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Magazin Gratis-Angebot von Spotify soll stark eingeschränkt werden

Wo expandiert Spotify denn gerade so massiv? Und warum haben sie auch davor kein Geld gemacht? Und warum machen auch die anderen Streaming-Anbieter die nicht so stark expandieren kein Geld? Hat denn jemals irgendwer irgendwo mit legalem Gratis-Streaming Gewinne eingefahren?

Schau doch einfach mal in die von mir verlinkte Grafik. Von Dezember 2012 bis Dezember 2014 haben sich die Nutzerzahlen mal eben verdreifacht. Das nennt man Expansion. Da gibt es jetzt wenig zu diskutieren, Spotify steht sehr gut da.

Ich sage dir wer Gewinne beim Gratis Streaming Gewinne einfährt und das ist die Musikindustrie. Es ist ja nicht so, dass Spotify für Gratisstreams nichts bezahlen muss. Für jeden gratis aufgerufenen Stream muss Spotify was an die Musikindustrie abdrücken. Wo sie das Geld dafür her haben ist Sache von Spotify. Das ist im übrigen nicht nur bei Spotify so. Vevo ist beispielsweise auf YT (für uns durch die GEMA natürlich geblockt) und mit ihrer Webseite sehr aktiv im gratis Musik Streaming. Auch da bekommt die Musikindustrie mit jedem Klick Geld.
 
Nein ich meinte einen Anbieter der mit werbefinanzierten Musicstreams Geld verdient. Es geht mir ja nicht nur um Spotify, es scheint ja so als ob jeder einzelne Anbieter mit diesem Modell Verluste fährt. Und das kann ja langfristig nicht funktionieren.
 
Und da ist sie wieder, dieses völlige Selbstverständnis, dass jeder Musik hört und sie wertschätzt aber nicht dafür bezahlen möchte. Das ist seit vielen Jahren an der Realität vorbei. Auch der Vorwurf, dass jeder der nicht zahlt Raubkopierer ist, ist völliger Unsinn. Schönrederei einer Branche die nicht einsehen will, dass sie den Kunden immer mehr verliert.

Wenn die Leute nicht bereit sind diesen 10er zu zahlen, dann zahlen sie ihn nicht. Und daran kann man nichts ändern, wirklich überhaupt nichts. Kunst liegt im Auge des Betrachters und deswegen ist es auch nicht verwerflich wenn man sie nicht wertschätzt. Ist die Industrie unsympathisch oder die Kunst berührt einen nicht, dann gibt es einfach kein Geld. Ende der Geschichte.
Wie schon gesagt wurde: es gibt kein Grundrecht darauf, dass ein Volk eine gewisse Menge an Geld für Musik investiert. Im Gegenzug hauen die Menschen Unsummen für Filme und Spiele raus. Die man im übrigen genauso leicht kopieren kann.


An der aktuellen Situation ist die Musikindustrie auch nicht unschuldig. Aber es ist natürlich leichter den 5 Mrd potentiellen Kunden die Schuld zu geben.

Das schlimme daran ist, dass Spotify massiv expandiert. Sie stehen schon bei 40 Mio Kunden, Tendenz steigend. Wenn ich die Zahlen noch im Kopf habe, wird mit etwa 1,5 Milliarden Dollar an Tantiemen für die Musikindustrie alleine durch Spotify gerechnet. Das entspricht 10% des Weltweiten Umsatzes der Musikindustrie den Spotify da jetzt schon generiert. Da könnte man sich natürlich auch einfach mal zurücklehnen und schauen wo so ein kundenfreundliches Modell noch hin führt, das wäre aber natürlich völlig absurd.

Um das nochmal zu sagen. Spotify ist da erfolgreich wo die Musikindustrie kläglich versagt hat. Warum Spotify Verluste macht: Das ist einfach so in solchen massiven Expansionsphasen und alle Firmen dieser Welt machen das so wenn sie sich stark verbreiten wollen. Amazon fährt teilweise lächerliche Gewinne für die Größe, Google hat Jahre bei Android massiv draufgelegt, Whatsapp hat auch noch keinen Gewinn gemacht aber es ist bekannt was Herrn Zuckerberg dieses verlustbringende Unternehmen wert war. Bei solchen Expansionen geht man immer in Vorleistung.

Edit: 40 Millionen war auch schon wieder Quatsch:
http://de.statista.com/infografik/2277/aktive-nutzer-zahlende-kunden-von-spotify/

Das ist deine Meinung.
Die dafst du natürlich haben.

