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crn.de - Mac-User sind Partitionsmuffel - aus Sicht eines Datenretters

FritzS

Mecklenburger Orangenapfel
Registriert
06.04.09
Beiträge
3.000
Ist das von Relevanz? Ich denke zumindest für jene (Mac's in Firmennetzen) die kein TM Backup machen und ihre Nutzdaten nicht (zusätzlich) auf einen Server speichern.

Wenn hier Admins von größeren Firmennetzen mitlesen - wie handhabt ihr das?

http://www.crn.de/datacenter/artikel-85796.html
Aus Sicht der Datenrettung ist es sinnvoll, Daten nicht auf dem selben logischen Laufwerk zu speichern, auf dem das Betriebssystem liegt, so die CBL Datenrettung, das deutsche Labor von CBL Data Recovery Technologies. »Wenn wir Festplatten aus Macs zur Datenrettung bekommen, sind die Daten praktisch nie durch virtuelle Volumes strukturiert«, erklärt Conrad Heinicke, Projektmanager bei CBL Datenrettung. »Physikalisch sind Daten willkürlich über die Festplatte verteilt, auch wenn sie im gleichen Ordner oder Verzeichnis stehen. Ist die Verzeichnisstruktur zerstört, liegen die Daten oft versteckt zwischen Betriebssystem- und Programmteilen. Partitionen haben anders als Ordner einen festgelegten Bereich auf der Datenträgeroberfläche, sodass sich die benötigten Dateien auf einer beschädigten Festplatte schneller finden lassen«.


http://www.crn.de/datacenter/artikel-85796-2.html
DIREKT AM ANFANG AUFTEILEN

Bei Windows-Anwendern sind Fehler bei der nachträglichen Partitionierung eine häufige Datenverlustursache. »Mac-Usern sind davor gefeit, denn nachträgliche Partitionierung ist beim Mac im Gegensatz zum PC nicht möglich«, erläutert Heinicke. Daher sollte ein neuer Mac am besten direkt so eingerichtet werden, dass für die Nutzdaten ein eigenes Volume bereit steht und die Applikationen so konfiguriert werden, dass sie standardmäßig dort speichern. Das dazu erforderliche Festplatten-Dienstprogramm ist im Lieferumfang von Mac OS X enthalten ist. Hier kann man bis zu 16 Partitionen erstellen und benennen. Dabei kann man zwischen verschiedenen Partitionstabellen wählen.

Hat man ein zusätzliches Volume für Daten eingerichtet und den Benutzerordner dorthin verschoben, muss man dem System noch mitteilen, wo das Benutzer-Verzeichnis liegt. Dazu gibt es drei Möglichkeiten: Den NetInfo Manager (bis Mac OS X 10.4), ab Mac OS X 10.5 im rechte Maustaste Kontextmenü »Erweiterte Optionen« wählen und unter Benutzerordner den neuen Pfad eintragen oder die Die Partition als neues /users-Verzeichnis mounten.

PS: Ich will damit nur informieren was so durch den »Blätterwald« der »Fachpresse« rauscht :-D
 
Guten Morgen,

aus der Sicht eines Datenretters macht das vielleicht sinn. Ich persönlich muss aber sagen das ich das unsägliche Partitionieren aus Windows zeiten nicht vermisse. Wobei man fairer weise sagen muss, so richtig Sinn mach das da auch nicht mehr.

Ich finde es einfach unpraktisch mit mehreren Partionen hantieren zu müssen. Dann hat man auf der eine noch Platz aber die andere ist voll , oder sonst was. Einfach Nervig!
Unseren Kunden empfehlen wir das eben diesen Gründen auch nicht.

