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Magazin Durchschnittlicher iPhone-Verkaufspreis gestiegen, Android-Geräte günstiger

Philipp Schwinn

Herrenhut
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Im vergangenen Quartal, das Apple mit einem Rekordergebnis abschloss, konnte der Konzern aus Cupertino ebenfalls den durchschnittlichen Verkaufspreis für ein iPhone steigern. Produkte der Konkurrenz, die auf Android setzen, sind stattdessen im Durchschnittspreis gesunken. Dies zeigen von ABI Research ermittelte Zahlen in einem Bericht des Wall Street Journal. Auch wenn es deutlich mehr Android-Smartphones aller Preisklassen gibt, zeigt die größer werdende Differenz, dass der stärkste Markt für Googles Betriebssystem eher im unteren und mittleren Preisbereich zu liegen scheint.[prbreak][/prbreak]

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Bild von Kārlis Dambrāns (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten

Apple hat es geschafft, den im Schnitt bezahlten Betrag im letzten Jahr auf 687 US-Dollar zu steigern. Noch im Sommer 2014 lag dieser knapp 100 Dollar darunter. Grund für die Steigerung ist demnach die Einführung des iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Während der Einstiegspreis des iPhone 6 unverändert gegenüber der Vorgängergeneration blieb, kostet das vor allem in Asien beliebte iPhone 6 Plus 100 Dollar mehr.

Ein weiterer Grund ist die auf maximalen Gewinn ausgelegte Produktstrategie die der Konzern bei der Speicherausstattung seiner Geräte vollzieht. Während bei früheren Speicherverdoppelungen alle Kapazitäten stiegen und die kleinste Größe beispielsweise von 8 auf 16 Gigabyte stieg, hat sich Apple diesmal anders entschieden. Weiterhin ist 16 Gigabyte das Minimum, gefolgt von 64 und 128 Gigabyte für 100 bzw. 200 Dollar Aufpreis. Durch den Verzicht auf eine Anhebung der kleinsten Ausstattung greifen viele Kunden deshalb eher zur teureren Variante, was den Preis im Schnitt weiter steigen lässt.

Bei Android-Geräten sieht es ziemlich genau andersherum aus. Während Anfang 2014 durchschnittlich knapp 380 Dollar für ein Smartphone gezahlt wurden, sank dieser Wert zum Jahresende hin auf nur noch 254 US-Dollar. Ein Indiz dafür, dass viele Kunden die Geräte aus dem oberen Preissegment bevorzugen, lieber zu iOS statt Android greifen. Auch der Fakt, dass Samsungs Gewinn im letzten Quartal um knapp 65 Prozent eingebrochen ist, unterstützt diese These.

via AppleInsider
 
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Denke die Hersteller von Android Geräten werden zu 90 % den Weg gehen wie die Dosenhersteller von Windows. Mit dem schieben von Kisten kann man kein Geld verdienen. Mal sehen wer übrig bleibt. Zumindest hat Apple in dem Segment alles richtig gemacht.
 
Die Spitzenwerte von Samsung, Sony und Co sind alle teurer geworden als die Vorgänger und haben Apple mittlerweile eingeholt, allerdings gibt es immer mehr Billigmodelle von kleineren Androidherstellern weshalb diese Statistik oder wie man dem sagen will sehr wenig aussagt.
 
Die Spitzenwerte von Samsung, Sony und Co sind alle teurer geworden als die Vorgänger und haben Apple mittlerweile eingeholt

Vielleicht bei der UVP. Der Straßenpreis sinkt aber meist rapide.
Die Spitzenmodelle Samsung S5, HTC One M8 oder Sony Xperia Z3 kosten allesamt nur noch um die 450 Euro.
 
Vielleicht bei der UVP. Der Straßenpreis sinkt aber meist rapide.
Die Spitzenmodelle Samsung S5, HTC One M8 oder Sony Xperia Z3 kosten allesamt nur noch um die 450 Euro.

Ja klar, jetzt schon, aber ich meinte direkt nach Release sind die Geräte teurer als die Vorgänger es nach dem Release waren. Nach einem halben Jahr sind die Androiden viel billiger als die IPhones nach einem Jahr, das ist klar aber ich meinte direkt nach Release. Zu Beginn sind die Androiden Smausung Galaxy Note, S oder auch Sony Z bzw. LG G kaum mehr günstiger als IPhones der Zerfall ist natürlich krass denn das Samsung Alpha mit 32 GB kriegt man bereits für etwa 350 Euro im Fachhandel. (Im Interdiscount für 399.- Franken entspricht etwa 320 Euro mit dem alten 1.20 Kurs gerechnet.)
 
Das hält aber auch nur zwei Monate. ;)
So ähnlich war es zumindest beim HTC One M8. Im Sommer gab es das bereits für 499 statt anfangs 649 – nach gerade einmal vier Monaten oder so.
 
