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"Die Apple Lüge"

Du solltest nicht vergessen, dass vor der Produktion immer noch die Entwicklung steht (1). Und drumherum das Marketing, der Vertrieb, die Logistik, der Support, etc. :innocent:
(1) Wenn ich mich recht erinnere - entschuldige das weite Herholen - hat die Entwicklung der aktuellen E-Klasse von Mercedes Benz rund eine Milliarde Euro gekostet. Ich glaub ab ca. 50.000 Euro ist eine zu haben. Ist klar, dass die reine Produktion (Werk kostet auch noch mal ein Paar hundert Mio.) sehr viel weniger ist. Aber die müssen schon so zwei bis drei Karren verkaufen, bis da mal der erste Pfennig über bleibt.

Yepp, man denke nur mal an die 200+ Patente. Die auch noch weltweit einetragen werden müssen, was auch nicht anz billig ist.
 
Weiss immer noch nicht, was du meinst; "über mir"(#27) hast du geschrieben, um mal bei deiner Ausdrucksweise zu bleiben, der Beitrag über meinem 2.Beitrag (#29) ist erst später geschrieben worden. Drücke dich bitte etwas klarer aus. Danke.
Himmel, Arsch und Zwirn :D

Nimm es mir nicht übel, aber ich war einfach zu faul, auf die erste Seite zu springen und die hinter dem Permalink steckende URL zu kopieren. Hier hast du, was du willst. :)
 
Oh je was ist den da los?
Jetzt versuchen sogar die von Apple schon ihre Produkte zu verkaufen!
So etwas in der Art wird sich wohl der Reporter gedacht haben als er plötztlich aus einer mehr Jährigen Tiefschlafphase erwacht ist und die Keynote gesehen hat.
Aber mal im Ernst der Artikel ist ja im Grunde gut geschrieben, Apple jedoch nicht als Beispielfall sonder als den "Hauptschuldigen" darzustellen scheint doch irgentwie übertrieben, naja da wollte jemand wohl auch noch ein paar Leser mehr gewinnen.

Liebe Grüße illiklein
 
Nun ja, ein ausgesprochener Apple-Kenner:
SZ-Artikel schrieb:
Dieser Mechanismus zeigt, wie virtuos Apple die Klaviatur der Konsumentenmanipulation bedient. Die Zeitspanne zwischen der Ankündigung des iPhone und seiner Verfügbarkeit erzeugt eine Periode der Erwartung und Vorfreude, die bekanntlich die größte Sehnsucht auslöst.
Apple ist ja dafür bekannt Produkte Monate vor dem Erscheinungstag zu präsentieren, die lassen sich dann auch viel einfacher geheim halten (und woher kommt eigentlich der typische SJ-Spruch:"available from today..."?). Sicher beim iPhone trifft dieser beschworene "Mechanismus" der Vorfreudeerzeugung tatsächlich mal zu, aber Methode hat doch eher das Gegenteil.

Die Intention des Artikels gefällt mir dennoch gut, auch wenn der Autor genau über die "marktschreierischen" Instrumente des iKapitalismus stolpert die er selbst kritisiert. :-/
 
Wobei Apple selbst das iPhone auch lieber mit dem Satz "Available today" eingeführt hätte. Mit dem eingeschlagenen Weg wollte man verhindern, daß dies durch jemand anderen geschieht. Beispielsweise durch die gesetzlich vorgeschrieben Funkverträglichkeitsprüfung. So wie Apple dies ja schon bei der Bluetooth Mighty Mouse passiert ist.
Gruß Pepi
 
Also ich finde Artikel nicht ganz so toll. Er sagt ja quasi, das iPhone sei prinzipiell nichts neues, es sehe nur schöner aus als vergleichbare Modelle. Aber wenn man sich mal überlegt, was da alles drinnen steckt. Touchscreen ohne Stylus, 3 Sensoren, Widescreen-iPod, echter Internetbrowser, ...
 
Von Apple lernen kann man einiges
aber ich rate zu einer gesunden kritischen Haltung,
seid dem ipod ist apple lifestlye Trendsetting par excellence,
auch gerne Masstige ( Mix aus Mass für Masse und Stige für Prestige ) in Fachkreisen genannt,
der Begriff ipod ist alleine ein Riesen asset von apple. Mehrere Millionen wenn nicht Milliarde wert. Das phone ist auf jeden Fall ein Produkt was jeder will, keiner würde sich nicht über eins freuen. Aber die Frage die ich mir als kritischer und zum Kampf bereiter Verbraucher stelle ist:
Kann Apple das überhaupt? Ich meine nicht die technologie, sondern den ganzen Customer Service den dieses Phone mit sich bringen wird, ich glaube fast das Sie sich schon mit dem ipod
and die Grenze des für Sie machbaren bewegt haben, wenn jetzt ein Mega MassTige Phone, was ja sicherlich technisch much more tricky ist als ein ipod, erwarte ich voller Spannung ob Apple diese Hürde genommen bekommt. Nokia kann es. Aplle will es. Der Markt bleibt spannend.

