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E-Book-Reader: ausgereift/sinnvoll oder mangelhaft/unnötig

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Irreversibel, 07.12.07.

  1. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Da ich viel lese (oft mehrere Bücher parallel) wird ein eBookreader für mich immer attraktiver. Akkulaufzeiten von mehreren Tagen und das Munkeln von einem gestochen scharfen Schriftbild machen mich neugierig. 350-600 Euro werden Kindle, Cybook Gen3, Iliad und Konsorten wohl kosten, in Deutschland sind sie allerdings noch nicht erhältlich. Bei den Massen an openDocuments die im Umlauf sind könnte es sich fast lohnen. Was ich mir wünschen würde wäre eine onscreen Markerfunktion, da ist das Papier immer noch überlegen.

    Der Kindle hat den Mobilfunk gleich mit eingebaut und man kann unterwegs auch kostenlos auf Wikipedia zugreifen. Allerdings sehe ich keinen Sinn in der eingebauten Tastatur, da gefällt mir das Cybook von Bookeen deutlich besser, vor allen Dingen liegt es mit einer optionalen Lederhülle wahrscheinlich besser in der Hand.

    Was meint ihr, sind Markt und Technik reif für eBook-Reader? Einen Reader von Apple würde wohl die meisten hier freuen, mich eingeschlossen - glaube aber kaum dass einer in den nächsten Jahren Marktreife erlangen wird sondern eher dass Apple das Feld wieder von hinten aufrollen wird...
     
  2. nev03

    nev03 Freiherr von Berlepsch

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    Ich glaub nicht das sich so ein Gerät hier durchsetzen wird. Ich weiss ja nicht wie das bei euch ist aber ich find es viel schöner in einem großen Buchladen in ruhe mal ein Buch in die Hand zu nehmen und darin zu blättern. Das ist doch alles nur Spielerei.


    ...und ein richtiges Buch braucht auch keine Batterien -.-
     
  3. Utz Gordon

    Utz Gordon Schöner von Nordhausen

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    Amazons elektronisch Bücher haben DRM, lassen sich nicht tauschen, gehen beim Hinfallen kaputt... sowas brauch ich im Moment nicht.
     
  4. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Wiegt aber auch ein paar Gramm - und wenn man immer 3 Stück mitschleppt ist das schon ganz schön sie in digitaler Form zu konsumieren :)

    Ich blätter auch gerne durch so richtig schönes, schweres Papier. Ich schlepp's nur nicht gern ^^
     
  5. iAZ

    iAZ Gala

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    Ej ein richtiges Buch in der Hand zu halten ist was anderes als ein E-Book Readerä(von mir ab jetzt E-BR)! und wenn das Buch runterfällt (Was mir nicht schwer aus 2m passiert) hält es das Buch aus aber das E-BR ist futsch:)
    ich finds sinnlose spielerei
     
  6. Bier

    Bier Pomme au Mors

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    Gib dem ganzen noch 2 Jahre.
     
  7. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    So, jetzt ist der Kindle 2 raus und das Verlangen, mir so ein Gerät zu kaufen ist weiter gewachsen.

    Meine Gründe:

    1. Zeitung lesen. Manchmal wird sie bei uns gar nicht zugestellt oder von irgendwelchen Nachbarn abgefangen. Eine komplette Zeitung (z.B. SZ) macht sich in der Tasche breit und am Ende des Tages wirft man sie weg weil sie einfach nur Platz vergeudet. Sie ist umständlich zu lesen weil man Platz braucht um sie fachgerecht gefaltet zu halten. Natürlich kann man sie auch kleinfalten, aber dann muss man sie für jeden Artikel umfalten. Das ist okay, solange es keine bessere Alternative gibt, hat mich aber schon immer ein bisschen genervt. Einziger Nachteil: Den Kindle kann man beim Streichen nicht auf dem Boden auslegen. Und beim Kindle kann man nicht den Politik-Teil heraustrennen während die Freundin das Feuilleton liest.

    2. Fachliteratur durchsuchen. Ich hätte gerne die wichtigsten Fachbücher zum Nachschlagen immer dabei, dazu ein paar medizinische Wörterbücher und die Rote Liste. Gerade bei diesen Büchern profitiert man von einer Stichwortsuche immens, es entfällt das lästige Herumblättern und das Suchen in z.T. grausamen Indizes. In Büchern wie der Roten Liste kann man sofort nach den Arzneimittelnamen oder dem Wirkstoff suchen und spart sich das die umständliche Suche im Index, der allein so dick ist wie manches Buch. Schnell mal zwischendurch nachschlagen oder bei der Literaturarbeit nach Zitaten suchen, das wäre für mich super.

