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Generationen Prinzip von Time Machine genauer anzeigen lassen!?

Leberkasbepi

Châtaigne du Léman
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28.05.11
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Hi!

Wie sicher jedem aufgefallen ist, macht Time Machine Backups nach dem Generationen-Rotations Prinzip (Großvater, Vater, Sohn). Also Stunden werden in Tage, Tage in Wochen und Wochen in Monate zusammengefasst.

Bedeutet das also, dass wenn ich z.b. ein Backup um 12:00 Uhr und 13:00 Uhr mache die dann sowiso später dann nur als Tag X angezeigt werden?
 
Anders formuliert:
Wenn du um Mitternacht eine Datei anlegst und du diese Datei stündlich änderst hast du am Ende des Tages 24 Dateiversionen in der TM-Sicherung. Nach diesen 24 Stunden fasst die TM die 24 Versionen zu einer zusammen. Du hast also nur noch die Ursprungsdatei und die letzte der bearbeiteten Version und nicht mehr die Zwischenergebnisse in der Sicherung. Letztendlich hast du dann das Gleiche wie auf der Systemplatte.

MACaerer
 
Bei mir werden keine Backups zusammengefasst. Immer, wenn Time Machine einen neuen Backuplauf startet, wird ein neues Backup angelegt. Auf der Time Machine-Platte findet sich eine schlichte, flache Sequenz von Backups, keine Hierarchie nach Tagen, Wochen oder Monaten etc.

Tage oder Wochen kommen nur beim Thinning ins Spiel: Wie schon in den Time Machine-Systemeinstellungen geschrieben steht:
„Time Machine behält: Stündliche Backups der letzten 24 Stunden, Tägliche Backups des letzten Monats, wöchentliche Backups aller vorherigen Monate.“
D.h. nach 24 Stunden werden einige der stündlichen Backups wieder gelöscht, so dass nur noch eines der Vortags-Backups übrig bleibt, nach einem Monat werden weitere Backups gelöscht, so dass nur noch eines pro Woche übrig bleibt. (Ich weiß nicht mehr genau, ob das im Pre- oder im Post-Thinning passiert, schätze aber mal, dass das Pre-Thinning nur ggf. so lange die allerältesten Backups löscht, bis der Platz auf der Platte voraussichtlich fürs neue Backup reicht, während die anderen Löschaktionen vermutlich nach dem erfolgreichen Backup im Post-Thinning stattfinden.)
 
Löschen der stündlichen Backups wäre ja aber kontra produktiv!?
 
1) Die überflüssig gewordenen Snapshots werden nicht simpel gelöscht, sondern zusammengefasst. Soweit nicht unumgänglich, gehen dabei keine Daten verloren.
2) Die regelmässige Ausdünnung der Backups ist keine Schnapsidee, sondern eine zwingend erforderliche Massnahme um die strukturelle Komplexität des
Sicherungsvolumes dauerhaft in technisch vertretbaren und akzeptablen Grenzen zu halten. Die einzige Option dazu wäre die regelmässige Neuerstellung einer vollständigen Komplettkopie auf einem neuen, frisch formatierten Volume.

Sogar mit dieser ständigen Bereinigung existiert nach jahrelangem Einsatz schnell mal ein Dickicht von mehreren Hundert Directory-Hardlinks pro Zielobjekt. Das ist *verdammt viel*. Ohne Ausdünnung wären es völlig indiskutable Zigtausende.
Nur zur Erinnerung: Im Windows-eigenen Dateisystem NTFS kann es von Haus aus schon mal gar keine echten Hardlinks auf Verzeichnisse geben - und selbst die Zahl der viel simpleren Hardlinks auf reguläre Dateien ist strikt limitiert. Beim Erreichen von exakt 1024 Links pro File "explodiert" das Filesystem, dh es wird irreparabel unmountbar. Eine TimeMachine im Dauerbetrieb wäre damit also bestenfalls etwa 40 Tage lang funktionsfähig, dann krachts.
HFS+ ist da zwar um einiges flexibler und robuster, aber "zigtausende" Links wären auch damit nicht verwaltbar.