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Get up, stand up

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von daveinitiv, 01.12.05.

  1. daveinitiv

    daveinitiv Wilstedter Apfel

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    stand up for your rights.

    In diesem Fall war es aber das Sitzenbleiben. Und zwar vor genau 50 Jahren. In Montgomery, Alabama. Die vor Kurzem verstorbene Rosa Parks (geb. 4. Februar 1913, gest. 24. Oktober 2005) hatte es nach eigenen Aussagen "einfach nur satt, sich zu fügen". Sie blieb an jenem Tag sitzen. Sie stand nicht wie die drei anderen Farbigen ihrer Sitzreihe auf, um sich wie gefordert nach hinten zu setzen, damit ein stehender Weißer sich setzen konnte. Auch nicht unter Androhung von Sanktionen. Nein, sie wurde in diesem Moment Speerspitze der Antidiskriminierungsbewegung in den USA, ohne dass dies der Auslöser ihres "Ungehorsams" gewesen wäre. Nach der antikommunistischen Hysterie der "McCarthy Ära", während der zahlreiche liberale Kräfte gnadenlos verfolgt und sowohl aus ihren Ämtern getrieben und vor den Kongressausschuss "für unamerikanische Aktivitäten" gezerrt worden waren, steigerten sich die konservativen Kräfte in strikte Beibehaltung der Rassentrennung. Zwar errang die NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) 1954 einen wichtigen Sieg vor dem Obersten Gericht, dass die Rassentrennung in der Schule aufhob, aber in vielen Staaten des amerikanischen Süden wurde dieses Urteil nicht umgesetzt.

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    Rassentrennung. Herrührend von den weißen Bestrebungen imperialistischer und rassischer Machtbesessenheit, 250 Jahre Sklaverei, Farbige als Lastvieh nicht als Menschen. Nach dem Gesetz genossen sie keine Bürgerrechte, obwohl die Unabhängigkeitserklärung von 1776 jedem "das Recht auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück" (Life, Liberty & the Pursuit of Happiness) versprochen wurde. 1787 wird in der amerikanischen Verfassung festgesetzt, dass die Einfuhr von Sklaven weiter bestehen bleibt. Erst 1863 werden die Farbigen unter dem Licht Schatten des Bürgerkriegs von der Sklaverei befreit. Aber es musste noch fast 100 Jahre vergehen, bis die Verhärtung in den Köpfen der weißen Mehrheit aufkrustete. Der New Yorker Stadtrat meinte "Als Rosa Parks sitzen blieb, standen die Schwarzen auf". In den folgenden 12 Monaten boykottierte die Mehrheit der farbigen Bevölkerung in Montgomery die Busse und errangen schliesslich 1956 einen großen Erfolg. Das Oberste Gericht entscheid, dass die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln verfassungswidrig sei. Das war der Stein, der die Muräne losbrechen ließ. Die Bewegung, angeführt durch ihre bedeutenden Sprachrohre Martin L. King und Malcom X, erreichte mit ihrer Form des gewaltfreien sozialen Ungehorsams, dass immer mehr ihrer Wünsche und Forderungen durchgesetzt wurden. Aufhebung der Rassentrennung in allen öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Restaurant etc. Das weiße Volk und die Polizei, schockiert von den gesellschaftlichen Entwicklungen, versuchten mit völlig übermäßiger Härte und Gewalt die Farbigen zur Räson zu bringen. Doch der amerikanischen Öffentlichkeit wurden die in die Welt hinausgetragenen rassistischen Übergriffe der Polizei zunehmend peinlich. Malcom X sah das Problem darin, dass die die amerikanische Regierung gegen die Charta der Vereinten Nationen verstieß, da sie die Farbigen nicht als Menschen achete. Auf Unterstützung von Entwicklungsländern und sozialistischen Staaten hoffend wollte er das Problem auf die Tagesordnung der UNO-Volksversammlung setzen lassen. Dies rief große im Außen- und Justizministerium hervor, da man sich schon in einer Linie mit den "Schurkenstaaten" sah. Am 21. Februar 1965 wurde Malcom X ermordet. Zwar entwickelte die Bewegung unter Martin L. King immer weiter ein politisches Bewusstsein das über die Rassentrennung hinausging und an die bessere Verteilung von Reichtum knüpfte, doch wurden mit Eintritt der USA in den Vietanmkrieg, dieses zarte Pflänzchen des gesellschaftlichen Umbruchs erstickt. Mit dieser Situation und der daraus resultierenden Einsicht sagte Martin L. King: "So wurde ich immer mehr gezwungen den Krieg als den Feind der Armen anzusehen und diesen Feind zu bekämpfen".

