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CSU-Rebellin Pauli will Ehen befristen

Spitze Plan, wieso nicht wie bei der Telekom, 5 Jahre Laufzeit und wenn man net 3 Monate vorher die Scheidung einreicht, gerne auch per Fax, verlängert sich die Ehe jeweils um weitere 12 Monate.

Edit:

Oups, hover war schneller! Sorry, hab Deinen Post überlesen gehabt.


Interessant wird die Frage wie sie es schafft dies mit Stoibers Plan unter einen Hut bringen will Blasphemie hart zu bestrafen. Oder ist die Ehe in Bayern nimmer heilig?
 
bis dass der rechtsverdreher euch scheidet...

absoluter schwachfug.
 
Interessant wird die Frage wie sie es schafft dies mit Stoibers Plan unter einen Hut bringen will Blasphemie hart zu bestrafen. Oder ist die Ehe in Bayern nimmer heilig?

Die Ehe ist zwar in Bayern immernoch heilig, aber seit kurzem die "Entbürokratisierung" der Scheidung anscheinend auch.
 
Na man muss es ja nicht Ehe nennen. Wie wäre es mit der Verabschiedung eines Bundeslebensabschnittspartnerschaftsgesetz (BLAPSchG) und der Ausgabe eines BLAPSchG-Pass zur fakultativen Verlängerung der Partnerschaft um weitere fünf Jahre. Muss man dann nur zum Standesamt (in Bayern Regierungspräsidium) und sich die Verlängerung abstempeln lassen. Und wer es versäumt, wird aus dem BLAPSchG-Register kostenpflichtig gelöscht. ;-)
 
Ist wie mit der Vertragslaufzeit bei Handys, nach X Jahren wird dann verlängert oder man lässt es auslaufen....
 
Guuuuuut!:-D
Um was die sich Sorgen machen...hahaha
 
Moin,

ich bin ja dafür das man seine Alte, wenn sie die 40 erreicht hat gegen zwei 20jährige eintauschen darf.

Ich halte es mit Skeeve: alle drauf reingefallen, es war nicht ernst gemeint, aber sie hatte wieder eine Schlagzeile :-p.

Gruß Stefan
 
Oh je, Stefan.
Dann sind die beiden auch vierzig, eingetauscht gegen je zwei 20er, ergeben vier.
Und dann? :-(
 
Genau das hab ich in meiner WG heut auch gesagt: die Ehe ist dann wie das Abschließen eines Handyvertrages - und nach sieben Jahren kann online verlängert werden.

Nebenbei hab ich noch erfahren, dass man ja steuerlich günstiger fährt, wenn man verheiratet ist. Somit kann es natürlich sein, dass Ex-Eheleute sich nicht mehr lieben, aber trotzdem gemeinsam veranlagt werden wollen um damit Geld zu sparen - bis das der Tod sie scheidet. Bei einer Begrenzung von 7Jahren für die Ehe würde dies ja dann nach 7Jahren enden. Somit müsste wieder jeder getrennt Steuern zahlen und der Staat hätte höhere Einnahmen. Es sei den, die Ex-Eheleute, die sich vielleicht im bösen getrennt haben, setzen sich nochmal an einen Tisch und beschwören ihre nicht vorhandene Liebe / Ehe noch einmal :-)

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege - aber lustig ist es schon!

Nacht
 
Ich finds auch ziemlich daneben, PR halt, aber mit einem Funken Wahrheit.

Wenn ich mal philosophisch werden darf...
Wer kann sich sicher sein, das EheVERSPRECHEN auch lebenslang einzuhalten?

Sind wir selbst für unsere Gefühle zuständig oder nur für sie verantwortlich?
Was machen wir denn, wenn die Gefühle, die Zuneigungen zueinander plötzlich nicht mehr da sind?

Wer es ernst meint mit seinem Versprechen arbeitet an der Beziehung,
aber kann man an seinen Gefühlen arbeiten?

Bitte nicht missverstehen, ich bin gegen eine Ehe/ Lebenspartnerschaft auf Zeit.

Nur meine Donnerstags- Frühmorgens- 2Cent
 
Moin,

Wer es ernst meint mit seinem Versprechen arbeitet an der Beziehung, aber kann man an seinen Gefühlen arbeiten?

Gegenfrage: wer hat es noch nötig an seiner Beziehung zu arbeiten, wenn ein Ende absehbar eh ist.

Ich finde Frau Pauli nur noch peinlich. Wer so was wählt, hat die daraus folgende Politik einfach nur noch auszuhalten.

Gruß Stefan
 
Hallo, Leutz,

ja merkt Ihr es denn nicht selbst? So funktioniert die Boulevardisierung der Politik: Thesen - gern auch vollkommen ungefragt und unsinnig - in die Welt gesetzt, ab in die Schlagzeilen und schon ist man im Gespräch… sogar in Apfeltalk.

Einfach schweigend übergehen, den Schmarrn!

Glück und Freiheit
Jens
 
Ich finde den Vorschlag gar nicht mal so schlecht - die Kosten einer Scheidung sind erheblich und länger als 7 Jahre halten statistisch gesehen heutzutage sowieso nur wenige Ehen.

Ich persönliche sehe zwischen dem real existierenden Zusammenleben der Geschlechter 2007 und dem altertümlichen Auslaufmodell Ehe ohnehin kaum mehr Berührungspunkte. Wenn man sich liebt, bleibt man zusammen - falls nicht ist eine Trennung in jedem Fall besser, es sei denn man liebt die Lebenslüge. ;-) Wozu die Ehe? Versorgungsgründe gibt es in unserer emanzipierten Zeit zum Glück nicht mehr - so what? Liebe oder gute Absichten auf Papier festschreiben? Wer's braucht...

