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Magazin Erhöhung des Aktienrückkaufprogrammes: Carl Icahn lässt seine Forderungen fallen

Martin Wendel

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In den vergangenen Monaten setzte sich der berüchtigte Investor Carl Icahn vehement für eine weitere Erhöhung des Aktienrückkaufprogrammes von Apple um 50 Milliarden US-Dollar ein. Wie er nun in einem offnen Brief an die Aktionäre von Apple schreibt, lässt er seinen Vorschlag, über den Ende Februar bei der nächsten Hauptversammlung abgestimmt worden wäre, fallen. Nicht nur die Empfehlung von International Shareholder Services, gegen Icahns Vorschlag zu stimmen (wir berichteten gestern), sondern auch die jüngsten Aktienrückkäufe von Apple werden von dem Investor als Begründung genannt.[prbreak][/prbreak]

Tim Cook hat vor kurzem bekannt gegeben, dass das Unternehmen im Rahmen seines bestehenden Aktienrückkaufprogrammes Anteile im Wert von 14 Milliarden US-Dollar gekauft hat. Damit hat Apple seit letztem Jahr Aktien im Gesamtwert von 40 Milliarden US-Dollar zurückgekauft, bis Ende 2015 sollen weitere 60 Milliarden US-Dollar in eigene Wertpapiere investiert werden. Warum Icahn den vor kurzem durchgeführten Aktienrückkauf, der ja im Rahmen des bestehenden Programmes durchgeführt wurde, nun als Begründung für ein Abweichen von seinen Forderungen sieht, darf spekuliert werden. Fakt ist, dass mit dem ISS ein sehr einflussreicher Aktionärs-Berater eine Empfehlung abgegeben hat, dem Vorschlag von Icahn, der auch bei einem positiven Abstimmungsergebnis für Apple nicht bindend gewesen wäre, nicht zuzustimmen.

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Cult of Mac
 
Damit hätte ich nicht gerechnet. Meine Prognose war, dass der werte Icahn seinen Aktienbestand so lange erhöhen wird, bis die Forderung erfüllt wird.
 
Damit hätte ich nicht gerechnet. Meine Prognose war, dass der werte Icahn seinen Aktienbestand so lange erhöhen wird, bis die Forderung erfüllt wird.
Soviel geld hat der auch nicht. Selbst die 4 milliarden, die er bisher investiert hat sind gerade mal 1%.
Er müsste also sowieso andere investoren finden, die ihn unterstützen. Und die haben ja scheinbar anders entschieden.
 
So funktioniert das nicht. Ein Prozent mag erst einmal wenig erscheinen, doch mit einem Aktienanteil von einem Prozent ist er bereits als Großinvestor einzustufen und solche Investoren haben eben auch eine gewisse Position, gerade auf Hauptversammlungen. Sicher wäre es ein langer Weg gewesen, die Erhöhung des Aktienrückkaufsprogrammes durchzusetzen aber ein Großinvestor kann den Kurs der Aktien beeinflussen, auch wenn er bspw. nur 5 Prozent hält und ich würde es Icahn durchaus zutrauen, dass er seinen Aktienbestand noch auf 5 Prozent erhöhen hätte können ohne dabei in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.
 
Erklär mir mal, wie das funktioniert...

1% ist 1%, da beißt bei Abstimmungen die Maus keinen Faden ab. Von mir aus ist er größter Einzelaktionär (keine Ahnung, ob das so ist, bin zu faul, das nachzuschauen), und wird als solcher faktisch etwas "gepflegt". Und dass er eine gewisse Sonderstellung in faktischer Hinsicht einnimmt zeigt die Tatsache, dass Tim Cook ja offenbar hin und wieder mit ihm das Einzelgespräch sucht. Carl Icahn kann vielleicht weil er Carl Icahn ist und einen Aufmerksamkeitsbonus genießt, in der Presse mehr Meinungsmache betreiben als Lieschen Müller, und vielleicht schließen sich ihm mehr Aktionäre an, als Lieschen Müller, aber gerade auf der Hauptversammlung sind 1% 1%.

Edit: jetzt hab ich doch den Link rausgesucht, bei den Instis kann er mit seinem Prozent schön gucken... http://www.nasdaq.com/symbol/aapl/institutional-holdings

Edit2: Und ja, ich weiß, dass sich die Stimmrechtsmacht in der HV durch die geringere Präsenz verschiebt, und dadurch 1% mehr als 1% werden kann. Aber die Präsenz müsste schon erschreckend niedrig sein, damit daraus ein erheblicher Faktor wird.
 
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