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Google - Die Probleme kommen mit dem Erfolg

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Felix Rieseberg, 23.10.07.

  1. Felix Rieseberg

    Felix Rieseberg Seestermüher Zitronenapfel

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    Google hat ein Problem. Auch wenn es nicht so scheint: Dem Softwaregiganten gehört praktisch das Internet, mehr als 14000 Mitarbeiter kontrollieren die vielfältigen Dienste, die schon seit langem weit über eine simple Suchmaschine hinausgehen: Patentsuchmaschine, digitale Bibliotheken, Onlineofficelösungen inklusive Mail, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation - und eine Alternative zu Powerpoint und Keynote soll noch folgen. Alles kostenlos - getreu dem firmeneigenen Motto "Do no evil". Die kleine Firma, die wie es bei seinesgleichen in Silicon Valley üblich in einer Garage gegründet wurde, verzeichnet fantastische 25 Prozent Umsatzrendite, eine einzelne Aktie ist rund 600 Dollar wert. Gleichzeitig verfügt das Erfolgsmodell über die angeblich besten Arbeitsplätze der Welt: Die Grundzüge der Arbeitsumgebung "Google" sind den Meisten als paradiesisch bekannt, für den durchschnittlichen deutschen Arbeitgeber ist eine kurze Liste der Arbeitgeberleistungen ein Schlag ins Gesicht: Der Googleplex ist ein kleiner idyllischer Technostaat, inklusive einem eigenen Verkehrsnetz, 15 verschiedenen Gourmetrestaurants, umfangreichen Sport- und Freizeitangeboten, firmeneigenen Ärzten, Kindergärten und Massagen. Alles kostenlos - bis auf die Massagen, die nur $30 kosten, ist alles voll subventioniert. Wem die firmeneigenen Busse (die übrigens mit Wireless Internet ausgestattet sind) noch nicht genug sind, kann sich ein Hybridauto anschaffen - und bekommt es von Google mit $5000 subventioniert. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, seine eigenen Haustiere mit zur Arbeit zu bringen und zu erscheinen, wie immer man möchte. "So lange es unseren Mitarbeitern dabei hilft, weiterhin großartige Projekte zu schaffen, können sie auch im Schlafanzug erscheinen."

    Google verkauft sich selber wie eine Art Universität, eine traumhafte Forschungseinrichtung für die Technikelite der Welt. Und genau deshalb hat Google ein Problem: Schon seit langem ist es eben nicht mehr die Garagenidylle, es ist ein Konzern, an dessen Spitze der Profit zählt - daran ändern leider auch die vielen Angebote nichts. Und obwohl Google täglich mehr als 3000 Bewerbungen erhält, werden erste Stimmen laut, die sich wieder von Google distanzieren: DIE ZEIT berichtet von diversen Fällen, in denen sich Mitarbeiter gegen Google und für ein anderes Webunternehmen entscheiden, da von der Kreativität und Freiheit wenig übrig geblieben ist. Die Bürokratie hat Einzug erhalten, und mit ihr die Probleme. Eine gute Idee ist erst dann eine gute Idee, wenn umfangreiche Businesspläne geschrieben sind und Anfragen bei den diversen Abteilungen bearbeitet wurden. Es herrscht die übliche firmeninterne Diplomatie, bei der der größte Aufwand die Vernetzung der verschiedenen Zuständigkeiten ist.

    Doch das ist nur eines der beiden Probleme, denen Google als Konzern gegenübersteht: Niemand erwartet von einem Betrieb dieser Größe moralische Leistungen. Alle haben als kleine, nette Firma angefangen, bis es irgendwann nur noch ums Geld ging: So war es bei Microsoft, bei Yahoo! und bei Apple sowieso. Denn es ist keine Frage: Microsoft nutzt seine Monopolstellung aus, wo es nur geht, Yahoo! kämpft fernab jeglicher Prinzipien um ein Überleben zwischen MSN und Google; und Apples Firmengeschichte ist ein Erfolg, der so viele Opfer gefordert hat, dass sogar beide Firmenväter (Steve Jobs und Steve Wozniak) kurzzeitig auf der Strecke blieben - Steve "Woz" hat sich sogar ganz verabschiedet. Auch von Google würde theoretisch niemand erwarten, moralisch zu sein. Genaugenommen streiten sich die Philosophen dieser Welt doch schon seit Beginn des Denkens, was genau Moral eigentlich ist. Aber: Google möchte "nichts Böses" tun, was man den beiden Gründern auch gerne glaubt, wenn sie in T-Shirt und Polo zu einem Interview erscheinen und einen der wichtigsten Technikkonzerne der Welt lenken.

