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EU-Kommission prüft Shazam Übernahme

Jan Gruber

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EU-Kommission prüft Shazam Übernahme
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Ende letzten Jahres übernahm Apple den Musikerkennungsdienst Shazam. Obwohl Shazam bereits tief in iOS integriert ist, könnte der Service Apple erheblichen Mehrwert - wie neue Apple Music Abos - bieten. Jetzt überprüft die EU-Kommission den Kauf darauf, ob eine Wettbewerbsverletzung vorliegt. Der Impuls dafür dürfte aus Österreich gekommen sein.

Die Übernahme fällt aufgrund des Umsatzes beider Unternehmen unter die EU-Fusionskontrollverordnung. Im Auftrag von Frankreich, Island, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden und Spanien findet jetzt eine Prüfung statt. Der Zusammenschluss könnte EU-weite Auswirkungen auf den Wettbewerb haben.
EU-Komission im Wortlaut


Österreich dürfte hierbei den Anlass für die Prüfung geliefert haben, andere Länder schlossen sich dann an.

The European Commission has accepted a request from Austria, France, Iceland, Italy, Norway, Spain and Sweden to assess under the EU Merger Regulation the proposed acquisition of Shazam by Apple. The Commission considers the transaction may threaten to adversely affect competition in the EEA.​



Apple's proposed acquisition of Shazam does not meet the turnover thresholds set by the EU Merger Regulation for mergers that must be notified to the European Commission because they have an EU dimension. It was notified by Apple for regulatory clearance in Austria, where the transaction meets the national merger notification threshold.

Austria submitted a referral request to the Commission pursuant to Article 22(1) of the EU Merger Regulation. This provision allows Member States to request that the Commission examine a merger that does not have an EU dimension but affects trade within the Single Market and threatens to significantly affect competition within the territory of the Member States making the request. Subsequently Iceland, Italy, France, Norway, Spain and Sweden joined the request.​

Via Europa.eu Pressrelease