht gegeben, dann hätte Spotify heute keine 15 bis 20 Millionen Premiumkunden sondern es wären weit weit weniger. Einfach zu sagen: wenn es kein Free gäbe, würde es mehr Premium geben oder der Umsatz wäre höher, ist völliger Unsinn. Vermutlich gäbe es keine 10 Millionen Premiumkunden. Mit Pech gäbe es keine 5 Millionen. Mit ganz großem Pech wäre Spotify wie alle anderen baden gegangen.

Spotify will seinen Umsatz genauso maximieren wie die Musikindustrie, sie gehen nur einen anderen Weg dabei weil sie auf Verbreitung und nicht sofortiges ausquetschen setzen. Jetzt ist Spotify nicht der einzige Dienst seiner Art und im Gegensatz zu vielen anderen hat er aber ein tragfähiges Konzept bewiesen. Da wo viele andere gescheitert sind, hat Spotify den Stream auf ein Umsatzniveau gehoben, das nicht nur iTunes übertroffen sondern auch mittlerweile zweistellige Anteile am Gesamtumsatz der Industrie ausmachen wird.

AM setzt sich jetzt in das gemachte Nest und profitiert von der Vorarbeit von Spotify. Das ist natürlich viel leichter, wird der Branche aber nicht zu dem Wachstum verhelfen das es bräuchte. Nach den 3 Monaten werden wir wissen ob AM 10-15 Millionen Premiumkunden vorzuweisen hat und ob das auch Neukunden sind oder nur von Spotify abgeworbene Premiumkunden, wovon die Musikindustrie nichts haben wird.

Was die Musikindustrie braucht ist der Rückhalt der Masse und nicht 15 Millionen Menschen die einen 10er bezahlen. Das Konzept von Spotify hat die Masse angelockt und mit der Masse kommen dann auch automatisch die Premiumuser. Da jetzt mit der Axt zwischen zu gehen ist einfach nur dumm, aber durchaus ein Schema das der Musikindustrie entsprechen würde. Da wird die schnelle Mark der langfristigen Entwicklung vorgezogen. Vermutlich braucht da irgendwer eine neue Yacht.

Das ist so als hätte Whatsapp bei 10 Millionen Kunden gesagt: So, 10 Millionen reichen uns, ab jetzt kostet es 20 Euro im Jahr. Zu den Hunderten Millionen Kunden wäre es da dann nie gekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr stellt hier Vergleiche auf... jetzt auch noch WhatsApp.

Für die, die hier nix verstehen:
Lest den Artikel.
Spotify wird den Free Breich einschränken.
Das erfinden wir hier nicht.

Ich fühle mich ja auch fast schon schuldig irgendwie, das Spotify das Gratisstreaming einschränken, aufheben, abschaffen, umbauen oder was auch immer wird.

Dabei steht das doch alles so in diesem Artikel drin. Als ob wir was dafür könnten :p