Datensicherung dauert Tage lang

Hast du ggf. etwas an der Rechnerkonfiguration geändert, so dass das alte Time Machine Backup dem Rechner nicht mehr zugeordnet werden kann und praktisch eine komplett neue Sicherung stattfindet? AFAIK könnte das z.B. eine Änderung des Rechnernamens sein.

Folgendes Dokument von Apple hast du schon gesehen?

 
Herausfinden was gerade gesichert wird bzw. das Problem verursacht ist nicht möglich oder?
Doch, falls es sich um Time Machine handeln sollte und tatsächlich ein Problem vorliegt, wird das in der Systemprotokolldatenbank festgehalten.

Unter der Annahme, dass das Problem in der letzten Stunde einmal reproduziert wurde, kannst Du den Befehl
Code:
log show --info --last 1h --predicate "processImagePath contains 'backupd' and subsystem beginswith 'com.apple.TimeMachine'"
verwenden, um eine entsprechende Datenbankabfrage zu erzeugen.

Wie schon erwähnt, ist Time Machine nicht für unregelmäßige Nutzung gemacht. Die Sicherungen sollten stündlich oder zumindest wöchentlich erfolgen. Das bereinigt auch die Quell-Volumes, so dass dort Speicherplatz nicht unnötig in APFS-Schnappschüssen gehalten wird.
 
Bitte entschuldigt, ja die Backups werden mit Time Machine gemacht, normalerweise wöchentlich aber seit Ende November/Anfang Dezember dauert es einfach enorm lange.
Das Backup läuft jetzt seit mehr als 12h und ist bei 32 % (gestern waren es aber 34 %?).
Als Hinweis unter „Einstellungen Allgemein Time Machine“ steht dauert noch ca 2 Tage?

@hotrs nein es wurde tatsächlich nichts verändert und der Mac wurde in letzter Zeit auch ausschließlich zum Browsen und E-Mails schreiben per Outlook verwendet.
 
So mal ein Zwischenbericht. Ich habe in den Systemeinstellungen Dropbox deaktiviert (keine Ahnung wieso das auf einmal eingeschaltet war - vielleicht durch das Update?).

Festplatte auf der linlen Seite den MacBooks neben dem Stromstecker angeschlossen, das dieser USB C angeblich schneller sein soll, als der auf der rechten Seite...?

Neue 4TB Festplatte gekauft und ein neues Backup durch Time Machine erstellen lasse. Das hat ca 12 Stunden gedauert und auch funktioniert. Auch ein neues Backup danach in ca. 30 min.

Dann habe ich EtreCheckPro installiert und der hat erstmal Probleme mit mehreren Virenscannern ausgemacht - dort habe ich alle bis auf Microsoft Defender deinstalliert. Auch noch ein paar nie mehr benutzte Programme.

Merkwürdig ist, dass alle beiden benutzten alten Festplatten sich nicht über "Hilfe" im Festplattenprogramm fehlerkorrigieren liessen. Ich werde die mal komplett formatieren und nachsehen, ob die irgendwelche Defekte haben. Das verwundert mich sehr - sollte doch gerade das Erstellen von Backups auf zwei getrennten Laufwerken eine echte Sicherheit darstellen (hatte früher auch eine Sicherung im Büro und eine zu hause). Nun ja...

Vielleicht sind die auch zu alt und nicht mehr kompatibel.

Soweit mein Bericht - sollte ich noch mehr finden, werde ich mich wieder melden.
 
hat erstmal Probleme mit mehreren Virenscannern ausgemacht - dort habe ich alle bis auf Microsoft Defender deinstalliert
What?

Mehrere Anti Viren Systeme blockieren sich gegenseitig, egal ob unter macOS oder Windows.

Was soll der Microsoft Defender finden außer Windows Malware?
 
What?

Mehrere Anti Viren Systeme blockieren sich gegenseitig, egal ob unter macOS oder Windows.

