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Externer Monitor für MBP 17 (2011) - Von Thunderbolt Display zu Dell und 4K

luftikus143

Golden Delicious
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Hallo,

ich möchte mir zu meinem MBP 17" von Anfang 2011 (Specs) einen externen Monitor kaufen. V.a. zum Schreiben, Lesen, Programmieren; etwas Fotos bearbeiten, Grafik-Design, Filme bearbeiten; bissl Filme schauen.

Zuerst dachte ich 27", nun denke ich eher an 24", da ja bei gleicher Pixelzahl letzten Endes die Schärfe bei einem 24" besser ist. Weiss nicht ob ich so ein Riesenteil wie den 27" dann wirklich brauche. Habe von Leuten gelesen die deswegen von einem 27" zurück zu einem 24" gegangen sind...

Nun ist der Thunderbolt Display Lichtjahre alt - ich warte seit Jahren auf ein neues Model. Kommt aber nix. Dann gibt's diverse andere Modelle, u.a. von Dell, die günstig zu haben sind, aber trotzdem gut, mit einer Auflösung von 2560x1600. Aber diese haben dann nicht direkt die "Docking Station" integriert wie der Monitor von Apple. Was sind eure Erfahrungen: Ist das ein entscheidendes Kaufargument für den Apple?

Ausserdem die Frage, inwieweit ich nicht direkt in einen 4K investieren sollte. Kann ja sein dass ich in ein paar wenigen Jahren in ein neues Laptop investieren muss, was dann 4K unterstützt. Und dann will ich ja nicht auch noch einen neuen Monitor dazu kaufen müssen. Was meint ihr?

Ich wäre euch dankbar für eure Meinungen/Erfahrungen, da ich in diesem Bereich Null Erfahrung habe und die Entscheidung noch etwas scheue.

Vielen Dank.
 
Nun ist der Thunderbolt Display Lichtjahre alt - ich warte seit Jahren auf ein neues Model. Kommt aber nix. Dann gibt's diverse andere Modelle, u.a. von Dell, die günstig zu haben sind, aber trotzdem gut, mit einer Auflösung von 2560x1600. Aber diese haben dann nicht direkt die "Docking Station" integriert wie der Monitor von Apple. Was sind eure Erfahrungen: Ist das ein entscheidendes Kaufargument für den Apple?

Deine Maschine hat zB Ethernet und Firewire eingebaut. Neuere haben das nicht mehr, da ist die im Monitor eingebaute Dockingstation schon sehr bequem. Eine separate Dockingstation kostet im Übrigen etwa 200-300€, und das musst Du bei Deiner Kalkulation berücksichtigen. Letztendlich ist die Frage: Brauchst Du eine Dockingstation? Ist die Dir das Geld wert?

Ausserdem die Frage, inwieweit ich nicht direkt in einen 4K investieren sollte. Kann ja sein dass ich in ein paar wenigen Jahren in ein neues Laptop investieren muss, was dann 4K unterstützt. Und dann will ich ja nicht auch noch einen neuen Monitor dazu kaufen müssen. Was meint ihr?

Dein Gerät kann kein 4k, jedenfalls nicht mit 60 Hz. Und 30 Hz werden Dich nerven, so dass Du den Kauf relativ schnell bereuen wirst. Vernünftige 4k Monitore (also nicht die Billigteile mit TN Panel) sind noch recht teuer. Für eine wirklich gute Bildqualität willst Du EIZO oder NEC kaufen wollen, und da bist Du je nach Größe mit 1200 bis 2000 Euro dabei. Dann macht es auch Spaß.

Daher lieber eine Nummer kleiner wählen. Kein TN Panel kaufen, egal wie billig, niemals! (erkennbar an Blickwinkeln von 160-170°, die anderen haben 178°). Bei IPS Panels auf "Bleeding" achten, d.h. das Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung in den Ecken.

EIZO und NEC kannst Du blind kaufen, wobei EIZO jetzt leider auch TN verbaut. Die geben sich da aber Mühe, deswegen sind die da nicht ganz so schlecht wie anderswo. Aber trotzdem nur IPS, PVA, PLS kaufen.

Vorschlag: EIZO EV2736 oder NEC MultiSync EA274WMi
 
Danke!

Dockingstation: Weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, ob ich die brauche. Was mir ziemlich klar zu sein scheint, ist, dass ich eine zusätzliche Tastatur und Maus/Trackpad brauchen werde.

Den EIZO würdest du auch in jedem Fall dem Apple Thunderbold Display vorziehen? Was ich so überall (v.a. in Monitorforen) gelesen habe, ist dass Letzterer sowieso total überbewertet ist. Sieht halt schick aus, passt gut zu Macs, hat den Vorteil dass er abgestimmt ist mit einem Mac (z.B. der Sound dann direkt über den Monitor läuft und nicht mehr über das Laptop), ...
 
Den EIZO würdest du auch in jedem Fall dem Apple Thunderbold Display vorziehen?

In Deinem Fall ja.

Andererseits: Ich habe ein 2013'er MBA. Das hat so gut wie keine Anschlüsse mehr. Nur noch USB und TB. Da wäre es natürlich schick, beim Nachhause Kommen einfach nur TB und Magsafe (ja, Strom liefert das Display auch)anzustecken, und dann wäre gleich Ethernet angeschlossen, externe Tastatur+Maus, der Firewire SATTV-Tuner - und das alles ohne viel Tüdelüt. Wäre das MBA mein einziger Mac, wäre das TB-Display alternativlos. So habe ich aber noch einen Mini für zuhause und brauche das nicht.
 
Was ich so überall (v.a. in Monitorforen) gelesen habe, ist dass Letzterer sowieso total überbewertet ist.
hehe, ja. Die kaufen sich das ja auch nicht. Womöglich mit der Begründung, es sei überteuert. Inwieweit da eine sachlich fundierte Bewertung bei zugrundeliegen soll, ist mir ein Rätsel. Das übliche halt. Für den aktuellen Euro/Dollar-Kurs, den Apple zugrundeliegt, wäre mir aktuell ein Kauf zu 1150 Euronen für ein vom technischen Standpunkt aus 5 Jahre altes Gerät auch nicht wert. Aber es ist bei weitem nicht so schlecht, wie es gemacht wird. Man findet für das gleiche Geld "bessere" (wobei man das noch definieren muss) Displays - hat da aber den Tradeoff, dass die Dockingfunktionen, die es evtl. gibt, sich auf einen USB-Upstream beschränken und nicht so Apple-like in die Apple-Hemisphäre eingepasst sind. Sound, Strom, USB, Firewire, LAN, Daisy-Chaining anderer Thunderbolt-Geräte - das bieten bis auf das Apple Thunderbolt Display (und mit Einschränkungen zwei Geräte von LG) halt keine anderen. Muss man halt für sich ausmachen, ob man das braucht oder will.