Was nun die Datensicherheit angeht reicht es IMHO für eine Privatmenschen oder kleine Firmen regelmäßig TM Backups zu machen und diese vielleicht auch nochmals wo anders zu sicher. Dann kommt man auch garnicht erst in das Problem, das man eine Datenretter braucht :)
 
Richtig, wenn meine Festplatte über den Jordan geht, kaufe ich eine neue und spiele ein Backup drauf und mache da weiter, wo ich aufgehört habe. Dann habe ich nicht das Problem mit der Partitionierung und ein "Datenrettungsservice" ist mir sowieso zu teuer. Was machen die denn, was ich nicht durch ein Backup erreiche?
;)
 
Mal jetzt böse formuliert: Wenn die "Spezialfirmen" es nicht schaffen, die Mac-Daten zu retten, bloß weil keine Partitionen da sind, kann es mit dem Können nicht so weiter her sein.
*Böse Modus aus*

Wer keine Datensicherung betreibt (und die ist bei Mac OS X nun wirklich kinderleicht), ist selber schuld. Wer das als Firma nicht macht, steuert mutwillig und sehenden Auges auf eine Katastrophe zu.
 
Wer keine Datensicherung betreibt (und die ist bei Mac OS X nun wirklich kinderleicht), ist selber schuld. Wer das als Firma nicht macht, steuert mutwillig und sehenden Auges auf eine Katastrophe zu.

Du würdest vermutlich nicht glauben, wieviele Leute das nicht wahrhaben wollen. In meinem Bekanntenkreis werde ich immer entgeistert angestarrt, wenn ich sowas von mir gebe. Die meisten Leute glauben wohl, daß das Ganze sicher ist.
 
Ist das von Relevanz?
Lesen, lachen, vergessen. :-)

Dass die Leute keine Ahnung haben, zeigen die beiden folgende Aussagen:
Mac-Usern sind davor gefeit, denn nachträgliche Partitionierung ist beim Mac im Gegensatz zum PC nicht möglich
Zum einen kann man das System neu aufsetzen, ohne alle Daten wieder einspielen zu müssen, [...]

Backups, RAID, doppelte Datenhaltung... Wer braucht da noch "Datenretter"?

Vom Teilen der Platte für einen anderen Zweck als der Nutzung von Bootcamp rate ich ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Konsequent aus Sicht dieser Datenretter wäre dann wohl, für jedes Verzeichnis eine eigene Partition einzurichten.
Ob eigene Daten zwischen Systemdaten verstreut sind oder zwischen anderen Daten, das dürfte bei der Größe heutiger Platten ziemlich irrelevant sein.
Mal abgesehen davon, daß vernünftige Menschen ja dank Backuo sowieso auf Datenretter verzichten können. Selbst wenn man vier Wochen auf einem Kajak auf der Hochsee unterwegs wäre, könnte man mit einem USB-Stick problemlos sichern.
 
Ist das von Relevanz?
...
... Hier kann man bis zu 16 Partitionen erstellen und benennen. ...
Ääähm. Nein. Mit Sicherheit nicht.
Es sei denn du suchst ein Rezept zum Kuchen backen, damit kennen sich solche "Spezialisten" hoffentlich etwas weniger nicht aus.
 
Bei den meist verkauften Macs kann man ja leider nicht mal eben so schnell die Festplatte wechseln, wenn sie defekt ist. Und da gibt es dann das Problem, das das Gerät zur Reparatur gegeben werden müsste. Wenn dann auf der HD Geschäfts-Daten oder persönliche Daten drauf sind, wird es ohnehin heikel. Denn erst kürzlich war in den Medien zu lesen, das des öfteren Techniker sich Kopien der Daten machen und diese weiter verwenden.
 
So tragisch is nun das Wechseln von einer Festplatte zumindest bei den Macbooks auch wieder nicht und die Garantie geht dadurch auch nicht verloren. Kann mir nicht vorstellen das es bei Imac wesentlich schwieriger ist.
 
Wenn dann auf der HD Geschäfts-Daten oder persönliche Daten drauf sind, wird es ohnehin heikel. Denn erst kürzlich war in den Medien zu lesen, das des öfteren Techniker sich Kopien der Daten machen und diese weiter verwenden.
Seriöse Unternehmen verlangen deswegen vor dem Abgeben der Computer auch die Formatierung der Datenträger.