Nur leider muss ich dich da in ein Paar Punkten korrigieren:



1.
Leute die das Gratis-Angebot "SpotifyFree" nutzen als "Kunde" zu sehen ist grundlegend falsch.
Die zuhörer sind in dem Fall keine Kunden. Sie sind keine Kunden der musikschaffenden Zunft. Auch keine Kunde von SpotifyFree.
Die Leute die gratis hören sind "Werbeempfänger" der Werbeindustrie.
In dem Fall ist dann Saitenbachermüsli der Kunde von SpotifyFree. Saitenbacher bezalt SpotifyFree Geld, damit SpotifyFree den Werbejingle plaziert. Damit du (der Gratishörer) dann die Werbung hörst.
So ist das in Wirklichkeit.

Zahlende Kunden, die keine Werbung hören, sind tatsächlich die Kunden von Spotify.

Soviel zum Verständnis.
Wenn Spotify jetzt dieses Unternehmen-Kunde verhältnis (SpotifyFree und Saitenbacher) nicht mehr aufrechterhalten möchte, weil Saitenbacher und Konsorten nicht genug Geld bezahlen, und sich das Free-Modell nicht mehr rechnet.
Dann beendet SpotifyFree halt die Geschäftsbeziehung zum (Werbe) Kunden.
Das der Werbeempfänger dann halt keine Musik mehr hat.Tja, das ist dann Sache des Werbeempfängers...

Wenn Spotify jetzt den Preis von 10 auf 15 EUR heben würde, DANN würden die Zahlenden Kunden zu recht sagen: Ihr gefärdet euer geschäftsmodell, denn es könnten euer Kunden (wir de zahlenden Zuhörer) kündigen und zu Apple wechseln. Oder zu nem anderen Streaming Dienst.

2.
Deine Theses:
"Leute, die kein Geld für Musik ausgeben, werden das auch weiter nicht machen."
Stimmt.
Da hast du vermutlich recht.
Nur: Da bleibt halt das Handy/iPod/Tablett/PC/Mac halt eben stumm in Zukunft.Das ist dann halt die Konsequenz.
Das die Musiker das als gerecht empfinden ist doch nicht verwunderlich...

Aber: Was bitte sollten denn die Musikindustrie/Künstler ein interesse haben, das Leute, die nicht bereit sind Geld auszugeben, ihre Musik kostenlos höhren können?
Genau! Keine!
Warum denn wohl? Weil, wie du selbst sagst, diese Leute sowieso nicht bereit sind Geld auszugeben.
Also auch nicht bereit sind, Kunde des Künstlers oder des Plattenlabels zu werden...
 
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Für jeden gratis aufgerufenen Stream muss Spotify was an die Musikindustrie abdrücken.
Sie bezahlen schon, aber halt sehr sehr geringe Beträge. Die Werbeumsätze bei Spotify sind trotz der großen Userzahlen minimal.
 
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Schau doch einfach mal in die von mir verlinkte Grafik. Von Dezember 2012 bis Dezember 2014 haben sich die Nutzerzahlen mal eben verdreifacht. Das nennt man Expansion. Da gibt es jetzt wenig zu diskutieren, Spotify steht sehr gut da.

Oh da kann man aber schon sehr viel Diskussionsbedarf sehen. Du stellst die weitaus überwiegend kostenlosen Nutzer der abgespeckten Spotify-Version als Expansion da. Sorry, aber das ist totaler Humbug. Wenn das mal zahlende Kunden werden würden, dann könnte man vielleicht von Expansion sprechen.

Und ja - auch wenn Du das nicht wahr haben möchtest - gerade durch diesen riesigen Anteil von Kunden, die keinen Cent bezahlen (Spotify aber selber an die Musikindustrie zahlen muss), steht Spotify wirtschaftlich alles andere als rosig da.

Wer da was anderes behauptet hat die Rosa-Rote-Spotify-Brille auf.
 
Sie bezahlen schon, aber halt sehr sehr geringe Beträge. Die Werbeumsätze bei Spotify sind trotz der großen Userzahlen minimal.

Richtig.
Und warum zahlen die so wenig?
Weil über Werbung halt nicht mehr rein kommt!
Der Werbekunde bezahlt halt nicht so viel.

Wenn sich die Sache über Werbung nicht bezahlen lässt, dann stirbt sie.
So ist das im Kapitalismus.

Der Gratis-Zuhörer muss dann halt zurück in die Illigalität, oder er wechselt in die Legalität. Wenn ihm das zu teuer ist, dann muss er halt sehen, dass er einen anderen Sponsor findet der ihm sein Musikkonsum bezahlt.

