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DSLR Pentax K-5 oder K-50 & Objektive

Kannst Du das begründen

Das meiste wurde geschrieben. Hauptgrund waere fuer mich der Verzicht auf inzwischen ueberfluessige Mechanik und Optik (Schwingspiegel und Prisma) wegen Robustheit, Gewicht und Formfaktor. Auch das (wenn wirklich mit Wechseloptiken gearbeitet wird irgendwann notwendige) Reinigen des Sensors ist einfacher. Fuer mache mag auch der Wegfall des Spiegelschlags ein Argument sein (ich mach' keine Fotos, wo das wichtig ist) und Tierfotografen moegen den lautlosen Betrieb schaetzen.
 
ein paar zusätzliche Argumente: Objektivauswahl je Bajonett, was schon ziemlich in Richtung Canon EF deutet (deswegen kann man auch auf Sony gucken, für die es bspw. Adapter gibt, allerdings blicke ich bei Sonys Bajonetten nicht wirklich durch; die Alpha 77 hatte ich damals in der Hand, fand sie aber irgendwie ein wenig billig, obwohl sie zweifellos eine sehr gute Kamera ist).

Canon gibt es seit den 80er Jahren und man kann die Objektive von damals immer noch an die neusten Kameras klemmen - und umgekehrt. Aus diesem und dem Sucher-Argument würde ich von Samsung unbedingt Abstnd nehmen. Sich eine Kamera mit Wechselobjektiven zu kaufen ist eine Systementscheidung - und bei Samsung mit Versionierungswahn war noch nie irgendwas von langer Dauer.

Einen elektronischen Sucher würde ich um alles in der Welt vermeiden (Verzögerung, Bildverfälschung). Außerdem darauf achten, dass der Sucher möglichst nah an 100% Darstellung kommt. Mit den Kriterien fallen schon 95% aller Produkte aus dem Schema.

Allerdings: Fotos machen kann man bekanntlich mit allen Kameras. Und: Auch andere Mütter haben schöne Töchter. Usw.

Mit der Pentax K-5 macht man nicht viel falsch.

Die Sony RX-100 ist auch eine süße. Ein Kollege hat die und schwört darauf.
Es gibt Flickr-Metadatencrawler, die Bilder nach Kamera und/oder Linse anzeigen können.

Noch eines: Je kleiner die Kamera, desto leichter die Ausrüstung. Mit einer Canon-Dslr, 4 Linsen, Stativ und Blitz sowie Fernauslöser und diversem Krempel schleppt man locker 12kg.
 
Objektivauswahl je Bajonett, was schon ziemlich in Richtung Canon EF deutet
Nikon F, eingeführt 1959 *hust*
An der Nikon Df kannst beinahe alle Objektive verwenden, bei den kleinen Einsteiger-Serien hast erst ab etwa den späten 70ern Belichtungsmessung.

Einen elektronischen Sucher würde ich um alles in der Welt vermeiden
Den kann und sollte man keinem pauschal aus- oder einzureden versuchen. Das ist reine Geschmacksache.

Die Sony RX-100 ist auch eine süße.
Naja, in Version 1 und 2 guter Brennweitenbereich, dafür dunkles Objektiv, ab Version 3 eingeschränkter Brennweitenbereich und ganz schön teuer. Da würd ich dann eher zur Canon G7x gehen. Aber das ist OT, der TE sucht eine Systemkamera.
 
man kann bestimmt noch weiter zurückgehen. Ich meinte eigentlich ein modernes Bajonett mit AF und TTL. Adaptieren ist natürlich nicht uninteressant, aber hat auch gewiss Nachteile.

Meine Bemerkung bzgl. elektronischem Sucher sollte eigentlich nur die Nachteile erwähnen. Was man kauft ist natürlich die eigene Entscheidung.
 
Da ich Einsteiger bin ... will ich fürs Gehäuse ein möglichst gutes Preis/Leistungserlebnis haben.

Ich glaube aus den ganzen Test heraus gelesen zu haben, dass es in der 400-600€ (Nur Body) Klasse in der Kategorie Spiegelreflexkamera bereits exzellente Geräte bekommt.

Oder anders - im Preisbereich der Einsteiger Bodys bekommt man bei DSLR bessere Qualität als bei DSLM im gleichen niedrigen Preis Bereich.... so scheint...
 
Nimm die K-50, als Nicht-Profi sollte man nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
 
Nimm die K-50, als Nicht-Profi sollte man nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
So sehe ich das auch ein bisschen... fände es auch etwas lächerlich als Einsteiger gleich mit einem 1000-2000 Euro Gerät herum zu laufen. Da sehe ich jeden Winter genügend Skifahrer im Bogner Outfit des Deutschen Ski Teams die schwarzen Pisten im Pflug runter Brettern... Zumal ein >= 1000 Euro Gerät nicht automatisch bessere Bilder macht.

Plan ist mit der K-50 ein zu steigen und für das Geld lieber gescheite Objektive zu kaufen - und dann - wenn die Zeit reif ist, das Gehäuse zu wechseln. Kann ja dann die Objektive (bei Pentax) weiter benutzen...
 
