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Formatierungsvorschriften an der Uni?

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Moschtapfel, 04.05.09.

  1. Moschtapfel

    Moschtapfel Jamba

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    Hallo AT'ler (vor allem Studenten und solche die es waren)
    Ich hatte vor ein paar Wochen ein Praktikum in der Schule. Nun soll ich da natürlich auch nen Bericht drüber schreiben. Meine Lehrerin hat was ausgeteilt und sie will mir doch wirklich vorschreiben, dass ich die Schrift Times New Roman in Größe 12 mit einem Zeilenabstand von 1,5 benutzen soll.
    Ich fragte warum diese strengen Vorgaben und sie meinte dann dass das auf jeder Uni so wäre, dass ich mich an solche Formatierungsregeln halten muss.

    Stimmt das? Darf man sich nicht mal an der Uni gestalterisch austoben? Klar es sollte leicht zu lesen sein, aber da tuts Arial oder so doch genau so.

    Greez
     
  2. Phlip

    Phlip Kaiser Wilhelm

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    Deine Lehrerin hat Recht.
    Wie strikt die Formatvorgaben eingehalten werden müssen, kommt dabei allerdings ganz auf den Fachbereich und Dozenten an.
    In Geisteswissenschaften hast Du in der Regel etwas mehr Spielraum. Grundsätzlich gilt aber immer: Als Schriftart sollte es Times New Roman oder Arial sein, anderthalbfacher Zeilenabstand und 2-3 cm Rand.
    Es gibt aber auch Fakultäten bzw. Dozenten, die Arbeiten gar nicht erst annehmen, wenn sie nicht den genau den internen Formatvorgaben entsprechen. Solche Fälle sind mir persönlich bekannt, es handelt sich also nicht um Unilegenden.

    Edit: Über Sinn und Unsinn dieser Regelungen kann man fabelhaft streiten. Ich habe allerdings mal einige Arbeiten Korrektur gelesen, bei denen keinerlei Formatvorgaben gemacht wurden.
    Nach der dritten Arbeit, in der Zitate oder Textüberschriften in Comic sans serif oder irgendwelchen an germanische Runen erinnernden Schriften gesetzt waren, wünscht man (diese Art von) künstlerische(r) Freiheit zum Teufel.
     
  3. Ikezu Sennin

    Ikezu Sennin Schöner von Bath

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    Kann ich bestätigen.
    Ist zwar anhängig vom Prof, aber man muss immer damit rechnen.
     
  4. alex_neo

    alex_neo Roter Stettiner

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    Bei uns an der Uni haben die (verkürzten) Hinweise zum Formatieren wissenschaftlicher Arbeiten 28 Seiten. Die basieren auf den APA Guidelines und zur richtigen Anwendung von denen gibt es ganze Bücher. Soviel dazu ;)
     
  5. le_petz

    le_petz Doppelter Melonenapfel

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    immer einheitlich ist das wichtigste. vor allem bei der bibliographie. aber zeilenabstand und schriftgröße ist doch auch vernünftig! sonst kann der eine 10 seiten schreiben und der andere 7 und sieht gleich viel aus.
     
  6. sausehuhn

    sausehuhn Lambertine

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    Times New Roman auf Schriftgröße 12, Arial auf Schriftgröße 11. Nur noch so zur Info ;)

    Zitate natürlich mit Fußnote, genauso wie Erläuterungen etc.


    Mich würde mal interessieren ob auch Helvetica genutzt werden darf. Ist zumindest für mich das bessere Arial (oder andersrum: Arial ist das schlechtere Helvetica).
     
  7. muffin_man

    muffin_man Reinette Coulon

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    Also bei uns ist das auf der Realschule auch so, sind Vorgaben.
     
  8. Jenso

    Jenso Zehendlieber

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    Ich möchte ein Büchlein empfehlen, dessen Lektüre viel vermeidbare Arbeit einsparen hilft: „Wie schreibe ich eine Seminar- oder Examensarbeit“. Hier: http://www.campus-verlag.de/isbn/9783593362687
    Zwölf Euronen, die sich lohnen.

    Meint
    Jens
     
  9. Walli

    Walli Blutapfel

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    Times New Roman 12 sieht gedruckt einfach besser/professioneller aus als die meisten anderen Möglichkeiten. Bei uns (Ingenieure und Naturwissenschaftler) bekommt man gestalterisch keine Vorgaben. Es wird wahrscheinlich erwartet, dass die Leute von sich aus ein vernünftiges Layout hinbekommen und nicht in ihre Texte in Comic Sans MS 16 oder solchen Scherzen verfassen. Für die meisten Sachen braucht man kein Regelwerk, da reicht gesunder Menschenverstand. Die meisten nutzen ohnehin automatisierten Textsatz mit LaTeX und kümmern sich deswegen selber nicht mehr besonders viel ums Layout wenn das Template einmal steht.
     
  10. Ashura

    Ashura Hildesheimer Goldrenette

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    Deine Lehrerin hat Recht und Unrecht. bei uns ist das von Prof zu Lehrstuhl zu Fakultät unterschiedlich.
    Im allgemeinen ists aber Times ...
     
