• Es gibt nach dem Softwareupdate eine Reihe von Änderungen und Neuerungen in unserem Forum. Genaueres dazu findet Ihr in dieser Ankündigung. Hinweise, Kritik, Anregungen, Lob und Tadel bitte hier diskutieren.

Ein gutes Festbrennweiten Objektiv

hpsg

Westfälische Tiefblüte
Mitglied seit
14.07.06
Beiträge
1.064
Also das ist definitiv nur eine Meinungssache :). Ich selber laufe mit der Nikon 50mm 1.4 durch die Gegend, und fühle mich mit diesem Glas am Wohlsten!! Ich habe noch gar kein Zoomobjektiv, weil mich der "Nachteil" des fehlenden Zooms sogar viel kreativer und Ideenreicher werden lässt. Habe meine besten Photos mit diesem Objektiv gemacht. Und ein Zoom hat eine Festbrennweite auch: Deine Füße :).

Also am Anfang machst du mit dem 55mm1.8 nicht viel falsch, es kostet nicht viel, und macht super Bilder, ähnlich wie bei dem 1.4. Das "Beschränken" auf manche Dinge (hier das Fehlen des Zooms) kann durchaus kreatievere Ideen hervorbringen, wenn man über die Urlaubsschnappschußschießerei hinaus möchte :). (Das gillt auch in der Musik bei Instrumenten und Equipment).

Wenn du allerdings mit Bauchtasche, Sandalen, Socken und kurzer unterwegs bist, dann solltest du ein günstiges Tamron Zoom Dingens kaufen ;) 18-200 mm :), das sieht fett aus, macht Eindruck in der Familie, und man kann alles schnell ablichten :). (Das ist jetzt nicht persönlich gemeint, musste es aber schnell mal los werden, denn ich glaube dass du nicht zu dieser Kategorie gehörst :) ).
 

Jenso

Altländer Pfannkuchenapfel
Mitglied seit
02.12.07
Beiträge
4.420
Klar habe ich Erfahrungen mit Retro-Adaptern - bin ja selbst fast ein Retro-Adopter.
(also das Gegenteil eines Early-Adopters, höhö)


Nun wird der Begriff allerdings uneinheitlich verwendet (der fotografische, „richtige“, also: Retro-Adapter) - ich meine damit die Option, ein Objektiv, welches nicht speziell für den Nahbereich korrigiert ist, umgekehrt vor die Kamera zu setzen, um Bild- und Gegenstandsweite dadurch im günstigen Verhältnis zu nutzen. Also Frontlinse Richtung Kamera-Body und daher: Objektiv-Bajonett nach vorn, zum Objekt.

Hilft sehr bei extremen Nahaufnahmen - ich nutze so etwas aber wirklich nur dann, also (bspw.) am Balgengerät.
 

J_Eckhoff

Jonagold
Mitglied seit
20.09.11
Beiträge
23
Also jemand der die Kamera hat um Eindruck zu machen bin ich nicht. Mir geht's um die Fotos finde es faszinierend was so alles möglich ist. Ich bereue es sogar schon zu tiefst mir die D5100 und nicht die 7000 geholt habe.

Mit dem Retro Adapter habe ich beim stöbern auch gefunden und fand es ganz interessant, wie das funktioniert etc.

Ich denke ich werde jetzt erstmal probieren und mir dann wohl eine Festbrennweite kaufen.
 

MacAlzenau

Golden Noble
Mitglied seit
26.12.05
Beiträge
20.844
So ein Retroadapter ist eigentlich ganz simpel. Ein Objektiv ist ja immer ein Kompromiß, was die Schärfe bei verschiedenen Entfernungen angeht. Vorne können die Entfernungen sehr weit variieren, hinten liegt sie aber fest, abhängig vom Auflagemaß der Kamera. Drum gibt es eine minimale Entferung, bis zu der man scharfstellen kann. Dreht man das Objektiv nun, kann man näher rangehen.

Betreffen die hier genannten Brennweiten eigentlich die realen oder die auf klassisches Kleinbild bezogenen? Wenn es umgerechnet Werte sind, ist 35mm oder 50mm für Porträt hervorragend geeignet, um Knollennasen und Karikaturen zu erzeugen. Standardbrennweiten für Porträt sind, auf 35mm-Format bezogen, 80 bis 110 mm. Man braucht Distanz zum Opfer, um den entfernungsabhängigen scheinbaren Größenunterschied zwischen verschiedenen körperteilen zu minimieren. Gehe ich nah ran, ist die Nasenspitze halb so weit entfernt wie die Ohren, wird also im Bild erheblich vergrößert. Bei einem oder zwei Metern Abstand fallen die zehn Zentimeter Differenz nicht mehr ins Gewicht.
Bei Makro ist es ähnlich, vor allem ist es oft kompliziert bei allzu nahen Objektabständen. Man beschattet das Objekt oder verjagt es, oder die Tiefenschärfe bereitet Probleme.
Wenn ich ganz speziell Makrofotos machen wollte, würde ich mir überlegen, ein wirklich gutes uraltes Objektiv zu nehmen. Ohne Autofokus oder Bildstabilisator, dafür mit einer optischen Qualität, die mit dem "neuen Zeugs" kaum bezahlbar ist.
 
  • Like
Wertungen: hpsg

J_Eckhoff

Jonagold
Mitglied seit
20.09.11
Beiträge
23
So ich habe mich nun über die Achromaten informiert und bin mir relativ sicher, dass ich mir so eine Linse kaufen möchte.
Könnt ihr mir irgendwelche Linsen empfehlen?
Wie gesagt die Linse wäre für das 18-55mm und das 55-200mm Objektiv. Habe im Internet viel über die Dioptrien gelesen und dass man auf den richtigen Wert beim richtigen objektiv achten sollte
 

Jenso

Altländer Pfannkuchenapfel
Mitglied seit
02.12.07
Beiträge
4.420
Ich habe (u. E.) den „+5“ Marumi-Achromaten mit 52mm Schraubgewinde, den kann ich Dir sehr empfehlen – das Pendent beim Raynox heißt – glaub ich – „250“ (jene Firma hält sich mit ihren tatsächlichen Daten etwas zurück).
 

Jenso

Altländer Pfannkuchenapfel
Mitglied seit
02.12.07
Beiträge
4.420
Yupp - die haben doch beide 52mm – rein optisch ist das kein Problem, falls Du das meintest…