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Display - zu hell, trotz niedrigster Helligkeitsstufe

Bierschinken

Martini
Registriert
13.07.08
Beiträge
660
Hallo,

gibt es eine Möglichkeit die Helligkeit des Displays feiner zu justieren als mit den Funktionstasten?

Hintergrund der Sache ist dass mir das Display in einem völlig dunklen Raum noch zu hell ist, selbst wenn man die niedrigste Stufe wählt. Ein paar Lux weniger wären völlig ausreichend und nicht so grell.

Grüße,
Swen
 
Wenn ich im dunklen arbeite und niemanden stören will, dann dreh ich den invertierten Modus an (Accessibility Einstellungen). Davor noch einen weissen Hintergrund bzw einen Hellen der dann dunkel dargestellt wird.
Natürlich nicht sinnvoll für Grafikbearbeitung, aber durchaus für TeXtarbeiten brauchbar.

btw: Wenn ich das Display ganz runterregle, ist meine Hintergrundbeleuchtung weg, und ich seh für gewöhnlich gar nichts mehr wenn kein Licht in der Umgebung ist. Was hast du für ein Book?
 
Was es nicht alles für Luxusprobleme gibt o.O
 
Hallo,

Was es nicht alles für Luxusprobleme gibt o.O
Jo stimmt, aber es gibt mindestens genausoviele dumme Kommentare...

treegartner schrieb:
btw: Wenn ich das Display ganz runterregle, ist meine Hintergrundbeleuchtung weg, und ich seh für gewöhnlich gar nichts mehr wenn kein Licht in der Umgebung ist. Was hast du für ein Book?
Ist bei mir genauso, aber in der ersten Stufe, in der das Backlight leuchtet könnte es für mich manchmal dunkler sein.
Ist übrigens ein late 08 Unibody (MacBook 5,1)

Grüße,
Swen
 
unter den systemeinstellungen-Monitore gibts einen Regler für die Helligkeit.

und ganz hilfreich ist "ctrl" + "alt" + "cmd" + "8". (negativ-darstellung des Bildschirms
 
Da mir die niedrigste Stufe auch noch viel zu hell ist, nutze ich Screenshade.
Tolles Programm.

mfg
 
Ich kann es hier gerade aufgrund der Lichtverhältnisse nicht ausprobieren, aber wenn ich mit den Funktionstasten die Helligkeit bis auf ein Kästchen herunterdrehe, kann ich in den Systemeinstellungen mit dem Schiebregler noch ein Stückchen weiter runtergehen.

Hier ist es leider zu hell, ich kann zumindest jetzt keinen Unterschied ausmachen - vielleicht aber einfach mal ausprobieren!?

26992
 
Die Stufe noch runterzuregeln bringt bei mir nichts. Das Display geht dann ganz aus, wenn ich weit
genug nach links regle.

Das Verhalten habe ich erst mit Snow Leopard. Mit Leopard konnte man die Helligkeit besser regeln.
MacBook Pro Mid 2009.
 
unter den systemeinstellungen-Monitore gibts einen Regler für die Helligkeit.

und ganz hilfreich ist "ctrl" + "alt" + "cmd" + "8". (negativ-darstellung des Bildschirms

Vielen Dank

Die Funktion kannte ich nicht.
Ich lese viele PDFs am Rechner und das ist mal ein wirklich guter Tip um einerseits die Augen und andererseits den Akku zu schonen.
:-)
 
Vielen Dank

Die Funktion kannte ich nicht.
Ich lese viele PDFs am Rechner und das ist mal ein wirklich guter Tip um einerseits die Augen und andererseits den Akku zu schonen.
:-)

Ich wage zu behaupten, dass sich durch das Invertieren der Stromverbrauch gar nicht ändert :)
Belehrt mich wenn ich mich täusche.
 
ich meine mal gelesen zu haben, dass weiße pixel mehr strom verbrauchen, als schwarze weil sie heller leuchten. hab jetzt leider keine quelle zur hand, klingt aber wie ich finde einleuchtend.
 
