• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick

Entwicklermeinung: Apples iOS Maps punktet gegen Google Maps

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
Registriert
19.07.09
Beiträge
1.409
Wirklich erfreulich war der Wechsel weg von Google und hin zu einer eigenen Karten-App mit der Veröffentlichung von iOS 6 für Apple nun nicht. Offensichtlich haben die Verantwortlichen in Cupertino dennoch einiges richtig gemacht – zumindest für die Handhabung auf Entwicklerseite. Zwei iOS-Entwickler aus Großbritannien haben Apples SDK in Sachen Freiheiten und Möglichkeiten mit der Google-iOS-Variante verglichen. Subjektives Fazit: Das iOS-Maps-SDK ist dem Pendant von Google in Sachen Handhabung und Möglichkeiten überlegen.[PRBREAK][/PRBREAK]

Apples Maps Kit SDK (Software Developer Kit) ist die Schnittstelle zu iOS für Entwickler von Apps für iPhone und Co. Apples SDK sei einfacher zu handhaben, stabiler und einfach ausgereifter im Vergleich zum Google SDK, heißt es in dem Artikel von Michael Grothaus von Fast Company (via AppleInsider). Lee Armstrong, Entwickler der App Plane Finder, sieht einen großen Vorteil in der Tatsache, dass Apple die Handhabung von Ebenen für Entwickler vereinfacht. Einige der aufwendigeren Funktionen, die mit Apples Maps problemlos machbar sind, seien mit dem Google-SDK nur schwer oder gar nicht umsetzbar. Auch was die Performance angeht, hätte Apple die Nase vorn. Wenn es um die Genauigkeit des Kartenmaterials geht, könnte Apple allerdings nur schwer mithalten, berichtet Armstrong weiter. Ein weiterer Punkt, der für Google spricht, sei außerdem die verlässlichere Suchfunktion.

Bryce McKinlay, der Entwickler hinter Tube Tamer, einer iOS-Navi-App für die Fortbewegung in London, lobt die Möglichkeiten, die sich durch die Verwendung animierter Markierungspunkte ergeben. Ein Feature, das mit dem Google-SDK nicht einfach zu realisieren ist, dort müssen Markierungen vorab als feste Grafiken angelegt werden. Auch die eingebaute Drehung der Kartenansicht in Blickrichtung bzw. nach Kompass in Apples Maps Kit sei eine echte Erleichterung für Programmierer, so McKinley.

Entgegen der Erwartung begrenzt Google die internen Abfragen der Places für Apps von Drittentwicklern auf 100.000 pro Tag. Wird die Schnittstelle öfter genutzt, verweigert die App seinen Dienst, was sich unweigerlich auf die Bewertung der App niederschlägt. Dann helfe nur noch, sich direkt mit Google in Verbindung zu setzen, um das Limit zu erweitern. Bei Apple gibt es eine derartige Begrenzung nicht. Das von Google zur Verfügung gestellte Framework muss außerdem zusätzlich in den Apps von Entwicklern implementiert werden, was die Größe der Apps unnötig aufbläht.

Alles in Allem gibt es in beiden Lagern noch einiges zu tun, hinsichtlich der Handhabung auf Entwicklerseite. Für die Entwicklung von iOS-Apps scheint die Verwendung von Apples hauseigener Lösung aber offensichtlich die bessere Wahl zu sein

Google_Apple_SDKsPlane.jpg
Screenshot aus Plane Finder: links die Google- und rechts die Apple-Variante
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, was interessiert einen User der Google/Apple- Maps wie die Anbindung für Drittanbieter gestaltet ist? Das macht die eine Maps-Anwendung jeweils nicht besser oder schlechter, als die andere.
 
Natürlich, wenn Entwickler Funktionen mit Apple Maps umsetzen können, aber mit Google Maps nur sehr schwer oder gar nicht?

Es geht hier ja nicht um das Kartenmaterial o.ä.
 
Kommt mir so vor, als würde man sich Apple Maps schön reden.

Google bleibt für mich die Nummer eins. Da hat Apple sich echt mal wieder einen Schnitzer geleistet. Hätte Google keine Lösung geliefert, wäre das mein letztes iPhone bzw. iPad gewesen.
 
Kommt mir so vor, als würde man sich Apple Maps schön reden.

Google bleibt für mich die Nummer eins. Da hat Apple sich echt mal wieder einen Schnitzer geleistet. Hätte Google keine Lösung geliefert, wäre das mein letztes iPhone bzw. iPad gewesen.
Du hast nicht wirklich verstanden um was es geht oder?
 
Navigation (auf der karte per Finger), Bedienung, Steuerung, 3D Städte sofern vorhanden = Pro Apple

Kartenmaterial, falsche Straßen, uralte Orte & Verortungen u.a. Öffi Haltestellen die es schon seit Jahren nicht mehr gibt und an falschen Orten liegen, Sat-Bilderqualität, Fußwege (wenn man mal ohne Auto unterwegs ist...) = Contra hoch 10 Apple

Fazit, ich würde es gerne nutzen aber wegen der unbrauchbaren ca. 10 Jahre alten Karten nützt mir das nix.

Google... naja, wann kommt endlich eine iPad version??? Diese iPhone Tastatur nervt auf dem iPad.
 
