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Einen Mac zu Weihnachten bekommen. Unsere Tipps für Ein- und Umsteiger

Und Apple würde es niemals wagen, Daten aus der iCloud auszulesen oder wie?

Apple könnte dir praktisch alle Daten auslesen, Verläufe, Benutzungsdaten, Notizen, Standorte... Tun sie aber scheinbar nicht ;) Evernote ist ein Drittanbieter und könnte theoretisch mit Leuten aus der Werbeindustrie kommunizieren und denen Daten überlassen, die du notiert hast. Also eine Erweiterung vom "Verlaufs-Tracking". Das würde kaum wem auffallen, da die Werbung nun nur noch ein bisschen spezifischer wäre. Da verlasse ich mich lieber auf einen weltweit in der Marktwirtschaft führenden Anbieter wie Apple anstatt ein kleines ehemaliges Kickstarter-Projekt namens Evernote.
 
Apple könnte dir praktisch alle Daten auslesen, Verläufe, Benutzungsdaten, Notizen, Standorte... Tun sie aber scheinbar nicht ;) Evernote ist ein Drittanbieter und könnte theoretisch mit Leuten aus der Werbeindustrie kommunizieren und denen Daten überlassen, die du notiert hast. Also eine Erweiterung vom "Verlaufs-Tracking". Das würde kaum wem auffallen, da die Werbung nun nur noch ein bisschen spezifischer wäre. Da verlasse ich mich lieber auf einen weltweit in der Marktwirtschaft führenden Anbieter wie Apple anstatt ein kleines ehemaliges Kickstarter-Projekt namens Evernote.

Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber auch wenn der Schein anders ist, Apple ist genauso ein Konzern jeder andere auch und wenn sie es für sinnvoll/notwendig/profitabel halten, Daten auszulesen und/oder zu verkaufen, werden sie das tun. Ich will Apple jetz nicht mit Facebook vergleichen, aber was passiert denn, wenn Facebook wieder mal neue AGBs rausbringt, die dem Datenschutz zugeneigten User die Haare zu Berge stehen lassen? Wie viele verlassen deswegen FB? 1%? 0,5%? Nicht mal das. Ähnlich wäre es bei Apple, MS, Evernote und jeder anderen Firma, die Profit machen will/muss.
 
Artikel schrieb:
Für viele Mac-User ist das Thema Virenschutz eigentlich gar keines. MacOSX gilt im allgemeinen als sicher. Da es einen stabilen UNIX-Unterbau hat, kann man davon ausgehen, dass ein korrekt eingerichteter Mac kaum Probleme mit Viren, Würmern, Trojanern und Rootkits bekommen wird. Zumal die Anzahl der Schädlichen-Programme exklusiv für den Mac verschwindend gering ist.
Mac OS X ist nicht sicher und nur weil es einen stabilen Unix Unterbau hat , macht es das nicht sicher. Der NT Kernel von Windows ist auch stabil. Als Mac User ist man nicht jemand der Windows Usern gegenüber höher gestellt ist, die Mac Viren nehmen zu und der Schutz ist unzureichend! Hat man an den Flashvirus dieses Jahr gesehen...
Ein Antivirus gehört auf jedes System ,was einen Browser hat egal ob Windows, Linux, Unix oder sonst irgendwas.
Alles andere ist schönrederei und Wunschdenken.
 
Mac OS X ist nicht sicher und nur weil es einen stabilen Unix Unterbau hat , macht es das nicht sicher. Der NT Kernel von Windows ist auch stabil. Als Mac User ist man nicht jemand der Windows Usern gegenüber höher gestellt ist, die Mac Viren nehmen zu und der Schutz ist unzureichend! Hat man an den Flashvirus dieses Jahr gesehen...
Ein Antivirus gehört auf jedes System ,was einen Browser hat egal ob Windows, Linux, Unix oder sonst irgendwas.
Alles andere ist schönrederei und Wunschdenken.