Das die Musikindustrie und die Künstler sich nicht um Leute kümmern die sich selbst zwar "Kunde" nennen, aber für Musik nichts bezahlen wollen, und mit der illigalität drohen.. Ja. Das diese Leute nicht versorgt werden.
Wen wundert das eigentlich?
 
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Nochmal: Spotify steht sehr gut da. Die BWL ist nicht so einfach wie du es dir da gerade wünschst. Spotify ist sehr erfolgreich. Völlig ungeachtet von dem was in der Bilanz steht. Das ist auch der Grund warum Spotify nur schnippen muss für neues Geld. Die Investoren sind da nicht grenzdebil sondern haben einfach etwas mehr Ahnung.


Es hat auch niemand gesagt das wirklich jeder die 10€ zahlen soll.
Aber jeder der Musik hören möchte über Spotify soll die 10€ Zahlen.

Ich kann ja auch nicht zu MC D gehen und sagen ich schätze die Burger nicht deswegen möchte ich jetzt einen umsonst bekommen.

Wenn du den Burger nicht wertschätzt, würdest du ihn aber werbefinanziert nehmen. Dann hätte McDonalds ein klein wenig verdient. Du würdest evtl auch einen Euro oder vielleicht zwei Euro bezahlen. Stehst du vor der Frage ob du einen 10er für den schlechten Bürger bezahlst, dann sagst du sicher: Nein, ich esse keinen Burger. Und das ist genau das was passiert. Statt 1-2 Euro gibt es dann halt gar kein Geld. Da die Bürger schon bezahlt sind und das Clonen von Spotify bezahlt wird(die unterhalten die Infrastruktur), sind 1-2 Euro eben besser als nichts.

Für jedes Produkt gibt es einen gewissen Preisrahmen in dem man sich bewegen kann. Da spricht man auch von der Elastizität. Diese Elastizität wird von vielen Faktoren wie beispielsweise das Vorhandensein von Substitutionsgütern (also Produkte die die Unterhaltung durch Musik ersetzen können) beeinflusst. Und das ist halt das Problem. Wenn man Preise aufruft, die von zu wenig Kunden bezahlt werden, egal wie hoch der Aufwand dafür war oder wie kulturell wichtig das Produkt ist, dann hat man halt ein Problem.

Wenn die Musikindustrie sich einbildet, dass sie aus den Spotify Free Kunden einfach so Premiumkunden machen kann, dann werden sie sich wieder eine blutige Nase holen und am Ende, wie sie es schon so oft getan haben weil sie es eigentlich immer versauen, mit noch weniger Umsatz als vorher dastehen.

Edit:

Oh da kann man aber schon sehr viel Diskussionsbedarf sehen. Du stellst die weitaus überwiegend kostenlosen Nutzer der abgespeckten Spotify-Version als Expansion da. Sorry, aber das ist totaler Humbug. Wenn das mal zahlende Kunden werden würden, dann könnte man vielleicht von Expansion sprechen.

Spotify hat auch seine Premiumkunden von 2012-2014 verdreifacht...
 
Wenn du den Burger nicht wertschätzt, würdest du ihn aber werbefinanziert nehmen. Dann hätte McDonalds ein klein wenig verdient. Du würdest evtl auch einen Euro oder vielleicht zwei Euro bezahlen. Stehst du vor der Frage ob du einen 10er für den schlechten Bürger bezahlst, dann sagst du sicher: Nein, ich esse einen Burger. Und das ist genau das was passiert. Statt 1-2 Euro gibt es dann halt gar kein Geld. Da die Bürger schon bezahlt sind und das Clonen von Spotify bezahlt wird(die unterhalten die Infrastruktur), sind 1-2 Euro eben besser als nichts.


Genau da sind wir beim Punkt.
Das funktioniert so lange gut, so lange der Werbekunde mehr Geld bezahlt, als McDonalds für den verkauf des Burgers ausgeben muss.
So lange unterm Strich was übrig bleibt, ist das OK.

McDonalds (Spotify) muss halt Fleisch beim Bauern (Musiker) kaufen. Und dann verarbeitet er es zu einem Burger.
Der Kostet 10 EUR für den Kunden.
McDonalds (SpotifyFree) muss am Ende 3 EUR für den Burger investieren um 10 EUR vom Kunde zu bekommen.

Jetzt kommt ein Werbekunde. Jeder Burger der "vereschenkt" wird wird mit 2 EUR gesponsert.
McDonalds (Spotify) sagt sich. OK. Ein Burger kostet mich 3 EUR. Bekommen tu ich 2 EUR. Die Bauern (Musiker) wollen aber ihr Geld. Denen ist es egal ob ich den Burger verschenke.