Kommt mir so vor, als würde man sich Apple Maps schön reden.

Google bleibt für mich die Nummer eins. Da hat Apple sich echt mal wieder einen Schnitzer geleistet. Hätte Google keine Lösung geliefert, wäre das mein letztes iPhone bzw. iPad gewesen.

Hier redet keiner was schön. Google Maps war eine Katastrophe als der Dienst gestartet wurde.

Ist doch optimal für die User, ich habe wieder mal keinen Ahnung worüber man sich aufregen sollte: Google Maps kann genutzt werden und mit Apple Maps ist ein Dienst am Start der das Potential hat sehr gut zu werden. Die 3D Ansicht der Städte zB ist sehr viel besser und detailierter als die von Google.
 
Ich bin froh das Google Maps rausgeflogen ist. Ebenso YouTube. Endlich keine Google-Api mehr ab iOS6, Datenkrakenmist.

Und mit den vielen Milliarden Dollar wird das schon, Apple hat das Geld dafür. :D
 
Richtig. Google ist ja auch das einzige Unternehmen, das Daten sammelt und zu kommerziellen Zwecken gebraucht.

Apple wird das nie tun. Ich bin beruhigt.
 
Richtig. Google ist ja auch das einzige Unternehmen, das Daten sammelt und zu kommerziellen Zwecken gebraucht.

Apple wird das nie tun. Ich bin beruhigt.
:-p


aniSation schrieb:
Naja, was interessiert einen User der Google/Apple- Maps wie die Anbindung für Drittanbieter gestaltet ist? Das macht die eine Maps-Anwendung jeweils nicht besser oder schlechter, als die andere.

Das ist richtig allerdings hat Apple-Maps laut dem Artikel das Potenzial Google-Maps in der Zukunft zu schlagen. Natürlich nur wenn sie die Karten aktuell halten werden.
 
Da fühlen sich wieder ein paar Fanboys auf den Fuß getreten.. :D

Google Maps ist zur Zeit noch besser, was die Zukunft bringen wird bleibt abzuwarten. Da hilft auch schönreden nicht.
 
@Marc:
Wie du siehst gibt es immer wieder Leute, die mit einem Artikel, der mehr als drei Sätze enthält, maßlos überfordert sind.
Vielleicht kann du für diese Leutchen deine Artikel auch in einer Comic-Variante umsetzen, damit sie verstehen was du meinst! 8-)
 
  • Like
Reaktionen: hhzapfel
Das kann aus Entwicklersicht durchaus sein, für den Nutzer ist Apple Maps, eine Katastrophe. Uralte POI und bei den Satellitendaten sieht Deutschland aus wie Nordkorea
 
Rein subjektiv komme ich Super mit Apple Maps klar. Und die Navigation gefällt mir auch Super. Nie Probleme gehabt.
 
Zwei Entwickler finden das SDK von Apple komfortabler zum Programmieren. ZWEI!

Warum ist das eine News wert und was wird hier dann erst los sein, wenn nächste Woche DREI Entwickler das Google-SDK besser finden sollten?
 
[IR]Also ich nutze ja am liebsten immernoch den Shell-Atlas. Diese ganzen Apps führen ja nur zur Volksverdummung. Welcher Schüler in der 9. Klasse kann heute noch einen Faltplan sauber wieder zusammenlegen?[/IR]

Antwort: Keine Sau kann Faltpläne wieder sauber zusammenlegen. Das wäre wider der Natur von Faltplänen. Und Packungsbeilagen. Das sind Pandoras Zettel. Einmal geöffnet, nie wieder zu schließen.

Gut, dass Google und Apple und so uns endlich von diesem Grauen erlösen.
 
Kartenmaterial, falsche Straßen, uralte Orte & Verortungen u.a. Öffi Haltestellen die es schon seit Jahren nicht mehr gibt und an falschen Orten liegen, Sat-Bilderqualität, Fußwege (wenn man mal ohne Auto unterwegs ist...) = Contra hoch 10 Apple
...und für Google. Da ist es auch nicht besser. Rund um mein Haus stimmen zig Läden und Restaurants nicht mehr. Apple hat da die korrekten Daten. Dafür zeigt Google aber ein Museum korrekt an, dass bei Apple falsch markiert ist.
 
Richtig. Google ist ja auch das einzige Unternehmen, das Daten sammelt und zu kommerziellen Zwecken gebraucht.

Apple wird das nie tun. Ich bin beruhigt.

FAIL!

Google finanziert die "Free" Dienste mit Werbung und Useranalyse.

Apple macht das über die Gerätepreise.

Wir sind wie bei Google wie bei der Matrix. Wir hängen an den Datenleitungen und Google saugt uns aus.

www.insidegoogle.com

Intel CEO about Google" Google is a compony an steroids with finger in every industry"

Google ist scheiße.
 
...und für Google. Da ist es auch nicht besser. Rund um mein Haus stimmen zig Läden und Restaurants nicht mehr. Apple hat da die korrekten Daten. Dafür zeigt Google aber ein Museum korrekt an, dass bei Apple falsch markiert ist.

Doch ist es, weil es viel viel weniger vorkommt als bei Apple...
 
Nur weil mehr darüber gemeckert wird heißt das noch lange nicht, dass es auch so ist.