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Endlos Neustart Schleife / Kernal Fehler

Don Martin

Golden Delicious
Registriert
13.08.11
Beiträge
9
Hallo!
unser MacBook pro 15'' funktioniert seit Juni 2011 einwandfrei und ohne Fehler. Urplötzlich kam heute beim starten eine Fehlermeldung, die schnell wieder verschwunden ist und anschließend der Hinweis in mehreren Sprachen das der Computer neu gestartet werden mußte. Anschließend kommt wieder die Fehlermeldung, dann wieder das Bild mit den Sprachen etc.

Computer komplett ausgeschaltet und wieder gestartet: gleiches Problem
Start mit gedrückter Umschalttaste: OS-X Dienstprogramme geöffnet. Festplatten überprüft und einen Fehler gefunden, der sich nicht beheben lässt; Start aus einem Backup versucht - geht nicht, da das Volume nicht gelöscht werden kann.

Für micht (als absoluter Laie) sieht das aus wie ein Festplattenfehler, richtig?
Was kann ich machen? wer kann mir helfen? Kann ich vielleicht noch Daten retten (das letzte Backup war vor 4 Wochen ;(

Danke für Eure Hilfe
 
Ein Festplatten fehler wird sicher nicht mit dem Festplattendienstprogramm festgestellt. Das prüft nur Software und nicht die Hardware.
Jedenfalls hast du eine Kernelpanic gehabt, was sehr oft auf einen Hardwarefehler hinweist. Das kann natürlich die Festplatte oder das Logicboard oder sonst was sein
Wie hast du denn Das Volumen überprüft? Doch nicht im Safe Mode (Shift Taste beim Start drücken)? Das ist doch gar nicht möglich. Um das Volumen zu prüfen musst du von einem anderen Medium starten. Du schreibst aber nicht mit welchem System du arbeitest, also kann ich nichts Weiteres dazu sagen.
Kein Backup - kein Mitleid. Außerdem, wie willst du Daten retten, wenn der Mac nicht mehr startet?
Bei Vorhandensein eines 2. Mac gibt es die Möglichkeit im Target Mode (Verbindung mit Firewire- oder Thunderbolt-Kabel ) zu starten, dann erscheint das Volumen auf dem anderen Mac und da kannst sämtliche Daten auf diesem Zwischenspeichern.
Wenn der Fehler tatsächlich irreparabel ist, dann ist eine Neuformatierung der Festplatte (alle Daten sind futsch) hilfreich.
Mach auch von deinem Installationsmedium aus einen Hardwaretest .
Salome
 
Besten Dank für die Antwort. In einer Werkstatt hat man jetzt festgestellt, dass die Festplatte tatsächlich hin ist. Der Systemstart von einem externen Medium (Stik) hat einwandfrei funktioniert....; Wir lassen jetzt eine neue Festplatte einbauen und versuchen die Daten, soweit möglich noch zu erhalten. Ansonsten habe ich ja mein Update. Ist zwar 8 Wochen aber nicht 8 Monate alt - puhhh - ). Künftig werden wir wohl unsere Time Machine wöchentlich anschließen und dann ist ja alles gut.
Aus Fehlern wird man klug;)

Trotzdem noch kurz für die Nachwelt: Aus der Endlosschleife - Fehlermeldung (Kernal) - Neustart - Fehlermeldung - Neustart -..... bin ich tatsächlich über den Safe Modus herausgekommen. Allerdings startete der Mac ab dem zweiten Mal auch direkt in den Safe Modus (auch ohne Drücken der Shift Taste). Daher dachte ich. Startet ja - Harware ist i. O. - das war aber dann wohl der Trugschluß

Danke für die Antwort - So long.
Martin
 
In einer Werkstatt hat man jetzt festgestellt, dass die Festplatte tatsächlich hin ist. Der Systemstart von einem externen Medium (Stik) hat einwandfrei funktioniert.

Wenn die Festplatte hin wäre, würde der Rechner überhaupt nicht so weit starten. Wie salome schon erwähnt hat, könnte das ein reines Software-Problem sein und die Platte müsste nicht getauscht werden.

Künftig werden wir wohl unsere Time Machine wöchentlich anschließen und dann ist ja alles gut.

Das ist nicht zu empfehlen. Time Machine sollte ständig in Betrieb sein und stündlich sichern. Welchen Sinn hat es, die normale Vorgehensweise unnötig kompliziert zu machen?
 
