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E-Commerce: Amazon sperrt Konten notorischer Rücksender

Das sind echte First World Problems bei einigen hier, ihr habt da mein vollstes Mitgefühl für eure grausame Situation...

Wenn mir der Film heute Abend im Kino nicht gefällt, werde ich auch versuchen mein Geld zurückzufordern. Oder besser, ich schaue mir 4-5 an und entscheide danach welcher es mir Wert war den Preis zu bezahlen. Werde mir einen Gartenstuhl mitnehmen, damit ich keinen Platz blockiere, so sollte ich ja niemandem schaden.

Mach' das. In schlecht sitzenden Hosen und Schuhen, die Blasen machen, weil deine Größe ausgerechnet bei denen ein bisschen enger ausgefallen ist. Aber ausprobieren wäre wirklich unethisch gewesen! Da muss man durch!
 
Mach' das. In schlecht sitzenden Hosen und Schuhen, die Blasen machen, weil deine Größe ausgerechnet bei denen ein bisschen enger ausgefallen ist. Aber ausprobieren wäre wirklich unethisch gewesen! Da muss man durch!

Selbstverständlich nur nackt. Kann mich nie entscheiden ob der Stoff oder das Leder das richtige für mich ist von der Haptik und dem Geruch. Und wie sieht es erst nach dem ersten Waschen aus?! Da kann ja sonst was passieren. Mag man gar nicht erst dran denken.
 
Hurra und Danke Amazon. Hoffe, das andere Anbieter dies möglichst auch bald so machen. Ohne Vorankündigung oder Ermahnung: Wenn dieses asoziale Gesocks meint, seine tatsächlich vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten auf dem Rücken der Allgemeinheit ausüben zu müssen, dann machen sie es ja wohl kaum im Halbschlaf, sondern unter vollem Bewusstsein. Mithin also mit Vorsatz. Ermahnung überflüssig.
Auch sollte der Gesetzgeber diesem Tun einen Riegel vorschieben und diese Rückgabemöglichkeiten für Proleten einschränken.
Ach ja, ich bin weder Online- noch Einzelhändler, sondern auch Besteller. Indes schalte ich vor dem Klick immer das Gehirn ein.
 
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Grundsätzlich habe ich Verständnis für Amazons Entscheidung, es ist deren gutes Recht mit notorischen Dauer-Rücksendern keine Geschäfte mehr machen zu wollen.
Aber es sollte zumindest eine Warnung oder "Mahnung" vorher kommen.
Und es kann auch nicht so, dass ein evtl. vorhandener Kindle dann praktisch nicht mehr sinnvoll genutzt werden kann. Wer liest schon immer und immer wieder die gleichen Bücher darauf? Das muss technisch machbar sein... Bestellung von physikalisch rücksendefähiger Ware nicht mehr möglich, aber das Kundenkonto für die Kindle-Umfänge weiter aktiv halten. Selbst wenn die Klientel dann dort unverhältnismäßig oft den "aus Versehen gekauft" Button drückt, entstehen ja weder Kosten noch Aufwand im Vergleich zu einer echten Rücksendung.
 
... Wenn dieses asoziale Gesocks ... Indes schalte ich vor dem Klick immer das Gehirn ein.

Vielleicht ist deine Lebenswirklichkeit eine andere als die der "Asozialen". Wir kaufen relativ viel Garderobe für uns und die Kinder online, da bleibt kaum eine Lieferung komplett bei uns. Das ist nunmal der Nachteil, wenn man Dinge nicht anprobieren kann oder die Farbe am Monitor nur unzureichend wiedergegeben wird. Da hilft die dein "eingeschaltetes Gehirn" auch nicht viel weiter...
 
Du liegst völlig daneben, Carrera, notorische Rücksender lesen nicht. Ihr Beschäftigung ist das Rücksenden. Und du warnst auch einen notorischen Dieb nicht: Achtung, beim nächsten Mal gibt's ein paar auf die Finger.
Notorische Rücksender bestellen, um zurückzusenden. Und das gehört abgestellt. Die Warnung gehört in die Geschäftsbedingungen geschrieben. Punktum.
 