Antivirus Programme sind für die Tonne, die zerfressen nur das System...
Was den Flash Trojaner angeht finde ich hat Apple an sich ganz gut gehandelt, indem er relativ schnell durch ein Update unschädlich gemacht wurde.
Seit ich vor 3 Jahren auf den Mac umgestiegen bin, ist mir nie wieder ein Virus untergekommen was ich unter der Nutzung von Windows nicht sagen kann. Zudem musste man da immer jährliche Lizenzen für diese dämlichen Antivirus Programme zahlen.
 
Das Anti-Virus-Programm das System "zerfressen" kann ich nicht bestätigen. Hier läuft seit ca. 2 Jahren ein kostenloser "Sophos". Der hat zwar in der Tat im Moment nicht viel zu tun, aber die Gefahr steigt an, weil die Macs immer populärer und damit für die Viren-Mafia interessant werden.
Die Gefahren gehen meistens von Unzulänglichkeiten in Flash, PDF-Readern und Java aus. Da reicht es dann - auch mit einem Mac - eine entsprechend präparierte Webseite zu besuchen und der Mac wird mit einem Trojaner versorgt und dient dann als Bot. Aber wie gesagt, man kann auch drauf verzichten und hoffen, dass Apple es schnell richten wird. :-)
Die Kollegen von Heise haben einen interessanten Artikel dazu: http://www.heise.de/mac-and-i/artikel/Schaedlingsbekaempfer-Leseprobe-1633954.html
 
@Michael du hast bestimmt recht. Mac gibt es immer mehr und somit auch mehr Gefahren. Teil das doch hier mal einigen usern mit, die ausser ClamXav von allem abraten. Selber habe ich keinen Vireschutz installiert. Das schwächste Glied der Kette ist nicht das system sondern der Anwender.
 
Nennt mich ruhig alle naiv und dumm, aber ehrlich gesagt juckt es mich nicht, wenn sich irgendjemand in Kalifornien meine Notizen oder meine Verläufe auf dem Mac ansieht.
Ich verbreche nichts illegales und ich schätze mal, dass ich großen Firmen nicht wirklich weiterhelfe. Sollten sie meine Daten doch durchleuchten, werden sie das wohl kaum tun, um mir Schaden zuzufügen, wenn überhaupt, um ihre Produkte zu verbessern, wovon ich als Endkonsument doch nur profitiere.
Sicherlich habe ich Verständnis für Menschen, die vertrauliche Daten auf ihrem Mac/PC haben, welche fürchten, dieser beraubt zu werden.
Zum Thema Viren: Ein durchschnittlicher User, der nicht wirklich tief in die Lücken des Betriebssystems schaut, wird kaum Probleme mit Viren bekommen (mMn). Ich wünsche euch alle Frohe Weihnachten (:
 
Spotlight erledigt das doch auch -.-
Ich finde den Umfang von Alfred deutlich größer als den von Spotlight. Und Spotlight bietet keine iTunes-Steuerung an.

@Michael du hast bestimmt recht. Mac gibt es immer mehr und somit auch mehr Gefahren. Teil das doch hier mal einigen usern mit, die ausser ClamXav von allem abraten.
Außer von Sophos und ClamXav muss man leider von allem abraten, weil die Scanner sich oft tief im System einnisten und auf Dauer mehr Schaden als Nutzen anrichten. User, die einfach einen Scanner haben wollen, egal ob er vielleicht Unheil anrichtet, können sich ja Norton installieren. Was sind denn deine Erfahrungen, dass du für andere Virenscanner als die oben von mir genannten bist?
 
Ist so ein Geraet nicht eigentlich ein ziemlich grosses Geschenk? Welchen Anlass haben Eltern ihrem Kind etwas so etwas teures zu schenken?

@Raymond

dennoch benutzt man auf solchen Handys Whatsapp, Clouds u. Co. Wo ist da der Unterschied?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein Flashvirus aus seiner Sandbox ausbrechen will und mir einen Trojaner unter OSX 10.8.2 unterschieben will, wenn ich kein Passwort eingebe?!?
Zumal lassen sich bei meinen Einstellungen nur Apps aus vertrauenswürdigen Quellen und dem AppStore installieren sowie ausführen.
 
