• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Diia: Wie die Ukraine uns beim „Staat im Smartphone“ um Jahre voraus ist

Apfeltalk Redaktion

Redakteur
AT Redaktion
Registriert
15.06.24
Beiträge
34.300
IMG_1869-7.png


Die ukrainische App Diia zeigt, wie effektiv die Digitalisierung der Verwaltung sein kann und bietet wichtige Lektionen für Deutschland. Während deutsche Behörden weiterhin mit veralteten Prozessen und einer fragmentierten Infrastruktur kämpfen, hat Diia bereits 2019 eine einheitliche Plattform geschaffen, die es den Bürgern ermöglicht, öffentliche Dienstleistungen digital und effizient zu nutzen. Diese App hat sich nicht nur als lebenswichtig im Alltag der Ukrainer erwiesen, sondern auch während des Krieges ihre Funktionalität bewahrt und erweitert.

Im Vergleich dazu hat Deutschland mit der App „Germany4Ukraine“ nur mäßigen Erfolg bei der Unterstützung geflüchteter Ukrainer gezeigt, da sie oft als unzureichend empfunden wird. Kritische Punkte wie mangelhafte Integration, schlechte Benutzererfahrung und ein föderaler Flickenteppich behindern den Fortschritt. Die Ukraine hat bewiesen, dass ein digitaler Staat möglich ist und bietet Deutschland die Möglichkeit, von ihrem Ansatz in der Verwaltung und Technologie zu lernen. Was denkt ihr über die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland? Welche Schritte sollten wir eurer Meinung nach als nächstes unternehmen?

Klick hier, um den vollständigen Beitrag im Magazin zu lesen

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
Eine kurze Geschichte aus den letzten Monaten. Hund zugelegt, Anfang Oktober, direkt bei der Stadt angemeldet. Nach einem Monat mal gefragt wie es ausschaut. Zwei Wochen später kam die Marke und die weiteren Unterlagen, Sepa ausgefüllt und per Mail an die Adresse gesendet mit der ich zur Marke und Ablauf korrespondiert habe.
Im November und Dezember wurde nichts abgebucht. Ende Dezember noch mal eine Mal an die Adresse aus November gesendet und zusätzlich die Steueradresse der Stadt. Keine Reaktion. Vorgestern kam die Mahnung zur Hundesteuer.

Bei der Stadt angerufen, erstmal wieder die übliche abgehackte Stimme die mir die Welt mit den Antworten auf der Internetseite erklärt. Hallooooo? Wenn ich anrufe dann möchte ich jemanden sprechen, also laber nicht nicht voll, verbinde mich.
Endlich hatte ich eine Mitarbeiterin am Telefon:

Darf ich Ihnen eine Vertragsgegenstandsnummer geben?

Damit kann ich nichts anfangen, was möchten sie denn? Ich erkläre den Ablauf. 1 Mail im November und eine im Dezember an zwei Mailadressen, einmal die Sachbearbeiterin und einmal die Sammelmail der Steuerabteilung.

Haben Sie denn eine Bestätigung erhalten, dass das Mandat eingegangen und eingepflegt wurde? Nein.

Ja so eine Bestätigung müssen Sie erhalten. Da kann man nichts machen.

Ok, bekomme ich auch eine Bestätigung, wenn ich das Formular per Post einreiche? Äääh, nein.

Und warum sollte ich dann auf eine Bestätigung per Mail warten?

Sie können auf der nächsten Seite die Rufnummer für die Abteilung finden und dort anrufen. Ja ok, danke ihnen.

Dann habe ich dort angerufen und die Mitarbeiterin am anderen Ende erklärte mir dass die andere Mitarbeiterin, welche die Anmeldung durchführt nicht für die SEPA Mandate zuständig sei. Ich dachte mir warum leitet sie das nicht einfach weiter? Habe aber nichts gesagt. Habe dann die Mail aus November an die Gesprächspartnerin weitergeleitet welche nun alles einrichtet und die Mahngebühr rausnehmen wird.

Wenn wir uns das alles noch leisten können dann ist das doch super, oder? Es ist alles so träge und dümpelt vor sich hin. So viele Hürden und Zwischenwege und dennoch kommt es an vielen Stellen immer wieder zu Betrug, Kindergeld, jeder Knaller kann ein Gewerbe für irgendwas ohne große Prüfung anmelden, irgendwo irgendwie Steuern sparen oder unterdrücken.

Gehst in eine Frittenbude, dort steht ein alte Kasse, der an der Kasse gibt 2,40 ein und kassiert 24 Euro. Aber zahl du mal die Hundesteuer nicht zeitig, obwohl du nichts falsch gemacht hast, dann hast du für 33 Euro Steuern direkt mal 6 Euro Mahngebühr im Briefkasten. 18% Mahngebühr, Halleluja.
 
  • Like
Reaktionen: fLuP