Das Argument Kindle lasse ich nicht mehr gelten. Ich habe inzwischen ein paar mal nachgefragt, nachdem gepoltert wurde, inwieweit dort die Einschränkungen greifen. Da kam nix, also scheint alles gut zu sein.
 
also was hier manchmal für Dinge gepostet werden, da stehen einem echt die Haare zu Berge... "asoziales Gesocks" und ähnliches... Denkt ihr auch manchmal nach? Das Rücksendungen mehr als legitim sind, vom Gesetzgeber zugesichert und vom Online Händler nicht ohne Grund beworben werden, ist euch wohl nicht klar, oder?! Es dient ja nun mal dazu, Ware aus Gründen zurück zu geben, die Vorort im Handel nicht gegeben wären. Also z.B. eben Kleidung an zu probieren, entsprechende Ware auch mal an zu fassen und zu begutachten...
NATÜRLICH ist es legitim mir 2-3 Hosen zum anprobieren zu bestellen und unter Umständen nur eine oder gar keine zu behalten... NATÜRLICH ist es legitim mir 3 Taschen zu bestellen und mich dann für die zu entscheiden die mir am meisten entspricht... Wichtig ist nur das ich die Ware unbenutzt und unbeschädigt zurück sende, dann kann diese auch von Amazon wieder als "Neu" verkauft werden, sofern als unbeschädigt geprüft und neu verpackt usw... Ist ja auch legitim, im Laden nichts anderes, erst abgegriffene, leicht beschädigte und nicht mehr neuwertige Produkte werden als "Ausstellungsstück" reduziert verkauft... Eine offensichtliche neuwertige und beschädigte Handtasche mit Sicherheit nicht, auch wenn sie vorher von interessierten Käufer(innen) 100mal angefasst wurde...

Die reinen Kosten der Rücksendung sind für Amazon auch unproblematisch, deshalb wird ja sogar auch ein erweitertes Rückgaberecht eingeräumt, da bei kritischen Artikeln, z.B. Kleidung, ohne solche Rechte (mehrere Größen bestellen, ohne Gründe und kostenfrei zurück senden) würde kaum einer bestellen, die verlängerte Frist dient zusätzlich dazu einem die Angst zu nehmen, man würde es innerhalb der 14 Tage nicht rechtzeitig zur Post schaffen und die Frist verpassen...

Die leben im Endeffekt davon das es diese Möglichkeiten gibt! Und erleiden an den minimalen Transport kosten sicher keinen allzu großen Schaden, die zahlen ja immerhin nur Bruchteile der Kosten die wir normalen Menschen bei DHL und co abdrücken müssen, da bei so großen Kontingenten riesen Rabatte ausgehandelt werden...

Was wohl zum Problem werden kann, wenn die Ware beschädigt oder benutzt zurück kommt, und diese nicht mehr als Neuwertig verkauft werden kann... Hier könnte Amazon eigentlich den entstandenen Schaden einfordern, ABER, das würde halt eine Lückenlose Qualitätskontrolle erfordern, um sicher zu gehen dass einwandfreie Ware beim Kunden ankommt, und diese auch wieder einwandfrei zurück kommt!

Stattdessen wird halt wieder verschickt, bis eine Retour als "schon benutzt" oder ähnliches vom Kunden deklariert wird, dann wird erst drüber geguckt und evtl. im Warehouse verschramscht oder irgendwie über die Versicherung Schadensbegrenzung betrieben...
Würde ja auch nicht wenig Kosten verursachen so eine Einwandfreie Qualitätskontrolle, da nun aber durch die bisherige Politik auch Gewinne ein zu büßen sind, werden also nun potentielle Risiko Kunden aufgrund von "Rasterfahndung" einfach und ohne Vorwarnung ausgeschlossen, zum Teil aus ungerechtfertigten Gründen wie man ja hier und an anderer Stelle nachlesen kann.