Lieferstatus vom iMac 27" immernoch unverändert bei 4.-10.1. -.-
Trotz Bestellung am 30.11. direkt als er im Store war...
Na gut, aber dann bleibt noch ein bisschen Spannung für nächstes Jahr :D
 
Das Anti-Virus-Programm das System "zerfressen" kann ich nicht bestätigen. Hier läuft seit ca. 2 Jahren ein kostenloser "Sophos". Der hat zwar in der Tat im Moment nicht viel zu tun, aber die Gefahr steigt an, weil die Macs immer populärer und damit für die Viren-Mafia interessant werden.
Die Gefahren gehen meistens von Unzulänglichkeiten in Flash, PDF-Readern und Java aus. Da reicht es dann - auch mit einem Mac - eine entsprechend präparierte Webseite zu besuchen und der Mac wird mit einem Trojaner versorgt und dient dann als Bot. Aber wie gesagt, man kann auch drauf verzichten und hoffen, dass Apple es schnell richten wird. :-)
Die Kollegen von Heise haben einen interessanten Artikel dazu: http://www.heise.de/mac-and-i/artikel/Schaedlingsbekaempfer-Leseprobe-1633954.html

@Michael du hast bestimmt recht. Mac gibt es immer mehr und somit auch mehr Gefahren. Teil das doch hier mal einigen usern mit, die ausser ClamXav von allem abraten. Selber habe ich keinen Vireschutz installiert. Das schwächste Glied der Kette ist nicht das system sondern der Anwender.



Scheinargument Marktanteil widerlegt: http://www.macmark.de/osx_security.php#scheinargument_marktanteil

MacMark's Seite ist auch in anderen Bereichen eine gute Lektüre, um den (neu erhaltenen) Mac näher kennen zu lernen. Lest euch über die Feiertage mal ein bisschen durch ;)



Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein Flashvirus aus seiner Sandbox ausbrechen will und mir einen Trojaner unter OSX 10.8.2 unterschieben will, wenn ich kein Passwort eingebe?!? [...]

Korrekt, Flashback war ein Trojaner, kein Virus. Und er muss(te) von Hand installiert werden, durch Eingabe des Passwortes.

Gruß,
der schreck
 
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Reaktionen: FelixMacintosh
@computerschreck: Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel.

Ich bleibe aber bei meiner Argumentation. Diese folgt nämlich dem Ansatz, dass es der Trojaner-Viren-Sonstwas-Mafia nicht darum geht, lustig einen nach dem anderen Rechner zu infizieren, sondern rein um Geld. Man will Kohle durch solche Programme generieren. Entweder unmittelbar durch so genannte "Scareware", oder mittelbar durch Nutzung des infizierten PCs zur Verteilung von weiterer "Malware" in Botnetzen.

Je breiter eine installierte Basis ist, um so breiter das Interesse diese auch auszunutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System (wie im Artikel beschrieben Windows) einen Designfehler hat oder nicht. Man muss sich "Trojaner-Autoren" nicht mehr so als Skript-Kddies vorstellen, die am heimischen Rechner mal eben einen kleinen Virus zusammenklicken. Hier arbeiten hoch spezialisierte Experten.

Ich gebe aber zu, dass die Mac-Plattform einen höheren Sicherheits-Standard bietet, als Windows gestützte Systeme. (Das geht auch gut aus dem Artikel hervor.)

Prinzipiell lassen sich Schwachstellen immer finden und die größte - das haben wir ja schon gelesen - sitzt immer noch davor. Artikel, wie der von Dir zitierte, helfen Menschen, die sich mit IT sehr gut auskennen. Macs werden aber auch an "die breite Masse" verkauft, die sich keine Gedanken über solcherlei Probleme macht.

Man könnte jetzt argumentieren "dann haben die halt Pech". Das sehe ich aber anders. Jeder ist gehalten im Rahmen seiner Möglichkeiten zum Schutz beizutragen. Aber auch hier gilt, jeder muss selber wissen was er tut. Weil der Mac potentiell sicherer ist, als ein Windows-PC, heißt das ja nicht, dass man sich nicht trotzdem schützen sollte.

Meine beiden Links gelten daher als Empfehlung.
 
@computerschreck: Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel.