  11. drlecter

    drlecter Wöbers Rambur

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    So sehen auch alle Arbeiten an einem Lehrstuhl einheitlich aus. bei vielen kriegt man auch ein LaTeX Template (evtl. auch eine OpenOffice/MS Office Vorlage, je nach Fachbereich).
     
  12. Karud

    Karud Weißer Winterglockenapfel

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    Bei uns ging Arial glaube ich nicht, weil man Times braucht. Jedenfalls muss die Schrift aus der gleichen "Unterkategorie" der Schriftarten kommen wie Times New Roman und Arial gehört nicht dazu.
    Zudem kannst du dich in der Schule noch richitg freuen, was du da abgibst kann ja zum Teil noch Kraut und Rüben sein. An der Uni kriegst du das Format komplett diktiert.
     
  13. wuseldusel

    wuseldusel Zabergäurenette

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    Times benutzt doch kaum noch jemand.
    Ist natürlich je nach Fakultät immer etwas unterschiedlich, aber in Sachen Germanistik in Dortmund ist es da etwas freier.
    Dort ist vorgegeben, entweder Times in 12pt oder eine "Schriftart mit fester Laufweite" in 11pt zu verwenden.
    Ich persönlich bevorzuge da Helvetica, da leicht lesbar.

    1.5 Zeilenabstand ist aber ganz normal.
     
  14. Gokoana

    Gokoana Bittenfelder Apfel

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    Das Verwenden der Schriftart Times ergibt insofern Sinn, als dass diese Schriftart sehr viel lesbarer ist und optisch ansprechender wirkt, als Arial.

    Die einheitliche Größe von 12 pt sorgt dafür, dass alle Texte lesbar sind und nicht in irgend welche typografischen Experimente der Studenten abdriften.

    Der 1,5-fache Zeilenabstand entspricht 150% der gewählten Schriftgröße, also bei einer Größe von 12 pt beträgt der 1,5-fache Zeilenabstand 18 pt von Schrift-Unterkante zu Schrift-Unterkante.

    Bei den meisten Druckerzeugnissen wie Büchern, Zeitungen usw. wird überwiegend ein Zeilenabstand von 120% der gewählten Schriftgröße verwendet, was bei einer Schriftgröße von 12 pt einen Zeilenabstand von 14,4 pt bedeuten würde, der allerdings beim Großteil der Textverarbeitungsprogramme nicht einstellbar ist. Darum der 1,5-fache Zeilenabstand.
     
  15. Madcap676

    Madcap676 Aargauer Weinapfel

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    Also ich muss zugeben, dass es bei uns (Gestaltungsstudiengang) es diese Vorgaben nur in einem Fach strikt einzuhalten gilt. Da ich in meiner Arbeit aber sehr oft das Wort Fotografie verwende und die gute Times New Roman keine fi-Ligatur besitzt, habe ich auf die "guten alten Zeiten (normale Times)" gewechselt.

    Ich persönlich finde diese Einschränkung eher unnötig. Wenn einfach gesagt wird, dass eine Serifenschrift verwendet werden sollte, würden sicher auch genügend "lesbare" Texte herauskommen und ganz ehrlich, die Schönste im ganzen Land ist die Times New Roman auch nicht.
     
  16. Teo

    Teo Schweizer Glockenapfel

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    Eine einheitliche Formatierung erlaubt schließlich auch einen Vergleich aller Arbeiten, was die Länge anbelangt, ohne gleich die Wörter zählen zu müssen. Ich habe in meinem Studiengang ein paar Spezialisten, die bei der Angabe "Serifenschrift" doch glatt die Schrift "Serifen" suchen würden. Vermutlich wissen die Profs dies und geben deshalb recht klare Anweisungen.
     
  17. Walli

    Walli Blutapfel

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    Wo wird denn die Laenge einer Arbeit bemessen? Bei uns geht es vorrangig um den Inhalt.
     
  18. Karud

    Karud Weißer Winterglockenapfel

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    Genau das Wort hat mir gefehlt. :)
    Und meines Wissens fällt Arial/… nicht darunter.

    @ Walli

    Wir mussten in einem Kurs je Person eine gewisse Länge liefern, dabei galt das man 10% drüber oder drunter liegen durfte, sonst gab es Punktabzüge
     
  19. Gokoana

    Gokoana Bittenfelder Apfel

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    Grundsätzlich ist es wohl nicht völlig falsch, auch der Länge einer Arbeit eine gewisse Bewertung zukommen zu lassen, denn während ein paar Zeitgenossen mehrere Seiten benötigen, um einen Sachverhalt einigermaßen schlüssig zu erklären, kommen andere wiederum mit wenigen Worten klar.
     
  20. nuller

    nuller Tokyo Rose

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    Aber auf der anderen Seite kann eine längere Arbeit durchaus zur einer positiven Bewertung führen. Ich denke da nur am beliebten Stand der Technik.
     

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