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Gesundheit heißt Prävention: Warum der Spruch „Zuckersteuer ist für Dumme“ ein Irrtum ist

Und dem Staat, also unserem Gemeinwesen, das dir soviel Annehmlichkeiten bietet, von weltbester Gesundheitsversorgung bis Schutz vor dem Absturz in die Obdachlosigkeit, immer nur böses zu unterstellen, finde ich falsch und unredlich!
Ich unterstelle nicht dem Staat Deutschland Böswilligkeit, sondern vielen Politikern, dass sie nicht das Wohl des Volkes im Sinn haben.

Dieses Land ist -trotz aller Defizite- wie auch @Mure77 schon sagte immernoch eines der Lebenswertesten!

Das sehe ich genauso. Aber eben weil ich in einem so tollen Staat lebe, möchte ich auch, dass es so bleibt. Darum darf ich auch kritisieren, was mir nicht gefällt. Oder willst du mir jegliche Kritik verbieten, weil wir in einem so tollen Staat leben?

Gruß
Andi
 
Mein Problem mit der Zuckersteuer ist, das damit der Bundeshaushalt saniert wird und das Geld nicht den Krankenkassen zufließt, so wie es ursprünglich gedacht war. Das eine Flasche Cola dann das doppelte kostet ist mir egal, das trinke ich eh nicht.
 
Mein Problem mit der Zuckersteuer ist, das damit der Bundeshaushalt saniert wird und das Geld nicht den Krankenkassen zufließt, so wie es ursprünglich gedacht war. Das eine Flasche Cola dann das doppelte kostet ist mir egal, das trinke ich eh nicht.

Richtig, so sehe ich das auch.
 
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Warum stört es einen so das die Steuern nicht zweckgebunden verwendet werden?
Haben wir nicht auch alle was davon wenn es für andere Dinge ausgegeben wird?
 
Warum stört es einen so das die Steuern nicht zweckgebunden verwendet werden?
Haben wir nicht auch alle was davon wenn es für andere Dinge ausgegeben wird?
Das kommt eben darauf an für was "der Staat" sein (unser) Geld ausgibt.

"der Staat" und "unser Geld" kommt und basiert dabei übrigens auf ein den selben Personen.

Geld für Ukraine, Linke NGO'S dafür dann aber Rente ab 70.
Zuckersteeuer machts möglich. 🤷‍♂️
 
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Warum stört es einen so das die Steuern nicht zweckgebunden verwendet werden?
Haben wir nicht auch alle was davon wenn es für andere Dinge ausgegeben wird?

Keiner mag zusätzliche Steuern, schon gar nicht, wenn durch galoppierender Preise die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit immer mehr sinkt und das wirtschaftliche Umfeld auch nicht gerade Zuversicht in die Zukunft verströmt.
Wenn aber jetzt jemand kommt und mich mit Lügen über die Verwendung, oder dem Grund für eine Steuererhöhung milde stimmen will, dann werde ich zusätzlich sauer.
Dazu kommt dann noch, dass nichts getan wird, um unnötige Subventionen zu beenden oder Feigenblätter wie die Senkung der "Spritsteuer", die nur in den Taschen der Konzerne landen zu beenden. Auch beim Eintreiben von Konzernsteuern, oder schließen von Steuerschlupflöchern habe ich noch keine Anstrengungen gesehen.

Gruß
Andi
 
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Geld für Ukraine, Linke NGO'S Rente ab 70.
Zuckersteeuer machts möglich.
Ich habe mich eh schon gefragt wann diese Phrasen wieder auftauchen. Es gibt Dinge die sind verlässlich. Die Zuckersteuer für Linke und NGO's? gibt es also doch eine Zweckbindung? Und spart die Rente mit 70 nicht Geld ein und kostet nicht zusätzlich Steuern? Ist das nicht auch ein bisschen viel Schubladendenken?
 
Warum stört es einen so das die Steuern nicht zweckgebunden verwendet werden?
Haben wir nicht auch alle was davon wenn es für andere Dinge ausgegeben wird?
Wir sind auf den besten Weg in eine Staatsschuldenkrise. Denn die Staatsquote in Deutschland ist mit 52% bereits viel zu hoch. Zum Vergleich die Schweiz hat nur eine Staatsquote von ca. 33%, und die meiste Zeit hatte Deutschland eine Staatsquote von unter 45%.