    3. Bücher weiterlesen, egal wo. Dank iPhoneapplikation kann man nun das gerade favorisierte Buch weiterlesen, selbst wenn der Kindle gerade nicht in der Tasche liegt. Wenn ich den Kindle wieder zur Hand nehme, lese ich dort weiter wo ich beim iPhone aufgehört habe.

    Dass bei der Zerstörung des Geräts alle Bücher ebenfalls über den Jordan wandern ist genauso wahrscheinlich wie der Verlust aller Apps bei der Vernichtung eines iPhones: Die gekauften Titel werden als Sicherungskopie zwischengespeichert und können beim Verkäufer nochmals heruntergeladen werden. Also selbst wenn nach einem Hausbrand der Kindle kaputt ist, ist die Bibliothek noch lange nicht ruiniert. 1.4 GB Speicherkapazität reichen für die wichtigsten Titel - bei Romanen lese ich sowieso nicht mehrere parallel, den Platz brauche ich eher für Nachschlagewerke. Ausserdem lagert meine komplette Bibliothek sowieso online und bereit zum Download.

    Es wäre also ziemlich toll für mich wenn der Kindle 2 in Deutschland angeboten werden würde - mit welchem Mobilfunkprovider Amazon da einen Kontrakt schliesst ist mir ehrlich gesagt völlig egal, Hauptsache ist dass Amazon beim bisherigen Konzept (keine monatlichen Gebühren und keine Onlinekosten) bleibt.

    Wie schaut's beim Rest der Apple-Belegschaft aus?
     
  8. martin81

    martin81 Gelbe Schleswiger Reinette

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    Optisch hat der Kindle 2 einen mächtigen Schritt nach vorne gemacht, finde ich. Der alte sah streckweise recht klobig aus.

    So ein Gerät lohnt sich sicherlich nicht für jeden. Wenn man jedoch viel / oft unterwegs ist und dabei auch lesen möchte, lohnt er sich sicherlich. Das Gerät nimmt nicht viel Platz weg, vorallem nicht, wenn man es mit der Menge an Büchern vergleicht, die man speichern kann.

    Bei dem Preis wird er aber wohl auch nicht so schnell zum Verkaufsschlager werden.
     
  9. Ankaa

    Ankaa Roter Seeapfel

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    Was ich merkwürdig finde. E-Books, auch reader gibt es schon seit guten 7-8 Jahren, aber durchgesetzt haben sie sich bis heute nicht. Das mag zum einen an dem Preis liegen.

    Und ich kanns nicht verstehen. Z.B. bin ich mir persönlich ziemlich sicher, dass so ein Reader NIE nicht echte Bücher ersetzt, ich denke, den Anspruch hat er gar nicht. Aber mir fallen zich sinnvolle Anwendungen ein. Z.B. kann man Fachliteratur abspeichern und hat schnell zugriff auf unterschiedlichste Werke, Lexika etc. Und die Idee, man könne ja die 10+ Schulbücher ersetzen und somit den Ranzen erheblich leichter machen, hatte ich schon mit 13...
     
  10. eyecandy

    eyecandy Graue Französische Renette

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    nein.

    auch heute weisen die displays der geräte noch bei weitem keine mit gedruckten büchern vergleichbare kontrastwirkung auf. ermüdungsfreies und damit augenschonendes lesen über einen längeren zeitraum ist kaum möglich.

    natürlich stehen (vorwiegend englischsprachige) openbooks bereit. solange aber sonst kaum bücher als e-books vorliegen bzw. veröffentlicht werden, macht ein e-book-reader (noch) keinen sinn.
     
  11. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Hm, also da wage ich doch gleich mal zu widersprechen. Die eInk-Displays der neuesten Generation habe ich selbst mal in Augenschein genommen und die Bildqualität ist ähnlich, wenn nicht sogar besser als Zeitungspapier. Diese Displays bringen die technischen Voraussetzungen mit nicht zu flimmern wie normale LCDs, die elektronische Tinte wird nur einmal unter Spannung gesetzt und bleibt dann in dem Zustand. Ein einmal angeregter Abschnitt benötigt keine Spannung mehr um seinen Zustand zu halten.

    Das war auch der Grund weswegen sich eBooks vorher nie durchsetzen konnten, Ankaa: Sie konnten nicht auf einem flimmerfreien Display in lesetauglicher Qualität dargestellt werden und verbrauchten bei der Wiedergabe zuviel Strom.

    Ein großes Hindernis wird der Preis sein. Ich z.B. gehöre zu den Leuten die nicht einsehen warum sie für einen ePaper oder ein eBook ähnlich viel zahlen sollen wie für die gedruckte Ausgabe. Die Buchpreisbindung in Deutschland verhindert allerdings eine Neuordnung der Preise für eBooks, dank dem Börsenverein des deutschen Buchhandels der der Ansicht ist dass die Buchpreisbindung auch genauso für eBooks gilt.
     