Es werden also Menschen diskriminiert und pauschal fast schon kriminalisiert und offensichtlich auch von ihreren gekauften digitalen Gütern enteignet, weil Amazon seiner Pflicht einer entsprechenden Qualitätskontrolle nicht nach geht, und ein großer stumpfer Mob applaudiert noch Lautstark, beschimpft und unterstellt, da man schon mal offensichtlich benutzte Ware erhalten hat, echt nervig und asozial sowas, natürlich muss Amazon Leute sperren die von ihrem legitimen Rückgaberecht gebraucht machen, was auch sonst? ... Ach ja, nachschauen ob mit der Retour auch alles in Ordnung ist vllt...
 
Wenn ein Kindle nicht mehr mit einem Amazon-Konto verbunden ist, werden imho die geladenen Bücher nicht entfernt.
Man kann dann einfach keine neuen mehr mit diesem Konto kaufen.
Der/die/das Kindle ist nach wie vor ein eBook-Reader der aus anderen Quellen befüllt werden kann.

Dazu muss allerdings gesagt werden, dass der EPUB-Standard nicht unterstützt wird. eBooks aus verschiedenen Quellformaten können aber beispielsweise mit Calibre in das vom Kindle akzeptierte *.mobi-Format umgewandelt werden.
 
Habe ich sehr wohl, im Gegensatz zu Dir liegen mir dazu sogar aus 2000/2001 noch die Vorlagen aus Brüssel und der Gesetzesentwurf samt Begleittexten vor.

Und da steht nichts von inflationären Bestellungen :-D

Das ins BGB aufgrund EU-Verordnung aufgenommene Widerrufsrecht beim Fernabsatz soll in der Tat bei einem Geschäft, das mit Fernkommunikationsmitteln geschlossen wird, die Möglichkeit zur Rücksendung einräumen.

Es war nie im Sinne unserer Gesetzesväter, ein und die gleiche Ware inflationär zu bestellen, den Rest zurückzuschicken und den anderen Teil damit übermäßig zu belasten. Sinn ist wie von Dir richtig beschrieben, eine Ware zu bestellen und prüfen zu können, bei Nichtgefallen gerne zurück.

Dein geschwollenes Gerede und vermeintliches Getue ändert aber nichts an der Tatsache das Du Dich nun heraus redest. Du hast ganz eindeutig genau das Verhalten kritisiert und als "nicht erwünscht" bezeichnet, welches Du nun hier als korrekt bezeichnest ("prüfen - bei Nichtgefallen zurück").

Nichts anderes hat der von Dir angegriffene "rhuessen", gepostet das er sich Sachen zuschicken lässt und bei Nichtgefallen zurück schickt. Er hat sogar die von Dir beschriebene Vorgehensweise - welche nicht ok ist und worüber wir uns alle einig sind - als "nicht in Ordnung" bezeichnet.("Wenn es um Leute geht, die ständig eine Sache bestellen und diese dann wieder zurücksenden ...)

Also bitte nicht versuchen mit "Schlautuerei" die Dinge nun zu verdrehen. :-/



 
Ich denke Amazon wird so viele Neukunden zusätzlich erhalten wie sie Kunden sperren... :p
 
Mich wundert schon, dass Amazon dafür jetzt so lange gebraucht hat.
Also für so einen Schritt.

Mich wundert das nicht. Ende letzter Woche gab es die Quartalszahlen und die weisen (mal wieder) einen dicken Verlust aus. Klar Amazon möchte als das Kundenfreundlichste Unternehmen der Welt da stehen. Das hat seinen Preis. Nun müssen Sie sehen ob sie die Balance finden können.

Deswegen drehen sie an den Schrauben die sie so haben.

Es gab übrigens bereits vor mehr als einem Jahr mal Gerüchte in englischsprachigen ebook Foren das genau das gleiche auch für Kindle Besitzer umgesetzt wurde, d.h. wer zuviele Bücher als "versehentlich" gekauft zurück gegeben hatte wurde gesperrt.