Die 200 Euro Aufschlag für etwas mehr Speicher ist in der heutigen Zeit einfach lächerlich, wir leben doch nicht mehr um 2000 herum, als man für eine Festplatte noch ein Vermögen bezahlt hat.
 
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Ja, hat man schön die 32GB Version gestrichen, damit man gleich 64 GB nimmt.

Dumm!
 
Das war schon taktisch von Apple die 16 GB Version einfach beizubehalten. So das das nächstgrößere Speicher-Model mit 64 GB deutlich verlockender wird...

Hätte da eigentlich 32 GB erwartet gehabt für die Standard-Variante...
 
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Die 200 Euro Aufschlag für etwas mehr Speicher ist in der heutigen Zeit einfach lächerlich, wir leben doch nicht mehr um 2000 herum, als man für eine Festplatte noch ein Vermögen bezahlt hat.

200€ ist der Unterschied zwischen 16 und 128GB, ist das wirklich nur "etwas mehr" Speicher?

Über die Preispolitik von Apple braucht man eigentlich nicht zu diskutieren. Das Zeug ist teuer, dafür bekommt man aber auch etwas. Wenn es zu teuer ist, einfach nicht kaufen und mit den Füssen abstimmen. Ich hab immer noch mein 5s weil ich im iPhone 6 für den Preis keinen Mehrwert sehe. So einfach ist das.

Beschweren sich in den Foren von Jaguar oder Bentley eigentlich auch laufen Menschen über den Preis der Autos?
 
Über die Preispolitik von Apple braucht man eigentlich nicht zu diskutieren. Das Zeug ist teuer, dafür bekommt man aber auch etwas. Wenn es zu teuer ist, einfach nicht kaufen und mit den Füssen abstimmen. Ich hab immer noch mein 5s weil ich im iPhone 6 für den Preis keinen Mehrwert sehe. So einfach ist das.

Trotzdem hat es Apple eigentlich nicht nötig, mit solchen Tricks wie der Speicheraustattung [von 16 statt 32 GB im kleinsten Gerät] den Gewinn zu steigern. Das kommt mir persönlich nämlich schon zu offensichtlich gierig vor.
 
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Trotzdem hat es Apple eigentlich nicht nötig, mit solchen Tricks wie der Speicheraustattung den Gewinn zu steigern. Das kommt mir persönlich nämlich schon zu offensichtlich gierig vor.

Apple muss seinen Profit maximieren. Das ist so eine Eigenheit unseres Wirtschaftssystems.. Apple macht das eben besonders gut, mit seiner schlanken Modellpalette. Wie sollen sie die Geräte denn sonst differenzieren? Alu durch Plastik ersetzen, 10 verscheiden Auflösungen und einen Kaffebecherhalter im teuersten Modell?

Ob man das toll findet oder nicht, so ist es eben. Die Alternativen sind bisher alle kläglich gescheitert. Wie schon gesagt, wenn man ein Problem mit dem Preis hat, einfach nicht kaufen. Ich kann nach Jahren hier immer noch nicht verstehen warum der Preis immer und immer wieder ein Problem sein soll. Android machts doch vor, es gibt so viele unterschiedliche Modelle die sich fast alle schlecht verkaufen, dann sinkt eben auch der Preis.
 
Ja, hat man schön die 32GB Version gestrichen, damit man gleich 64 GB nimmt.

Dumm!
Ach wie schön das aber für jemanden ist der vorher ein 64GB Gerät benutzt hat und jetzt dabei 100€ spart. Man kann auch mal was positiv sehen im Leben :)
 
Trotzdem hat es Apple eigentlich nicht nötig, mit solchen Tricks wie der Speicheraustattung den Gewinn zu steigern. Das kommt mir persönlich nämlich schon zu offensichtlich gierig vor.

Also wenn ich mir eine vergleichbar schnelle und zuverlässige 128GB SD Karte kaufen möchte, die performancetechnisch mit dem Speicher des iPhones mithält, bin ich auch schnell im 3-stelligen Bereich und kratze an 200€.

Speicher ist nicht gleich Speicher. Ich verstehe nicht, wieso das immer so undifferenziert verglichen wird.

Ich würde nie im Leben drauf kommen, mir eine SD Karte vom billigsten Anbieter zu kaufen (bewusst schreibe ich hier nicht 'günstig') - da sind mir meine Daten zu wichtig.

Apple muss seinen Profit maximieren..

Eine Firma wie Apple generiert ein hohes Maß an Wertschöpfung, hat es geschafft Premiumprodukte in einem großen B2C Martksegment abzusetzen (sogar im B2B Bereich) und ist wirtschaftswissenschaftlichen Vorbild im positiven Sinne.