  12. martin81

    martin81 Gelbe Schleswiger Reinette

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    Joar das stimmt schon mit der Buchpreisbindung. In USA sind die Kindle-Bücher schon massiv billiger. Print-Bücher zwischen 25-35$ gehen als Kindle-Buch für unter 10$ weg.

    Da rechnet sich so ein Kindle schon eher, wie bei gleichem Preis für Print- und Kindle-Bücher.
     
  13. Irreversibel

    Irreversibel Akerö

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    Das Gerät ist einfach viel zu teuer um dem Massenmarkt die eBooks schmackhaft zu machen ohne diese gleichzeitig günstiger anzubieten. Es sind ja nicht nur Vorteile für den Kunden, auch die Verlage profitieren davon.

    Dazu kommt dass sich Verlage wie z.B. Thieme schwer mit der digitalen Veröffentlichung ihrer Bücher tun. Wer mal das Onlinelehrbuchangbot von Thieme über das VPN seiner Unibibliothek durchforstet hat weiss was ich meine. Ich habe da vor einigen Jahren mal in so einem studentischen Ausschuss gesessen der Thieme beraten sollte und da haben die sich schon schwergetan zu akzeptieren dass man sowas wie ein "Onlineangebot" überhaupt braucht und was für Vorteile das jetzt konkret hat...
     
  14. Käpt'n Blaubär

    Käpt'n Blaubär Roter Delicious

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    Für meine Schulbücher wär so ein ebook bestimmt nicht schlecht. Dann wäre die Schultasche ein paar Kilo leichter und wenn man mal die Hausaufgaben nicht hat, kann man sagen der Akku leer war :p.
     
  15. gucadee

    gucadee Strauwalds neue Goldparmäne

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    Obwohl ich das Thema auch interessant finde, gibt es gleich mehrere Gründe, die mich warten lassen:
    -- Endgeräte (noch) zu teuer
    -- Formatkrieg noch nicht entschieden
    -- einige Formate (noch) DRM-behaftet

    => ich glaube auch, dass das in 1-2 Jahren erst wirklich interessant wird
     
  16. ChristianK

    ChristianK Thurgauer Weinapfel

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    Ich habe auf der Frankfurter Buchmesse einen Reader von Sony auch etwas genauer unter die Lupe nehmen können und muss sagen dass ich echt positiv überrascht war. Nur der Preis schreckt mich persönlich noch von solchen Geräten ab!

    Und das Bücherregal wird wohl nach einer solchen Investition auch nicht mehr so toll aussehen! :-D
     
  17. apedance

    apedance Friedberger Bohnapfel

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    Es gibt doch irgendeine tolle Software für den Mac welche es erlaubt Zeitung zu lesen. (nytimes)
    Weiß jemand wie die heißt?
     
  18. Bajuware

    Bajuware Oberösterreichischer Brünerling

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    Ich denke ein E-Reader wird einen gewissen Einsatzbereich haben, der durchaus sinnvoll sein kann, sofern die Preise für die Dinger endlich mal sinken. Beispielsweise könnte ich mir das in Schulen ganz gut vorstellen, dort kann man viele Bücher durch solche Geräte ersetzen, das spart über die Jahre sicher auch ressourcen.

    Für den Alltagsgebrauch kann ich mir das Ding nicht tauglich ausmalen. Leute die gern lesen werden auch weiter Bücher kaufen, auch wenn man sich mit so nem Ereader eventuell den einen oder anderen Euro sparen könnte.

    Wie gesagt, ich sehe großes Potential was Schule/Schulungs- und Fortbildungszwecke anbelangt. So könnte man beispielsweise zur Fachlektüre gleich kleine Filme verknüpfen, animationen die einiges genauer erklären, etc.

    Ich verfolge die E-Reader Geschichte schon ein paar Tage, vor allem aber weil ich der Meinung bin, sollte sich das doch für den Privatbereich durchsetzen, ist das erneut eine Werbesparte auf die man sich konzentrieren sollte :D
     
  19. Ludren

    Ludren Pferdeapfel

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    Wenn es den Kindle in Österreich gäbe, würde ich ihn mir kaufen. Bei mir Stapeln sich Bücher. Habe schon keinen Platz mehr. Jeden Tag unterwegs die Tageszeitung und alle meine Bücher in einem Gerät. Traumhaft!
     
  20. saarmac

    saarmac Weisser Rosenapfel

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    Hi,

    meintest du das?

    http://www.acrylicapps.com/times/
     
    apedance gefällt das.

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