• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Magazin Entwickler führt 20 Jahre altes Mac-Betriebssystem auf der Apple Watch aus

Martin Wendel

Redakteur & Moderator
AT Administration
AT Moderation
AT Redaktion
Registriert
06.04.08
Beiträge
45.644
Software-Entwickler Nick Lee hat auf YouTube ein Video veröffentlicht, in dem er einen Hack seiner Apple Watch demonstriert. Lee hat es geschafft, unter watchOS 2 System 7.5.5, ein fast 20 Jahre altes Mac-Betriebssystem, zu emulieren. Er verwendete dafür den Mini-vMac-Emulator. In dem Video zeigt Lee den Startvorgang von System 7.5.5 und öffnet offenbar ein Programmfenster. Wirklich viel ist aufgrund des kleinen Displays der Apple Watch und der geringen Auflösung des Videos leider nicht zu erkennen.[prbreak][/prbreak]

System OS 7.5.5 ist im September 1996 erschienen und war das letzte Mac-Betriebssystem, das noch den 1986 erschienen Macintosh Plus mit 8-MHz-CPU unterstützte. Heute läuft das Betriebssystem selbst auf einem Mini-Computer am Handgelenk. Lee veranschaulicht damit die Weiterentwicklung der Technologie der letzten Jahre. Die Rechenaufgaben einer Workstation vor 20–30 Jahren können heute von einer Smart-Watch ausgeführt werden.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
​
Vielen Dank an @Balkenende für den Hinweis!
Via MacRumors
 

Anhänge

  • Bildschirmfoto 2015-06-23 um 10.05.44.png
    Bildschirmfoto 2015-06-23 um 10.05.44.png
    292,2 KB · Aufrufe: 152
Wenn er das Display der Watch noch geputzt hätte vor dem Filmen ...

Aber echt niedlich.
 
Erinnert mich an die Behauptungen, Windows laufe auf dem iPad. War damals auch nur ein Remote Desktop.
 
Da fand ich das aber knuffiger... :)

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Meiner Meinung nach ein nettes Spielzeug.
Sowohl die Gear als auch Windows 95 [emoji6]

Bahnbrechend wäre Windows auf der Watch gewesen :P
 
  • Like
Reaktionen: maddi06
Ich gehe davon aus, dass es schneller geht.

Ich nicht, vermutlich sind sogar die 20 Jahre schon zu optimistisch. Die Hardwareentwicklung hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verlangsamt. Vergleiche mal eine CPU von 1995 und 2005 und dann die von 2005 mit heute. Du wirst feststellen, dass die Entwicklung zwischen 1995 und 2005 viel schneller ging als in den letzten 10 Jahren. Im Mobilsektor wird sich noch etwas tun, aber nicht mehr allzu viel, da dort die Akkus der Flaschenhals sind. Viel mehr Rechenpower wäre da heute schon möglich, aber das passt dann nicht mehr zur Stromversorgung. Und da wir jetzt auch schon seit über 10 Jahren auf einen Durchbruch in der Akkutechnologie hoffen (nennenswert höhere Kapazitäten bei gleicher Größe wird es nicht geben, aber vielleicht deutlich höhere Ladegeschwindigkeiten), bin ich auch dort eher pessimistisch.

In meinen Augen sind wir, was Computerhardware angeht, ziemlich bald an einem Dead End angelangt – das merkt man auch schon daran, dass wir innerhalb von zwei Jahren nur noch Geschwindigkeitszuwächse von unter 100 Prozent haben und die Industrie uns jede kleinste Neuerung und lächerliche Geschwindigkeitszuwächse als Revolution zu verkaufen versucht. Auch gut zu merken daran, dass auf einem 12 Jahre alter Rechner mühelos ein aktuelles Betriebssystem und alle aktuellen Programme (ausgenommen sehr rechenintensive Anwendungen) laufen. Im Mobilsektor wird sich noch ein bisschen was tun, aber die große Revolution wird ausbleiben.
 
Die Hardwareentwicklung hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verlangsamt. Vergleiche mal eine CPU von 1995 und 2005 und dann die von 2005 mit heute. Du wirst feststellen, dass die Entwicklung zwischen 1995 und 2005 viel schneller ging als in den letzten 10 Jahren.

Hast du dazu eine Quelle? Meines Erachtens ist das falsch. Das Mooresche Gesetz beschreibt die Entwicklung weiterhin ganz gut.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/00/Transistor_Count_and_Moore's_Law_-_2011.svg

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/c/c9/Supercomputer.svg

Eine Grafik für PCs habe ich jetzt nicht gefunden, aber sehr wohl für Mobilprozessoren:

https://crucialtangent.files.wordpress.com/2013/10/ipadair-cpu-chart.png

Ebenso die Entwicklung bei GPUs:

http://michaelgalloy.com/wp-content/uploads/2013/06/cpu-vs-gpu.png

Es entsteht womöglich der Eindruck, dass die PC-CPUs langsamer schneller werden. Dies ist ein Trugschluss. Es steigen nur nicht mehr die GHz-Zahlen. Statt dessen verbessern sich aber die Cores in Qualität und natürlich in der Anzahl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nicht, vermutlich sind sogar die 20 Jahre schon zu optimistisch. Die Hardwareentwicklung hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verlangsamt. Vergleiche mal eine CPU von 1995 und 2005 und dann die von 2005 mit heute. Du wirst feststellen, dass die Entwicklung zwischen 1995 und 2005 viel schneller ging als in den letzten 10 Jahren.