    Ein übler Beigeschmack bleibt jedoch: Seit mehreren Jahren schon sammelt Google umfangreich Daten über seine Nutzer und scheint alles über jeden zu wissen, der sich im Internet bewegt: Auch Apfeltalk.de nutzt die ungeschlagenen und trotzdem kostenlosen Statistikdienste Googles, die in der Tat hervorragend sind. Jeder wirtschaftlich denkende Mensch kommt an Googles Werbedienstleistungen und Statistikdiensten nicht vorbei, selbst für bahre Münze bekommt man nirgendwo derartige Leistungen geboten. Leider weiß niemand, was Google mit den ganzen Daten eigentlich macht - auch wenn es Verschwörungstheoretikern noch an einem vernünftigen Gedankenmodell fehlt, das einen wirtschaftlichen Nutzen dieser Daten für Google liefert. Es bleibt also abzuwarten, ob Google bei seinen Garagenwurzeln bleibt oder zum bösen Gespenst mutiert, das von einigen befürchtet wird.
     

    Anhänge:

    #1 Felix Rieseberg, 23.10.07
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.10.07
  2. 2different

    2different Thurgauer Weinapfel

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    Guter Bericht! Wir erleben gerade den Aufstieg des mächtigsten Internet-Konzerns der Geschichte. Ich kann nur vom meiner Seite sagen, dass der Pionier-Geist, also das, was Google zu Beginn so anziehend machte (natürlich war auch das Produkt spitze! ;)), bei mir und vielen Kollegen verflogen ist. Wenn ich heute Google benutze (meist die Suche), ist immer ein gewisses Misstrauen in Bezug auf Datenerhebungen im Hinterkopf. Von Angst würde ich jetzt nicht sprechen, aber ich könnte es angesichts der gigantischen Marktmacht Googles schon nachvollziehen. Lasst uns wieder Yahoo! benutzen!:p
     
  3. ametzelchen

    ametzelchen Rheinischer Bohnapfel

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    Habe ich zwar schon an anderer Stelle verlinkt, aber gerne auch noch einmal hier Klick zu Epic 2015
     
  4. crossinger

    crossinger Doppelter Melonenapfel

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    Ah, danke! Daran habe ich beim Lesen auch zuerst gedacht, aber den Link verbummelt...

    *J*
     
  5. Blixten

    Blixten Adams Apfel

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    Der angesprochene Zeit Artikel, der diesem hier wohl als Vorlage dien, findet sich übrigens hier

    Mir erscheint das Fazit bezüglich der Probleme in Herrn Joffes Originalartikel und auch hier in der AT-Version ziemlich konstruiert.
     
  6. C64

    C64 Halberstädter Jungfernapfel

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    Ich finde den Artikel interessant, besonders weil ich mich noch nie wirklich mit der Geschichte von Google auseinandergesetzt habe.
    Ich habe mich des öfteren über die vielen kostenlosen Angebote wie Picasa, Google Earth etc. gewundert - besonders wie Google überhaupt überleben kann - und habe dabei oftmals ebenfalls, aufgrund vieler kritischer Artikel bezüglich der Datenerhebung und vor allem -speicherung, einen eher negativen Beigeschmack im Sinn gehabt. Aber von der "Garagenphilosophie" hatte ich, ehrlich gesagt, nie etwas mitbekommen.
    Umso interessanter ist es, Google einmal von dieser Perspektive zu sehen;)
    Auch wenn ich dabei immer an eine Simpsonfolge denken muss - Stichwort: Scorpio:p
    [yt]JtLs1Kyvn3s[/yt]
    Schade, habe kein besseres Video dazu gefunden
     
  7. AgentSmith

    AgentSmith Hochzeitsapfel

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    loool, superklasse. GENAU an dasselbe musste ich auch denken. Das Video ist doch völlig ausreichend :D
     
  8. Bienchen

    Bienchen Riesenboiken

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    Moin,
    Daten sammeln auch andere Dienstleister. Die meisten ISP, Kommunikationsanbieter und Stadtverwaltungen (diese geben gern eine Lektüre an eine Zentrale Gebührenerfassungsstelle weiter ;) ), der NSA (liest gern und häufig Mails) tun es. Wenn man sich über alle Datensammler nen Kopp machen würde, darf man kein Internet, Radio, TV und Busdauerkarten mehr nutzen. Sich niergends mehr anmelden und schon gar nicht in eine Wohnung ziehen. Führerschein? Pha, wirst in Flensburg gelistet... ect. pp.
    Von daher einfach mal etwas enspannter solchen "Gespenstern" entgegen sehen. Sie kommen und sie gehen.