    Auch wenn heute die gesetzlichen Grundlagen für eine Rassentrennung nicht mehr vorhanden sind, so sind ist die Rassentrennung sehr wohl noch in vielen Köpfen vorhanden. Die Farbigen werden im amerikanischen System oft genug systematisch ausgegrenzt. Klein gehalten. Stumm gemacht. Die Geschichte der Farbigen in der heutigen Zeit ist ein weiteres trauriges Kapitel. Gesteckt in der verrottenden Gebäude der enturbanisierten Innenstädte, abgegrenzt und kleingehalten. Wundert es, dass die vorgelebte Gewalt und Unterdrückung ihre Kanäle sucht. Dass sich die Farbigen missverstanden fühlen, dass ihnen keiner Gehör schenkt. Das nach Katastrophen wie der des Hurrikan Katrina erst die weiße Bevölkerung versorgt wird und für die Farbigen die Krümel des Kuchens der "generösen" Hilfe das ist, was bewusst übrig gelassen wird. Dass die Farbigen durch Gewalt, mangelnder Bildung, Drogen die Bobbahn der Unterprivilegierung immer rasanter hinabfahren. Dass es Quotenfarbige gibt. Aber was ist mit diesen? Erinnern sie sich noch an ihre Wurzel, woher sie kommen? Wenige. Glücklich dem Strudel der Trostlosigkeit und der Sackgasse der gelittenen Zukunft entkommen zu sein. "We are all brothers, man", aber nur auf dem sozialen und gesellschaftlichen Level auf dem man sich bewegt. Der Farbigen Bewegung fehlt es an den Sternbildern ihrer eigenen Selbstidentität. Fehlschlagende Identifizierung, verzerrte Ideale, moralische Fehlorientierung, die fehlende Selbstachtung.

    Wir werden erst unsere eigenen Grenzen überwinden können, wenn sich der Blick auf den Horizont der Menschlichkeit richtet und wir sehen werden, dass wir alle eins sind - nämlich Geschwister.
     
    #1 daveinitiv, 01.12.05
    Zuletzt bearbeitet: 01.01.06
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  2. angelone

    angelone Dülmener Rosenapfel

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    schöner artikel, danke :)
     
  3. Moriarty

    Moriarty Pommerscher Krummstiel

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    Wirklich lesenswert!
    Gruß
    Dennis
     
  4. Schomo

    Schomo Russet-Nonpareil

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    Schön dass man auch über andere Aspekte unseres Zusammenlebens schreiben kann. Das gibt mal wieder Karma.

    Danke Schomo
     
  5. foodtek

    foodtek Gast

    Moin,

    was bitte interessiert mich Amerika? Und ich gebe einen verdammten Sch.... auf diese notorische soziastaatlichen Diskussionen. Ich sehe in Deutschland, dass es den sogenannten Benachteiligten, die keine Lust auf Arbeit haben, oder das deutsche Asylrecht bewusst missbrauchen, sehr gut geht, bzw. diese ihren asozialen Lebenswandel durch den Steuerzahler finanziert bekommen. Zumindest geht es vielen genauso gut, wie Leuten die sich mit geringverdienenden Jobs begnügen müssen. Und wer bitte schön zwingt die Farbigen in den USA kriminell zu werden - ich weiss schon, dass Unterdrückungssystem - dass ist aber quatsch, jeder hat die gleichen Chancen und jeder kann einen Job annehmen und sich in der Schule anstrengen, wenn er mal endlich in seinem Elternhaus Werte vermittelt bekommt und eine anständige ERziehung bekommen würde. Aber da liegt nämlich das Problem, Selbstmitleid und fehlender Wille Leistung zu erbringen. Das ganze schiebt man dann auf die Regierung und das ganze System, durch dass man unterdrückt und benachteiligt wird - Bullshit.
    Und ich sehe die sogenannte Randgesellschaf in Deutschland, Generationen von Zuwanderern, die nicht mal die Sprache beherrschen, weil sie es garnicht wollen, seit GEnerationen in Deutschland von Sozialhilfe lebend, ohne Schulabschluss und ohne Bereitschaft zu arbeiten.
     