Was soll der Microsoft Defender finden außer Windows Malware?
Ich liebe diese Beiträge, die einen, für eine wohl überflüssig freundliche Mitteilungen anpampen.

Wird nicht mehr vorkommen.
 
Kein Problem, belasse die AV Scanner auf dem Mac. Dann werden noch mehr Probleme auftauchen statt nur TineMachine.
 
Fassen wir mal zusammen, mehrere der erwähnten möglichen Probleme treffen hier zugleich zu.

Und Virenscanner gehören dazu.

Eine Idee wäre, sie / ihn zumindest anlässlich der TM Backups zu deaktivieren, wenn denn einer an Bord verbleiben soll.
 
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Fassen wir mal zusammen, mehrere der erwähnten möglichen Probleme treffen hier zugleich zu.

Und Virenscanner gehören dazu.

Eine Idee wäre, sie / ihn zumindest anlässlich der TM Backups zu deaktivieren, wenn denn einer an Bord verbleiben soll.
Ok, gute Idee. Aber jettz scheint es irgendwie wieder normal zu werden. Vielleicht wird das nächste Update Verbesserungen bringen. Es sind auch noch einige Reste aus alten Installationen gefunden worden, die schwierig zu löschen sind, da das System die nicht beim Löschen der Programme entfernt hat. Mal sehen, ob ich das irgendwie hinbekommen werde.
 
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So, also das Hauptproblem habe ich tatsächlich lösen können. Danke erstmal für einige wertvolle Hinweise. Was habe ich gemacht?

- Clean my mac aktualisiert und gereinigt
- einige erstmal als überflüssig eingestufte alte (ungenutzte) Programme entfernt
- Virenscanner soweit möglich deinstalliert
- die alten Festplatten neu formatiert (2x2TB) und die neue 1x4TB auch
- anschliessend das MacBook auf allen drei (!) Festplatten jeweils gesichert. Alle Festplatten sind fehlerfrei

Rechner läuft wieder prima. Allerdings habe ich EltreCheckPro laufen lassen (danke für den Tipp) und da zeigt er mir Reste von AVG (vor jahren gelöscht) und Avira (jetzt gelöscht) an, die ich nicht gelöscht bekomme. Trotz Deinstallationsprogramm.

Aber dazu werde ich dann einen neuen Thread aufmachen.

Das Sicherungsproblem ist hier also erstmal behoben. Auch das anschliessende neue Sichern hat jeweils nur noch Minuten gedauert. Also alles prima.
 
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Moin, ich hatte mit einem neuen MacBook Air auch gerade in Problem, dass das Backup immer sehr lange brauchte. Auch stellte sich heraus, dass es wohl immer ein volles Backup machen wollte, statt nur inkrementell die Daten zu sicher. Die Lösung ist diese hier:

Als Ursache stellten sich fehlerhafte erweiterte Attribute (xattr) heraus, die direkt zum internen Volume „/System/Volumes/Data“ hinzugefügt wurden. Diese Attribute scheinen TimeMachine zu verwirren, sodass jedes Backup als erstes Backup behandelt wurde und somit immer ein vollständiges Backup ausgelöst wurde.

Durch manuelles Löschen der folgenden erweiterten Attribute ...
Code:
sudo xattr -d com.apple.backupd.BackupMachineAddress /System/Volumes/Data
sudo xattr -d com.apple.backupd.ComputerName /System/Volumes/Data
sudo xattr -d com.apple.backupd.HostUUID /System/Volumes/Data
sudo xattr -d com.apple.backupd.ModelID /System/Volumes/Data
sudo xattr -d com.apple.timemachine.private.structure.metadata /System/Volumes/Data
... konnte TimeMachine die Metadaten regenerieren und wieder zu inkrementellen Backups zurückkehren.

Dieser Fix funktionierte auf Anhieb, ein Rebbot war nicht notwendig.