Die Menschen sollten sich eher über Arbitragegewinne (u.a. an Börsen), "Finanzdienstleistungen/Produkte" oder wie Politiker die Steuererträge umverteilen (statt investieren) Gedanken machen.
 
Also wenn ich mir eine vergleichbar schnelle und zuverlässige 128GB SD Karte kaufen möchte...
Speicher ist nicht gleich Speicher. Ich verstehe nicht, wieso das immer so undifferenziert verglichen wird.

Ich meinte ja den Trick mit 16 statt 32 GB im kleinsten Gerät. ;)
Gegen den üblichen 100 Euro Aufschlag sage ich ja nichts.

Apple muss seinen Profit maximieren... Apple macht das eben besonders gut, mit seiner schlanken Modellpalette. Wie sollen sie die Geräte denn sonst differenzieren?.

Die Differenzierung durch den Speicher ist ja ok. Nur der Trick mit den 16 GB finde ich hat Apple nicht nötig. Die Geräte werden sowieso gekauft, da muss man nicht noch hingehen und durch so eine Strategie den Absatz einer höheren Ausstattung "erzwingen".
 
Also wenn ich mir eine vergleichbar schnelle und zuverlässige 128GB SD Karte kaufen möchte, die performancetechnisch mit dem Speicher des iPhones mithält, bin ich auch schnell im 3-stelligen Bereich und kratze an 200€.
Öhm, welche wäre das denn? Es gibt von Toshiba eine (Name vergessen) die knapp 180 mb/s lesen/schreiebn kann und da kostet alleine schon die 64GB Version 230€. Und die schnellste die ich kennen, die annähernd an die Geschwindigkeit des internen Speichers meines Note 4 ran kommt, ist die Toshiba Exceria Pro UHS 2 mit ca. 240 mb/s und da kostet auch die 32GB Variante knappe 110 €.
Also entweder weist du was, was ich nicht weiß, oder der interne Speicher des iPhone ist so langsam, dass schon eine micro SD Karte mit 100 mb/s langt, denn dann komm ich auch ungefähr auf deinen Preis ;)
 
Ich meinte ja den Trick mit 16 statt 32 GB im kleinsten Gerät. ;)

Das ist eine Standardstrategie, die in allen Branchen zu finden ist. 16GB sind einigen zu wenig (mich eingeschlossen), also kommt ein Upgrade überhaupt erst in Frage. Wenn der Standard 32GB wären, würde aus Sicht des Kunden weniger für ein Upgrade sprechen --> das Einsteigermodell würde so evtl. das Mittelklassemodell kannibalisieren. Das Differenzierungsmerkmal wäre damit deutlich weniger attraktiv.

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es in Zukunft sogar 64GB statt 16GB losgeht - da wäre der Sprung aus Sicht des Kunden revolutionär statt leicht evolutionär. Das kann dann wieder als generelles Verkaufsargument verwendet werden. Aber nunmal erst dann, wenn der Einschlag maximal wirksam ist - und den braucht es momentan nicht (jetzt kamen ja erstmal größere Bildschirme und ein optischer Bildstabilisator).

Öhm, welche wäre das denn? Es gibt von Toshiba eine (Name vergessen) die knapp 180 mb/s lesen/schreiebn kann und da kostet alleine schon die 64GB Version 230€. Und die schnellste die ich kennen, die annähernd an die Geschwindigkeit des internen Speichers meines Note 4 ran kommt, ist die Toshiba Exceria Pro UHS 2 mit ca. 240 mb/s und da kostet auch die 32GB Variante knappe 110 €.
Also entweder weist du was, was ich nicht weiß, oder der interne Speicher des iPhone ist so langsam, dass schon eine micro SD Karte mit 100 mb/s langt, denn dann komm ich auch ungefähr auf deinen Preis ;)

Damit verstärkst du mein Argument natürlich nochmals deutlich :).
 
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Naja, du sprichst von einer vergleichbar schnellen 128GB Karte für 200€ und würde gerne wissen, welche vergleichbar schnelle 128GB man für 200€ bekommt, denn soviel ich weiß, legst du dafür locker über 400€ hin.


Edit: Achsooo. Ja, ich hab's gerafft. Hab den Bezug dazu überlesen :D
 
Ach wie schön das aber für jemanden ist der vorher ein 64GB Gerät benutzt hat und jetzt dabei 100€ spart. Man kann auch mal was positiv sehen im Leben :)

Das ist richtig, aber wem 32GB reichen der zahlt drauf. ;)
 
Das ist richtig, aber wem 32GB reichen der zahlt drauf. ;)
Sehe ich nicht so früher haben welche 800€ für 3GB bezahlt heute bezahlen Sie 800€ für 64GB und sie hätten dieses Jahr auch wieder 800€ für 32GB bezahlt.
 
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