Die rechtliche und materielle Schlechterstellung nichtehelicher Lebensgemeinschaften und damit automatisch auch nichtehelicher Kinder ist eine schreckliche Ungerechtigkeit. Ich hoffe der Gesetzgeber sorgt bald für eine Gleichstellung.
 
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Reaktionen: guy_incognito
Denke auch, in Zeiten in dennen jede ZWEITE Stadtehe geschieden wird, sollte man evtl. die Grundidee mal überarbeiten...
Ausserdem soll die Ehe ja nicht befristet werden sondern man soll nach 7 Jahren nur seine Überzeugung bestätigen. Ist in einer guten Ehe doch kein Problem! :-D

Oder hättet ihr Angst? Für den ein oder anderen evtl. ein Grund sich mehr anzustrengen...

Naja,

Apfel-M
 
Jetzt will der Staat, denn diesen repäsentiert sie ja wohl oder übel, schon zwischenmenschliche Entscheidungen in Herzensangelegenheit gängeln. Ich fass' es nicht… gesetzlich verordnete Bevormundung á la CSU. Das ist ja noch schlimmer als dieses Deutsch-Frauen-Gewäsch von dieser Langzeit-Spießer-Emanze-weil-dafür-keiner-GEZ-zahlt-Moderatorin.

Diese Politikerverdrossenheit im Volk kommt auf jeden Fall von solchen Politikern. Das stinkt schlimmer als 10 Tonnen Gammelfleisch.

ps.: Die Ehe ist ein Vertragswerk. Undurchdachte Verträge führen zu dementsprechenden Konsequenzen. Wer diese nicht zu bedenken und im Vorfeld zu überblicken weiss…
 
Jetzt will der Staat, denn diesen repäsentiert sie ja wohl oder übel, schon zwischenmenschliche Entscheidungen in Herzensangelegenheit gängeln. Ich fass' es nicht… gesetzlich verordnete Bevormundung á la CSU. Das ist ja noch schlimmer als dieses Deutsch-Frauen-Gewäsch von dieser Langzeit-Spießer-Emanze-weil-dafür-keiner-GEZ-zahlt-Moderatorin.

Diese Politikerverdrossenheit im Volk kommt auf jeden Fall von solchen Politikern. Das stinkt schlimmer als 10 Tonnen Gammelfleisch.
Hmm, der Staat gängelt doch zwischenmenschliche Entscheidungen in Herzensangelegenheiten seit ewigen Zeiten - überflüssigerweise.

Anders kann man die derzeitige Form der Eheschließung nicht verstehen. Denn um sich zu lieben und ein Leben gemeinsam zu leben bedarf es der Ehe als staatlicher Institution gewiss nicht. Sich trauen lassen und irgendwelche relativ sinnfreien, von kaum jemandem heutzutage mehr ernst genommenen, geschweige denn eingehaltenen lebenslangen Versprechen abgeben kann man ja jederzeit vor einem Geistlichen der bevorzugten Religion. Oder noch einfacher mit ein paar Freunden im Grünen unterm Apfelbaum, ganz ohne irgendwelchen Tamtam. Barfuß und, für den Augenblick in dem es ausgesprochen wird, von Herzen.

Vielleicht sollte die Gesellschaft tatsächlich nachdenken ob die heute nur noch in seltenen Fällen funktionierende Ehe insgesamt einer Überprüfung Bedarf. Schließlich entstammt dieses Modell einer völlig anderen Zeit mit Problemen welche es in unserer Gesellschaft vor allem auch durch die Emanzipation der Frauen, nicht mehr gibt.
 
@newman 100% richtig!

Und der Staat wenn er schon regelnd eingreifen will sollte eine gesetzliche Grundlage schaffen die partnerschaftliche Verhältnisse auch außerhalb der Ehe auf eine gesicherte und vor allem gleichberechtigte Grundlage stellt mit rechten und Pflichten unabhängig vom "Bis das der Tod auch scheidet"... X tausend uneheliche Kinder oder abgelegte liebschaften werden es dem Staat danken... Und wer das anachronistische Ehe Versprechen nach alter Sitte braucht um Glücklich zu werden Bitte schön soll jeder haben aber daraus leitet sich dann eben keinerlein Vorteil gegenüber anders laufenden Partnerschaften ab (Lebensgemeinschaften, Hetero oder Gleichgeschlechtlich)... Das Leben in "wilder" Ehe wird in dieser Gesellschaft doch immer mehr zum Standard denn zur Ausnahme und die Regelungen dafür sind doch nicht mehr als Flickwerk und es ist auch nicht einzusehen das z.B. eine steuerliche Begünstigung nur dann zu erwarten ist wenn ich mich bis zu meinem Tod vertraglich binde oder horende Vertragsstrafen zahle bei vorzeitiger Vertragsauflösung (solche Verträge schließt doch sonst nur der Teufel ;-))
 
Interessante Denkansätze!

Nun ist es wohl eher eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Das Finanzamt jedenfalls richtet sich bei den Steuerbescheiden kaum nach der emotionalen Grundlage und dem Mundversprechen einer Ehe. Ohne Trauschein ist man entweder Klasse 1 oder Klasse 2,3,4,5,6, was sich doch durchaus erheblich bei den Steuereinnahmen des Staates bemerkbar macht.