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Denglisch - es nervt mich irgendwie.

Es gibt aber teilweise Englische Wörter die etwas sehr viel besser ausdrücken als es das Deutsche Wort tun würde
 
Ich versuche sie zu vermeiden. Obwohl es mir nicht immer gelingt.


Dito.

letztens hab ich im TV einen Bericht über Bagel gesehen. Da hat eine Dame einen Bagel mit "Creme Cheese und Lachs" bestellt.... da hab ich auch komisch aufgehört und mir Gedanken um das ganze gemacht.....

Sowas ähnliches hab ich auch schon mal miterleben dürfen. Das passiert auch des öfteren Wenn man mal bei so mancher FastFood Kette bestellt. :)
 
«Wo selbst die schmierigste Frittenbude heute schon "City Grill" heisst, ist Werben auf Englisch ein Zeichen von Zweitklassigkeit.»
(Walter Krämer, *1948; dt Prof. für Wirtschafts- und Sozialstatistik, TU Dortmund; Verein Deutsche Sprache)

.. und wer nichts zu sagen hat, der sagt es einfach auf Englisch ;)
Ich bin in meiner Agentur für Neue Medien (jaaa.. keine "New Media Agency" oder sowas) immernoch der Geschäftsführer und nicht der Vice President. Ich nenne meine Mitarbeiter nicht Designer und Coder, sondern Gestalter und Programmierer.. Unsere Putzfrau ist 'ne Putzfrau und keine Facility oder ZeroZero Managerin und zu Werbung sagen wir immer noch nicht Advertising.. Und nur, weil der Staubsaugervertreter sich an der Tür jetzt mit "Sales Coordinator for external device management i am so important, Guten Tag" vorstellt, lass ich ihn immernoch nicht rein ;)
 
Mensch weil du es gerade erwaehnst, ich hab letztens in einem I'm A Mac Video was gehört.... da hat er eindeutig n deutsches Wort von sich gegeben, mir faellt aber partout nicht ein was das war.

Spot: Viruses

Der Mac sagt, nachdem der PC nießt: "Gesundheit!" ;)
 
Interessant finde ich auch immer wieder den „Key Account Manager“ anstatt Pförtner.

:-o Ein Key Account Manager ist ein "Schlüsselkundenbetreuer" -> Ein "Stammkunden-in-den-Arsch-Kriecher-damit-die-weiterhin-beim-Unternehmen-kaufen" Typ..
Das hat nichts mit einem Pförtner zu tun :D
 
… Ein "Stammkunden-in-den-Arsch-Kriecher-damit-die-weiterhin-beim-Unternehmen-kaufen" Typ …
Sag ich doch: Pförtner!
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Da sieht man mal, wieviel Pförtner und Schließmuskel miteinander zu tun haben. :-D
 
Nugut, wohldosiert ist es überlebensnotwendig. Sollte ich je von einem 3.5-Daumenbreit-Schlappscheibentreiber reden, könnte das im Büro für Heiterkeit sorgen. Bleibt zu hoffen, dass der Rechner genügend ZZG (Zufallszugriffsgedächtnis) besitzt :-D
Auch bei der StimmeüberInternetzProtokolltelefonie (süip-telefonie) könnte es für Verwirrung sorgen.
Schon mal im Plattenladen nach Hartsteinmusik auf Kompaktscheibe gefragt? Oder nach Schwermetall, Totmetall oder gar Schwarzmetall?
Moment, mein handliches klingelt gerade...
 
Da sieht man mal, wieviel Pförtner und Schließmuskel miteinander zu tun haben. :-D

stellt Euch vor, Ihr verabschiedet Euch nach einen guten arbeitstag von Euren kollegen und em schäff mit den worten: na ja und wenn ich dann erstmal am schließmuskel unten im hof vorbei bin, kann das wochenende kommen.

('tschuldigung. hab nen albernen gerade. hat bei genauerem hinlesen sogar ein bischen metaphorik mit innen drin.)
 
… 3.5-Daumenbreit-Schlappscheibentreiber reden, könnte das im Büro für Heiterkeit sorgen …

Bei mir sorgt es schon jetzt für Heiterkeit! Ihr benutzt sowas tatsächlich noch? Aber „Daumenbreit“ als Synonym für „Zoll“ ist klasse!

ZZG (Zufallszugriffsgedächtnis)

Ähm… Arbeitsspeicher?

… Moment, mein handliches klingelt gerade …

Wobei ja inzwischen hinlänglich bekannt ist, dass der Begriff „Handy“ deutschen Gehirnen entsprungen ist und im englischsprechenden Teil dieser Welt niemand etwas mit diesem Begriff anfangen kann.

Spaß beiseite! Natürlich sollte man die Kirche im Dorf lassen und nicht ständig krampfhaft nach deutschen Begriffen suchen.

Aber wenn ich höre, dass die Leute zum „Briefing“ gehen, um dort „Brainstorming“ zu machen und der „Art Director“ anschließend ein „Memo“ herausgibt, frage ich mich, in welcher Welt diese Leute leben.

Ach ja: Ein Bekannter wurde übrigens in einem mittelständischen Unternehmen als der erwähnte „Key Account Manager“ eingestellt und die Tätigkeit, die er dort ausübt, ist allgemein als „Pförtner“ bekannt.
 
Wobei ja inzwischen hinlänglich bekannt ist, dass der Begriff „Handy“ deutschen Gehirnen entsprungen ist und im englischsprechenden Teil dieser Welt niemand etwas mit diesem Begriff anfangen kann.

Der Begriff Handy hat eigentlich einen ganz interessanten Hintergrund.

Sonderfall „Handy“
Ein bekanntes, aber eigentlich falsches Beispiel stellt das Wort Handy dar. Das Wort „Handy“ als Bezeichnung für ein Mobiltelefon ist ein Scheinanglizismus: es wird im englischsprachigen Raum zwar nicht als Bezeichnung für ein Mobiltelefon benutzt, doch die Bezeichnung handy stammt aus der Unterscheidung zweier militärisch genutzter mobiler Funkgeräte von Motorola. Das Rucksackfunkgerät wurde Walkie-Talkie genannt, das Handsprechfunkgerät Handie-Talkie. Bereits im Mobilfunklexikon von Gusbeth (Franzis 1990) war zu lesen: „Handheld-Telefone (oder Handy)“. Auch die im selben Verlag erschienene „Funkschau“ schrieb in Heft 1/1990 (S. 16): „Soll in den USA Konkurrenz durch NECP3-Mobiltelefon bekommen: Motorolas Handy ‚MicroTac‘“. Die Unternehmen Bosch und Hagenuk vertrieben ihre Mobiltelefone im Jahr 1993 ebenfalls als Handy. Es handelt sich also ursprünglich um die Kurzform einer Produktbezeichnung, die zwar aus dem englischsprachigen Raum stammt, dort aber nicht mehr gebräuchlich ist. Sie geht auf eine Umschreibung (handy = „handlich“ oder „praktisch“ oder „gelegen“) zurück.
Im britischen Englisch spricht man, wenn von Mobiltelefonen die Rede ist, von mobile phones (kurz mobiles), im amerikanischen Englisch von cellular phones (kurz cell phones oder schlicht cell).

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Denglisch