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Externe USB-SSD läßt sich seit ca. macOS 27.0.1 nach dem Rechnerstart nur extrem langsam beschreiben/lesen?

iMactouch

Mecklenburger Orangenapfel
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Moin!

Ich habe eine SSD (Samsung T5 EVO 4TB), die per USB 5GBit/s am Mac mini M1 angeschlossen ist.
Das ist zwar keine Rakete, aber als Datengrab echt super. Bis macOS 27 (auch die letzten Betas davon) lief die auch völlig problemlos.

Aber seit macOS 27.0.1 zeigt sie ein komplett seltsames Verhalten. Direkt nach dem Rechnerstart kann man zwar im Finder Ordner öffnen, was aber auch schon lange dauert, aber Dateien lesen oder schreiben geht langsamer als auf Disketten. Zuerst dachte ich, ja das ist ja eine QLC-SSD, da kann das schon sein. Man kann den Rechner dann stundenlang laufen lassen, die Geschwindigkeit ändert sich nicht.

Dann habe ich sie durch Zufall einmal ausgeworfen, abgezogen und wieder angesteckt und schon ist sie zur alten, normalen Geschwindigkeit zurückgekehrt.
Dieses Verhalten ist bei jedem Rechner-Einschalten genau das selbe. Kurz auswerfen und wieder mounten reicht und sie ist wieder richtig ansprechbar.

Die SSD wurde auch mit "Erste Hilfe" überprüft und es wurden keiner Fehler gefunden.

Kann sich jemand hier so ein Verhalten erklären und hat eventuell sogar eine Lösung dazu?
 
QLC, das kann schon sein. Vielleicht läuft nach dem Boot irgendein Prozess noch, der sie in Beschlag nimmt und durch das Rausziehen stoppst Du das (erst einmal).

Vielleicht hast Du auch den Füllstand überschritten, bei dem der Cache noch blendet (also die QLC-Langsamkeit kaschiert, selbes Thema gibt es ja witzigerweise bei den extrateuren iPhone 18 Pro 1- und 2TB-Versionen (!)). Dann fällt es Dir jetzt erst auf.

Ganz grundsätzlich sollte man gerade QLC
-nur in kleinen Happen befüllen
-sehr auf den Füllstand achten.

Nachdem man QLC ja gerade wegen der Kapazität kauft, sind das beide Argumente gegen den Kauf, denn sie beschränken die sinnvolle Nutzbarkeit ja extrem.

(Ich weiß, die Antwort ist weniger definitiv als Du vielleicht gehofft hast, aber nachdem ja Samsung keine Angaben zum verbauten Flash und der Lebensdauer macht, den SLC-Cache nicht spezifiert und auch mit der Garantie sparsam ist - diese Produkte ziehe ich deshalb regelmäßig nicht in Erwägung, da gibt es andere. Nichts gegen die ganzen Pro-Modelle (die sind wirklich top-notch), aber T5 ist leider so ein Produkt, was vom Namen der Firma zehrt.)
 
Vielleicht hast Du auch den Füllstand überschritten
Mit der macOS 27.0 funktionierte es ja noch einwandfrei und da sind mit der Installation von 27.0.1 keinerlei Daten dazugekommen. Aber es verhält sich seit dem ersten Booten mit 27.0.1 direkt nach dem Update so seltsam.
Mit 27.2 hat sich da nichts verändert.

Von den 4TB sind jetzt noch 1TB frei. Das sollte eigentlich kein Problem machen.
 
Mit der macOS 27.0 funktionierte es ja noch einwandfrei und da sind mit der Installation von 27.0.1 keinerlei Daten dazugekommen. Aber es verhält sich seit dem ersten Booten mit 27.0.1 direkt nach dem Update so seltsam.
Mit 27.2 hat sich da nichts verändert.
von welcher Version hast Du denn auf 27.0 geupgradet? War das zufällig <26.6? Da hat Apple nämlich den neuen Spotlight-Index eingeführt, der beim Erstanlegen (auch wenn Du schon einen hattest, ist halt etwas anders) recht lange braucht. Der Abstand von 27.0 auf 27.0.1 war ja nicht groß.
 
von welcher Version hast Du denn auf 27.0 geupgradet?
Ich habe irgendwann mit den Betas von 27.0 angefangen, das sit schon ein paar Monate her. Da hatte ich jede Beta laufen.

Da hat Apple nämlich den neuen Spotlight-Index eingeführt,
Ja ich weiß, diese Platte ist davon ausgenommen.

Oh, ich hatte mich eben vertan, weil macOS einmal wieder meine Anordnung der Festplattenicons durcheinandergewürfelt hat (das passiert immer im Ruhezustand des Monitors, seit irgendwann macOS 13.x).
Es sind noch 2,3TB von den 4TB frei, also sollte das noch weniger das QLC-Problem sein.
 
Es sind noch 2,3TB von den 4TB frei, also sollte das noch weniger das QLC-Problem sein.
es ist ja das Tolle an QLC, dass es so viele Möglichkeiten hat, sich darüber aufzuregen ;)
Wenn Du das nächste Mal das Problem hast, schau Dir doch mal die Disknutzung an. Mit
Code:
sudo fs_usage | grep <Diskname>
kannst Du sehen, was zugreift.
 
