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Datei in der Cloud verschlüsseln

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Hallo
Ich mache mir gerade Gedanken, was mit meinen Zugängen wäre (E-Mail, Banken etc.), wenn ich plötzlich nicht mehr da bin. Meine Frau hat zwar auf alles Zugriff, doch bei nicht allem hat sie den Durchblick. Ich habe für mich eine „Zettel“, wo ich Zugänge notiert habe, diese sind aber ohne Angabe, wozu sie gehören, fast wertlos.

Ich möchte daher eine Textdatei mit Passwörtern in der Cloud ablegen und verschlüsseln, dass nur ich oder meine Frau an die Datei kommt.
Wie und womit mach ich das am besten?

Gruß Arthur
 
Zettel und Safe (oder Bankschliessfach). Alles andere ist unsicher bzw. "Hoppla ich weiss nicht mehr wo die Datei war."
Notfalls macht ihr beim PW noch ne Lücke wo ihr dann ne Jahreszahl oder sowas reinpackt. D.h. als Passwort notierst du auf dem Zettel "Passwort", aber in Wahrheit ists "Passwort1970"

Und für so Spässe wie Banken und Versicherungen gibts für den Fall des spontanen Ablebens Vollmachten etc.
 
Installier Dir mal Keepass auf dem Mac. Trage alle relevanten Passwörter dort ein, inkl. Benutzername, Link und zusätzlichen Infos.
Mit einzelnen Ordnern behälst du die Übersicht, z.b. Foren, Shoppen, Social Media etc.
Das ganze wird mit einem starken Kennwort verschlüsdelt, das kennwort legt ihr euch zusätzlich ausgedruckt ins Bankschließfach.

Die Keepass Datei sicherst du selbstverständlich regelmäßig.


Braucht keine Cloud.
 
Zettel und Safe (oder Bankschliessfach). Alles andere ist unsicher bzw. "Hoppla ich weiss nicht mehr wo die Datei war."
Notfalls macht ihr beim PW noch ne Lücke wo ihr dann ne Jahreszahl oder sowas reinpackt. D.h. als Passwort notierst du auf dem Zettel "Passwort", aber in Wahrheit ists "Passwort1970"

Und für so Spässe wie Banken und Versicherungen gibts für den Fall des spontanen Ablebens Vollmachten etc.
Auch den Safeschlüssel kann man verlegen und wenn die Wohnung brennt ist der Zettel darin auch futsch.
100% Sicherheit gibt es nie. Eine Datei die man auch mal schnell aktualisieren ist auch praktikabler ansonsten gibt es schnell wieder Workarounds...
 
Auch den Safeschlüssel kann man verlegen

Dann habt ihr aber generell ein Ordnungsproblem zuhause.

und wenn die Wohnung brennt ist der Zettel darin auch futsch.

Deshalb der Hinweis mit dem Bankschliessfach.

100% Sicherheit gibt es nie. Eine Datei die man auch mal schnell aktualisieren ist auch praktikabler ansonsten gibt es schnell wieder Workarounds...

Tja, da liegt halt der Unterschied zwischen Bequemlichkeit und Sicherheit. Beides gibts nicht.
 
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Reaktionen: Arthur Philip Dent
Dann habt ihr aber generell ein Ordnungsproblem zuhause.



Deshalb der Hinweis mit dem Bankschliessfach.



Tja, da liegt halt der Unterschied zwischen Bequemlichkeit und Sicherheit. Beides gibts nicht.
Bedeutet das, du schließt selber den Tresor schon aus?
Hast Du deine Pins, Tans und Puks im Bankschließfach? Wohl kaum.
Jetzt wüsste ich aber gerne warum!
 
Bedeutet das, du schließt selber den Tresor schon aus?
Hast Du deine Pins, Tans und Puks im Bankschließfach? Wohl kaum.
Jetzt wüsste ich aber gerne warum!

Nö. Tresore gibts auch in Feuerfest. Und dann darfst selber noch überlegen wie hoch die Chance ist, dass dir die Bude abbrennt und du zeitgleich aus dem Leben scheidest.