Die Frage ist halt ab wann kann man auch einfach woanders shoppen. Denke für viele ist Amazon so interessant eben WEIL die so super kulant und kundenfreundlich sind.

Zu starkes drehen an den entsprechenden Schrauben kann also auch ganz nach hinten los gehen. In Sachen Beliebtheit stehen sie ja eh langsam auf einer Stufe mit (Ex)Schlecker und Lidl.
 
also was hier manchmal für Dinge gepostet werden, da stehen einem echt die Haare zu Berge... "asoziales Gesocks" und ähnliches... Denkt ihr auch manchmal nach? Das Rücksendungen mehr als legitim sind, vom Gesetzgeber zugesichert und vom Online Händler nicht ohne Grund beworben werden, ist euch wohl nicht klar, oder?! Es dient ja nun mal dazu, Ware aus Gründen zurück zu geben, die Vorort im Handel nicht gegeben wären. Also z.B. eben Kleidung an zu probieren, entsprechende Ware auch mal an zu fassen und zu begutachten...
NATÜRLICH ist es legitim mir 2-3 Hosen zum anprobieren zu bestellen und unter Umständen nur eine oder gar keine zu behalten... NATÜRLICH ist es legitim mir 3 Taschen zu bestellen und mich dann für die zu entscheiden die mir am meisten entspricht... Wichtig ist nur das ich die Ware unbenutzt und unbeschädigt zurück sende, dann kann diese auch von Amazon wieder als "Neu" verkauft werden, sofern als unbeschädigt geprüft und neu verpackt usw... Ist ja auch legitim, im Laden nichts anderes, erst abgegriffene, leicht beschädigte und nicht mehr neuwertige Produkte werden als "Ausstellungsstück" reduziert verkauft... Eine offensichtliche neuwertige und beschädigte Handtasche mit Sicherheit nicht, auch wenn sie vorher von interessierten Käufer(innen) 100mal angefasst wurde...

Die reinen Kosten der Rücksendung sind für Amazon auch unproblematisch, deshalb wird ja sogar auch ein erweitertes Rückgaberecht eingeräumt, da bei kritischen Artikeln, z.B. Kleidung, ohne solche Rechte (mehrere Größen bestellen, ohne Gründe und kostenfrei zurück senden) würde kaum einer bestellen, die verlängerte Frist dient zusätzlich dazu einem die Angst zu nehmen, man würde es innerhalb der 14 Tage nicht rechtzeitig zur Post schaffen und die Frist verpassen...

Die leben im Endeffekt davon das es diese Möglichkeiten gibt! Und erleiden an den minimalen Transport kosten sicher keinen allzu großen Schaden, die zahlen ja immerhin nur Bruchteile der Kosten die wir normalen Menschen bei DHL und co abdrücken müssen, da bei so großen Kontingenten riesen Rabatte ausgehandelt werden...

Was wohl zum Problem werden kann, wenn die Ware beschädigt oder benutzt zurück kommt, und diese nicht mehr als Neuwertig verkauft werden kann... Hier könnte Amazon eigentlich den entstandenen Schaden einfordern, ABER, das würde halt eine Lückenlose Qualitätskontrolle erfordern, um sicher zu gehen dass einwandfreie Ware beim Kunden ankommt, und diese auch wieder einwandfrei zurück kommt!

Stattdessen wird halt wieder verschickt, bis eine Retour als "schon benutzt" oder ähnliches vom Kunden deklariert wird, dann wird erst drüber geguckt und evtl. im Warehouse verschramscht oder irgendwie über die Versicherung Schadensbegrenzung betrieben...
Würde ja auch nicht wenig Kosten verursachen so eine Einwandfreie Qualitätskontrolle, da nun aber durch die bisherige Politik auch Gewinne ein zu büßen sind, werden also nun potentielle Risiko Kunden aufgrund von "Rasterfahndung" einfach und ohne Vorwarnung ausgeschlossen, zum Teil aus ungerechtfertigten Gründen wie man ja hier und an anderer Stelle nachlesen kann.