  6. yjnthaar

    yjnthaar Schwabenkönig

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    ....was interessiert mich Deutschalnd? Sind eh nur noch Spakken hier unnerwegs! :oops: :p
    ausser bei AT natürlich :oops:)


    Ausserdem würde ich foodtek mal in nem Asylbewerber-Bunker sehen. *kopfschüttel*
     
  7. jesfro

    jesfro Admin
    AT Administration

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    @foodtek

    brüll... ts ts ts...

    also ich glaube die problematik liegt etwas tiefergehender, als du sie darstellen möchtest... du brauchst es ja nicht zu reflektieren, aber wundere dich dann nicht, wenn dich kaum einer ernst nimmt in deiner aussage.

    vielleicht hast du aber auch noch nie in deinem leben mitbekommen, dass es nachwievor regelrechte ghettos gibt auf der welt. in den usa, aber genauso auch hier . beispiele gibt es genügend... du redest von chancengleichheit, aber menschen, die schlicht in ein mieses umfeld geboren werden... können nichts dafür und sie können auch oft nichts dagegen machen.

    den menschen, die es trotzdem schaffen gebührt mein respekt. warum gibt es schlechte umfelder? doch nicht weil es deren bewohner so toll finden...

    ein bisschen mehr durch/weitblick würde nicht schaden...

    sorry für die etwas deutlicheren worte an deine adresse...
     
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  8. yepp, und denen geht`s gut? ich würde da eher mal sagen, genauso schlecht.
    aber darum geht es ja nicht. du bist ja der meinung, das alle ausländer und unterpriviligierte faule säcke sind und keine lust haben zu arbeiten.
    gibt es bestimmt, will ich nicht bestreiten, aber der grossteil geht arbeiten und viele von denen haben echte scheissjobs, die du wahrscheinlich nicht eine woche machen würdest.

    farbig=kriminell. spätestens jetzt bräuchte man deinen quatsch hier nicht mehr kommentieren, mach ich aber trotzdem. du gehst jetzt davon aus, das farbige menschen grundsätzlich krimineller veranlagt sind, als weisse. das ist stumpf rassistisch. natürlich kann man jetzt mit statistiken ankommen, das mehr farbige leute als weisse in den gefängnissen sitzen, und daraus schliessen, das der schwarze ansich eher zur kriminellität neigt. so einfach ist das aber nicht. das hängt zum einen mit den lebensumständen der meisten schwarzen zusammen. die meisten bekommen nur schlechter bezahlte jobs als vergleichbare weisse, die wohnverhältnisse sind meistens um ein vielfaches schlechter und last, but not least werden schwarze bei vergleichbaren straftaten oft schwerer bestraft als weisse.


    ich nehme mal ganz stark an, das du ein weisser deutscher bist, ansonsten hättest du spätestens bei der wohnungssuche schon gemerkt, das es eben nicht so ist.
    ich hatte mal einen nachmieter für meine wohnung, dessen eltern kamen aus serbien. er ist hier aufgewachsen, sprach deutsch mit bayrischem akzent und eigentlich hätte er die wohnung haben können. nun, leider hatte er diesen merkwürdigen namen und leider konnte die sekretärin auch nicht sagen, weshalb er die wohnung nicht bekommt...
    soviel zum thema »alle sind gleich«!
    gibt es bestimmt, wobei ich das mit den generationen doch etwas unsinnig finde, immerhin sind wir maximal bei der dritten generation, wenn wir von den ersten gastarbeitern ausgehen, naja, jetzt langsam kommt die vierte generation. und wer hat, bitte, als er in den fünfzigern hierhergekommen ist, sozialhilfe beantragt?
    ein grosser fehler war es natürlich, das man gastarbeiter als gastarbeiter gesehen hat, also nicht eingeplant hatte, das diese leute eventuell auch hier bleiben, wenn sie 10 jahre hier arbeiten. insofern wurde auch nicht darauf geachtet, das diese leute deutsch lernen etc. sie sollten hier ja auch nur arbeiten und ihr maul halten und, wenn man sie dann nicht mehr braucht, gehen.

    so, ich kürz das jetzt mal ab. natürlich gibt es ziemlich bekloppte ausländer, aber es gibt auch ziemlich bescheuerte deutsche und das ist nicht unbedingt abhängig von der jeweiligen klasse. zu sagen, das alle ausländer oder unterschicht leute, oder was auch immer, arbeitsscheue asoziale geschöpfe sind, ist nicht nur falsch, sondern auch absolut dämlich.
    so, hab kein bock mehr.
     
