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Fremdwörter

Unbekannte Begriffe

Mir sind Fremdwoerter sympathisch, die in Ermangelung einer genauen deutschen Entsprechung eine laengere Umschreibung ersparen.

Da gibt es viele Wörter. Allerdings mit etwas Phantasie, kann man sich ja auch Wörter ausdenken.

Abfaltern = Sich beim Anfeuchten von Briefumschlägen in die Zunge schneiden.

das Absam (Med.) = Eine Samenzelle, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Bankkaufmann entwickelt.

Alkofen (Adj.) = Gern bereit, sich zu einem weiteren Drink drängeln zu lassen.

die Faschina = Ein weites, buntes Gewand, das einem irgendwer von einer Reise mitbringt, der dann auch noch allen Ernstes erwartet, dass man es anzieht

das Klanxbüll = Sammelbegriff für alle Anfahr- und Bremsgeräusche von Diskettenlaufwerken und Videorekordern.

das Laax = Geräusch, das beim Lösen eines sonnenverbannten Oberschenkels von einem Plastikliegestuhl erklingt.

Quelle: Douglas Adams, John Lloyd & Sven Böttcher: Der tiefere Sinn des Labenz. Das Wörterbuch der bisher unbenannten Gegenstände und Gefühle.

Ciao

Tul
 
Interessanterweise führt die romanische Beeinflussung des Englischen (!) zu einer Zweitentlehnung lateinischer Wörter, um noch einmal auf den Computer zurückzukommen.
 
Ambivalent und Äquivalent sind meine Lieblingsfremdwörter ^^

ahja und "trivial" darf auch nicht fehlen :D
 
Sehr gerne benutze ich auch "paginieren" und "oktroyieren". Für ersteres habe ich noch keine passende deutsche (und wohlklingende) Entsprechung finden können.
Man sollte ja Fremdwörter immer sehr dosiert anwenden ... auch wenn es schwer fällt. ;-)
 
Mit 14 bekam ich ein Fremdwortlexikon geschenkt
und wollte fortan mit festem Vorsatz jeden Tag ein neues Fremdwort lernen.

Leider bin ich nicht weiter als "Agonie" (Todesangst) gekommen :(
 
Ich habe gerade aus dem "Legalisiert das Gras" Thread das Wort Utopie entdeckt. Sehr schön auszusprechen und die Bedeutung ist auch zimlich "gut". Lässt sich wahrscheinlich öfters anwenden :)
 
a priori: von vornherein
a propos: ... ;-)

Da füge ich doch direkt noch passend zu 'a priori' einen weiteren Begriff hinzu:

a posteriori

Das ist das Gegenteil von 'a priori', also sozusagen 'nachfolgend'.


Zur Utopie:
Die Bücher "1984" von George Orwell und "Schöne neue Welt" von Aldeous Huxley kann ich nur empfehlen. Eigentlich sind es eher Dystopien, aber im allgemeinen Sprachgebrauch gelten sie dennoch als 'Gesellschaftutopien'.