Es werden also Menschen diskriminiert und pauschal fast schon kriminalisiert und offensichtlich auch von ihreren gekauften digitalen Gütern enteignet, weil Amazon seiner Pflicht einer entsprechenden Qualitätskontrolle nicht nach geht, und ein großer stumpfer Mob applaudiert noch Lautstark, beschimpft und unterstellt, da man schon mal offensichtlich benutzte Ware erhalten hat, echt nervig und asozial sowas, natürlich muss Amazon Leute sperren die von ihrem legitimen Rückgaberecht gebraucht machen, was auch sonst? ... Ach ja, nachschauen ob mit der Retour auch alles in Ordnung ist vllt...

Du hast ganz Recht, Zurücksenden ist legitim, aber auch Käufer auszuschließen ist auf der anderen Seite A.'s Recht. Ich glaube kaum, dass hier diskriminiert wird - so wird es wohl bei den meisten gesperrten Accounts um massives Rücksendeverhalten gehen. Ich kann nur sagen, dass ich Amazon in der Vergangenheit als sehr kulantes Unfernehmen erlebt habe und kann mit nicht vorstellen, dass man hier plötzlich loszieht und unberechtigt Konten sperrt.
 
NATÜRLICH ist es legitim mir 2-3 Hosen zum anprobieren zu bestellen und unter Umständen nur eine oder gar keine zu behalten... NATÜRLICH ist es legitim mir 3 Taschen zu bestellen und mich dann für die zu entscheiden die mir am meisten entspricht...
Legitim hin oder her… Es gibt die eine Sorte Leute, die zu faul ist, in ein Bekleidungsgeschäft zu gehen, und die andere, die zu faul ist, ständig die Ware wieder einzupacken und zur Post zu rennen. Ich gehöre zu Nr. 2 und frage mich, ob Variante 1 wirklich so viel praktischer ist? Und dabei geht es nicht nur um die Transportkosten, damit ein Unternehmen wie Amazon auch ja nicht zugrunde geht, sondern um Aspekte wie die Umwelt und die Arbeit, die tatsächlich von echten Menschen (und auch nicht nur von Amazon-Mitarbeitern) geleistet werden muss. Das ist für mich moralisch gesehen absolut grenzwertig, sich so zu verhalten. Noch dazu steh ich auch nicht besonders darauf einen mehrmals gebrauchten Artikel als "neu" verkauft zu bekommen (bei Kleidung fällt das vielleicht nicht so auf).

Die leben im Endeffekt davon das es diese Möglichkeiten gibt! Und erleiden an den minimalen Transport kosten sicher keinen allzu großen Schaden, die zahlen ja immerhin nur Bruchteile der Kosten die wir normalen Menschen bei DHL und co abdrücken müssen, da bei so großen Kontingenten riesen Rabatte ausgehandelt werden...
Die armen normalen Menschen und die bösen Transportunternehmen… Du weißt aber, dass die DHL-Fee die Pakete nicht in deinen Briefkasten zaubert und dass dort durchaus auch Menschen arbeiten?
 
