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Entwicklungsprognose SSD / MacBook (Air/Pro)

texer

Erdapfel
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02.02.16
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Liebe Forengemeinde, geschätzte Apple-Experten,

ich grüble derzeit über die Anschaffung eines MacBooks nach (hiermit meine ich Air oder Pro, nicht die günstigen MacBooks ohne Namenszusatz). Durch die Umstellung von herkömmlichen Festplatten auf die schnellen SSDs hat sich ja die Festplattenkapazität, die man für sein Geld bekommt, zunächst einmal reduziert. Ich benötige jedoch aus beruflichen Gründen 1 TB Speicherplatz (und zwar mobil, daher nützt mir eine externe Lösung nicht so viel). Die gibt es zwar vereinzelt auch jetzt schon in MacBooks, aber zu entsetzlichen Preisen. Meine Frage ist: Erwartet ihr, dass sich diese Preise noch reduzieren werden? Ist davon auszugehen, dass zukünftige MacBook-Generationen (bspw. in ein oder zwei Jahren) TB-SSDs auch schon zu einem günstigeren Preis enthalten werden (bspw. weil das dann eher eine kleinere SSD-Größe sein wird, da es dann z. B. auch SSDs mit 2 TB und 4 TB in MacBooks geben wird)? Oder ist gar nicht mit größeren SSDs in MacBooks zu rechnen, da man auf Seiten der Entwickler davon ausgeht, dass eh kaum noch etwas lokal, sondern vielmehr fast alles in der Cloud gespeichert wird?
Ich bin gespannt auf eure Prognosen und wünsche einen angenehmen Sonntagabend!
 
Dass auch bei SSDs mit zunehmendem Wachstum quasi immer die kleinere Größe ausgephased wird (wie bei Festplatten) bzw. für günstigeres Geld angeboten wird, ist auch schon vorgekommen - die 128GB-Modelle sind alles Ausläufer. Allerdings fragst Du ja jetzt und zumindest für die nächsten 10-14 Monate sehe ich da nichts substanziell anderes bzgl. 1TB-SSD. Wenn überhaupt, wird erstmal die 512GB-SSD Standard. Dass Apple die Gehäuse verriegelt und verrammelt hat und die SSDs so extrem schnell sind ist natürlich auch kein wirkliches Argument zum Geldsparen auf Apples Kosten bzw. warum sollte Apple es günstiger anbieten, wenn die Leute doch kaufen und sich das gefallen lassen?
 
Ich denke, die Preise werden weiter fallen und die 2TB SSDs kommen. Momentan gibt es ja auch für PCs noch nicht viel SSD mit M2 Stecker. Aber das wird sich ändern. Ich habe gerade 1TB eingebaut, weil ich nicht an diese Cloudlösungen glaube.
 
weil ich nicht an diese Cloudlösungen glaube
kann man ja auch nicht. Vor allem dieser "ich-mach-aus-jeder-Einmal-Anschaffung-ein-Mietmodell" findet doch seine Grenzen nicht nur bei den tatsächlich zu transferierenden Datenmengen, sondern auch im persönlichen Geldsäckl. Elektroautos - Batterie mieten. Software - mieten (da macht es aufgrund der vielen Versionssprünge sogar noch am ehesten Sinn). Da verschenke ich doch nicht auch noch meine Daten. Ganz abgesehen davon, dass es die Datentransferverträge mobil gar nicht hergeben, die Gerätepreise für iPhones (die ich nicht mieten kann) schon gar nicht und stundenlang warten darauf, dass ich ein Bild endlich editieren kann auch nicht.

Das ist letztlich genauso eine Lösung wie alles andere - keine, die alles andere ersetzt, sondern wie überall gibt es Usecases dafür und andere für anderes. Man staunt, wie die Branche schon seit Jahren dem Buzzword nachhängt. Damit sich etwas ändert, müssen sich viele Randbedingungen ändern.