Das Problem mit der Zuckersteuer (und Plastiksteuer, und …) das das alles in die komplett falsche Richtung läuft. Noch mehr Staat löst die Probleme nicht sondern verschärft sie dramatisch. Es geht nicht um die Sinnhaftigkeit einer Einzelmaßnahme, es geht um das Gesamtpaket. Es ist fatal, in diesem Abschwung das Signal zu senden, dass noch mehr Steuern und in Folge noch mehr Staat „die Lösung“ sein sollen.

Und dann ist da noch das Problem, dass man massenhaft ungesunde Lebensmittel (gehärtete Fettsäuren, Transfette, …) weiterhin zulässt, obwohl es dafür keinerlei Notwendigkeit gibt. Man könnte diese Stoffe problemlos verbieten, man macht es aber nicht. Zucker hingegen ist Teil der Ernährung und lässt sich daher schwerlich verbieten. Dann ist da der Punkt, dass Zucker keinen absoluten Grenzwert besitzt ab dem er ungesund wird. Es hängt davon ab, wie viel Energie man verbraucht. Treibt man Sport, sind höhere Werte kein Problem, tut man das nicht sollten die Werte geringer sein.

Um eine gesundheitsgerechte Steuerung der Zuckeraufnahme machen zu können, müsste man die Ernährung jeden Bürgers überwachen. Das braucht man nun wirklich nicht.
 
Ich habe mich eh schon gefragt wann diese Phrasen wieder auftauchen. Es gibt Dinge die sind verlässlich. Die Zuckersteuer für Linke und NGO's? gibt es also doch eine Zweckbindung? Und spart die Rente mit 70 nicht Geld ein und kostet nicht zusätzlich Steuern? Ist das nicht auch ein bisschen viel Schubladendenken?
Denkfehler mein lieber.
Die Rente mit 70 ist kein Entlastung für den Bürger, sondern genauso wie die Zuckersteuer eine weitere Belastung.

Ansonsten gilt: das was tjp sagt:


Wir sind auf den besten Weg in eine Staatsschuldenkrise. Denn die Staatsquote in Deutschland ist mit 52% bereits viel zu hoch. Zum Vergleich die Schweiz hat nur eine Staatsquote von ca. 33%, und die meiste Zeit hatte Deutschland eine Staatsquote von unter 45%.

Das Problem mit der Zuckersteuer (und Plastiksteuer, und …) das das alles in die komplett falsche Richtung läuft. Noch mehr Staat löst die Probleme nicht sondern verschärft sie dramatisch. Es geht nicht um die Sinnhaftigkeit einer Einzelmaßnahme, es geht um das Gesamtpaket. Es ist fatal, in diesem Abschwung das Signal zu senden, dass noch mehr Steuern und in Folge noch mehr Staat „die Lösung“ sein sollen.

Und dann ist da noch das Problem, dass man massenhaft ungesunde Lebensmittel (gehärtete Fettsäuren, Transfette, …) weiterhin zulässt, obwohl es dafür keinerlei Notwendigkeit gibt. Man könnte diese Stoffe problemlos verbieten, man macht es aber nicht. Zucker hingegen ist Teil der Ernährung und lässt sich daher schwerlich verbieten. Dann ist da der Punkt, dass Zucker keinen absoluten Grenzwert besitzt ab dem er ungesund wird. Es hängt davon ab, wie viel Energie man verbraucht. Treibt man Sport, sind höhere Werte kein Problem, tut man das nicht sollten die Werte geringer sein.

Um eine gesundheitsgerechte Steuerung der Zuckeraufnahme machen zu können, müsste man die Ernährung jeden Bürgers überwachen. Das braucht man nun wirklich nicht.
 
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Das Problem mit der Zuckersteuer (und Plastiksteuer, und …) das das alles in die komplett falsche Richtung läuft. Noch mehr Staat löst die Probleme nicht sondern verschärft sie dramatisch. Es geht nicht um die Sinnhaftigkeit einer Einzelmaßnahme, es geht um das Gesamtpaket. Es ist fatal, in diesem Abschwung das Signal zu senden, dass noch mehr Steuern und in Folge noch mehr Staat „die Lösung“ sein sollen.