Es gibt da einfach Grenzen. Eine Hose die nicht passt zurückzuschicken ist total in Ordnung und auch genau im Sinne des Gesetzgebers. Drei Hosen zum anprobieren zu bestellen und dann nur die davon zu nehmen die auch passen finde ich auch noch in Ordnung, das ist ja das was man im Lade auch macht. Drei Handys zu bestellen und damit intensiv 12Tage rumzuspielen und dann zurückschicken finde ich ist über der Grenze, das kannst du im Laden ja auch nicht mal eben so machen. Genauso finde ich Sachen "nur mal zum anschauen" zu bestellen ohne wirkliches Kaufinteresse zu haben nicht in Ordnung. Das Gesetz soll ja nur den Ausgleich schaffen, weil du die Geräte eben vor dem bestellen nicht in echt sehen kannst, und dann eben zurück schicken kannst wenn es nicht deinen Vorstellungen entspricht. Ich finde es hängt da immer am Kaufinteresse. Hast du echtes Interesse das Gerät zu kaufen, und schickst es nur zurück wenn es nicht deinen Erwartungen entspricht, dann ist das so wie Gesetzgeber es gedacht hat. Regelmäßig Dinge zu bestellen nur um mal damit rumspielen zu können, ohne Kaufinteresse geht da imho am Grundgedanken vorbei, und da sehe ich es auch ein wenn Amazon solche Kunden sperrt. Ebenso wenn jemand ganz bewusst zb einen Beamer nur für das Fußballspiel am Wochenende bestellt und danach zurückschickt. Solche Leute nutzen die gesetzliche Regelung unverhältnismäßig aus, und sind imho auch zurecht irgendwann gesperrt.

Andersrum sind hier ja auch alle immer sehr auf Neuware bedacht. Sobald nur die Folie um die Packung fehlt gibt es hier schon den Thread "Achtung Betrug, XY verkauft Gebrauchtware als neu". Im Gegenzug will man aber alles kostenlos auspacken und angrabbeln dürfen, und wehe der Händler stellt den Wertverlust beim Zurückschicken in Rechnung, dann wird da nie wieder bestellt und sofort zum Anwalt gerannt.
 
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Sehe das auch so. Bei Kleidung ist es was anderes als bei Elektronik. Größen können abweichen, da finde ich es normal, wenn man wirklich etwas kaufen will und mehr bestellt und einen Teil zurücksendet.

Wenn man allerdings nur was zum testen bestellt und sich schon vorher sicher ist, dass man es wieder zurückschickt geht das gar nicht.
 
Ich habe nun mal eine Nacht drüber geschlafen und mir ist zu den Argumentationen (durch die ständigen Retoursender wandern die Produkte nicht in den Wareshop sondern treffen unter anderem bei einen als "Neuware" ein), dies ist zwar ärgerlich. Dennoch ist mir nun da ein sehr passenden gegen Argument eingefallen unter anderem durch den Beitrag eines User der Schuhe und eine Sonnenbrille gesucht hat.

Wenn ich nun in einen Shop gehe und mir dort mein Produkt ansehe bzw. kaufe. Kann es auch passieren das genau dieses Modell an Schuhen bzw. Brille schon hunderte anderen Potenzielle Kunden anprobiert haben. Hier meckern aber niemand das es immer noch als Neuware verkauft wird oder wie?! Allgemein bei Textilprodukten oder Accessoires, ist es doch so. Das eigentlich alles Ware vom "Ständer" ist wo die ganze Laufkundschaft und auch potenzielle Käufer ausprobieren können und auch schon haben. Eigentlich nur bei Elektroprodukte hat man in Einzelhandel wirklich die Möglichkeit ein Komplett umgeöffnete Schachtel bzw. sogar versiegeltes Produkt zu erwerben in dem man den Entsprechen Karton sich einfach dann von den Produkt aus den Schrank dann holt.
 
Wenn ich nun in einen Shop gehe und mir dort mein Produkt ansehe bzw. kaufe. Kann es auch passieren das genau dieses Modell an Schuhen bzw. Brille schon hunderte anderen Potenzielle Kunden anprobiert haben. Hier meckern aber niemand das es immer noch als Neuware verkauft wird oder wie?! ...Eigentlich nur bei Elektroprodukte hat man in Einzelhandel wirklich die Möglichkeit ein Komplett umgeöffnete Schachtel bzw. sogar versiegeltes Produkt zu erwerben in dem man den Entsprechen Karton sich einfach dann von den Produkt aus den Schrank dann holt.