PINs, TANs und PUKs sowieso nicht, aus dem einfachen Grund, dass ich sowas nicht habe oder benötige. TAN ist hier überall durch 2FA ersetzt bzw. die Dienste die in der Regel TAN haben, können dir auch n neues TAN-Kärtchen geben. Sofern es überhaupt noch eines braucht. In der Regel sind das Versicherungen und andere Ämter die es eh mitkriegen, wenn man nen spontanen Exitus hat.
PIN/PUK dasselbe. Kann dir dein Mobilfunkprovider bereitstellen falls du das neu benötigst. (Wobei mein Handy eh keine PIN für die SIM will. Das will nur den normalen Code fürs Telefon.)

Wie gesagt, entweder hast du Bequemlichkeit (Tresor in der Hütte) oder Sicherheit (Bankschliessfach).
 
Ich möchte daher eine Textdatei mit Passwörtern in der Cloud ablegen und verschlüsseln, dass nur ich oder meine Frau an die Datei kommt.
Wie und womit mach ich das am besten?
Eine Möglichkeit wäre ein verschlüsseltes Image mit der Textdatei anzulegen und dasselbe in der Cloud abzulegen. Aber logischerweise braucht man dafür auch wieder zum öffnen ein Passwort, das man sich merken oder irgendwo notieren muss. Das ist eben die Crux mit Passörtern: Entweder es ist sicher mit einer willkürlichen Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, oder es ist so, dass man es sich merken kann. Eine Möglichkeit wäre es sich einen Satz zu überlegen, zu dem man nur selber Bezug hat. Davon nimmt man die ersten oder die letzten Buchstaben und man kann zusätzlich noch diverse Buchstaben auch eine passende Zahl oder Sonderzeichen ersetzen. Das ist dann. zumindest halbwegs sicher und man kann es sich noch merken.
 
Ah, hab's mir gedacht, kein Tresor und kein Schließfach...

Und keine Frau oder andere Person, die meine Daten brauchen. Wenn ich tot umfalle ists mir herzlich egal ob jemand an meine Daten will. Für alles andere gibts seit Jahrzehnten Prozesse die täglich hundertfach durchgeführt werden um an die nötigen Vollmachten zu kommen.

Deine Argumentation hinkt sehr. Du brauchst da nicht schnippisch zu kommentieren, nur weil die simpelste Lösung nicht deiner Erwartung entspricht.
Wissen die das in Gelsenkirchen auch?

Den Joke hab ich extra weggelassen :B
 
Nö. Tresore gibts auch in Feuerfest. Und dann darfst selber noch überlegen wie hoch die Chance ist, dass dir die Bude abbrennt und du zeitgleich aus dem Leben scheidest.
Man kann sich beliebige Szenarien ausdenken, es kann immer schlimmer kommen.
Den Dinosauriern haben ihre Backups damals ja auch nichts genützt (weshalb heute alle meinen, die hätten noch keine Computer gehabt).
Im Ernst: Man muß halt abwägen, wieviel Aufwand ist mir das wert, wie wichtig/sensibel sind die Daten. Da gibt es keine Pauschallösung.
Und egal, wie man es macht, für den Todesfall oder auch nur ein Koma muß man jemandem irgendwie eine Information hinterlassen. Vor allem wenn es vielleicht Dinge gibt, die zeitnah erledigt werden müssen.
Nebenbei gibt es auch das Szenario, daß man dement wird. Wenn man da keine Vollmacht erteilt hat, kann das sehr langwierig werden, schwieriger als wenn man stirbt.

Nachtrag: Kann einem natürlich egal sein, was post mortem passiert. Könnte man als egoistisch einstufen, etwa bei dem Typen in Kanada (?), der Bitcoin-Konten verwaltete, und unfreundlicherweise ohne Zugangs-Codes zu hinterlassen bei einem Autounfall starb und Bitcoin-Millionen für immer versenkte.