... für das Geld lieber gescheite Objektive ...
Bei Dir rennt man offene Türen ein. Das Objektiv ist der entscheidende Faktor, wenn's um die Bildqualität geht. Mit diesem Wissen bewaffnet erkennst Du da draussen die (ahnungslosen) Knipser auf den ersten Blick. Wirst Du von einem solchen angesprochen dann geht es immer denselben Gang. Viel Blabla über das Gehäuse mit dem man schneien kann. Das Objektiv ist das allerbilligste Dunkelzoom das verfügbar ist. "Och für mich genügt das."

Da fallen mir dann immer die Typen ein mit ihren Proll-Schlitten, allerbilligste Abfallgummis drauf und max. für 5 € Sprit im Tank.

... wenn die Zeit reif ist, das Gehäuse zu wechseln.
Wechseln? Ich hatte / habe immer gerne ein Reserve Gehäuse zur Hand. Dann passiert dem "Haupt Gehäuse" nämlich nie was. Die sprechen sich untereinander ab. :innocent:
 
fände es auch etwas lächerlich als Einsteiger gleich mit einem 1000-2000 Euro Gerät herum zu laufen.

Wir sind hier bei AT! Du solltest dir die Moeglichkeit offen halten, auch mal mit acht Studioblitzen arbeiten zu koennen, ein 600mm-Tele fuer die Safari in Kenia einzusetzen, den naechsten Plejadenschauer aufzuzeichnen und high-speed-Sportaufnahmen machen zu koennen. Sonst kauft du ja alle paar Jahre einen neuen Body!!

Ehrlich, wenn deine Einstellung Schule macht, wuerden 90% der Foranten den guenstigsten Mac kaufen und 98% aller Kaufberatungsthreads entfallen ;)

Da sehe ich jeden Winter genügend Skifahrer im Bogner Outfit des Deutschen Ski Teams die schwarzen Pisten im Pflug runter Brettern...

Das liegt wahlweise am Renntiger im Tiefschnee oder dem Tigerhai auf der Carving-Piste :)

Plan ist mit der K-50 ein zu steigen und für das Geld lieber gescheite Objektive zu kaufen

So ist es. Wenn man ernsthaft fotografiert stellt man eh' fest, dass die Kosten des Bodies gegenstandslos sind ;)
 
Da fallen mir dann immer die Typen ein mit ihren Proll-Schlitten, allerbilligste Abfallgummis drauf und max. für 5 € Sprit im Tank.
Das kenne ich wirklich - auch bei entfernten bekannten. Muss ein Porsche sein - aber kein Witz - die Winterreifen sind China Runderneuert. Weil Geld fürs Zubehör fehlt. Da muss man echt mit dem Kopf schütteln. Ich würde mir zum Beispiel bei einem entsprechenden Budget immer zum Beispiel lieber einen 3er kaufen und richtig ausrüsten - als einen "besseren" 5er der dann keine Ausstattung mehr hat....

Bei Dir rennt man offene Türen ein. Das Objektiv ist der entscheidende Faktor, wenn's um die Bildqualität geht.
Denke das Gehäuse nimmt schon einen entsprechenden Platz ein zu einem gewissen Grad. Aber ich achte lieber beim Gehäuse auf ein gutes Gehäuse und "spare" da lieber etwas, weil die teuren Gehäuse mir als Einsteiger keinen Mehrwert bieten - da ich das nicht ausreizen kann und für das nicht unnötig mehr ausgegebene Geld investiere ich lieber in ein richtig gutes Objektiv.

Ehrlich, wenn deine Einstellung Schule macht, wuerden 90% der Foranten den guenstigsten Mac kaufen und 98% aller Kaufberatungsthreads entfallen
Und das wäre genau der richtige Weg. Aber da liest man dann eben auch, dass der Vater fürs Geschäft ein neues MacBook bekommt um bisschen Buchhaltung und Schreibkram zu machen - und dann muss es natürlich ein Quad Core Retina mit 16GB und 512er SSD sein. Apple (und die anderen Hersteller freute...).

Das liegt wahlweise am Renntiger im Tiefschnee oder dem Tigerhai auf der Carving-Piste
Stimmt.... ganz vergessen - den WorldCup Ski mit original Schliff nicht zu vergessen... der ist zum Bogner Team Outfit passend.
 
Sonst kauft du ja alle paar Jahre einen neuen Body!!
So einen wie Sacha Baron Cohen ihn trägt?
holys15x21.gif
 
Ich muss Euch ein Geständnis machen. Eigentlich habe ich mir die Pentax K-50 schon bestellt und wollte diese im Laden abholen. Der Berater war so net und hat mit mir einen Plausch angefangen. Es stellte sich bald heraus, dass mein Vorhaben mit Kamera auf Städtereisen und vor allem auf langen Wanderungen (auch mehrere Tage) mit einem DSLR Equipment sehr mühsam sein kann. Er spräche da aus Erfahrung - konnte es mir aber auch glaubhaft vermitteln.

