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Dateinamen ändern sich selbständig, oder auch nicht.

commune10

Adams Apfel
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Auf einem externen Volume (FAT32), welches unter ML beschrieben wurde befinden sich diverse Dateien mit recht ausführlichen Dateinamen. Gern auch mal 100 Zeichen lang und selbstverständlich auch mit Unicode-Zeichen.

Unter Linux erscheinen einige, wenn auch sehr wenige Dateinamen in einer scheinbar 8+3 (DOS) Dateinamenkonvention, also alles in Großbuchstaben und Ziffern aus dem ursprünglichen Namen werden offensichtlich ebenfalls als Teil des neuen Namen verwendet. Z.B. so etwas wie "KALKUL~2.CSV".

Seltsam, dachte ich, warum ändert Linux die Dateinamen selbstständig und ungefragt?

Danach wurde die Platte an einen Mac mit (vermutlich SL) angeschlossen. Dort tauchen die gleichen zurechtgestutzten Dateinamen auf. Ich ging als davon aus, das das Linux die Namen wirklich geändert hatte und beschloß der Sache am nächsten Tag auf den Grund zu gehen.

Nun hängt die Platte wieder an einem ML-Rechner und alle Dateinamen sehen völlig normal aus. Sie wurde also nicht geändert, sie wurden nur anders angezeigt. Daher kann ich momentan leider auch nicht nachvollziehen welche Dateinamen konkret betroffen waren. Vielleicht weiß ja trotzdem jemand, was die Ursache dafür ist, und wie ich diesem Problem zukünftig aus dem Weg gehen kann.
 
Ich würde davon ausgehen, dass es unter Linux sehr darauf ankommt, womit du die Daten handhabst. Zudem, es ist doch irrelevant ob das eine OS Dateinamen anders anzeigt als das andere. Solange alle Daten da sind.
 
ist normal, offenbar fehlt Deinem Linux die Unterstützung für VFAT.
 
Die kurzen Dateinamen sind die Namen, mit denen die Daten auf einem FAT-Datenträger tatsächlich abgespeichert sind.

Die langen Dateinamen befinden sich zusätzlich auf dem Volume. Provokativ gesagt sind die langen Namen über einen üblen Hack zu den kurzen Namen dazugebastelt, wie eine Art Anmerkung zu einer Datei. Ein System, das auf die FAT-Daten zugreift, kann sich je nach Betriebsart entweder für die langen oder für die kurzen Namen entscheiden. Für die langen Namen muss es die Erweiterung "VFAT" unterstützen können.

Auch in den Microsoft-Betriebssystemen kann man z.B. über Befehle wie "DIR /X" die Anzeige der kurzen Namen erzwingen.