Nur eine.Anmerkung: Ich bin auf meinem MBA M1 von Tahoe über die Golden Gate 27 Beta -> 27.01 -> auf 27.2.

Neben einem, m.M.n. Safari Bug taten sich die probierten 27.x Versionen irgendwie auf meinem 8GB MBA M1 schwer. Teilweise Ruckeleien, mal ging ein Klick nicht sofort ...

Also bin ich zurück auf Tahoe 26.7.2.

Das letzte TM Backup unter Tahoe lag knapp 2 Monate zurück. Da ich mir nicht sicher war, ob der Migrationsassistent unter Tahoe meine neueren, unter 27.x gesicherten Daten "frisst", habe ich meine Nutzerverzeichnisse manuell auf auf eine Samsung T5 500GB kopiert. Keine EVO und damit keine OLC Zellen.

Das manuelle Kopieren unter 27.2 ging "ratzfatz" mit Geschwindigkeiten, wie ich sie von der T5 (ohne EVO) gewohnt bin.

Sicher kein Beweis, dass QLC der Schuldige ist. Ich wollte es aber einfach gesagt haben.

Und noch etwas: mein MBA M1 8GB läuft unter Tahoe wieder wie ein Bienchen 👍
 
Nur eine.Anmerkung: Ich bin auf meinem MBA M1 von Tahoe über die Golden Gate 27 Beta -> 27.01 -> auf 27.2.

Neben einem, m.M.n. Safari Bug taten sich die probierten 27.x Versionen irgendwie auf meinem 8GB MBA M1 schwer. Teilweise Ruckeleien, mal ging ein Klick nicht sofort ...
...

Und noch etwas: mein MBA M1 8GB läuft unter Tahoe wieder wie ein Bienchen 👍
das Verhalten hatte ich in den Betas. In 27.0.1 gab es auch noch Grafikperformance-Probleme (wenn man z.B. zoomt und dann noch die Bildschirmlupe anmacht). Mit 27.2 funktioniert der M5 Max leidlich.
 
Ich habe hier mit den ganzen macOS 27.x Versionen, bis auf dieses seltsame Problem, überhaupt keine Probleme. Das läuft ansonsten einwandfrei.
Ach nein, eine Sache läuft seit 27 nicht mehr. Das ist eine Tastaturdefinition per plist-Datei mit hidutil für die Touch-ID Taste als Auswurftaste.

Aber darum geht es hier ja überhaupt nicht.
 
Firmwareupdate? Wenn es eines gibt, auf jeden Fall wert, auszuprobieren.

Die aktuelle Version könnte MVT42P1Q (040) sein.
"
For portable SSDs:

We recommend updating the firmware on your device. Firmware patch can be updated through Portable SSD Activation Software. For T3, T5 and X5 products, you must first reinstall Portable SSD Activation Software (Version 1.6.7), provided on the Samsung SSD Customer Support page (URL below), before updating the firmware. Please visit the following website for Samsung SSD Customer Support page:


http://www.samsung.com/semiconductor/minisite/ssd/download/tools/"

Witzig. Die benannte Software gibt es auf der Seite im Link *'nicht*. Naja, wundert mich jetzt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß jetzt nicht wie die aktuelle Firmware heißt, aber es gab eine (habe das Update auf einem PC gemacht, der sowieso die Samsung Software drauf hatte, auf dem Mac habe ich die heruntergeworfen, da die nicht für SSD in bestimmten Gehäusen funktioniert, auf dem PC aber schon).
Nach dem ersten Booten sieht es besser aus. Anfangs wird etwas länger nachgedacht, aber dann geht es mit vollem Tempo auf die SSD. Mal sehen, ob das so bleibt.
Was aber jetzt diese Firmware mit dem macOS Update zu tun hat, erklärt sich mir nicht so ganz.
 
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Reaktionen: Wuchtbrumme
Was aber jetzt diese Firmware mit dem macOS Update zu tun hat, erklärt sich mir nicht so ganz.

Seit einigen Generationen von macOS werden die Trim-Befehle (korrekt heißt das bei NVMe-SSDs eigentlich inzwischen "Discard"-Befehle) nicht mehr bei jedem Löschvorgang, sondern über längere Zeiträume gesammelt beim Start von macOS an die SSDs gesendet.

Bei Samsung-SSDs gab es mit dieser Funktion öfter schon Kompatibilitätsprobleme, die manchmal mit einem Firmware-Update behoben werden können. Offenbar haben die Trim-Befehle alle anderen Schreib-/Lesebefehle stark verzögert, wodurch die Performance beim Start erheblich reduziert wird. Es ist unklar, ob die Schuld bei Apple oder bei Samsung liegt.
 
Hi,

das ist eine USB-basierte NVMe-SSD. Es war mein Verständnis, dass macOS für USB nie TRIM macht.
Nichtsdestotrotz ist eine Firmware für SSDs dennoch wichtig, weil im Produktlebenszyklus manchmal Fehler und eben auch Performanceprobleme (gerade mit QLC) auffallen, die dann ggfls. gefixt werden. Ich würde es so ausdrücken: wenn es nicht wichtig wäre, würde sich der Hersteller das Geld für die Entwicklung sparen.