Genau deswegen hole ich mir am nächsten Wochenende einen gebrauchten 27" 2011er iMac ab der erst letztens Prof gereinigt wurde. Unterlagen liegen vor. Als Ersatz für meinen etwas zu kleinen 2011er 21" iMac war ich lange am überlegen was ich mache. Der neue "alte" 27" bekommt von mir statt der verbauten i5 den höchsten damaligen verbauten i7 verpasst. Der Wechsel ist eigentlich simpel wenn man weiß wie. CPU liegt hier schon. Dann liegt das "alte" Ding bei Geekbench ca. 12000 was dem aktuellen retina iMac (in standardconfig) von der CPU Leistung eigentlich ebenbürtig ist. Bei der GPU kann man streiten, aber die große 6790m von damals ist auch heute noch absolut ausreichend für mich. Gerade wenn man nicht groß aktuelle Spiele spielt ist das ganze eher Lappalie. Habe hier sogar noch eine weitere 6790m für diese Imacs im Karton liegen (aus USA gekauft für 130$), eigentlich sollte die in meinen 21", dort wird sie wohl auch noch hinwandern. Schaut übrigens so aus:

mtQ06Xu71buo0J_GshvnW-g.jpg



Das ist halt der Vorteil von modularen Bauweise. Beim heutigen iMac ala Standlaptop wäre GPU Kartentausch dagegen unmöglich.

Nochmal für die welche immer noch Glauben, aktuelle Geräte sind immer überlegen:

2011er iMac 27 Radeon 6790. 2gb >> 3Dmark bench "2035"
2015er iMac (non retina, also vergleichbar) 1gb >> 3Dmark bench "1584"

Bei Apple geht das moorsche Gesetz in den letzten Jahren oft umgekehrt... Dafür gibt's eben bei Apple das Cooksche "amazing thin" Gesetz. Das besagt alle 5 Jahre eine Halbierung der dicke und eine Verdopplung des Preises bei gleichzeitiger Reduzierung von Optionen.

Preislich liege ich nun bei 850€ Incl. CPU. Ich bin echt nicht bereit im Moment in Neugeräte zu investieren. Denn dafür hat sich viel zu wenig getan außer im extrem abgehobenen Preis bei gleichzeitig reduzierter Hardware (fehlendes Laufwerk, fehlende Anschlüsse, weniger Metall, nicht zu öffnen...).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du dazu eine Quelle? Meines Erachtens ist das falsch. Das Mooresche Gesetz beschreibt die Entwicklung weiterhin ganz gut.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/00/Transistor_Count_and_Moore's_Law_-_2011.svg

Ich verpacke es mal anders: Die Komplexität nimmt wie bisher zu, aber nicht mehr die Geschwindigkeit. Dir fällt ja wohl auf, dass am oberen Rand der Geraden nur noch Spitzenmodelle aufgeführt werden, während in der Pentium-Ära überhaupt keine Einzelmodelle aufgeführt werden. Guck dir mal an, was für Modelle sich dort um 2011 herum tummeln – alles sauteure Spitzenhardware, die fast nur in professionellen Systemen zum Einsatz kommt. Die Geschwindigkeit von Supercomputern ist ja offensichtlich ziemlich uninteressant für Anwender – im Consumermarkt geht das Geschwindigkeitswachstum nur noch schleppend (außer bei den Spitzenmodellen). Während CPUs, die Moore's Law entsprachen 1995 noch für jeden Anwender zur Verfügung standen, können heute nur noch Spitzenmodelle das Gesetz halten – das ist, worauf ich hinaus will.

Eine Grafik für PCs habe ich jetzt nicht gefunden, aber sehr wohl für Mobilprozessoren:

https://crucialtangent.files.wordpress.com/2013/10/ipadair-cpu-chart.png

Ebenso die Entwicklung bei GPUs:

http://michaelgalloy.com/wp-content/uploads/2013/06/cpu-vs-gpu.png
http://michaelgalloy.com/wp-content/uploads/2013/06/cpu-vs-gpu.png

Im Mobilsektor tut sich noch was, sagte ich ja – wobei ein „Bis zu“-Graph von Apple wohl keine brauchbare Angabe ist. :D Bei Grafikkarten ebenfalls, nur benötigt nur eine überschaubare Nutzergruppe solche Rechenleistungen bei GPUs, die dann mit immensem Stromverbrauch und aufwändiger Kühltechnik verbunden sind. Für 70 % der User ist der Punkt erreicht, an dem keine bessere Hardware mehr benötigt wird. Gamer bekommt man noch dazu, sich alle 2 Jahre einen neuen PC zu kaufen oder große Teile der Hardware auszutauschen, ansonsten klappt das nicht mehr so wirklich. Umso wichtiger ist es für die Hardwareindustrie, neue Standards wie 4k zu pushen, damit neuer Leistungshunger geschaffen wird. Da einfache Anwendersoftware (alles außer Gaming und Content Creation) seit einem Jahrzehnt kaum mehr komplexer wird, ist dort kein nennenswerter Bedarfszuwachs bis Ende des Jahrzehnts zu erwarten.