Quelle : https://apple.stackexchange.com/a/480164
 
Als Ursache stellten sich fehlerhafte erweiterte Attribute (xattr) heraus, die direkt zum internen Volume „/System/Volumes/Data“ hinzugefügt wurden.
Wer hat die denn hinzugefügt? Das sind Attribute, die für ein Time Machine-Zielmedium gedacht sind, aber auf einem Quellmedium niemals vorkommen dürfen. Wurde da mal irgendetwas geklont?
 
Muss leider nochmal zum Thema zurückkommen...
Da die Datensicherung überhaupt nicht mehr funktioniert hat, habe ich die Festplatte formatiert, wieder neu angelegt und auch in TimeMachine neu konfiguriert.
Das neue Backup wird dann nach ca. 2-4 Stunden angelegt und läuft wieder.

Nach ca. einer Woche dauern die Backups aber wieder unglaublich lange...
Habe die Festplatte nun mehrmals wieder gelöscht und das Backup von neu gestartet.
Aktuell läuft das Backup (ist aber nicht das erste Backup!) seit gestern 22:00 Uhr und ist gerade bei 45 % (543MB kopiert).
Woran kann das liegen und vor allem wie kann man das beheben?
 
Was passiert eigenlijk, wenn Du mal eine andere Platte verwendest?

Auffällig ist zumindest, am Anfang klappt es, dann stockt etwas. Mir wäre das langsam zu unsicher.
 
Daran habe ich noch gar nicht gedacht, muss ich mir jetzt wirklich mal eine neue zulegen, wie du schon sagt, da ist schon eine gewisse Unsicherheit mit dabei...

Würdest du dann für ein 1TB Macbook eine 2TB Platte kaufen und für Datensicherung weiterhin auf HDD setzen?
 
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Doppelte Größe ist genau richtig. Und ich nehme für mein MB Pro auch eine HDD mit Strom.

Daneben solltest Du noch eine weiter Backupstrategie fahren, zB CCC oder jedenfalls jdf Deine Daten auf eine weitere Platte sichern.

Aber erst mal eine neue macht Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach ca. einer Woche dauern die Backups aber wieder unglaublich lange...
Wieviel Platz war da denn noch frei?
Verschiebst, änderst du sehr viele Daten, die dann neu gesichert werden müssen?
Habe die Festplatte nun mehrmals wieder gelöscht und das Backup von neu gestartet.
Wenn es ein Software-Problem sein sollte, hilft das wohl kaum.
Ich würde die Platte einmal nicht mit TimeMachine füllen, sondern über den finder oder irgendein anderes Programm randvoll füllen. Dann könnte man sehen, ob bei einem ähnlichen Füllstand wie mit TM nach einigen Tagen dann auch Probleme auftreten.
Das könnte auf ein drohendes Sterben der Platte hindeuten, daß viele Sektoren schwer beschreibbar sind (ich bin da aber auf einem Technikwissensstand aus dem Mittelalter, vielleicht versuchen moderne Controller und Systeme gar nicht mehr, immer wieder Problemsektoren zu beschreiben, bevor sie aufgeben?).

Und ich nehme für mein MB Pro auch eine HDD mit Strom.
Das würde ich auch empfehlen. Ohne Strom ist das einfach zu mühsam mit den Festplatten.

Aber im Ernst: lieber eine große HDD als eine kleine aber teurere SSD.
Auch wenn der immer wieder beschworene Datenverlust von SSD nach längerer stromloser Lagerung bei einer Backupplatte ja sicher keine Rolle spielt.
 
Wer hat die denn hinzugefügt? Das sind Attribute, die für ein Time Machine-Zielmedium gedacht sind, aber auf einem Quellmedium niemals vorkommen dürfen. Wurde da mal irgendetwas geklont?
Das wüsste ich auch gerne. Die waren da, nachdem ich von dem alten Mac auf den neuen migriert hatte. Das Phänomen hatte ich bisher noch nie, wenn ich den Mac gewechselt hatte.

Jedenfalls läuft bisher alles wie am Schnürchen, seit dem ich die Attribute entsprechend bearbeitet habe. Und das Backup geht über WLAN.