  9. hmmmm, ich hätte deinen kommentar mal vor meiner antwort lesen sollen, hätt`ich mir meinen sparen können.
     
  10. Harald909

    Harald909 Prinzenapfel

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    Liebe Leute,

    es gibt ihn, den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung. Gleichberechtigung ist erreicht worden. Gleiche Chancen für alle existieren jedoch nicht (nichts anderes meint Gleichstellung).

    Die Chance, vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden, ist für alle Tellerwäscher gleich: Gering. Und sie hat mit Leistung nur wenig zu tun, sondern viel mit Glück. So wie alle Tellerwäscher die Chance haben, einen 6er im Lotto zu kriegen. Sehr viel größer ist dagegen die Chance für einen schwarzen Mörder, zum Tode verurteilt zu werden. Der Weiße kommt vielleicht dagegen mit ein paar Jahren davon.

    Für jemanden aus gutsituiertem Elternhaus mit Uniabschluss und einer Erbschaft stehen die Chancen schon viel besser, vom Rechtsanwalt zum Millionär zu werden. Und für jemanden, der schon ein paar Millionen hat, stehen die Chancen noch besser, daraus noch ein paar Millionen mehr zu machen.

    Das Gerede von der Chancengleichheit in dem Moment zur Fiktion, wo ich über das Individuum hinausblicke und mir statistische Wahrscheinlichkeiten ansehe. Dann weiß ich, dass die Chancen vom Startkapital abhängen. Und das ist nun mal ungleich verteilt zwischen Reich und Arm, Schwarz und Weiß, Nord und Süd, Frau und Mann.

    So versucht jeder die kleinen ungleichen Chancen wahrzunehmen, die sich ihm bieten. Der Asylbewerber auf ein besseres Leben, der Millionär auf fette Börsengewinne und steuerliche Subventionen.

    Wir hier in diesem Forum gehören zumeist zu denjenigen, die bessere Chancen haben. Wir haben Jobs, können uns einen Mac leisten und haben zumeist keine existentiellen Nöte. Das gibt uns nicht das Recht, auf diejenigen herabzublicken, die Chancen nicht wahrnehmen, die sie in Wirklichkeit nicht haben.

    Harald
     
  11. foodtek

    foodtek Gast

    ....es gibt keinen Grund sich künstlich aufzuregen, ich habe mich auf diejenigen bezogen, die bewusst und gewollt die sozialen Leistungen in D ausschöpfen, und dadurch ganz gut leben (Wohnung, Essen, Kleidung, Pay - TV), davon gibt es Weisse und sogenannte Farbige,

    und bitte mal genau lesen, ich habe mich im Punkt Kriminalität in den USA auf die Aussage des ersten Beitrags bezogen, dieses ARgument kommt also nicht von mir und der Vorwurf von Rassismus ist somit absurd,

    zum Thema geringverdienende Jobs, ich wohne in den neuen Bundesländern (Achtung !Klischee-Alarm, hier wohnen ja bekanntlich ´nen Haufen Rechtsradikale), Leute in normalen Facharbeiterberufen, verdienen hier teilweise genauso viel wie Leute mit Hartz IV und mit Sozialhilfe, haben aber teilweise bereits 20 Jahre und mehr gearbeitet und denen gehts natürlich prächtig und die haben kein Problem damit, dass Leute die nicht arbeiten wollen oder können, weiss oder farbig sich genau die gleiche Wohnungen leisten können wie sie

    also kommt mir bitte nicht mit diesem Ghetto - Sch.... aus LA oder der Bronx und projiziert eure Sozialvorstellungen von Deutschland auf diese Problematik
     
  12. Harald909

    Harald909 Prinzenapfel

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    @ foodtek: Dann überlege mal, warum die Löhne in Ostdeutschland so niedrig sind? Es ist doch eine Schande, dass man mit 8 Stunden Sch....-Arbeit kaum übers Existenzminimum herankommt, während sich westdeutsche Unternehmen massenhaft an Wiedervereinigung, Treuhand, Aufbau Ost und Soli gesundgestoßen und dieses Geld als Global Player an der Börse verheizt haben. Aber Personalkosten müssen gesenkt werden.

