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Magazin Gratis-Angebot von Spotify soll stark eingeschränkt werden

Warum muss ich GEZ zahlen obwohl ich weder Radio höre noch auf den Öffentlich Sender etwas fernsehe?

Da zahlt man auch nur, den man könnte ja wenn man möchte.

Ok, da musst Du dann aber nochmal zurück in den Gemeinschaftskundeunterricht. Oder halt googeln :-)
 
Spotifys Verluste sind eher strategischer Natur und nicht ein Problem des Modells. Spotify befindet sich in einer massiven Expansionsphase und da schreibt man eigentlich immer Verluste, wenn es das Hauptstandbein der Firma ist.
Behaupten sie gerne. Aber es ist halt schon so, dass es nicht nur die aktuelle Phase ist, sondern dass Spotify noch nie Geld verdient hat und stattdessen immer mehr Geld verbrennt das trotz immer mehr Abonnenten. Und die Konkurrenz verdient auch kein Geld. Da drängt sich schon die Frage auf, ob es nicht vielleicht doch ein Problem des Modells an sich ist...

Ist beim Fernsehen ja das selbe, da funktioniert kostenloses werbefinanziertes Programm ja auch nur noch ganz am Ende der Verwertungskette. Alle Produktionen in die richtig Geld geflossen ist bleiben erstmal eine ganze Weile exklusiv für zahlende Zuschauer.
 
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Und wenn man deiner Argumentation folgt, muss jedem, der von sich selbst sagt ein Musiker zu sein, sofort ein Mindestgehalt von 3000 Euro ausgezahlt werden. Er ist ja schließlich Musiker und auch wenn niemand diese Musik hören will, so ist er doch Musiker. Die Leute sind zwar nicht bereit so viel Geld für Musik auszugeben aber das ist egal! Der Kunde hat es gefälligst zu bezahlen!
Keine Ahnung, wo Du das aus meinem Beitrag heraus liest. Eigenwillige Interpretation. Und sorry, man kann die Musik nicht mit kaufmännischer, Bank-, technischer Branche etc. vergleichen. Das ist einfach Unsinn.

@Fantom53

In den genannten Branchen gibt es ganz klare Vorgaben, Prozesse, Ziele. Als kreativer Mensch ist man, wenn man es überhaupt weit schafft, natürlich irgendwann auch an gewisse Vorgaben (Label, was immer) gebunden. Doch der Entstehungsprozess der Musik ist ein völlig anderer.

Es gibt keine klaren Vorgaben, wie man einen Hit schreibt oder überhaupt erfolgreich wird. Möglicherweise tourt man jahrelang, investiert viel Zeit, Geld für Instrumente, Geräte, Übungsräume und und und... Man muss selbstständig Netzwerke aufbauen, Werbung betreiben (Flyer, Plakate etc.)

Ich bin mit vielen Künstlern (Musikern, Malern, Illustratoren, DJs, bildenden Künstlern) befreundet. Ich weiß, wie hart es sein kann, sich durchzusetzen und wenn man mal etwas erreicht hat, auch ein Level zu halten, mit dem man überhaupt erst einmal seine Existenz finanzieren kann.

Hier fehlt's einigen Leuten einfach an Erfahrung mit so etwas sowie an Vorstellungskraft. Man kann einfach nicht alles mit allem vergleichen. Zu eindimensional gedacht.

Und hinter dem diffusen Begriff "Musikbranche" stehen nun mal am Ende auch die Künstler und nicht nur die Erbsenzähler und fetten Labelbosse. Es gibt in Deutschland sogar - man staune - Kulturstaatsräte, -minister, gremien, was immer. Die Unterstützung der Politik ist jedoch immer weniger geworden in den letzten Jahren. Es gibt Bühnen, Theater, Konzertorte, die sich kaum über Wasser halten können. Es gibt Stiftungen, die sich für Belange von Künstlern einsetzen. Warum das alles?

Nur weil Du auf bestimmte Genres fixiert bist, heißt das nicht, dass die Kunst im Ganzen kein Recht hat nicht zu existieren. Ganz im Gegenteil, Kultur ist etwas, dass der Allgemeinheit zugute kommt, etwas das erhaltenswert ist. Ich halte es für eine Pflicht der Allgemeinheit, dies zu unterstützen. Wie Du ganz persönlich das handhabst, bleibt selbstverständlich Dir überlassen. Ich persönlich nehme die Scheuklappen auch ganz gerne mal ab.
 
