1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Das Beste kommt zum Schluss ("The Bucket List")

Dieses Thema im Forum "Filmcafé" wurde erstellt von AgentSmith, 07.03.08.

  1. AgentSmith

    AgentSmith Hochzeitsapfel

    Dabei seit:
    15.07.07
    Beiträge:
    9.361
    Das Beste kommt zum Schluss
    (Originaltitel: "The Bucket List")


    [​IMG]

    USA, 2007
    Drehbuch: Justin Zackham
    Regie: Rob Reiner


    In der überdrehten Tragikomödie gibt Jack Nicholson einen Milliardär, der im Krankenhaus einen von Morgan Freeman gespielten Mechaniker kennenlernt. Mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert, beginnen sich die beiden Männer als ungleiche Kumpels anzufreunden. In den USA hat "Das Beste kommt zum Schluss" mit den beiden Oscar-Preisträgern in den Hauptrollen die Herzen des Kinopublikums erobert und überraschend für einen Kassenerfolg gesorgt. Der Film um zwei höchst ungleiche Krebs-Patienten kam trotz eher zurückhaltender Kritiken auf Platz eins der amerikanischen Kinocharts.

    In "Das Beste kommt zum Schluss" geht es zwar offiziell um den Tod, aber so wirklich kommt dieser im Film nicht vor. Dieser ist ein Werk der fröhlichen Verdrängung. "Das Beste kommt zum Schluss" heißt im Original "The Bucket List". Bucket - das ist die Schaufel, 'Kick the Bucket' ließe sich mit 'Die Schaufel oder den Löffel abgeben' übersetzen. Die Bucket List umfasst all’ die Dinge, die man vor seinem Tod gerne noch erleben möchte, weil man sich bisher nicht dazu aufraffen konnte. Nicholsons und Freemanns Bucket List umfasst so bizarre Dinge wie Fallschirmspringen, Autorennen fahren oder einen Himalaya-Gipfel besteigen.

    "Es ist ein Film über das Leben und nicht über den Tod", sagt Regisseur Rob Reiner. Natürlich macht es stellenweise Spaß, den beiden Vollblutkomödianten Nicholson und Freeman zuzuschauen. Aber ein bisschen mehr Tiefe hätte man sich bei dieser allzu leichten, bisweilen auch seichten Komödie schon gewünscht.

    (Quelle: Moritz Holfelder unter ndrkultur.de)

    -=-=-=-=-

    Ich hab den Film leider jetzt erst sehen können, obwohl ich mich schon lange darauf gefreut hatte. Der Kritik von oben muss ich leider Recht geben, der Film war deutlich seichter, als ich es erwartet hatte.
    Trotzdem fand ich ihn angenehm anzusehen, meine Erwartung, einen bierernsten, betrübt stimmenden, Film zu sehen, war zum Glück nicht sehr festgefahren - insofern hat mich der Film ein bisschen überrascht. Dann eben kein tiefgründiges Melodram, sondern ein seichter Schinken für zwischendurch, mal ein wenig überzogen formuliert. Und als solcher funktionierte er für mich sehr gut.
    Wenn man also nicht mit der falschen Erwartung an den Film rangeht, wird man durchaus gut unterhalten.
    Ich sage: Anschauen kann nicht schaden! [​IMG]
     
  2. groove-i.d

    groove-i.d Grünapfel

    Dabei seit:
    10.01.05
    Beiträge:
    7.085
    für einen amerikanischen film, der ein heikles thema anschneidet - wir dürfen die seltsame moral der amis nicht vergessen -, ist der ganz gut, der film. natürlich hätte man noch dicker und deutlicher auftragen können, die frage ist, ob man das wollte und was absicht war. ich tippe, mehr vordergründig war einfach die freundschaftliche entwicklung der beiden gegensätzlichen biographien. der film ist auf deutliche weise plakativ und ein bischen stereotyp, klar!
    1. weißer reicher, armer schwarzer
    2. arm und reich und schwarz und weiß raufen sich zusammen und freunden sich an

    da brauchen wir nichts schönreden. das ist und bleibt ein bischen schade bei der ganzen umsetzung. dennoch ein sehenswerter und weiter zu empfehlender film.
     
  3. jarod

    jarod Spartan

    Dabei seit:
    08.08.07
    Beiträge:
    1.593
    Meinen Vorrednern kann ich nichts hinzu fügen.
    Nur noch das mit Jack Nicholsen und Morgan Freeman zwei meiner lieblings Schauspieler vertreten sind.
    Beide zusammen sind doch irgendwie (fast) unschlagabr ;).
    Toller Film,anschauen und Freude haben :).
     
  4. Ich habe den Film heute auf DVD angeschaut.
    Meiner Meinung nach eine wunderbare Story und grandios geschauspielert.

    Im übrigen hat der Film auch nur durchweg positive Bewertungen bei Amazon bekommen.
    Ein durchaus sehenswerter Film.
     
  5. Phil78

    Phil78 Lambertine

    Dabei seit:
    14.12.05
    Beiträge:
    699
    Ja der Film ist einfach gut, da kann ich nur zustimmen, wenn's geht schaut ihn auf Englisch an, ist noch nen Zacken besser ;)
     
  6. larkmiller

    larkmiller Saurer Kupferschmied

    Dabei seit:
    18.11.07
    Beiträge:
    1.702
    Wichtig scheint mir, dass die beiden Herrschaften selbst schon im etwas fortgeschrittenen Alter sind und dennoch den Nerv und die Lust haben, in unserer heutigen Welt des Jugendwahns und der Political Correctness einen solchen Film zu machen.

    Ich fürchte jedoch, das versteht man erst ab einem gewissen Lebensabschnitt.
     
  7. Macdeburger

    Macdeburger Welscher Taubenapfel

    Dabei seit:
    05.07.05
    Beiträge:
    766
    Guten Morgen

    Ich habe den Film auch erst jetzt gesehen. Gut finde ich vor allem die erste Hälfte, dann flacht er meiner Meinung nach etwas ab. Aber der leidende Jack Nicholson im Krankenbett ist einfach grandios. :-D
     
  8. zeilli

    zeilli Jamba

    Dabei seit:
    14.11.05
    Beiträge:
    55
    Hallo, habe mir den Film gestern auch ansehen können. Im Vergleich zu den meisten Filmen, die in letzer Zeit so aus Hollywood nach Europa geworfen wurde, war er recht gut. Natürlich gibt es bessere Filme, aber übel war er nicht.
    Ich hätte mir zwar auch mehr erwartet, aber die Schauspieler sind doch sympatisch, was den Film ganz nett macht.
     

Diese Seite empfehlen