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Für den Aufbau seines eigenen CDN (Content Delivery Networks), über das in Zukunft Softwareupdates und Inhalte aus den digitalen iTunes und App Stores auf den Geräten der Kunden landen sollen, soll sich Apple derzeit in Verhandlungen über eine bezahlte Vernetzung (sogenannte Interconnetion Deals) mit den Netzwerken der größten Internetprovider der USA befinden. Bisher nutzte Apple dafür die Dienste von Drittanbietern wie Akamai oder Level 3. Ziel eines eigenen CDN sei laut Analyst Dan Rayburn eine größere Kontrolle über die End-User-Experience und die Beseitigung von Performance-Problemen in der iCloud.[prbreak][/prbreak]
Apple hat in letzter Zeit die Infrastruktur des geplanten CDN, zu dem im Februar erste Informationen auftauchten, offenbar stark ausgebaut. Nach Meinung von Rayburn wird es nicht mehr lange dauern, bis erste Inhalte über das eigene Netzwerk von Apple ausgeliefert werden – darunter Apps, Filme, Software-Updates und ähnliches. Auch andere Unternehmen haben eigene CDN aufgebaut, um mehr Kontrolle über die Auslieferung ihrer Inhalte zu bekommen. Unter anderem der Video-on-Demand-Anbieter Netflix, der zu Stoßzeiten für bis zu 34 Prozent des Traffic-Aufkommens in den USA verantwortlich ist. Netflix konnte dabei bei einigen Internet Service Providern (ISP) eine kostenlose Vernetzung aushandeln, andere sträubten sich aber dagegen.
Auch Apple soll sich nun in Verhandlungen mit den größten ISPs zu einer bezahlten Vernetzung befinden. Um welche Provider es sich dabei genau handelt, wollte Rayburn nicht mitteilen. Es sei laut Rayburn außerdem interessant anzumerken, dass sich Apple aus den derzeitigen Debatten rund um Netzneutralität, Interconnection Deals und Peering in den USA vollkommen heraushalte. Jedoch sollen auch andere Unternehmen mit eigenen CDNs – wie Microsoft, Google oder Facebook – Provider für eine Vernetzung bezahlen.
In der Regel ist Apple zu Spitzenzeiten für rund 2 Prozent des Internettraffics in den USA verantwortlich. Lediglich nach der Veröffentlichung von iOS-Updates werden Netflix-ähnliche Werte von 35 bis 40 Prozent erreicht. Bisher arbeitet Apple zur Bewältigung dieser Anfragen mit CDN-Anbietern wie Akamai oder Level 3 zusammen. Die Daten werden dabei gespiegelt auf mehreren Servern bereitgestellt, um die Nutzeranfragen optimal unter ihnen aufteilen zu können und Überlastungen zu vermeiden.
Bild von Jorge Quinteros (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
Via Ars Technica
Apple hat in letzter Zeit die Infrastruktur des geplanten CDN, zu dem im Februar erste Informationen auftauchten, offenbar stark ausgebaut. Nach Meinung von Rayburn wird es nicht mehr lange dauern, bis erste Inhalte über das eigene Netzwerk von Apple ausgeliefert werden – darunter Apps, Filme, Software-Updates und ähnliches. Auch andere Unternehmen haben eigene CDN aufgebaut, um mehr Kontrolle über die Auslieferung ihrer Inhalte zu bekommen. Unter anderem der Video-on-Demand-Anbieter Netflix, der zu Stoßzeiten für bis zu 34 Prozent des Traffic-Aufkommens in den USA verantwortlich ist. Netflix konnte dabei bei einigen Internet Service Providern (ISP) eine kostenlose Vernetzung aushandeln, andere sträubten sich aber dagegen.
Auch Apple soll sich nun in Verhandlungen mit den größten ISPs zu einer bezahlten Vernetzung befinden. Um welche Provider es sich dabei genau handelt, wollte Rayburn nicht mitteilen. Es sei laut Rayburn außerdem interessant anzumerken, dass sich Apple aus den derzeitigen Debatten rund um Netzneutralität, Interconnection Deals und Peering in den USA vollkommen heraushalte. Jedoch sollen auch andere Unternehmen mit eigenen CDNs – wie Microsoft, Google oder Facebook – Provider für eine Vernetzung bezahlen.
In der Regel ist Apple zu Spitzenzeiten für rund 2 Prozent des Internettraffics in den USA verantwortlich. Lediglich nach der Veröffentlichung von iOS-Updates werden Netflix-ähnliche Werte von 35 bis 40 Prozent erreicht. Bisher arbeitet Apple zur Bewältigung dieser Anfragen mit CDN-Anbietern wie Akamai oder Level 3 zusammen. Die Daten werden dabei gespiegelt auf mehreren Servern bereitgestellt, um die Nutzeranfragen optimal unter ihnen aufteilen zu können und Überlastungen zu vermeiden.
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Via Ars Technica