@Don Martin: Was Marcel Bresnik so zart andeutet: Vielleicht hat die Fachwerkstatt nur schnell eine neue Festplatte verkaufen wollen? Soll kein Einzelfall sein, auch Fernsehmonteure verkaufen gern ein neues Gerät, wenn eigentlich nur die Farbeinstellung zu S/W gerutscht ist.
Hast du mit dem Start über den Stick das Volumen repariert?
Und jetzt ganz unter uns und gegen die Meinung der Cracks und Superäpfel: Bei einem Macbook ist es ohnehin nicht möglich dauernd die Backupplatte angeschlossen zu haben, daher macht die eingeschaltete TM dieses auf die interne Platte, das wird zwar später gelöscht, irritiert aber trotzdem.
Da bei mir Kalenderdaten und Adressen (etwas was tatsächlich nahezu unwiederbringlich ist) durch iCloud ohnehin auf mehreren Medien gesichert sind und ich, wenn ich Wichtiges (und Urlanges) zu File zu bringen habe, natürlich sofort ein Backup mache , habe ich mich ebenfalls auf einmal in der Woche eingependelt (oder ich reagiere vor lauter Schreck sofort, wenn ich her mal wieder von einem Totalcrash lese).
TM habe ich abgeschaltet und nütze das Icon in der Menüleiste, um das Backup anzustoßen. Die Arbeit der TM verlangsamt nämlich mitunter andere Prozesse und das ist ziemlich lästig.
Wenn ich unterwegs Wichtiges zu bewahren habe, dann schicke ich es per Mail an ein anderes Gerät. Aber ich habe weder Bilder, an denen mir etwas liegt, die wichtigen Bilder sind in meinem Kopf, und Musik habe ich auch keine, die ist auf CD oder im Radio. Mails halte ich sowiesot für Makulatur. So würde ich kaum etwas vermissen, wenn der Mac zwischen zwei Backups den Geist aufgibt. Das gilt für die Ente und soll keine Aufforderung zur Nachahmung sein.
Jede-r muss es mit dem Backup halten, wie es persönlich komfortabel ist. Aber darüber muss nachgedacht werden.
Dass du ein erst kürzlich zurückliegendes Backup hast, ist doch schon erfreulich.
Manche hier haben nicht einmal ein entsprechendes Medium, um ein Backup anzulegen und jammern dann über ihre verloren gegangenen Spielstände. Der Mac hat da zwar seinen Geist aufgegeben, doch in diesen Wapplern hat sich noch gar keiner gebildet.
Das war das Wort zum Sonntag,
der dir als schöner erscheinen soll.
Salome
 
Ich habe den Verdacht, daß einige der Time-Machine-Probleme, die hier manchmal geschildert werden, damit zusammenhängen, daß die Abstände zwischen den Sicherungen recht lange sind. Klang jedenfalls in diversen Threads für mich so ein bißchen durch (ich habe aber keine Statistik gemacht).
Wenn das Maschinchen bei mir rumzickte und für die externe Datenplatte eine komplette Neusicherung anlegen wollte, war es bisher jedenfalls immer nach mehrtägiger Pause. Dann gibt es einen deep scan des Datenbestandes, und da scheint sie dazu zu neigen, sich zu verrechnen.
Kann aber Zufall sein.
 
Diese TM ist wirklich eine angrührte Leberwurst. Ich wollte jetzt den Beweis deiner These (oder den Gegenbeweis dazu) antreten und habe sie angehängt. Leider habe ich kürzlich aus Jux und Tollerei (vermutlich vor vier Tagen nach dem letzten Backup) das Icon der Externen Platte in schönes Moosgrün geändert. Das hat der TM nicht gefallen, sie will die Platte trotz des selben Namens nicht finden, also muss ich sie ihr zeigen, und jetzt fängt das Nockerl natürlich bei Null wieder an.
Also kann ich heute weder Für noch Wider liefern. Aber ich werde das unter Beobachtung halten und neige dazu, dir Recht zu geben. Es kann schon sein, dass es nach längeren Pausen länger dauert, aber natürlich verändert sich da ja auch viel. Nämlich auch Kleinigkeiten, die einem gar nicht auffallen. Ich brauche ja nur einen Buchstaben im Namen eines Files ändern …
Doch das Thema wird wieder auftauchen und dann werde ich es wissen. Das heutige Backup bringt für diese Beobachtung keine Aussage.
Salome
 
@MacAlzenau
Einen Artikel zu dem von dir angesprochenen TM-Problem gab es vor einiger Zeit in dem Mac-Magazin "MacWelt". Das Problem liegt demnach an dem zu kleinen Pointer, den die TM bei jedem BackUp anlegt und der auf die vorher gegangenen BackUps weist. Ich habe die Zahlen nicht mehr genau im Kopf, aber ich glaube mit erinnern zu können, dass es vier Tage waren, den der Pointer aufnehmen kann. Nach der Zeit sind die Daten nicht mehr durchgängig und die TM muss einen Deep-Scan durchführen, der natürlich geraume Zeit dauert.

MACaerer
 
Was MACaerer sagt, deckt sich mit meiner Erfahrung. Es ist der Scann, der so lange dauert, das Schreiben der neuen / geänderten Daten geht dann ohnehin wieder ganz schnell.
Auf meinem MBP bremst das Scannen andere Prozesse (kopieren oder verschieben großer Dateien etwa, oder einen vollen Papierkorb leeren) ziemlich, deshalb lasse ich die TM laufen, wenn ich grad nicht am Mac herum wurstle. Gewöhnliches Schreiben wird nicht behindert.
Ein stündliches Backup halte ich für meine Bedürfnisse für nicht notwendig.
Salome