Ich bleibe aber bei meiner Argumentation. Diese folgt nämlich dem Ansatz, dass es der Trojaner-Viren-Sonstwas-Mafia nicht darum geht, lustig einen nach dem anderen Rechner zu infizieren, sondern rein um Geld. [...]

Natürlich will man mit Schadprogrammen Geld verdienen, zumindest wenn man dieses "Gewerbe" professionell betreibt.

[...] Je breiter eine installierte Basis ist, um so breiter das Interesse diese auch auszunutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System (wie im Artikel beschrieben Windows) einen Designfehler hat oder nicht. Man muss sich "Trojaner-Autoren" nicht mehr so als Skript-Kddies vorstellen, die am heimischen Rechner mal eben einen kleinen Virus zusammenklicken. Hier arbeiten hoch spezialisierte Experten. [...]

Tut mir leid, dem kann ich nicht zustimmen. Nehmen wir mal an, Du wärst ein höchst professioneller Bankräuber mit Unmengen an Erfahrung und allem Werkzeug das Du Dir nur erträumen kannst. Jetzt hast Du die Wahl: Brichst Du mit Deinen Komplizen in das hochgesicherte Fort Knox ein (wo ja angeblich alle Goldvorräte der USA gesammelt sind), oder brichst Du bei Dir um die Ecke in der Kreissparkasse ein, wo zwar viel weniger Geld liegt, wo aber nachts die Tür nicht abgeschlossen wird?

Natürlich hättest Du Interesse in Fort Knox einzubrechen, letztendlich ist es aber viel einfacher, Omas Sparbuch aus der Sparkasse mitzunehmen. Wenn Du darauf aus bist, Beute zu machen um jeden Preis (und die Höhe dieser Beute vom Aufwand abhängig machst, sprich den schnellen Gewinn suchst), dann betreibst Du nicht mehr Aufwand als unbedingt nötig, um an Geld, Daten, Informationen oder sonstwas zu kommen.

Jetzt könntest Du natürlich sagen: Aha, aber es gibt ja viel mehr Sparkassen als Fort Knox, also ist doch logisch, dass Sparkassen öfter angegrifffen werden. Nun, drehen wir das Beispiel doch einfach um. Sagen wir es gäbe Hochsicherheitsanlagen wie Sand am Meer, aber nur ein oder zwei ungesicherte schlecht gesicherte Bankfilialen. Na, wo greifst Du jetzt an? Richtig, immer noch die Sparkasse. Der "Marktanteil" spielt keine Rolle, wenn es große Unterschiede beim Sicherheitsgrad gibt.

Die Entwickler von Schadsoftware sind auch nur Menschen, und infolgedessen gehe ich davon aus, dass sie denken und handeln wie Menschen. Kein Entwickler wird auf Teufel komm raus versuchen eine kleine Lücke auszunutzen, bei der die Erfolgschance bei meinetwegen 15% liegt, wenn woanders ein riesiges Sicherheitsloch klafft, was zu 85% einen Erfolg verspricht.

Natürlich mag es Ausnahmen geben - Tüftler, die die Sparkasse verschmähen und den Einbruch in Fort Knox als persönliche Herausforderung sehen, bei der zufällig noch ein schöner Gewinn abfällt - Das ist aber nicht die Regel, sondern, wie gesagt, eine Ausnahme.



Gruß,
der schreck

Anmerkung: Die Sparkasse ist hier symbolisch zur Verdeutlichung des Beispiels gewählt. Unterstellungen zur Sicherheit der Sparkassen sind nicht beabsichtigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Anti-Virus-Programm das System "zerfressen" kann ich nicht bestätigen. Hier läuft seit ca. 2 Jahren ein kostenloser "Sophos". Der hat zwar in der Tat im Moment nicht viel zu tun, aber die Gefahr steigt an, weil die Macs immer populärer und damit für die Viren-Mafia interessant werden.
Die Gefahren gehen meistens von Unzulänglichkeiten in Flash, PDF-Readern und Java aus.

Wobei man diese "Gefahren" ALLE über die Einstellungen im Browser (Safari) eliminieren kann ;-).