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Spotifys Verluste sind eher strategischer Natur und nicht ein Problem des Modells. Spotify befindet sich in einer massiven Expansionsphase und da schreibt man eigentlich immer Verluste, wenn es das Hauptstandbein der Firma ist.

Verstehe ich nicht. Ich mein, ich bin kein Wirtschaftsprüfer oder so etwas, aber da steckt für mich keine Logik hinter. Wieso sollte man "strategische" Verluste einfahren (wollen), weil man nur ein Hauptstandbein hat? Ich meine Spotify hat eh nur ein Standbein. Strategische Verluste würde doch nur dann "Sinn" machen, wenn man sie mit Gewinnen aus anderen "Standbeinen" verrechnen könnte. Oder nicht?

Ich denke schon, bzw. mutmaße, das Spotify sich ganz schön verrechnet hat. Auf dem Premium-Abo für wahnsinnig teure 10 Euro bleiben sie kleben, während 3/4 der Nutzer das eingeschränkte Schnorrer-Abo für Lau nehmen...

Das kann auf Dauer nicht gut gehen und lässt die "massive Expansionsphase" doch gleich ganz schnell in einem ganz anderen Licht stehen.
 
Ich sehe schon wieder einen Anstieg der illegalen Downloads. Wetten? Das Problem ist wer heute nicht zahlt wird eh niemals zahlen. Da war das Angebot hören gegen Werbung durchaus besser und zielführender für die jammernden Plattenfirmen.

Die dummen sind die, welche dort ggf, entdecken und dann die CD oder den. Load kaufen, die dürfen nun 2x zahlen. Was mich angeht, Apple Music werde ich sicher nicht abbonieren, eher spotify kleinstes Abo. Da ich nur probehöre und dann eh kaufe. Also zahle ich dann 2x was eigentlich dreist ist!
 
Du kannst zum Probehören auch weiterhin in den Saturn oder Mediamarkt gehen ;-)
 
Du kannst zum Probehören auch weiterhin in den Saturn oder Mediamarkt gehen ;)

Das wird nicht funktionieren, weil es dort nicht das gibt was ich höre. Der Vorteil liegt in der Internationalität. Ich glaube kaum dass es bei unseren Saturn (ich verabscheue diese saftladen) Schwedische oder Finnische, Spanische, Koreanische Charts mir deren Sprache gibt.

Es wird immer nur sehr zweidimensional in Mainstream gedacht.

Und ob du es glaubst oder nicht, ich bestelle tatsächlich CDs aus diesen Ländern! Und noch vielen anderen...
Ich glaube ich bin einfach zu ehrlich, der ehrliche ist der dumme der doppelt zahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja da hast Du Recht. Es wird echt nur noch an den Mainstream gedacht (leider).
Ich höre auch sehr gerne spanische Mucke und hab da das Glück, das man da bei AM z.B. noch unendlich viel findet... schwedische, finnische, koreanische Charts wahrscheinlich eher weniger, denke ich mal.

So gesehen hast Du Recht, würdest Du doppelt zahlen. Also einmal für nen Streamingangebot zum "reinschnuppern" und dann noch einmal für den Kauf der CD.

Wobei, 10 Euro ist jetzt wirklich nicht die Welt für einen Streamingservice. Ich weiß - klar - "Kleinvieh" macht auch Mist. Aber ich denke das ist auch nur zum reinschnuppern (noch) vertret- und verkraftbar.
 
Gott, Leute, was ich hier wieder lesen muss...

"Radio hörer zahlen auch nix"
Rundfunkgebühren. GEZ Schonmal gehört? schon Gezahlt?

"Radio ist nur in Deutschland nicht kostenlos"
Stimmt auch nicht. Nur das Abgabe-Modell Variiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkgebühr

"Musiker sind selbst schuld wenn sie so nen Vertrag unterschreiben"
Das Label unterschreibt den Vertrag! Nicht der Künstler!

"wer Geld verlangt verprellt den Kunden und geht ihm auf den Sack"
Kunde ist nur, wer dem Unternehmen Geld bezalt.
Die Kostenlos hörer sind keine Kunden.
Die Werbung schaltenden Unternehmen sind die kunden von Spotify Free !

"der Kunde lädt dann halt wieder illigal runter"
Klar. Wenn das Buch zu teuer ist, klaue ich es.
Wenn der Film zu teuer ist, klaue ich ihn.
Wenn das Auto zu teuer ist...