Also: Ich seheh es als Günstige Werbung, und verschenke die Burger. Pro Burger mache ich 1 EUR Verlust.
Das kann McDonalds (spotify) nicht ewig machen.
Und so...

...verschwindet die WerbeAction wieder..
Und die Leute müssen wieder bezahlen.
Wer das nicht tut - bekommt keinen Burger.
 
Den Verkauf übernimmt Spotify. Die Musik ist nunmal auch schon bezahlt und die Vervielfältigung kostet nichts.

Wenn man da vor der Wahl steht an 500 Leute für einen 10er zu verkaufen (gerne auch mit Anreiz wie Lossless, was in Form von DTS-HD Master Audio bei jeder halbwegs brauchbares BluRay schon Standard ist aber eben nicht bei den Spezialisten für Musik...) oder an 500 zu verkaufen und von weiteren 500 Werbeeinnahmen einzusacken, dann ist der zweite Weg halt der definitiv bessere bei dem Produkt Musik.

Man kann über die Grenze zwischen Free und Premium ja gerne diskutieren. Da kann man sicher noch nachjustieren. Der generelle Werbefinanzierte Stream um die Leute einzusammeln die einfach nicht bereit sind große Summen für Musik zu bezahlen, ist aber nicht das Problem!
 
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Und das ist genau das was passiert. Statt 1-2 Euro gibt es dann halt gar kein Geld. Da die Bürger schon bezahlt sind und das Clonen von Spotify bezahlt wird(die unterhalten die Infrastruktur), sind 1-2 Euro eben besser als nichts.
Genauso ist es denke ich nicht sondern wie @blade31341 schon schrieb.
Sie machen eher Verluste mit den ganzen Free Kunden statt da noch ein bisschen Gewinn raus zu holen.

Den Verkauf übernimmt Spotify. Die Musik ist nunmal auch schon bezahlt und die Vervielfältigung kostet nichts.
Nein die Musik ist nicht bezahlt.
Da Spotify für jeden neuen Stream wieder einen Betrag an das Plattenlabel bezahlen muss.
 
Hat hier eigentlich irgendjemand Spotify Free?
Als ich das vor einem Jahr mal ein Monat zum testen genutzt habe kam da nie Werbung von jemandem externen sondern immer nur Werbung das ich doch zu Premium wechseln soll.
Das bedeutet für diese Werbung erhält Spotify von NIEMANDEM Geld.
 
Wir reden hier aber darüber dass die Musikindustrie den Gratisstream nicht mehr möchte und nicht Spotify.

Wieviele von free nach Premium wechseln, was die Server und die Bandbreite kostet und ob sich das für Spotify lohnt, lasst mal die Sorge von Spotify sein.
 
Ist doch vollkommen Wurscht ob Musik, Burger oder sonst was. Wenn in einem Unternehmen nicht das an Geld reinkommt, was benötigt wird, dann steht dieses Unternehmen ohne weitere Standbeine mittelfristig ziemlich dumm da. Da braucht auch keiner hier mit seinem angeblichen ach so glänzenden betriebswirtschaftlichen Fachwissen zu kommen.

Investoren wollen auch Geld sehen und es handelt sich hier nicht um caritative Einrichtungen.

@Lerendy

Bist Du in der Werbeabteilung bei Spotify? Erfolgreich, erfolgreicher, am erfolgreichsten, Spotify... so lässt sich alles das was Du über Spotify schreibst treffend in einem Satz zusammenfassen.

@Joh1

Doch da kommt schon mal Werbung. Ich höre diese immer bei einem Bekannten, der den Freeacount hat und da kommt jede halbe Stunde (wenn er Playlisten hört) Werbung.
 
Doch da kommt schon mal Werbung. Ich höre diese immer bei einem Bekannten, der den Freeacount hat und da kommt jede halbe Stunde (wenn er Playlisten hört) Werbung.
Da ich den Premium Account ja gelöscht habe kann ich das ja mal ausprobieren was da so an Werbung kommt ;)
 
Nochmal: Spotify steht sehr gut da. Die BWL ist nicht so einfach wie du es dir da gerade wünschst. Spotify ist sehr erfolgreich. Völlig ungeachtet von dem was in der Bilanz steht. Das ist auch der Grund warum Spotify nur schnippen muss für neues Geld. Die Investoren sind da nicht grenzdebil sondern haben einfach etwas mehr Ahnung.
Natürlich steht Spotify gut da, das zweifel ich auch nicht an. Und natürlich bekommen sie durch die steigenden Userzahlen immer mehr Investorengelder. Aber nichts davon sagt, dass Gratis-Streaming ein langfristig funktionierendes Modell ist. Die Investoren spekulieren halt, und ebenso gut können sie darauf spekulieren, dass eine spätere Einschränkung des Gratis-Modells mit riesiger Userzahl einen guten Batzen neuer zahlender User bedeutet und damit vielleicht endlich die Gewinnzone...
 