Es steigen nur nicht mehr die GHz-Zahlen. Statt dessen verbessern sich aber die Cores in Qualität und natürlich in der Anzahl.

Die Taktraten steigen wieder, die Anzahl der Cores nimmt im Consumermarkt aber auch schon seit Jahren nicht mehr zu, der Quad ist zum guten Standard geworden, alles darüber ist Luxus – das war auch schon 2011 so, selbst die Nehalem-CPUs hatten schon größtenteils vier Kerne. Den meisten Leistungszuwachs hat man sich in den letzten Jahren bei Intel durch Multigate und die zweijährlichen Shrinks geholt. Mit den Shrinks kommt man bald an eine physikalische Grenze und dann kann man nur noch mit Verbesserungen an der Architektur was reißen. Spätestens dann kann Moore's Law auch im Spitzensektor nicht mehr gehalten werden, dafür müsste dann eine komplett neue Prozessortechnologie her. Auch im GPU-Sektor dürften die Leistungsverbesserungen vor allem aus den Shrinks resultieren – mit gleicher Bedeutung für die Zukunft. Bisher konnte man das Tempo beibehalten, die Größe halbierte sich ca. alle vier Jahre, ab Ende des Jahrzehnts wird das aber möglicherweise nicht mehr gehen. Broadwell hat ja schon gezeigt, dass man durch die Shrinks langsam Schwierigkeiten bei der Herstellung bekommt. Ich bin gespannt, wie es mit Cannonlake läuft, danach ist dann vermutlich erstmal Ende, Intel ist wohl schon dabei sich nach neuen Materialien umzuschauen um den darauf geplanten Shrink von 10 auf 7 nm überhaupt noch zu packen. Um die bereits vorhandenen Probleme bei den Shrinks zu veranschaulichen: Ivy Bridge 22 nm: Ende 2011, Broadwell 14 nm: Ende 2014, Cannonlake 10 nm: Vielleicht zweite Jahreshälfte 2017, vielleicht auch noch später – der Zweijahrestakt kann bei den Shrinks schon jetzt nicht mehr gehalten werden. Wohlgemerkt, VOR Ivy sah es noch ganz anders aus, Nehalem war nicht einmal zwei Jahre vor Ivy erschienen und 32 nm-CPUs hatte Intel bereits 2007 (!) vorgestellt. Heute weiß Intel noch nicht einmal, welche Materialien man überhaupt für den 7 nm-Shrink, der in zwei bis drei Jahren geplant ist, verwenden soll, auch von Cannonlake hat man noch NICHTS gesehen und gehört. Ich wette, dass Intel seinen Tick-Tock ab Skylake endgültig nicht mehr halten kann. Es bleibt abzuwarten, wie große Leistungsverbesserungen noch ohne Shrinks möglich sind.

Aber darin, dass Moore's Law, zumindest im Premiumsegment, bei Desktop-CPUs immer noch gehalten kann, muss ich dir Recht geben, da habe ich mich zu in meinen Ursprungsposting zu unpräzise ausgedrückt. Aber damit wird noch dieses Jahrzehnt Schluss sein, da bin ich überzeugt von.
 
Gamer bekommt man noch dazu, sich alle 2 Jahre einen neuen PC zu kaufen oder große Teile der Hardware auszutauschen, ansonsten klappt das nicht mehr so wirklich. Umso wichtiger ist es für die Hardwareindustrie, neue Standards wie 4k zu pushen, damit neuer Leistungshunger geschaffen wird. Da einfache Anwendersoftware (alles außer Gaming und Content Creation) seit einem Jahrzehnt kaum mehr komplexer wird, ist dort kein nennenswerter Bedarfszuwachs bis Ende des Jahrzehnts zu erwarten.

Und vermutlich deswegen werden die Updatezyklen von Betriebsystemen Apps auch immer kürzer. Weil man so obsolete Hardware schafft (funktionen) allerdings durch Nebensächlichkeiten (eigentlich total unwichtig) die aber bei vielen Wirkung zeigen. Wie die nicht passende LAN / Bluetoothkarte die nicht einfach getauscht werden kann. etc. Anders bewegt man die Kunden nicht mehr zum Kauf. Mich kann man mit 4k aber auch nicht ködern.