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David gegen Goliath: Brite gewinnt vor Gericht gegen Apple wegen Löschung seiner Fotos & Kontakte

Die Frage ist was passiert wenn man ein Backup über die iCloud macht und die Server abschmieren sollten.
Wie sieht denn hier eigentlich die Haftung aus?
Ich bin mir sicher das in den AGB sicher etwas zu finden ist das hier niemand schadenersatzpflichtig wird.
 
Mal anders gefragt an die Fraktion der Leute die immer gleich brüllen, selber schuld. Habt ihr ein Backup eurer Bilderalben (Die auf Papier gedruckten meine ich ;) )
Ein Backup eurer Versicherungsunterlagen?
Eine Aufstellung eures gesamten Haushaltes incl. Quittungen und Bildern?
Das ganze natürlich nicht Zuhause gelagert wo es mit wech ist wenn die Burg abbrennt...
Alles, was für mich wichtig ist, befindet sich in digitaler Form verschlüsselt (!!!) auf einem Server meines Vertrauens. Solange keine Atombomben auf unsere Alpen regnen sollte ich darauf jederzeit von überall her Zugriff haben.

Versicherungsunterlagen befinden sich natürlich nicht darunter, meine Versicherung stellt mir selbstverständlich alles immer in deren Portal bereit. Gibt es noch Versicherungen, die das anders handhaben? Falls ja wäre es an der Zeit zu wechseln. Wir haben nun schon 2015 und nicht mehr 1960.
 
Wie konnte der Brite vor Gericht eigentlich beweisen, dass er alle Fotos der letzten 15 Jahre auf dem iPhone verloren hatte? Also wie beweist man die Existenz von Daten, die nicht mehr da sind?
 
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Frage das Gericht.
Hätte das Gericht zu Gunsten Apple entschieden, alles klar, der Richter hat Ahnung.
Entscheidet er gegen Apple wissen es Leute in einem deutschen Apple Forum natürlich besser.
Wer hatte wohl bessere Einsicht in die Faktenlage und dortige Gesetzeslage?

Und was meine Daten angeht, Daten die von Fremden verwaltet werden, die betrachte ich sicherlich nicht als 100% sicher.
Aber vertrau Du deiner Versicherung, das dir im Schadensfall die richtigen Dokumente angezeigt werden [emoji23]
Durchschläge und Kopien sind ja soooo old school.....
 
Mal anders gefragt an die Fraktion der Leute die immer gleich brüllen, selber schuld. Habt ihr ein Backup eurer Bilderalben (Die auf Papier gedruckten meine ich ;) )
Ein Backup eurer Versicherungsunterlagen?
Du hast es dir nun ja selbst beantwortet.

Durchschläge und Kopien sind ja soooo old school.....

Jedes Versicherungs Dokument welches ich Unterschrieben habe, hatte Entweder einen Durchschlag oder ich musste das ganze Dokument ein weiteres mal Unterschrieben (wo irgendwo oben oder unten Stand für Ihre Unterlagen bestimmt).

Das heißt die Unterlagen sind an 2 Orten eh gelagert, einmal bei mir und einmal bei der Versicherung. Auch das was bei der Versicherung liegt, hat einen Servus von mir drauf. Wo ist also nun das Problem wenn etwas passiert und ich die Unterlagen neu anfordern muss von der Versicherung?
 
Die Wahrscheinlichkeit dass mein Haus abbrennt ist geringer, als das ich mein iPhone verliere, es kaputt geht, die software durch einen Fehler zurückgesetzt werden muss oder es geklaut wird. Deutlich geringer.
 
Wo ist also nun das Problem wenn etwas passiert und ich die Unterlagen neu anfordern muss von der Versicherung?
Also Ü70jährige ohne iCloud Backup sind, mancher Leute nach hier, dumm.
Das "Backup der Versicherungsunterlagen, der Versicherung überlassen (Im Streitfall eventuell der "Gegner") aber ist okay.
Das "Backup" vom Ehevertrag hat dann sicher der Partner,
das "Backup" der Rentenbeiträge hat die Deutsche Rentenversicherung (die verschlampen ja nie Unterlagen ^^)
Steuer relevante Unterlagen hat ja das Finanzamt zur Not ....