So tragisch is nun das Wechseln von einer Festplatte zumindest bei den Macbooks auch wieder nicht und die Garantie geht dadurch auch nicht verloren. Kann mir nicht vorstellen das es bei Imac wesentlich schwieriger ist.
Zumindest bei den alten Unibody-MacBooks ist das nicht schwer, weil es da die Klappe gibt, ich weiß nur nicht, wie das bei den aktuellen ist, da kommt man ja an den Akku nicht mehr so leicht ran.
 
Diesen "Datenrettern" würde ich nicht einmal eine Windows Platte anvertrauen, deren "Können" kommt sicherlich nur von ungefähr.
Ironie an:
Es ist allerdings immer so, das Services z.B. Systemoptimierungstools für den Mac empfehlen, aber diese niemals für ihre eigenen Rechner benutzen würden, allerdings möchten sie natürlich den Kunden wiedersehen und dafür sind diese Tools dann ein Garant.
Ironie aus
 
Was spricht dagegen, eine weitere Partition anzulegen und etwa /Users darauf zu mounten? Ich habe ehrlich gesagt das nicht vor, aber das sollte doch funktionieren. Wieso soll das also bei Macs -- laut o.g. zitierter Aussage -- nicht möglich sein? Hab ich irgendwas verpasst?
 
Was spricht dagegen, eine weitere Partition anzulegen und etwa /Users darauf zu mounten?

Da spricht so ziemlich alles dagegen, was man sich nur denken kann.( das ist sogar noch kontaproduktiver, als wenn man eine zusätzliche Partition anlegt, um darauf aus "Datensicherheitsgründen" Daten abzulegen, da kann nicht so viel schiefgehen, wie bei einem Verlegen von /Users)
 
Äh, du hast mich missverstanden. Nicht aus Sicherungsgründen, sondern aus Strukturgründen!
 
Äh, du hast mich missverstanden. Nicht aus Sicherungsgründen, sondern aus Strukturgründen!

Nein, ich habe dich schon verstanden, allerdings angemerkt, das es dann noch sinnvoller sein könnte, eine 2. Partition anzulegen, um dort aus Datensicherungsgründen, Dateien abzulegen( Switcher sind dieses von ihren vormaligen OS ja so gewöhnt und halten es ab und an auch auf einem Mac so( ist zwar auch sinnentleert, aber wie ich sagte zumindest verständlicher als die Geschichte mit /Users). /Users auf eine 2. Partition aufzuspielen ist so ziemlich das kontraproduktivste das man machen kann
 
Was genau ist denn jetzt "kontraproduktiv" an dem Ansatz, das Verzeichnis /Users (oder auch /Users/<user>) auf eine andere Partition zu mounten? Es ist ja nicht so, als hätte sich das auf anderen *nix-System nicht bewährt. (Doppelte Verneinung, juchu).

Abgesehen davon war mein Einwand auch eher als In-Fragestellung des zitierten Sprechers gemeint, dass dies ja angeblich bei einem Mac gar nicht möglich sei. Das erschließt sich mir nicht, es sei denn, ich habe irgendeine technische Besonderheit vergessen.
 
Nun, du kannst natürlich auch unter OS X den BenutzerOrdner verschieben und es gibt bestimmt Nutzer, bei denen das Sinn ergibt( es gibt auch unter OS X durchaus ein paar Gründe die eine Partitionierung sinnvoll erscheinen lassen) aber für den OttonormalUser gibt es keinen sinnvollen Grund /Users zu verschieben( von den Schritten(Im Terminal unter root) die dafür nötig sind, das alles läuft mal abgesehen.
 
Nun, du kannst natürlich auch unter OS X den BenutzerOrdner verschieben und es gibt bestimmt Nutzer, bei denen das Sinn ergibt( es gibt auch unter OS X durchaus ein paar Gründe die eine Partitionierung sinnvoll erscheinen lassen) aber für den OttonormalUser gibt es keinen sinnvollen Grund /Users zu verschieben( von den Schritten(Im Terminal unter root) die dafür nötig sind, das alles läuft mal abgesehen.
Und das ist jetzt der "kontraproduktive" Grund?

Wie gesagt, es ging um die technische Möglichkeit. Die doch sehr wohl gegeben ist.