"Und für Musiker ist es noch ein größerer Unterschied. Ein bisschen Werbeeinnahmen oder gar nichts"
Vogel friss oder stirb oder was?


Es ist schon sehr seltsam. Woraus ziehen die Leute den Anspruch Musik in Flatrate-Form Kostenlos hören zu dürfen.
Und warum nur für Musik?

Warum fordert ihr das nicht auch für Filme?
Für Bücher?
Für Games?

Warum soll Musik einen nichts kosten, und wenn dann Maximal über Werbung Finanziert werden?

Warum hat Musik für euch persönlich einen so geringen Wert, dass ihr nicht bereit seid dafür zu bezahlen?


Eure Forderung ist nämlich quasi die:
Wir klauen Musik seit Napster.
Wenn ihr sie uns nicht Freiwillig kostenlos gebt, dann klauen wir halt wieder - wie 1999.
Und das machen wir so lange bis ihr Pleite seid.
Und dann schreiben wir in Foren wie sauer wir sind, dass es keine Musik mehr gibt.
Scheiss Business.
Also - her mit der Dauerflatrate. Für lau!


Leute, ich verstehe diese Haltung nicht.
Vielleicht kann mir ja einer auf meine Frage eine kongrete Antwort geben.
 
Leute, ich verstehe diese Haltung nicht.
Vielleicht kann mir ja einer auf meine Frage eine kongrete Antwort geben.

Würde ich Dir gerne geben können. Nur - ich kann es nicht.

Ich sehe es nämlich auch so, das Leistung auch entsprechend bezahlt gehört. Das gilt für alle Bereiche. Ich kann nicht Leistung erwarten und dann nichts dafür bezahlen wollen.

Warum gerade bei Musik die "Umsonstmentalität" so groß ist? Weil Musik so leicht auch für umsonst zu haben ist. Alle (teilweise berechtigten - teilweise übertriebenen) Mittel der Industrie gegen Raubkopierer und "mal eben im Freundeskreis Musikverteiler" vorzugehen wird gnadenlos vom "Kunden" kritisiert ohne das der Kunde merkt, das wenn jeder für das bezahlen würde, was er auch haben will, so Sachen wie Kopierschutz obsolet wären.

Das geht doch schon soweit, das Leute nicht nur kostenloses Streaming haben wollen, sondern auch, das dann noch kritisiert wird, das diese Musik DRM behaftet ist. Damit man die eh schon kostenlos anhörbare Musik auch schön kopiert und "verteilt" werden kann. Ein Hammer finde ich... Da wird kritisiert, das die Musik dann nicht mehr anhörbar ist, sobald das Abo beendet ist...

Es fehlt da voll das Gefühl für "meines und deines". Was doch im normalen Alltag ganz normal ist. Siehe Dein Bespiel mit dem Auto...

Wer ne Musikflat haben will, der muss dafür auch bezahlen... und die 10 Euro sind da im Prinzip schon ein Schnäppchenangebot.

Wer das alles kostenlos und über Werbung finanziert haben will, muss sich die Frage gefallen lassen ob und inwieweit das für das "verlangte" Angebot auf Dauer verträglich sein wird. Der muss dann auch im Angebot selber Abstriche in Kauf nehmen. Die aktuellste Musik für lau wird es bald so nicht mehr geben.

Wie ja auch schon ausgeführt, die Dauerverluste von Spotify haben ihren Grund. Und auf Dauer wird dieses Konzept nicht mehr aufgehen, da Unternehmen natürlich bestrebt sind Geld zu verdienen... was hier dann ja auch gerne dann als "Raffgier" hingestellt wird.

Dabei für mich das Selbstverständlichste der Welt. Ich will für meine Arbeit ordentlich bezahlt werden. Und andere wollen das zu Recht auch. Egal ob Musiker, Labels, Streaminganbieter, wie auch immer.
 
Eine ehrliche Antwort.
Ich kann auch garnicht verstehen, wie man sich freuen kann, das Musik umsonst ist, weil Werbung kommt.
Ich hasse Werbung.
Musik hören mit Werbeunterbrechung, ist wie Filme gucken bei RTL.
Fühlt sich falsch an.
Ist falsch.

Wenn ich Musiker wäre (Pink Floyd zum Beispiel) und wüsste das meine Konzeptalben mit Werbung unterbrochen werden, damit der Höhrer kostenlos in schlechter Qualität mein Album hören kann.
Da würde sich mir der Magen umdrehen.