:)
 
Auch das Handelsblatt schreibt gerne über Apple. Klick.

V.
 
Auch das Handelsblatt schreibt gerne über Apple. Klick.
Auf einmal wird mir die Sueddeutsche noch sympathischer. Vor allem dieser Absatz aus dem Artikel "Jobs auf dem Hochseil" ist erstaunlich:

Handelsblaettchen schrieb:
Statt mit dem offenen MP3-Format rüstet Apple das Handy wie den iPod mit dem hauseigenen Kopierschutz aus. Das heißt: Musik und Videos sind nur über Apples iTunes-Service aus dem Netz zu beziehen und nur mit Apple-Geräten abzuspielen.
Nur, um es richtig zu verstehen: Das iPhone kann nur Fairplay, weil iTunes (bzw. genauer: der iTunes Store) nur Fairplay kann, und weil Apple-Geraete andere Formate nicht abspielen koennen?

Ich wette mit dem Handelsblatt um 1 Million Euro, dass das iPhone -- wie jeder iPod -- MP3-Dateien abspielen koennen wird.
 
Seid dem iPod ist Apple in aller Munde. Vorher wurden Sie ja kaum wargenommen und eher belächelt. Jetzt wird jede noch so kleine Bewegung auch kritisch beäugt. Das erhöht einerseits den Erfolgsdruck bzw deckt Schwächen auf, andererseits zwingt es Apple auch Fehler schneller zu bereinigen.

Hoffe auch auf das letztere.

Gruss
Gunnar
 
Das ist ja was ganz neues dass es den Kapitalismuss gibt und ich dacht wir wären alle Kommunisten :-/

Nein im ernst ich finde den Kapitalismus gar nicht so schlecht und Apple schlägt sich ziemlich gut in diesem System. Und wiso schiebt man die Schuld immer auf die grossen Konzerne und nicht auf die Konsumenten? Schliesslich bleibt es jedem selber überlassen ob er das iPhone kauft oder nicht.

Sorry aber ich teile die Ansicht des Verfassers des Artikels wirklich nicht.
 
Na klar geht es Apple so wie jedem anderen Unternehmen um guten Umsatz. Warum sollte es auch anders sein.

Und das Apple ein verdammt gutes Marketing betreibt ist glaube ich auch allen klar.

Dennoch muss ich sagen, dass der Artikel recht Interessant ist.
 
Wenn man das von der Werbewirtschaft aus sieht (ich bin aber kein Werber):
Es gibt nur ganz wenige Marken oder Artikel, die sich quasi verselbstständigen oder zum Synonym werden. Die Firmen, die das geschafft haben, sind meistens gut.
Mir fallen hier auuf die schnelle TIXO, TEMPO, IPOD, WINDOWS, COCA COLA ein. Alles ohne Produktwertung.
Wenn nun ein Unternehmen, es schafft, dass ohne gigantische Werbemassnahmen der Markt mit ihrem Produktnamen so durchdrungen wird (manche haben länger gebbraucht, manche weniger lang), dann ist das schon eine Leistung. Ob das nun gut oder schlecht ist, lasse ich dahin gestellt.
Von daher ist der Artikel in der SZ nicht wirklich sinnvoll, weil er prangert was an, was derzeit niemand ändern kann und soll. Wenn Steve Jobs es tatsächlich packt, mit NULL Werbung ein derart mediales Interesse zu erwecken - Chapeau.
Oder muß ich mich jetzt auch schämen, wenn ich im DM-Markt nach Tempo's frage?

Larkmiller
 
Was??? du kennst Tixo nicht... guck mal hier

Wusste garnicht dass es Leute gibt die das nicht kennen ;)
 
Na siehst, die Produkte sind in Österreich weltberühmt ;-)

Larkmiller
 
TIXO ist nur in Österreich eine Gebräuchliche Bezeichnung für Klebeband, in Deutschland sagt man Tesafilm. :-)

Analog dazu fallen mir allerdings noch UHU (Klebstoff, bzw. Allzweckkleber), (Zwei Komponenten Klebstoff), (ein Apfelsaft), Kelomat (Schnell- bzw. Dampdruckkochtopf), Feh (Einwegpapiertaschentuch) sowie Jollys (Buntstifte) ein.
Gruß Pepi

[Ergänzung]Ach ja und aus den 70ern noch die Moulinette (Mixer).
 
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