    Da liegt der Knackpunkt, nicht bei den 10% "Sozialschmarotzern", wegen derer man dann die braven 90%, denen es wirklich dreckig geht, mitbestraft. Was die dem Gemeinwesen kosten, sind Peanuts im Vergleich zu den 80 Mrd. Euro, die auf Grund eines "handwerklichen Fehlers" der letzten Bundesregierung unter die Reichen gebraucht wurde. Ich leben übrigens auch in Ostdeutschland, ich weiß wovon ich rede. Wir dürfen uns von dieser Sozialschmarotzerdebatte nicht verar... lassen!

    Harald
     
  13. jesfro

    jesfro Admin
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    @foodtek

    du bist selbst verantwortlich für deine missverständliche ausdrucksweise.
     
  14. jesfro

    jesfro Admin
    AT Administration

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    und: es gibt ghettos auch in deutschland... soll ich sie dir zeigen?
     
  15. Berk

    Berk Süsser Pfaffenapfel

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    naja, es gibt stadtteile die etwas von ghettos haben, aber noch lange nicht so sind, wie in usa oder in irgendwelchen "dritte welt" ländern.

    in deutschland gibt es meines wissens noch keine gebiete, in denen sich die polizei nicht rein traut oder wo es jeden tag zu schiessereien kommt.
     
  16. commander

    commander Baldwins roter Pepping

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    Wort, Mann!

    Aber es war die vorletzte Bundesregierung ;)

    Es gibt noch mehr solche Unworte wie 'Sozialschmarotzer'. Als Beispiel möchte ich das schöne Wort 'Lohnnebenkosten' einbringen, die ja bekanntlich immer zu hoch sind und unbedingt gekürzt werden müssen. Wenn man ganz kurz darüber nachdenkt, dann kommt man auch drauf, warum man dafür ein solches verschleiertes Wort gewählt hat.

    Gruß,

    .commander
     
  17. yjnthaar

    yjnthaar Schwabenkönig

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    Achtung OT!

    @commander: Deine pimmel Latte unterm Benutzerbild is ja langsam pervers! :oops: :p

    Wenn ich das richtich "sehe" passt einer noch hin. Nur: Welche Farbe wird der haben? :-D

    Salve,
    Simon
     
  18. LaK

    LaK Reinette Coulon

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    super bericht, karma gabs schon.
    nur ein kritikpunkt: malcolm x benutzte auch gewalt, soweit ich weiß!
     
  19. und? er sah, soweit ich das auf dem schirm habe, gewalt als möglichkeit, bestehendes zu verändern. wenn man sich mal die lynchmorde im süden der usa in der zeit ansieht, oder aber die polizeigewalt im allgemeinen, finde ich das mehr als verständlich.
    nun, und das beide, malcomX und martin luther king, erschossen wurden, sagt ja auch einiges aus. der eine wollte eine friedliche lösung, der andere war bereit, die menschenrechte notfalls auch mit gewalt einzufordern. ermordet wurden beide, da beide als gefährlich angesehen wurden und man schwarze keinesfalls gleichberechtigt behandeln wollte/will. wo also ist das problem?
    natürlich sind friedliche lösungen immer besser, da gewalt, immer gegengewalt erzeugt, wie man das ja schön am beispiel von malcom X sehen kann. damit meinte ich seine einstellung zur gewalt und nicht, das er ermordet wurde...
     
  20. daveinitiv

    daveinitiv Wilstedter Apfel

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    "Ich halte es für ein Verbrechen, wenn jemand, der brutaler Gewalt ausgesetzt ist, sich diese Gewalt gefallen läßt, ohne irgend etwas für seine eigene Verteidigung zu tun. Und wenn die 'christliche' Lehre so auszulegen ist, wenn Gandhis Philosophie uns das lehrt, dann nenne ich diese Philosophie kriminell." (Malcom X)

    Er lehnte Gegengewalt nicht ab. Aber es ging ihm nicht darum mit Gewalt Ziele durchzusetzen. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

    Aber nickcave hat es ja schon gesagt.
     
    #20 daveinitiv, 01.12.05
    Zuletzt bearbeitet: 12.02.06

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