    LG
    Bienchen
     
  9. 2different

    2different Thurgauer Weinapfel

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    Und beim nächsten Vorstellungsgespräch wirst du mit deinen Google-Suchanfragen konfrontiert. Ich würde da ins Schwitzen kommen... ;)
     
  10. Deshalb gibts auch solche INitiativen: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/
    In USA ists nochmal was anderes, da die Rechtslagen unterschiedliche sind im Vergleich zu Deutschland. Ein ISP in Deutschland darf die Daten nur zu Abrechnungszwecken aufheben, danach muß er sie löschen, außer er hat vom Kunden eine Genehmigung länger zu speichern, oder einen Gerichtsbeschluss das überwacht wird.
    Mit dem neuen Gesetz sind wir dann komplett gläsern.
    Was Google betrifft, wer einen Gmail-Account hat sieht doch genau auf was es rausläuft, Direktmarketing. Erstelle Nutzerprofile mit den Vorlieben und mach gezielte Werbung. Die Suchaufträge die man bei Google stellt kann man in den Werbebannern bei gmail wiederfinden. Als ich mein Ibook gekauft habe, hatte ich vorher auch nach Apple und Ibook gesucht. Keine 5 Minuten später waren auf meinem gmail-konto oben Apple-Werbebanner der unterschiedlichsten Händler.
    Ich glaube nicht das Google Big-Brother spielen will, dazu gibt doch schon unseren "Schäuble" der regelt das.

    George Orwells 1984 lässt grüßen.
     
  11. Bienchen

    Bienchen Riesenboiken

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    Na also ob mich das juckt, ob und wie und wo ich was warum gesucht habe. Ist die gleiche Fragekatrgorie wie diese "Sind sie schwanger?" oder "Wollen sie in absehbarer Zeit Kinder haben?".
    Was ist dabei, wenn man nach Pfui!-Themen gesucht hat? Klar, dann ist man wohl gleich Terrorist, wenn man OBL eingetippt hat oder NS oder so. Aber Hollädner ziehen sogar die Achse des Bösen hinter sich her und da fragt auch niemand, ob sie am Campingplatz was sprengen wollen.
    Von daher ist es mir schnurz... Big Brother is watching us more and more
     
  12. Aha, dir ist also egal, ob dein Telefon, dein Handy, dein Mailkonto, deine Wohnung, eigentlich dein ganzes Leben einfach so überwacht werden darf, du hast vielleicht schwarze Haare, das hat in den USA kurz nach dem 11 September gereicht um als terrorverdächtig zu gelten wenn man aus nem Flieger steigt. So ists nem türkischen Kollegen von mir gegangen der in USA eine Maschine aufbauen sollte, also eine Geschäftsreise. " Was Schnauzer und orientalischer Teint" erstmal Beine breit und dein Leben gefilzt.
    Mit dem Gesetz das verabschiedet werden soll reicht es wenn irgendeiner sagt ich habe den Verdacht der oder der, dann kann der BND, die Polizei, also der Staat dein Leben mal kurz umkrempeln.
    Viel Spaß dabei, ich mag keinen Polizeistaat, das hatten wir schon 2 mal, einmal in Form der Gestapo und einmal als Stasi. (Zum Vorbeugen: Ich bin kein Feind der Polizei die hat ihre Daseinsberechtigung)

    Ich sagte ja bereits ich hab nix dagegen das Google Marketing macht über ihre Nutzerproflie, sobald aber eine Zusammenarbeit mit irgendwelchen staatlichen Behörden draus wird, wird es brenzlig.
    Ein Staat hat immer auch das Bedürfniss sich Innen abzusichern, deshalb ja dieser Staatsschutz Schwachsinn. Man kann ja heute nicht mal mehr auf eine Antinazidemo gehen als Normalbürger, da wird man gleich in die Autonomenkiste geschoben. Ich will in meiner Heimatstadt (My Home is where i lay my Phone) keine Nazis. Und nur weil ich mich friedlich gegen Nazis wehre will ich nicht vom Verfassungs(Staats)schutz auf Video aufgezeichnet werden bzw. im Verfassungsschutzbericht auftauchen. Es gibt zum Beispiel einen Verein den "VVN Bda" Ausgesprochen: Vereinigte der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschisten. Entstanden durch KZ-Häftlinge die gesagt haben sowas darf nie wieder passieren deshalb müßen wir uns organisieren. Dieser Verein steht regelmäßig obwohl er sich friedlich einsetzt, im Verfassungsschutzbericht.