Das Problem ist doch nicht ob der Spotifynutzer 10 Euro im Monat zahlt oder die Werbeschalter Geld zahlen für die Nutzung von Spotify Free, sondern das, was die Labels den Musikern zahlen. Zahlen sie zu wenig an den Musiker (im Auge des Musikers) hat dieser zu schlecht verhandelt. Auch euer Argument das man am Anfang eh nur schlechte Deals bekommt, wenn man noch unbekannt ist, ist mir klar. Aber das ist kein Problem des zahlenden Kunden! Auch wenn die Labels schlecht mit den Streamern verhandeln kann der Kunde genau so wenig etwas dafür.

Ich bin Premiumnutzer aus Bequemlichkeitsgründen, habe früher im Jahr vielleicht 20 Euro für Musik ausgegeben und nun zahle ich quasi 120 Euro. Das sind schon 100€ mehr als die Jahre davor... Also scheint das Modell auch seine positiven Seiten zu haben.
 
Wenn das mal zahlende Kunden werden würden, dann könnte man vielleicht von Expansion sprechen.

Und ja - auch wenn Du das nicht wahr haben möchtest - gerade durch diesen riesigen Anteil von Kunden, die keinen Cent bezahlen (Spotify aber selber an die Musikindustrie zahlen muss), steht Spotify wirtschaftlich alles andere als rosig da.

Wer da was anderes behauptet hat die Rosa-Rote-Spotify-Brille auf.

Wie kann man denn in der heutigen Zeit ernsthaft solch einer Meinung sein? Wenn ein Produkt scheinbar kostenlos ist, bist DU das Produkt.

Natürlich erwirtschaftet Spotify mit den "Freeusern" Geld. Über Werbung, über Ref. usw. Natürlich bezahlt auch ein "Freeuser" für Spotify. Entweder mit seinen Daten oder über Provisionen.

Du bist doch auch nicht so naiv zu glauben, das Apfeltalk oder google für dich kostenlos ist.
 
Du vergleichst da gerade Äpfel mit Birnen. Aber ich sags ja... Immer alles raffgierig umsonst haben wollen.
 
.....Aber ich sags ja... Immer alles raffgierig umsonst haben wollen.
Du versteht so einiges nicht.....
Erst unterstellt Du das die Künstler für gratis gestreamte Stücke gar nichts bekommen würden, dann glaubst Du das Li Ka Shing, GS und ne Menge anderer Investoren weniger Ahnung haben als Du, und nun sind mal wieder alle raffgierig die nicht (bevorzugt bei Apple) alles zum Höchstpreis nutzen.
Ich darf also davon ausgehen, das Du weder eine kostenlose Suchmaschine, FreeMailAnbiter, Internetforen, Zeitung odg. nutzt?!

Spotify bietet verschiedene Modelle an die erst einmal alle rechtlich okay sind,
welches davon ein User nutzt bleibt erst einmal ihm selber überlassen.
Dieses fast schon an den Pranger stellen und verbieten wollen von legalen, werbefinanzierten streamingmodellen, (nur weil Apple diese nicht anbietet?!) und diese User gleich als raffgierige Geiz ist geil Menschen zu betiteln zeigt eigentlich nur noch die Verblendung mancher Leute.
 
Erst unterstellt Du das die Künstler für gratis gestreamte Stücke gar nichts bekommen würden,
Es ist nicht nichts, aber es ist schon ziemlich wenig.

dann glaubst Du das Li Ka Shing, GS und ne Menge anderer Investoren weniger Ahnung haben als Du
Klar haben die Ahnung. Aber was gut für deren Investitionen ist muss nicht unbedingt gut für Spotify oder gut für die Musikindustrie oder gut für die Künstler sein. Das ist den Investoren völlig egal. Deren Ziel ist es nicht unbedingt da ein anhaltendes funktionierendes Geschäftsmodell zu finden, die sind genauso glücklich wenn sie in ein paar Jahren alles zugrunde richten und dabei gut ausbezahlt werden.
 
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