Und dann ist da noch das Problem, dass man massenhaft ungesunde Lebensmittel (gehärtete Fettsäuren, Transfette, …) weiterhin zulässt, obwohl es dafür keinerlei Notwendigkeit gibt. Man könnte diese Stoffe problemlos verbieten, man macht es aber nicht. Zucker hingegen ist Teil der Ernährung und lässt sich daher schwerlich verbieten. Dann ist da der Punkt, dass Zucker keinen absoluten Grenzwert besitzt ab dem er ungesund wird. Es hängt davon ab, wie viel Energie man verbraucht. Treibt man Sport, sind höhere Werte kein Problem, tut man das nicht sollten die Werte geringer sein.

Ok, einerseits kritisierst du eine Zuckersteuer als zuviel Staat sei und sagst gleichzeitig, dass ein Verbot von gehärteten Fetten und ähnlichen kein Problem wäre? Mal davon ab, dass gehärtete Fette nicht per se ungesünder als natürliche gesättigte Fette wären, stellt das einen massiven Eingriff in die unternehmerische Freiheit dar. Das ist doch das genaue Gegenteil von "weniger Staat".

Und ja, für gewisse Ausdauersportler ist die Zuckeraufnahme während des Sports sinnvoll, aber die Realität in diesem Land ist eine andere: mehr als die Hälfte der Erwachsenen hat Übergewicht. 18% sind fettleibig, Tendenz in den letzten 20 Jahren steigend. Daher, stark zuckerhaltige Getränke unattraktiver zu machen hat schon seinen Sinn. Und nochmal: die Folge der Zuckersteuer in anderen Ländern war eben auch, dass die Rezepturen geändert wurden. Die Kaloriendichte sinkt. Und ja, ein Remco Evenepoel muss dann beim Training in Spanien beachten, dass die Fanta nur die Hälfte an Zucker enthält als in anderen Ländern, aber für den weitaus größeren Anteil der Gesellschaft hat es keinen Nachteil, sondern Vorteile, dass die Fanta nur noch die Hälfte an Kalorien hat (und eben auch nicht mehr kostet, weil unterhalb der Besteuerungsgrrenze).

Wo ich zustimme, ist das Gesamtpaket. Und das passt im Moment nicht. Ich finde zwar die Zuckersteuer durchaus sinnvoll, aber sie wird nicht die vielen Probleme lösen, die man in anderen Feldern hat.

Denkfehler mein lieber.
du hast geschrieben, dass die Zuckersteuer Rente ab 70 ermöglichen würde. Rente ab 70 braucht aber keine Steuer, weil sie den Haushalt entlastet.
 
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du hast geschrieben, dass die Zuckersteuer Rente ab 70 ermöglichen würde. Rente ab 70 braucht aber keine Steuer, weil sie den Haushalt entlastet.
kann man so rauslesen.
Ist aber so nicht gemeint.

Gemeint war aber Zuckersteuer und Rente mit 70 erlauben es dem Staat unser Geld für ander unnütze Dinge "aus dem Fenster" zu werfen. Der eine sagt Linke NGO's sind Geld zum Fenster rausgeworfen, der andere sagt Hilfe für die Ukraine ist Geld zum Fenster raus geworfen, der nächste sagt Tankrabatt ist Geld zum Fenster raus geworfen (wobei da nur auf Steuer-Einnahmen verzichtet wird) der nächste Sagt XYZ ist Geld zum Fenster raus geworfen.
Möglich wird das alles durch sprudelnde Einnahmen die der Staat von uns kassiert.
DAS ist das Problem!

Anstatt sich mal auf dringende Wichtige Dinge zu fokusiern, und zu beschränken, werden ständig nur neue Einnahmenquellen (AKA Zuckersteuern) gesucht oder Schulden gemacht.

Kann man gut finden, muss man aber nicht.


Wo ich zustimme, ist das Gesamtpaket. Und das passt im Moment nicht. Ich finde zwar die Zuckersteuer durchaus sinnvoll, aber sie wird nicht die vielen Probleme lösen, die man in anderen Feldern hat.
da sind wir uns einig