    Aber jetzt schweif ich etwas ab, aber sowas spielt dabei ne Rolle, den wer legt den fest was verdächtig ist?
     
  13. Bienchen

    Bienchen Riesenboiken

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    290
    Tach,
    niemand mag es bespitzelt zu werden. ABER: wenn DU es nicht willst, dann melde dich bitte bei deinem Kommunikationsanbieter ab, bei deinem ISP, bei der GEZ, deiner Stadt, wirf (nein schredder ordentlich) deinen Ausweis und ziehe in den Wald und lebe dort, wo du deine Umgebung kontrollieren kannst.

    Dieses ganze Bespitzelungstheater wird arg übertrieben gesehen. Vor allen von uns Deutschen (jaja die Geschichte). Natürlich ist das übel was Deinem Kollegen passiert ist und aus diesem amerk. neurotischen Überwachungstick, weigere ich mich zett bee Urlaub in den USA zu machen. Geht denen auch nichts an von wo ich komme und wo ich hin will. OK in Sachen Zoll (gucken in Koffer und Tasche) hab ich nichts, auch den Sicherheitsscan vor Abflug toleriere ich, aber deren Neurose geht mir persönlich auch etwas arg weit.

    Deine Umwelt bzw. Deine elektronische Umwelt kannst Du nur noch im geringen Umfang kontrollieren. Sicherlich kann man über zahlreiche Proxys und Anonymisatoren im Internet surfen, Mails verschlüsseln und die Decke übern Kopf ziehen, wenn man ein Buch liest, damit niemand weiß was man liest; allerding sollte man auch immer den Aufwand gegenüberstellen.
    Meine Mails sind belanglos, mein Surfverhalten evt. interessant in Hinblick auf Marketing und meine SMS, ochnö, die enthalten auch nur "belanglosen" Kram den man schnell per SMS abklärt. Jene die das in 8 Monaten lesen (wenn man mal mein Verhalten analysieren will) werden mich dann wohl in die Kategorie "Halbverwirrt" stecken :p

    Siehe es mal so: wenn man wirklich kriminelle Energien entwickelt, wird man gewiss sich selbst zu schützen wissen. Meidet offene Systeme und macht sein gefährliches Ding im geheimen und unauffällig. Also so unvorsichtig kann ich mir keine "intellligente" Kriminelle vorstellen... *ähm*

    Was die Sache mit der Schublade betrifft: och Schubladendenken findest du überall. Egal ob bei Demonstranten oder in der U-Bahn, wenn man einen ausländisch anmutenden Jugendlichen bittet, doch einen vorbei zu lassen und er antwortet mit "Leck mich am Arsch!" und man antworte mit "Ok, Hose runter und Musik dazu!" kommt auch schon ein "Bist wohl Ausländerfeindlich, was?!"- soviel zum Thema Schubladen. Wenn man das weiterspinnen würde, wäre man aber bei einem ganz anderen Thema.

    Ansonsten sollte man einfach die Kirche im Dorf lassen.

    Allgemein wird eh immer sehr schnell übers Ziel hinausgeschossen und was das "Sowas darf nie wieder passieren": noch leben jene die die Zeit mitgemacht haben und können warnen. Doch schon die heutige Jugend (zum großen Teil - nicht alle also) interessieren sich weder für Hitler, noch für Nazis noch für deren Taten und finden es total toll was die neuen rechten Parteien so sagen. Das finde ich, ist eine größere Gefahr. Den Blick zu verlieren, was wirklich gefährlich werden könnte. Doch das ist uninteressant, weil noch nichts passiert ist. Die paar Demonstranten versuchen ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, besser wäre es direkt an Kinder und Jugendliche in breiter Front heranzutreten und ihnen die Augen zu öffnen. Es gibt zwar das eine oder andere Projekt, was aber die breite Masse kaum erreichen wird.

    Aber nun ja, genuch gefaselt
    LG
    Bienchen
     
  14. Sag doch sowas nicht, außer du legst es drauf an.

    Dat stimmt nicht ganz, das Problem sind die Leute welche die paar, die paar seinlassen und denken geht mich nichts an.