Nein, die Kristalle im Display werden bei "schwarz" um 90° gedreht (um das Licht der Hintergrundbeleuchtung umzuleiten), wobei bei hellen farben kein oder nur ein geringerer Winkel nötig ist. Und das "drehen" der Kristalle wird elektrisch gemacht, also kostet "schwarz" mehr Energie als "weiß". Die Hintergrundbeleuchtung bleibt davon also völlig unberührt. Die leuchtet gleich hell ob nun schwarz oder weiß.
 
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aber nachdem sie gedreht wurde, wird ja keine weitere elektrische energie benötigt, außer wenn sie wieder zurückgedreht werden und das passiert bei der invertierten anzeige genauso oft wie bei der normalen
 
aber nachdem sie gedreht wurde, wird ja keine weitere elektrische energie benötigt, außer wenn sie wieder zurückgedreht werden und das passiert bei der invertierten anzeige genauso oft wie bei der normalen

Falsch. Die Kristalle müssen in dieser Position gehalten werden. Sie "flippen" wieder zurück sobald keine Energie mehr anliegt.
 
die Kristalle werden durch ein elektrisches Feld gehalten, welches - wenn einmal aufgebaut - keine Energie mehr braucht, da nur eine Spannung anliegt und gleichzeitig kein strom fließt. Also so glaub ich das :)
 
Liegt Spannung an, also unter Einwirkung eines elektrischen Feldes, sind die Flüssigkristalle gerade ausgerichtet. Das polarisierte Licht wird am zweiten Polarisationsfilter absorbiert. Damit kann das Licht an dieser Stelle des TFT Bildschirms nicht austreten.
Quelle: http://www.tomshardware.com/de/TFT-LCD-Funktionsweise,testberichte-49-6.html

Soweit so gut, aber Spannung ist doch ein Faktor, welcher sich aus mehreren Variablen Zusammensetzt. Weiter:

Wenn zwischen zwei Punkten eine elektrische Spannung herrscht, existiert stets ein elektrisches Feld, das eine Kraft auf Ladungsträger bewirkt. Sind die Ladungsträger frei beweglich, wie z. B. in einem elektrischen Leiter, so bewirkt eine Spannung, dass die Ladungsträger in Bewegung gesetzt werden und ein elektrischer Strom zu fließen beginnt. Diese Zusammenhänge sind für bestimmte Leiter (z. B. den meisten Metallen) durch das ohmsche Gesetz definiert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Spannung

Ich war zwar in Physik nie toll, aber ein elektrisches Feld "kostet" doch Energie?
 
Ich war zwar in Physik nie toll, aber ein elektrisches Feld "kostet" doch Energie?

Das schon, aber nur beim Aufbau des elektrischen Feldes. Zum Beispiel bei nem Kondensator: Du legst ne Spannung an, ein Strom fließt also Ladungen begeben sich auf die Kondensatorplatten bis die Spannung am Kondensator aufgebaut ist, danach bleibt die Ladung konstant also fließt auch kein Strom. (Fließende Ladungen = Strom)
Zwischen den 2 Platten liegt jetzt ein elektrisches Feld an, welches zum Beispiel jetzt die Kristalle drehen kann, ohne dass es Ladungen verliert (wo sollen die auch hinfließen). Und Energie gibt es nur wenn Spannung anliegt und gleichzeitig Stom fließt (Energie = Leistung * Zeit = U*I*t, die dies genauer haben wollen integrieren über U*I).

Es fließt also nur Strom, wenn sich das Elektrische Feld auf oder abbaut, also wenn sich die Kristalle drehen sollen. Folglich wird nur Energie benötigt, wenn sich auf dem Bildschirm was ändert und die ist sehr sehr minimal. Das einzige was am LCD-Bildschirm relativ viel Energie braucht, ist die Hintergrundbeleuchtung, die die Helligkeit des Displays regelt.
 
Nagut, dann nehm ich das mal so hin;
Danke für die Ausführung :-)