Die Wahrscheinlichkeit dass mein Haus abbrennt ist geringer, als das ich mein iPhone verliere, es kaputt geht, die software durch einen Fehler zurückgesetzt werden muss oder es geklaut wird. Deutlich geringer.
Und der Schaden bei Verlust des Gerätes und der darauf befindlichen Daten ist geringer als wenn die Burg abbrennt, deutlich geringer....

Seltsam wie manche Prioritäten setzen,
da sind anscheinend die Katzenvideos auf dem iFön wichtiger als alles andere Hab und Gut oO
 
Also Ü70jährige ohne iCloud Backup sind, mancher Leute nach hier, dumm.
Das "Backup der Versicherungsunterlagen, der Versicherung überlassen (Im Streitfall eventuell der "Gegner") aber ist okay.
Das "Backup" vom Ehevertrag hat dann sicher der Partner,
das "Backup" der Rentenbeiträge hat die Deutsche Rentenversicherung (die verschlampen ja nie Unterlagen ^^)
Steuer relevante Unterlagen hat ja das Finanzamt zur Not ....

Danke Saw, du triffst den Nagel auf den Kopf. Es ist echt unglaublich was gewisse Leute hier vom Stapel lassen...
 
Also Ü70jährige ohne iCloud Backup sind, mancher Leute nach hier, dumm.
Daten im Wert von (nach eigenen Angaben) 10000 Euro ungesichert auf einem Smartphone zu lagern ist grob fahrlässig. Das hat auch nichts damit zutun, ob man nun Ahnung von iCloud oder Backups hat, sondern mit der menschlichen Vernunft.

Und nein, ich sage nicht, dass ich die britischen Gesetze besser kenne als der Richter. Es ist meine individuelle, subjektive Auffassung von Gerechtigkeit, die ich hier äußere. Schadenersatz ja, aber nur in der Höhe, die entstanden wäre, wenn der Nutzer nicht grob fahrlässig gehandelt hätte. Also Schadenersatz für Daten der letzten 3 Monate. Denn es ist durchaus angemessen, anzunehmen, dass jeder in der Lage ist, neue Fotos oder Kontakte, die einem sehr viel wert sind, im Laufe von 3 Monaten in irgendeiner Art und Weise zu schützen. Auch wenn man Ü70 ist.
 
Ein Backup über die iCloud oder so wäre ja auch gar nicht nötig gewesen. Es hätte doch gereicht, wenn man (wie bei einer normalen Digitalkamera auch) die Fotos einfach kurz über Kabel auf den PC gezogen hätte. Aufwand...2 Minuten... vielleicht.
 
Die Frage ist was passiert wenn man ein Backup über die iCloud macht und die Server abschmieren sollten.

Bin mir sicher die Server sind doppelt oder Dreifach gesichert... also zumindest sind die Festplatten gespiegelt, denke ich mal...

Und weiters finde ich es gut dass der kleine Mann auch mal recht bekommt! die grosse Firmen glaube eh sie können tun und lassen was sie wollen!

Weiters hätten die Apple-Mitarbeiter wenigestens vorort ein Backup machen können... als Kundenservice! Damit zumindest irgendwas vorhanden ist! Und gar nicht mal so nutzlos, weil das Gerät beim abholen kann man wiederherstellen mit dem Backup... geht schnell und ist Kundenfreundlich!
 
Daten im Wert von (nach eigenen Angaben) 10000 Euro ungesichert auf einem Smartphone zu lagern ist grob fahrlässig. .....
Grob fahrlässig ist es, wenn ein ausgebildeter Mitarbeiter des Herstellers einfach ungefragt Daten löscht.
Wenn der sich nicht ansatzweise Gedanken um ein Backup macht, wie kann man es dann einem Laien zum Vorwurf machen?
 
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Ich finde das ja beides grob fahrlässig.
 
Grob fahrlässig ist es, wenn ein ausgebildeter Mitarbeiter des Herstellers einfach ungefragt Daten löscht.
Das ist richtig, daher sollte er auch dafür haften.
Allerdings nur im Umfang des tatsächlichen Wertes der verlorenen Daten.
Angesichts des Verhaltens des Klägers ist es als juristischer Frevel anzusehen, diesen auf mehr als exakt einen einzigen Cent zu beziffern - und selbst der sollte noch in mindestens zwölf Monatsraten erstattet werden dürfen. Zinsfrei.