    Courage ist ein solches Projekt, das in Schulklassen geht. entsprechend lieberale Lehrer nutzen solche Projekte, die Konservativen nicht, den die sind ja für den latenten alltäglichen Rassismus.
    Manch Rektor unterbindet auch die Versuche von Lehrer genau solche Projekte zu nutzen, da Sie es ja für linke Propaganda halten.
    Solange wir noch eine "deutsche" Elite über entsprechende Burschenschaften, a la "Meyer Vorfelder" uns vorsetzen lassen, wird sich auf der breiten Fläche nichts tun.

    Für mich zählt immernoch, der Mensch und nicht Schwarz oder Weiß, Dunkel oder Hell, behindert oder Gesund. Und das versuche ich auch jungen Leuten zu vermitteln. Wenn man mich den lässt.
     
  15. n/a

    n/a Goldparmäne

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    14.10.06
    Beiträge:
    561
    Genau das. Und jetzt erklärst Du uns nochmal, warum man dann alle Bürger überwachen muß, um "Terrorverdächtige" zu finden, wenn diese die Überwachungsmaßnahmen sowieso umgehen.
     
  16. Nogger

    Nogger Damasonrenette

    Dabei seit:
    05.11.05
    Beiträge:
    494
    Das ist Blödsinn.

    Es gibt bei GMail oben keine Werbebanner. Werbung gibt es nur beim Betrachten einer E-Mail und dann auch nur auf der rechten Seite. Und diese Werbung bezieht sich auf den Inhalt der dargestellten E-Mail und nicht auf irgendwelche Suchanfragen, die man vorher bei Google gemacht hat.

    Du konstruierst dir wieder etwas herbei.
     
  17. Stimmt nicht.
    Falsch, ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt, da sind keine Banner, sondern eine Anzeigenzeile, die direkt über dem Posteingang ist. Anbei ein Bild als Anschauung [​IMG][​IMG][​IMG]

    Ich versuche mir nichts zu konstruieren, und leide auch nicht an Verfolgungswahn, ich laufe aber mit offenen Augen durchs Leben.
     
  18. sanji

    sanji Golden Delicious

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    27.10.07
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    7
    Hm,

    viele Leute, vor allem junge, geben doch heutzutage fast alle ihre Daten selbst preis. In solchen Onlineplattformen wie MySpace, StudiVZ oder ähnliches. Auch apfeltalk ist so eine Plattform, die mit unseren Daten machen könnte was sie wollte, tut sie aber (hoffentlich ;) nicht. Deswegen verstehe ich die Aufregung irgendwie nicht so ganz.
    Auf der anderen Seite ist es natürlich sehr gefährlich, denn mit einem Googlemailkonto, den Fahrzielen mit Googlemaps, vielleicht noch den Payback- und Kreditkarteninformationen werden wir deutlich transparenter. Dem amerikanische Staat und vielen privaten Marketingfirmen wäre das eine Menge Geld wert.
    Die Stasi hat es schon versucht, alle erdenklichen Informationen über die Einwohner zu sammeln und jetzt machen wir das alles freiwillig, indem wir jede erdenkliche Information für jedermann abrufbar onlinestellen.
    Die Frage ist natürlich, wie oben schon erwähnt, welchen konkreten wirtschaftlichen Nutzen sich für Google daraus ergibt?

    Ich hoffe ich konnte der sehr interessanten Diskussion noch etwas beisteuern!

    MfG
     
  19. AgentSmith

    AgentSmith Hochzeitsapfel

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    Jawoll, konntest du. Wir nennen es einen Stereotyp. (Ist nicht böse gemeint ;))

    Ich denke schon, dass zwischen einem Forum wie AT und einer "Social networking"-PLatform wie dem StudiVZ ein deutlicher Unterschied ist.. vom "ich gebe meine Identität preis"-Aspekt her. Denn meine Anmeldung bei AT hat nicht den Hauptzweck Informationen über mich unters Volk zu bringen. Daran hab ich überhaupt kein Interesse, daher auch keinen StudiVZ-Account (mehr) :p
     
  20. sanji

    sanji Golden Delicious

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    7
    Was genau ist in diesem Zusammenhang ein Stereotyp?

    Das Beispiel mit AT war wirklich sehr schlecht gewählt( admins verzeiht mir ;)), aber was ich ganz vergessen hatte noch zu sagen, dass wir uns momentan wirkich in eine sehr schlechten Richtung bewegen, wie z.B. der Antiterrorbehörde in den USA, die mit sehr frei interpretierbaren Werkzeugen ausgestattet ist.
    Sorry, passt vielleicht nicht so hierher...:innocent:
     

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