Ich habe mir daher eine Systemkamera geholt - eine wo ich auch hochwertige (Zeiss) Objektive bekomme. Er meinte - das glaube ich auch - dass diese DSLM Systemkamera eh Bilder macht die ich als Einsteiger die erste Zeit eh nicht erreichen werde. Bis ich "zu gut" für die Kamera werde - geht eh genügend Zeit ins Land.

Aber das Argument mit dem Equipment und dem Gewicht und mal schnell raus holen... hat schon gezogen. Also bin ich mit der Sony Alpha 6000 raus marschiert http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Sony_Alpha_6000/8887.aspx

Sorry Leute - Danke aber für Eure hilfreichen Kommentare und Beiträge.
Auch wenn es letztendlich nicht die K-50 wurde.
 
Das ist ein ganz netter Kompromiss, Imperator!
Viel Spaß!
Kannst viel mit machen: im doofen Menü Dich herumärgern, beispielsweise – aber sonst: sehr gut knipsen!

(ich hatte mal ihre Vorgängerin, die noch NEX hieß – das Teil war etwas blaufreudig)
 
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Reaktionen: OldCaligula
... dass diese DSLM Systemkamera eh Bilder macht die ich als Einsteiger die erste Zeit eh nicht erreichen werde.
Siehe da, Du wurdest als Einsteiger (eine saudoofe Bezeichnung!) taxiert und nun ist die Kamera Deiner Kreativität überlegen.

Und was ist denn nach der "ersten Zeit"? Bist Du dann reif für die "Profiklasse"? Und das Ding das Dir jetzt auf's Auge gedrückt wurde, was machst Du damit danach? Und vor allem WAS kommt danach? Vielleicht doch wieder ein "Nicht-Einsteiger-tauglicher" Spiegel?

Er spräche da aus Erfahrung ...
So was glaube ich keinem Verkäufer. KEINEM!

Ich höre mir das Verkaufspersonal-Geschwafel schon lange nicht mehr an. Beratung ist heute nicht mehr, das war einmal.

Und was, wenn die in dem Laden intern einen Wettbewerb hatten wer diese Woche am meisten Sony Alpha ins Publikum drückt?


Zu guter letzt: Wie hat Dir der "Verkäufer" glaubhaft gemacht, dass, sagen wir mal, in einer Ausrüstung mit zwei Objektiven und was sonst noch dazu gehört, der Unterschied von einigen Dutzend Gramm am Gehäuse derart extrem auf die Schultern drückt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wichtigste ist sowieso weder Gehäuse, noch Objektive... sondern das Motiv.

Ich habe wirklich lange Jahre intensiv fotografiert und im DSLR-Forum meine Werke mit anderen diskutiert. Und das was am Ende wirklich immer für Diskussionen gesorgt hat, die über "gut gesehen" oder "schönes Licht" hinausgingen, waren Bilder, die einfach etwas zu erzählen hatten.

Da kann der achthundertfünfzigste Makro-Marienkäfer noch so perfekt im Fokus sein, er ist immer noch nichtssagend und im Netz redundant. Irgendwann hat mich schlagartig die Lust verlassen, weiterhin mit teuerster Ausrüstung Zootiere, schon millionenmal fotografierte Gebäude oder Felder im Sonnenuntergang abzulichten...

Habe mich dann eine Zeit lang mit Menschen als Motiven versucht, aber da fehlten mir letztlich Zeit und Muße, das auf eine meinem Anspruch genügende Ebene zu hieven.

Was will ich damit sagen? Zum einen, dass Deine Kamerawahl sicher keine schlechte ist - letztlich ist die Kameratechnik völlig egal, sie in der richtigen Situation dabei zu haben ist viel wichtiger - und das ist meist nicht der "geplante Fototrip". Die Chance steigt natürlich, wenn Du nicht immer einen fetten Fotorucksack mitschleppen musst, sondern eine Kamera notfalls auch mal für die Jackentasche hast.

Viele Anfänger machen dann den Fehler, sich erst mal völlig in den Tiefen der Kameratechnik zu verlieren, anstatt einfach ergebnisorientiert vorzugehen.

Beispiel: Ich habe das Top-Motiv und ein kurzes Zeitfenster, es einzufangen. Ist jetzt das Fotografieren das Ziel oder das Foto?
Manchmal - und ich weiß, dass viele selbsternannte Profis hier die Nase rümpfen - sind nach einem Fototrip die mit dem Automatikmodus geschossenen Bilder die einzig brauchbaren.

Jetzt kann man entweder unheimlich viel Zeit und Aufwand darein stecken, das durch Fachwissen zu ändern - oder sich einfach über gelungene Fotos freuen, und die gesparte Zeit in die Motivsuche investieren.

Nur ein paar Gedanken für den Einstieg.

Ich habe schon Fotos von Jungs gesehen, die sich mit dem Taschengeld eine völlig veraltete Second-Hand-Kamera und das billigste Objektiv gekauft haben - und am Ende Top-Bilder geliefert haben. Sie hatten Talent und Herzblut hineingesteckt, und das kann man einem Bild ansehen.

So, und nach diesem Wort zum Sonntag jetzt auch von mir: Viel Freude beim Knippsen und allzeit "gut Licht" ;-)