Das ist ja wie ins Kino gehen, und dann läuft der neueste Marvel Film in SD Auflösung, mit 2.0 Ton und Werbeunterbrechung.
Hey, aber dafür zahle ich dann keinen Eintritt.

Super Deal!!

Mir ist es unbegreiflich, wie ich mir als Musk-Fan, sowas antun kann.
Ich bin ja eh schon kein Freund für Streaming. Und kaufe meine CDs. Aber das ist ein anderes Thema.
Aber wie ich mich noch hinstellen kann, und fordern kann, das Streaming bitte so zu sein hat!!
Mit dem maximalen Zugeständnis: Wer halt gutes 320kBit Stereo und ohne Werbung will, der darf dann 10 EUR (was ein Witz ist) für die Flatrate bezaheln.

Wenn Apple da jetzt mit AM angestossen hat, dass das ein Ende hat.
Dann finde ich das:

APPLE !!!! EYYYYAAA!!
DANKE!!!

Ich weiß, ich werde einigen nicht aus der Seele sprechen.
Aber: Denkt mal über den Tellerrand. Und über die eigene Streaming App hinaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich Musiker wäre (Pink Floyd zum Beispiel) und wüsste das meine Konzeptalben mit Werbung unterbrochen werden, damit der Höhrer kostenlos in schlechter Qualität mein Album hören kann.
Da würde sich mir der Magen umdrehen.
Ja ich kann da Taylor Swift zB auch verstehen das sie ihre Musik nur auf Streaming Plattformen anbietet die keinen Gratis Dienst anbieten.

Aber da wird ja auch nur von vielen gesagt das sie Geldgierig ist.
 
Ja ich kann da Taylor Swift zB auch verstehen das sie ihre Musik nur auf Streaming Plattformen anbietet die keinen Gratis Dienst anbieten.

Aber da wird ja auch nur von vielen gesagt das sie Geldgierig ist.

Ja. Da hast du recht.

Aber warum sollte sich der Markt an Leuten orientieren die sowas geldgierig finden?
Jeder will für seine Arbeit bezahlt werden.
Wenn es jemand anderes auch möchte, dann ist er "geldgierig".

Ich denke so: Das ist rumgeheule, weil ein Dienst jetzt Geld kostet.
Es stellt sich nicht die Frage:
"Warum soll ich für Streaming bezahlen"
Sondern:
"Ist mir das Streaming 10 EUR im Monat wert"

Wer das nein sagt.
Der Streamt halt nicht mehr.

Der Heinweis: Die Leute holen es dann halt Illegal - ist eine Drohung.
Und vielleicht auch fakt.
Das gleicht Erpressungsmethoden.
Im Prinzip ist das, würden die Leute das zu Taylor Swift direkt sagen, eine Form der Erpressung.
Was? Du willst deine Musik nicht verschenken? Geldgeile Schl**e!!

Ich würde gerne wissen, ob solche Leute nach nem Konzert an den
Merchandise-Stand ihrer Lieblingband gehen und sagen:
"Los, schenkt mir das Album. Wenn nicht, dann klaue ich es halt!".

Machen die das bei Saturn dann auch?
Und was klauen die Leute sonst noch wenn man es ihnen nicht schenk?
 
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Ich würde meine Musik auch nicht fürs kostenlose Streaming anbieten.

Ein "Kompromiss" wäre es ja vielleicht ein kostenloses Streaming zum "reinschnuppern" anzubieten, bei dem dann nach 1,5 Minuten die Songs immer ausgeblendet werden :p

Wer nur reinschnuppern will und sich inspirieren lassen will für einen zukünftigen Kauf, dem dürfte das ja reichen *g
 
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Ich würde meine Musik auch nicht fürs kostenlose Streaming anbieten.

Ein "Kompromiss" wäre es ja vielleicht ein kostenloses Streaming zum "reinschnuppern" anzubieten, bei dem dann nach 1,5 Minuten die Songs immer ausgeblendet werden :p

Wer nur reinschnuppern will und sich inspirieren lassen will für einen zukünftigen Kauf, dem dürfte das ja reichen *g

Ja. Das wäre sicher eine möglichkeit.
Das gibts bei iTunes so ja auch schon.
Oder halt wie bei Apple die ersten 2-8 Wochen gratis machen.
Ab dann kostet es dann halt.