Doch, genau das ist das Problem. Es gibt Geräte oder Waren, die man wirklich nagelneu haben will, originalversiegelt, und die kann man über Amazon wegen der schamlosen "Ausprobierkunden" oft nicht mehr bekommen, und ich bestelle deswegen manche Dinge gar nicht mehr. Im Einzelhandel nehme ich auch nicht das Ausstellungsstück wenn möglich, sondern frage nach einem originalverpackten.
Gerade bei empfindlichen Produkten weiss man ja nicht, was der Ausprobierer zu Hause damit angestellt hat. Dreimal runtergefallen sieht man nicht unbedingt, die Lötstellen sind trotzdem brüchig. Das hat also nichts mit Pingeligkeit zu tun.
 
Wobei bei Amazon ja bereits ausgepackte Ware separat in den Warehouse Deals angeboten wird. Ich hatte bei Amazon noch nie Probleme, dass ich gebauchte Ware "untergejubelt" bekommen hätte. Klar kann das mal vorkommen, wo Menschen arbeiten passieren Fehler, aber Amazon verhält sich da in aller Regel schon korrekt.
 
Doch, genau das ist das Problem. Es gibt Geräte oder Waren, die man wirklich nagelneu haben will, originalversiegelt, und die kann man über Amazon wegen der schamlosen "Ausprobierkunden" oft nicht mehr bekommen, und ich bestelle deswegen manche Dinge gar nicht mehr. Im Einzelhandel nehme ich auch nicht das Ausstellungsstück wenn möglich, sondern frage nach einem originalverpackten.
Gerade bei empfindlichen Produkten weiss man ja nicht, was der Ausprobierer zu Hause damit angestellt hat. Dreimal runtergefallen sieht man nicht unbedingt, die Lötstellen sind trotzdem brüchig. Das hat also nichts mit Pingeligkeit zu tun.

Klar ein Elektronisches Gerät sollte wirklich komplett Neu sein und nicht schon ein paar Stunden oder in Falle einer Kamera vielleicht schon hunderte bis tausende Auslösungen aufweisen. Da kann man ruhig Pingelig sein, jedoch ist genau hier der Hund begraben in der heutigen Zeit wo die Techblogs aus den Boden sprießen wie Unkraut und zwar auf der einen Seite für uns als Kunden gute Arbeit leisten und die Produkte vorher testen, mit Unpack Videos, Reviews etc etc. Genau die Blogs müssen klein Anfangen und nutzen dabei schamlos einen Service wie Amazon hin hat aus. Sie Bestellen 3-4 Smartphones, testen die auf Herz und Nieren, berichten für uns darüber und dann schicken sie es wieder zurück.

Bis Blogs eine solche Menge an Klicks generieren das die Hersteller selbst auf sie Aufmerksam werden dauert es lange und dann erhalten sie die Produkte auch direkt vom Hersteller so das sie darüber berichten können. Genau hier kommt nun die Kehrseite, denn bis das passiert schaden sie den Onlinehändlern und unter Umständen auch uns als Kunden. Da wir eben nicht mehr Neuware erhalten bzw. das wäre ja nicht so schlimm wenn diese so gekennzeichnet wäre und dann auch billiger ist.


Ich bin mir auch ziemlich sicher das Amazon nicht die Kundenkonten gesperrt hat von denen die nur Klamotten zurücksenden ich bin mir da sicher das es fast ausschließlich um die Kunden handelte die lauter Elektrogeräte zurücksenden. Genau hier könnte Amazon das aber auch anders handhaben und zwar das sie einen für Elektrogeräte. Zum Beispiel das für ein bis zwei Produkt im Monat es kostenlos ist und für alle weiteren Rücksendungen wird eine Gebühr fällig wird. Oder wenn man es schon an den Bestellungen sieht mehre Smartphones hinter einander das dann schon ab der zweiten Rücksendung eine Gebühr fällig wird. Überlegt mal wie das ganze zu nun raus gekommen ist ein Blog hat darüber berichtet, warum weis dieser Blog das wohl? Vermutlich weil er selber gesperrt wurde da er ständig Rücksendungen hat da er nur darüber berichtet wie das Produkt ist.