Ich finde auch:
Wer streamen will, soll streamen.
Aber halt den Preis dafür auch akzeptieren.
Und nicht rumnölen, es wäre zu teuer oder solle gar gratis sein...


Meine CD's die ich kaufe sind mir auch zu teuer.
Die Koste in der Produktion auch nur Centbeträge.
Müsli ist auch zu teuer.
Und die Milch erst! Die Milchpreise sag ich nur!!!
Vom Sprit fang ich garnicht erst an!
:-)))))
 
Und da ist sie wieder, dieses völlige Selbstverständnis, dass jeder Musik hört und sie wertschätzt aber nicht dafür bezahlen möchte. Das ist seit vielen Jahren an der Realität vorbei. Auch der Vorwurf, dass jeder der nicht zahlt Raubkopierer ist, ist völliger Unsinn. Schönrederei einer Branche die nicht einsehen will, dass sie den Kunden immer mehr verliert.

Wenn die Leute nicht bereit sind diesen 10er zu zahlen, dann zahlen sie ihn nicht. Und daran kann man nichts ändern, wirklich überhaupt nichts. Kunst liegt im Auge des Betrachters und deswegen ist es auch nicht verwerflich wenn man sie nicht wertschätzt. Ist die Industrie unsympathisch oder die Kunst berührt einen nicht, dann gibt es einfach kein Geld. Ende der Geschichte.
Wie schon gesagt wurde: es gibt kein Grundrecht darauf, dass ein Volk eine gewisse Menge an Geld für Musik investiert. Im Gegenzug hauen die Menschen Unsummen für Filme und Spiele raus. Die man im übrigen genauso leicht kopieren kann.


An der aktuellen Situation ist die Musikindustrie auch nicht unschuldig. Aber es ist natürlich leichter den 5 Mrd potentiellen Kunden die Schuld zu geben.

Das schlimme daran ist, dass Spotify massiv expandiert. Sie stehen schon bei 40 Mio Kunden, Tendenz steigend. Wenn ich die Zahlen noch im Kopf habe, wird mit etwa 1,5 Milliarden Dollar an Tantiemen für die Musikindustrie alleine durch Spotify gerechnet. Das entspricht 10% des Weltweiten Umsatzes der Musikindustrie den Spotify da jetzt schon generiert. Da könnte man sich natürlich auch einfach mal zurücklehnen und schauen wo so ein kundenfreundliches Modell noch hin führt, das wäre aber natürlich völlig absurd.

Um das nochmal zu sagen. Spotify ist da erfolgreich wo die Musikindustrie kläglich versagt hat. Warum Spotify Verluste macht: Das ist einfach so in solchen massiven Expansionsphasen und alle Firmen dieser Welt machen das so wenn sie sich stark verbreiten wollen. Amazon fährt teilweise lächerliche Gewinne für die Größe, Google hat Jahre bei Android massiv draufgelegt, Whatsapp hat auch noch keinen Gewinn gemacht aber es ist bekannt was Herrn Zuckerberg dieses verlustbringende Unternehmen wert war. Bei solchen Expansionen geht man immer in Vorleistung.

Edit: 40 Millionen war auch schon wieder Quatsch:
http://de.statista.com/infografik/2277/aktive-nutzer-zahlende-kunden-von-spotify/
 
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Wo expandiert Spotify denn gerade so massiv? Und warum haben sie auch davor kein Geld gemacht? Und warum machen auch die anderen Streaming-Anbieter die nicht so stark expandieren kein Geld? Hat denn jemals irgendwer irgendwo mit legalem Gratis-Streaming Gewinne eingefahren?
 
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Aktive Nutzer sind aber nun mal keine zahlenden Kunden... und darum geht es ja.

Wie dem auch sei. Muss jeder selber wissen. Und so lange Spotify das Schnorrer-Abo noch anbietet ist es ja auch ganz legitim das in Anspruch zu nehmen.
 
Wenn die Leute nicht bereit sind diesen 10er zu zahlen, dann zahlen sie ihn nicht. Und daran kann man nichts ändern, wirklich überhaupt nichts.
Es hat auch niemand gesagt das wirklich jeder die 10€ zahlen soll.
Aber jeder der Musik hören möchte über Spotify soll die 10€ Zahlen.

Ich kann ja auch nicht zu MC D gehen und sagen ich schätze die Burger nicht deswegen möchte ich jetzt einen umsonst bekommen.